Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die ganze Welt muss die neuen Gesetze der globalen Welt lernen


Frage: Es gibt örtliche und virtuelle Kabbala Kurse von Bnei Baruch, die überall in der Welt beginnen. Mit wem würden Sie mir raten, Kabbala in diesem Rahmen zu studieren?

Antwort: Es gibt keine Einschränkungen hier. Der Egoismus hat sich in einem solchen Maße vergrößert, dass die gesamte Welt Kabbala studieren muss. Baal HaSulam schreibt in der Zeitung ‚Die Nation‘, dass wir uns alle hinsetzen und lernen müssen.

Eine Unkenntnis des neuen Systems unserer Beziehungen (die Bürgschaft) in der heutigen Welt, bringt uns in große Gefahr. Und wir sind diejenigen, die dies verursachen, weil wir nicht wissen, wie man sich richtig verhalten soll. Wir müssen die Regeln und Gesetze der neuen globalen Welt studieren, damit wir uns keinen enormen Schaden zufügen.

Darum müssen wir uns alle bilden. Die Kabbala Kurse, die von Bnei Baruch gegeben werden, konzentrieren sich auf Artikel und anderes Material, welches jedem Menschen helfen wird, seinen Platz in diesem Leben zu finden und die Welt und seinen eigenen Platz in ihr zu verstehen. Er wird entdecken, was von ihm gefordert wird und wie er sich am besten unter diesen neuen Bedingungen verwirklichen kann.

Auch wenn das Material theoretisch und weltfremd erscheinen mag, so ist es doch ein sehr spezielles, welches das Licht enthält, das uns zur Quelle zurückbringt. Anders gesagt, dieses Material enthält die Kraft, die uns korrigiert. Alles, was in diesen Kursen gelernt wird, ist wichtig für unser Verständnis der Welt und für unsere inneren Korrekturen.

Aus diesem Grund empfehle ich jedem sehr diese Kurse. Und wenn es irgendwo eine handvoll Menschen an einem bestimmten Ort gibt, dann sind wir bereit auch dorthin zu gehen und einen Kurs zu geben. Wir hoffen wirklich, dass diese Bemühungen dafür sorgen werden, die Welt in die richtige Richtung zu lenken.

Kabbala Grundkurs

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Blog-post: Ratschlag für jene, die nach dem wahren Weg suchen

Das Problem unserer Welt

Eine Frage, die ich erhielt: Gibt es irgendwelche Indikation dafür, dass der Untere sich richtig auf die Handlungen des Höheren vorbereitet hat?

Meine Antwort: In der Spiritualität gibt es zwei entgegengesetzte Eigenschaften, die sich verbinden, wobei wir in unserer irdischen Vernunft nicht in der Lage sind, sie wahrzunehmen.

Denn unsere Vernunft ist so beschaffen, dass sie alles nur vom Gesichtspunkt dieser Welt aus wahrnimmt, nur innerhalb des Egos funktioniert, und ich verstehe, empfinde und handele nur damit, was ich durch das Ego bekomme.

Und mit zwei Formen, zwei Meinungen, zwei entgegengesetzten Kräften kann ich noch nicht arbeiten. Deshalb bleibe ich ständig in Unkenntnis. Und deshalb verstehen wir in unserer Welt auch nichts.

Obwohl wir uns in unserer Welt in einem kleinen Ego aufhalten, das sich füllen möchte, lenken uns dennoch die Höheren Kräfte des Gebens.

Warum kenne ich sie nicht? Da ich in die Berechnung keine andere Kraft einbeziehen kann, obwohl sie dennoch darin gilt. Diese Kraft ist vor mir verborgen, ihre Eigenschaften sind mir entgegengesetzt. Und gleichzeitig wirkt sie auf mich ein, ruft in mir Reaktionen hervor, zwingt mich zur Antwort.

Diese zweite Hälfte unserer Realität, in der die Höhere Kraft, die Kraft des Gebens, gilt, erkenne und verstehe ich nicht, weshalb ich mit ihr nicht rechnen kann. Somit fehlt es mir an Verständnis, Wissen und Begreifen. Und deshalb verstehen wir weder die Handlungen des Höheren, noch die Reaktion des Unteren. Wer ist der Höhere, wer ist der Untere? Alles ist verborgen. Eben dies ist das Problem.

Wenn wir folglich über das Höhere System sprechen, dann sind darin die Kraft des Erhaltens und die Kraft des Gebens verbunden, ergänzen einander und arbeiten zusammen in einem Bündel, in einer Vereinigung, um für das Geben zu erhalten. Sie hängen voneinander ab und brauchen einander.

Während wir uns in unserer Welt nur in einer egoistischen Kraft aufhalten, und über die zweite Kraft nur sprechen, so verbinden wir sie nicht mit der Kraft des Erhaltens, so dass sie zusammen nicht arbeiten können. Das Geben ist dem Erhalten völlig entgegengesetzt. Und darin liegt das ganze Problem unserer Welt.

Auszug aus einem Unterricht über „Die Lehre der Zehn Sfirot“ „, 21.12.2010