Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Kabbalisten über Kabbalisten, Teil 7

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.
Anmerkungen in Klammern sind von mir. [M.Laitman]

Wer ist ein Kabbalist?

In den Seelen von großen Gerechten (die sich an den Schöpfer in der Eigenschaft des Gebens angeglichen haben) ist alles enthalten: sowohl das Gute als auch das Böse (das Böse von ihnen, das zum Guten korrigiert wurde, und das Böse, der Egoismus der gesamten Welt, den sie korrigieren), und sie leiden für alles (sie schließen alle unkorrigierten Verlangen der Welt in sich mit ein, um sie auf die Korrektur durch die Besitzer dieser Verlangen vorzubereiten) und empfangen Genuss (die höhere Erkenntnis), wenn sie alles Übel zum Guten wenden (durch den Einschluss in sich selbst korrigieren).

Rav Kook. Orot Kodesh 3, 153

Es gibt keine Generation, in der es keine auserwählten Persönlichkeiten (Yechidej Sgula) gegeben hätte, auf denen der Geist des Schöpfers ruht, denen sich der Prophet Elija offenbart und die er in den Geheimnissen der Tora unterrichtet.

(Gemeint sind besondere Persönlichkeiten, für die die Erkenntnis des Schöpfers sogar während der Zeit von Galut – Exil von spirituellen Eigenschaften und Verbot für deren Erkenntnis – möglich war. In unserer Zeit des Auszugs aus Galut ist diese Erkenntnis aber für alle zugänglich).

Rav Chaim Vital. Einführung in das Buch „Etz Chaim“

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Darum wirst du Mensch heißen…

Es steht geschrieben: „Ich erschuf den bösen Trieb und ich erschuf die Tora als Mittel zu dessen Korrektur, denn das Licht, das in ihr enthalten ist, führt zu seiner Quelle zurück“.

Von der Seite der Schöpfung nehme ich meinen Egoismus, mein Übel, und von der anderen Seite, vom Schöpfer, die Kraft des Gebens, das Licht, und aus diesen beiden Komponenten baue ich eine neue Konstruktion auf, die „Mensch“, Adam, d.h. dem Schöpfer „ähnlich“ (dome), genannt wird.

Dort im Inneren sitzt mein Egoismus, doch von außen ist er dem Geben ähnlich, d.h., innen ist das Empfangen und außen das Geben. Deshalb wird diese Handlung als „Empfangen um zu geben“ und eine solche Arbeit als Arbeit in drei Linien, der rechten, der linken und der mittleren, bezeichnet.

Die Rechte und die Linke steigen von oben, vom Schöpfer, ab, und die Mittlere steigt von unten nach oben, vom Menschen, auf.

Über die linke Linie steht geschrieben: „Ich erschuf den bösen Trieb“, über die Rechte: „Und ich erschuf die Tora als Mittel zu dessen Korrektur“, und über die Mittlere: „Denn das Licht, das in ihr enthalten ist, führt zur Quelle, zum Guten, zurück“ – und du wirst genauso gut wie Ich sein.

Ich bin gut und tue Gutes, darum wirst auch du Mensch heißen – dem Schöpfer ähnlich!

Aus dem Sohar-Unterricht vom 30.07.2010

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Verstärker der spirituellen Signale

Eine Frage, die ich erhielt: Bei der Arbeit in den drei Linien scheint es so zu sein, dass die linke Linie groß, schwer und dick ist, da sie unseren gesamten bösen Anfang einschließt. Und rechts befindet sich dagegen etwas leichtes, eine Art „Gewürz“. Ist das nur meine persönliche Empfindung?

Meine Antwort: Natürlich, fühlt der Mensch seine Wichtigkeit, seine Existenz, als ob ihm die ganze Welt, das Materielle, mit seinem gesamten Egoismus gehören würde. Es ist eben eine riesige Schwere. Und auf der anderen Seite befindet sich die Spiritualität, ein schwereloser und nicht spürbarer „Geist“ (Ruach). Wir fragen uns: welche Kraft kann sich dort aufhalten – denn sie ist für uns völlig unauffindbar?!

Wie wir in der Quantenphysik, wenn wir die Elementarteilchen untersuchen, die wir nicht fangen können, nur ihre Einwirkung anhand der Abweichung des Zeigers bemerken. Aber wir wissen aus unserer Welt, dass die am unsichtbarsten Kräfte die mächtigsten sind.

