Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Vereint für ein gemeinsames Ziel

Bemerkung: Wenn man etwas erklärt, versteht jeder einen auf seine eigene Weise. Energie wird von jedem unterschiedlich gefiltert. Sie erreicht hinter jedem Menschen eine bestimmte Schicht des Verlangens, ob er Musiker, Künstler oder Techniker ist.

Antwort: Ja, jeder von ihnen versteht es so, wie es für ihn am besten ist. Die Menschen gruppieren sich nach bestimmten Merkmalen. Sie sind alle unterschiedlich, im Prinzip ist jeder von ihnen etwas Besonderes.

Wenn man sie mit einer erhöhten Sensibilität untersucht, wird man sehen, dass keiner wie der andere ist. In keiner Weise! Sie haben eine derart spezifische innere Kombination zwischen allen Wünschen, Eigenschaften, Gedanken, Ausgangsdaten, besonders nachdem sie sich in unterschiedlichen Gesellschaften, unter dem Einfluss verschiedener Umgebungen entwickelt haben, dass es einfach unmöglich ist, sie miteinander zu vergleichen.

Frage: Wie können wir diese Schwelle mit all unseren Unterschieden, selbst wenn wir uns nahe stehen, überwinden?

Antwort: Wir verbinden uns nicht wegen gemeinsamen Eigenschaften, da es praktisch keine gibt, sondern durch ein gemeinsames Ziel und die Ergänzung der Eigenschaften des jeweils anderen. Das heißt, es ist mir egal, wer sie sind. Mir ist wichtig, dass wir das gleiche Ziel und den gleichen Weg dorthin haben.

Frage: Es kommt vor, dass sich Menschen aufgrund gemeinsamer Eigenschaften zusammenfinden: Jemand mag dies, jemand mag das, aber innerlich sind sie völlig verschieden. Ist es gut, wenn sich Menschen aufgrund ähnlicher Vorlieben gruppieren?

Antwort: Nicht wir gruppieren uns, sondern es kommt von oben. Der Schöpfer/die Höhere Kraft gruppiert uns, da wir uns auf diese Weise gegenseitig ergänzen können.

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Aus dem Vortrag „Mein Telefon hat geklingelt. Ein Wort hat eine Million Bedeutungen.“

Nach den Regeln der Natur handeln

Aussage: Kabbalistische Quellen sagen, dass wir nicht gleich sein können, ohne den Schöpfer zu offenbaren.

Antwort: Das stimmt, denn wir brauchen einen „gemeinsamen Nenner“ – warum ich das mache. So etwas wie das Wohl der Gesellschaft interessiert uns nicht, da unser Egoismus darüber steht.

Gleichheit ist nur möglich, wenn wir uns in unserer höchsten Wurzel, aus der wir kommen, verbinden. Dann, wenn wir das erreicht haben, verstehen wir, warum wir unterschiedlich sind. Genau diese Differenz in der Integralsumme gibt uns ein Gefühl von Gleichheit.

Aussage:  Im Laufe der Geschichte haben wir in einer Gesellschaft existiert, in der es keine Gleichheit gab. Auch heute geht der Kampf um Chancengleichheit weiter. Frauen versuchen, wie Männer zu werden und umgekehrt.

Sie, als Kabbalist, sagen, dass es keine Gleichheit geben kann und die Menschen niemals aus eigener Kraft dazu kommen werden.

Antwort: Wir müssen nicht nach mechanischer Gleichheit streben. Wir müssen nach den Regeln der Natur handeln, dann werden wir gleich werden. Obwohl wir unterschiedlich sind, werden wir gleich sein.

Aus dem Fernsehprogramm, „Spirituelle Zustände“, 29.04.2019

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Die höhere Welt berühren

Frage: Was bedeutet es Gegensätze zu verbinden?

Antwort: Eigentlich ist jeder dem anderen entgegengesetzt. Unsere Verbindung beruht darauf, dass wir, obwohl wir völlig unterschiedlich sind, uns trotzdem verbinden und aneinander festhalten wollen.

Das spirituelle Gefäß, in dem sich der Schöpfer offenbart, besteht aus zehn entgegengesetzten Eigenschaften. Obwohl jeder von uns keine Möglichkeit sieht, sich mit dem anderen zu verbinden, sind wir trotz unserer gegensätzlichen Eigenschaften miteinander vereint. Das ist zunächst ein sehr unangenehmes Gefühl. Es ist wie wenn sie sich vor etwas ekeln, es nicht einmal berühren wollen, sich aber dann überwinden können und es anfassen. Unsere Empfindungen dem Schöpfer und der höheren Welt gegenüber wird auf diese Weise wahrgenommen, da wir ihnen absolut entgegengesetzt sind. Es wird von uns instinktiv abgelehnt.

Wir wollen alles für uns selbst empfangen und dort müssen wir auf einmal geben. Es ist als würde man einen Frosch küssen. Es wird sich aber dann alles offenbaren und er wird zum schönen Prinzen.

Aus dem Unterricht, 12.01.2020

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