Die geistige Realität bestimmt alles und hält alles mittels ihrer Kraft fest! Alles Geschehen stammt aus den inneren Kräften, deren Ergebnis sich in der Handlung materialisiert, sodass wir im Endeffekt die Elementarteilchen und unser Universum sehen. Die geistige Energie gebärt die ganze materielle Welt. Deshalb ist es unmöglich, die Kraft des Lichtes mit der Kraft der Materie zu messen. Das Licht hat nur einen schwarzen Punkt „esh mi аjin“ (etwas aus dem nichts) geschaffen. Und dieser Punkt verändert sich nicht – er bleibt beständig.

Folglich kommt innerhalb dieses Punktes das Begreifen: „Ich bin – schwarz! Ich unterscheide mich vom Licht! Und inwieweit unterscheide? ich mich- Um so vieles!…“.

Und dann wird dieser schwarze Punkt ausgedehnt, da die riesigen Maßstäbe dieses Unterschiedes, sowie das Begreifen des Übels alle Welten bewirken. Aber eigentlich, ist es derselbe Punkt, dessen gesamte Kraft vom Licht kommt.

Infolge des Lichtes und seines kleinen Wunsches ist er fähig, das gespiegelte Licht zu bewirken. Es ist einem Verstärker ähnlich, worin er beim Eingang ein schwaches Signal gabibt, aber infolge der großen Macht der Verstärkung erhält man am Ausgang das mächtige Signal, weil dabei die zusätzliche Energie verwendet wird, um die kleine, anfängliche schwache Einwirkung zu verstärken.

Auf die gleiche Art und Weise benutzt du die Energie des Lichtes, um aus dem winzigen Wunsch zur Spiritualität die riesigen Veränderungen zu bewirken.

Deshalb gibst du aufgrund deines Wunsches dem Schöpfer das Licht zurück, die ganze Kraft des Lichtes, des Schöpfers tritt zum Vorschein, folglich kommt aus dem kleinen Wunsch das riesige Licht heraus, das die gleiche Kraft aufweist, wie die direkte Einwirkung des Schöpfers.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Der Sohar, 30.07.2010

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Zeit für spirituelle Befreiung

Alles, was die Kabbalisten der vergangenen Tage zu ihrer Zeit geschafft haben, während jeder von ihnen entsprechend seinen Bedingungen gehandelt hat, war die Vorbereitung auf unseren jetzigen Zustand. Dadurch verfügen wir heute über alle notwendigen authentischen Quellen: Werke von ARI, das Buch Sohar mit dem Sulam-Kommentar, Werke von Baal HaSulam und Rabash, um mit ihrer Hilfe voranzukommen.

Sie hatten keine Möglichkeit, unter solchen Bedingungen wie wir zu arbeiten, wenn die weltweite Krise beginnt, eine ermahnende Krise, die im alten Babylon begonnen hat und das Zerbrechen der Gesamtseele in der höheren Welt widerspiegelt. Noch nie gab es ähnliche Zeiten wie jetzt! Baal HaSulam hat bereits im Voraus, vor 80-90 Jahren, geschrieben, dass wir in den Zeiten von Mashiach, in der Epoche der spirituellen Befreiung, leben.

Wenn das Volk Israel sein Land zurückbekommen und darauf seinen Staat errichtet hat, dann haben wir die Möglichkeit, alles hier gemäß den spirituellen Gesetzen aufzubauen und uns wie ein spirituelles Volk in Liebe zum Nächsten wie zu sich selbst zu vereinigen. Doch es ist unmöglich, dies ohne die Erkenntnis des Bösen zu erreichen – und dafür sind entweder große Leiden oder das Licht, welches unser Übel ausleuchtet, notwendig. Heute haben wir die Möglichkeit, dieses Licht anzuziehen, um darin zu sehen, wie sehr entgegengesetzt dem Geben und der Liebe wir sind, und die Korrektur durch die Vereinigung der Gesellschaft und des Volkes zu beginnen! Wollen wir hoffen, dass es in naher Zukunft liegt.

Aus dem Unterricht nach einem Brief von Baal HaSulam vom 15.07.2010 .

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Der Sohar – unsere mächtigste Waffe

Es wurde gesagt, dass es verboten ist, die Tora ohne Absicht zu studieren. Denn du ziehst dadurch kein Licht heran, das zur Quelle zurückführt, sondern wandelst sofort „das Elixier des Lebens“ „in tödliches Gift“ um. Dieser Punkt ist deine einzige Auswahl im Leben. Da wir aber mit der einzigen Waffe gegen das Übel, gegen den Egoismus mit dem Buch Der Sohar zu tun haben, so sollen wir uns bemühen, es richtig zu verwenden. Es ist klar, dass wir nicht auf „den roten Knopf“ drücken können, um die Welt an die schädlichen, unvermeidlichen Folgen zu führen, aber dennoch gibt es die Möglichkeit, auf die Zustände der Leiden einzugehen, was schon in der Vergangenheit geschah (siehe „die Einführung in das Buch Sohar“, Punkt 70,71).Und deshalb soll der Mensch, vor dem Lesen des Sohars, einzelne „Metapher“ vorbereiten, die ihn beeindrucken, und mit deren Hilfe er von der tierischen Stufe (dem Wunsch für sich selbst) – zur Stufe des Menschen hinaufsteigen kann (zum Streben nach der Einheit, dem Geben und der Liebe). Die Stufe des Menschen ist der Wunsch, sich mit anderen zu verbinden. Denn das korrigierte System der Seelen heißt auch „Adam“ (der Mensch).

Sowie dieses System abstürzt und sich in eine große Menge Scherben verstreut, so verwandelt sich jeder einzelne ausschließlich in den tierischen Teil. Das menschliche Niveau (die Ähnlichkeit mit dem Schöpfer, Adam – „dem Schöpfer ähnlich“) erscheint in uns dann, wenn die zerbrochenen Teile (die Seelen) sich gemeinsam zu einem einheitlichen Wunsch verbinden.

Folglich existieren die Seelen nur in der gegenseitigen Verbindung. Es heißt: das Leben „über dem Verstand“ – in den Beziehungen zwischen den Seelen, im gegenseitigen Geben. Die Gesamtheit dieser Beziehungen ist der Schöpfer, der uns untereinander verbindet, und die Kraft, die uns zum Leben erweckt,, heißt „das umgebende Licht“. Das heißt, der Schöpfer ist eine Kraft, die uns wirklich untereinander verbindet, und das umgebende Licht ist Seine höhere Erscheinungsform. Es gibt hier nichts anderes, außer dem Licht und dem Wunsch (Kli). Auch wenn wir ihnen eine Menge anderer Namen geben, gibt es letztendlich nur sie beide.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 06.07.2010

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Ein Schritt vorwärts und noch ein Schritt

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn uns das Übel überbewältigt und alles grau in grau gemalt wird, wie findet man die Kräfte, den Schöpfer um Hilfe zu bitten?

Meine Antwort: Selbst wenn der Mensch in sich die Kräfte findet, das Fallen zu überwinden, es wäre dann eine egoistische Überwindung. Diese Handlung wird nicht zur Korrektur beitragen.

Die Überwindung und der Fortschritt sind nur durch die Kräfte möglich, die von der Gruppe kommen.

Du bist gefallen, weil dir der Schöpfer das zusätzliche Verlangen nach einer stärkeren Verbindung mit anderen Seelen gegeben hat.

Das Verlangen wächst nicht im Punkt im Herzen, sondern durch die Enthüllung der nicht intakten Verbindung mit den anderen Seelen. Dies ist ein neuer Schritt vorwärts, der den Defekt aufzeigt und Du sollst ihn korrigieren.

Die Korrektur ist nur unter der Bedingung möglich, dass Du den Wunsch hast, die Begeisterung und die Erkenntnis des Guten, die Vereinigung mit sich bringt, von den anderen zu übernehmen und um die Kraft zur Vereinigung zu bitten. Dann wird die Korrektur an Ort und Stelle erfolgen.

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Es gibt keine Sünden in dieser Welt

Der Sohar, Kapitel „Wajikra„, Punkt 108: Infolgedessen bieten sie, da die Sünden der Unteren die Oberen beflecken, ein Opfer an.

Dieses Opfer ist, wie es geschrieben steht, „Und wegen deiner Mängel/Makel wurde deine Mutter weggegeben“, wo die Sünde die Trennung zwischen SA und Malchut verursacht wegen seines Fehlers, da Malchut weggeschickt wurde wegen der Sünde.

Und das Opfer, das sie darbringen, bringt die höhere Welt, SA, näher zur unteren Welt, Malchut und alles wird Eins.

Ein Mensch begeht nie absichtlich eine Sünde. Wüßte er von Anfang an, dass er eine Sünde begeht, könnte er einfach nicht sündigen – sondern nur dann, wenn er nicht begreift oder einfach denkt, dass es keine Sünde ist. Es ist unmöglich vor dem Schöpfer zu sündigen – nur dann, wenn Er verhüllt ist, aber diese Handlung zählt nicht als Sünde.

Alle Versündigungen, über die in der Wissenschaft der Kabbala gesprochen wird, geschahen bei dem Abstieg von oben nach unten, unter der Einwirkung der Höheren Kraft. Während unseres Aufstiegs von unten nach oben, können wir niemals eine Sünde begehen. Folglich enthüllen wir nur die Sünden, die in uns ursprünglich existieren und vom Schöpfer stammen.

Der Schöpfer erschuf den bösen Anfang, deshalb ist es unmöglich, ein noch größeres oder gar anderes Übel zu begehen. Er hat sich ins Gegenteil gewandelt, uns darin eingekleidet – und enthüllt es uns, in unserem Inneren allmählich. Alles Böse, das jetzt in uns enthüllt wird, ist nur das kleinste Maß unserer Gegensätzlichkeit zum Schöpfer, die in unserem Inneren eingepflanzt ist.

Wenn wir der Treppe entlang zur Welt der Unendlichkeit hinaufsteigen, werden wir in uns den immer größeren Gegensatz zu Ihm offenbaren, bis der Schöpfer sich auf der Ebene der Unendlichkeit in uns offenbart, und zwar im vollen Gegensatz zu Ihm selbst.

Das Übel in uns wird unermesslich groß sein, – aber zugleich werden wir die Kraft besitzen, ihm entgegenzustehen.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 20.05.2010

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Der Schlüssel zur heiligen Türe zu mir selbst

Wir müssen verstehen, welche Macht im Buch Sohar verborgen ist. Es ist ein Werkzeug oder Hilfsmittel zur Erlösung, das uns gegeben wurde – das einzige Mittel, das imstande ist, eine spirituelle und materielle Revolution in der Welt hervorzurufen. Wenn wir seine Bedeutung verstehen, dann sind wir mit seiner Hilfe in der Lage, uns selbst und die Wirklichkeit zu verändern. Wir werden fähig sein, unser Schicksal zu beeinflussen, sowohl für jeden persönlich als auch für uns alle zusammen.

Alles liegt in unseren Händen. Dieses Buch ist ein besonderer Schlüssel, welcher der Menschheit gegeben wurde, um das System der Kräfte, die sie regieren, aufzuschließen. Wir müssen einfach lernen, wie dieser Schlüssel zu gebrauchen ist, um die heilige Tür zu öffnen – das Tor zum spirituellen System. Dann wird der Schlüssel es für uns öffnen!

Jedes Wort im  Buch Sohar sollte als in jedem von uns existierend begriffen werden. Der Text spricht nur über unsere Innenwelt. Wenn ich den Satz lese: „Lasst uns zum Pharao gehen,“ muss ich mir vorstellen, dass der Schöpfer, Moses und ich alle zusammen in mir sind. Ich muss fühlen, was es bedeutet, „dorthin zu gehen“ – welchem Verlangen oder welcher Eigenschaft ich mich nähern werde, die „Pharao“ oder „böse Neigung“ genannt wird. Die Kraft, die mir dazu verhilft, wird der Schöpfer genannt.

Ich bin außerstande direkt zum Pharao zu gehen, weil ich erkenne, wie groß er ist und wie sehr er mich beherrscht. Nur durch das Festhalten am Schöpfer (oder an die rechte Linie, das Geben, die Tora, das Höheren Licht) kann ich näher an die linke Linie (Übel, Egoismus) in mir herankommen. Und anstatt sie zu zerstören, kann ich mich von ihrer Macht befreien und mich über sie erheben.

Dann werde ich die böse Kraft in eine gute Kraft umformen und das Gute wird mich anstelle des Bösen regieren. All das ist nur durch das Studium des Buches Sohar möglich. Jedes Wort darin stellt irgendeine Eigenschaft von mir, eine Kraft, die Beziehungen zwischen ihnen und die Prozesse, durch die ich hindurch gehe, dar.

Ich muss mir dies alles als Teile meiner Seele vorstellen; ich studiere meine eigene, innere, spirituelle Anatomie. Meine Anstrengungen, dies zu tun, werden das Höhere Licht, welches erneuert, anziehen und mich näher zum Guten bringen.

Lasst uns also mit diesen Sehnsüchten in Geist und Herz das Buch Sohar lesen.

 

Welchen Bezug haben Hypnose und ausgestorbene Tierarten zur spirituellen Korrektur?

Drei Fragen, die ich über unreine Kräfte, Hypnose und ausgestorbene Tierarten erhielt:

Frage: Was genau ist die männliche unreine Kraft und wie kann man erkennen, wenn man von ihr beherrscht wird?

Meine Antwort: Sorgen Sie sich nicht um Dinge wie unreine Kräfte. Sie sollten immer nur nach Geben, Verbindung und dem Schöpfer streben.

Frage: Sie wurden vor kurzem von jemandem gefragt, „Ist es für einen Kabbalisten in Ordnung, Hypnose zu verwenden? Ist dies ein Werkzeug, welches uns der Schöpfer zu benutzen erlaubt?“ Ihre Antwort war damals: „Nein, es ist nicht erlaubt.“

Ich hätte dies gerne näher erläutert. Ich weiß, dass Hypnose ein sehr manipulatives Werkzeug sein kann, wenn es in die falschen Hände gerät. Aber ich sehe auch, dass es eine sehr nützliche Form der Therapie sein kann. Hätte zum Beispiel eines meiner Familienmitglieder extreme Angstzustände, so wäre Hypnose ein hervorragendes Werkzeug, um dadurch zur Wurzel des Übels zu gelangen und diese ans Licht zu bringen, anstatt einfach zu angstregulierenden Medikamenten zu greifen.

Warum ist das nicht erlaubt? Schließlich sagen Sie, dass wir unsere körperlichen Probleme behandeln müssen, während wir in beiden Welten gleichzeitig existieren.

Meine Antwort: Ja, Sie können dies zur Behandlung benutzen, aber nicht als eine Ablenkung von der Korrektur.

Frage: Gibt es einen Grund in der spirituellen Welt, weshalb Tierarten aussterben?

Meine Antwort: Es ist die Folge davon, dass viele Eigenschaften in uns aussterben. Wenn wir uns jedoch künftig selbst korrigieren, werden wir wahrscheinlich sehen, dass einige dieser Arten wieder erscheinen und ihre Population steigen wird.

Amerikanische Gesundheitsreform: Sein oder Nichtsein?

Symptome: Amerika befindet sich in Agonie. Alles woran die Menschen denken können, ist die Gesundheitreform.

Krankengeschichte: Alles begann mit dem Faktor Geld, der in die Arzt-Patient Beziehung eingeführt wurde, was die Geldgier zum vollen Antrieb brachte. Jetzt versucht jeder Mitwirkende des Gesundheitssytems, Geld einzusparen. So entstand das Versicherungspflichtgesetz.

Das System ist erprobt und getestet: Die ersten paar tausend Dollar müssen aus der eigenen Tasche gezahlt werden, und dann zusätzliche 20-30 Dollar für jeden Besuch (neben der Versicherung). Arzneimittel sind sündhaft teuer und Ärzte verschreiben sie im Dutzend.

Ärzte zahlen ein Drittel ihres Einkommens für Versicherungen, für den Fall, dass ihre Patienten sich entschließen, sie zu verklagen. Und warum sollten die Patienten dies nicht tun, wenn dabei gutes Geld zu machen ist? Man benötigt nicht einmal ein Startkapital, um einen Arzt zu verklagen. Alles was man benötigt, ist ein Rechtsanwalt, der klagen wird und 30-50% der zugesprochenen Summe als seine Gebühren einbehält. Und so bleiben die Räder jener gut geschmierten Maschinerie am laufen, bekannt als „das Gesundheitssystem“.

Verschreibung: Wir müssen unsere Beziehungen untereinander ändern. Wenn die pharmazeutischen Firmen daran interessiert wären, die Leute zu heilen, anstatt den Profit zu maximieren, indem sie Arzneimittel forcieren, wenn die Versicherungen daran interessiert wären, die öffentliche Gesundheit aufrecht zu erhalten, anstatt das Geschäft mit der Krankheit auszubreiten, wenn die Ärzte sich vor Versicherungsgesellschaften und ihren Patienten nicht mehr fürchten würden, und diese gemäß dem angesammelten Wissen und der Erfahrung ihres Berufes zu behandeln anfangen würden, und wenn die Patienten das Vertrauen in ihre Ärzte wiedergewinnen würden … gut, dann gäbe es keinen Bedarf für Reformen!

Um dies jedoch eintreten zu lassen, müssen wir das Übel und die Gier unseres hochentwickelten Egoismus erkennen. 51 Millionen Dollar wurden bereits nur für die Werbekampagne dieser Reform ausgegeben. Die Habgier verdunkelt unsere Sicht und verhindert Gedanken über unseren Nächsten. Jedoch allmählich werden wir beginnen zu verstehen, dass, wenn wir nicht unser Verhalten zu anderen verändern, wir uns näher und näher zu unserem kollektiven Untergang bringen.

(Von Dr. A. Angelov übersandt, von der Bnei Baruch Gruppe aus Boston, Massachusetts)

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