Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Trost'

Koste die zukünftige Welt heute noch

Wir können uns noch nicht einmal vorstellen, wie wir leben würden, wenn wir uns einfach als Tiere wahrnehmen würden.Doch die Menschheit hat die Religion/den Glauben, der ihr hilft, ihren Egoismus ein wenig zu zügeln. Und alle diese Glaubensrichtungen basieren auf einem Gedanken – auf dem Gedanken an die Existenz des Lebens nach dem Tod. Doch die Wissenschaft der Kabbala sieht es nicht so. Es gibt einen Zustand, in dem wir jetzt existieren und der „Tod“ heißt, und es gibt einen anderen Zustand, der „Leben“ heißt. Nun die Frage: also ergibt sich daraus, dass mein Dasein in dieser Welt einmalig ist und danach nichts übrig bleibt? Doch was kann zurückkehren? Was hast du, was zurückgekehrt werden könnte? Der Körper ist tot und hat die Kraft verloren, die ihn sich bewegen lies, als ob der Motor plötzlich stehengeblieben wäre… Nun die Frage: Wo ist nun diese Kraft hingekommen? Denkst du, sie ist irgendwohin zurückgekehrt, nach oben, zu „ihrem Platz“? Nein, die Moleküle haben einfach aufgehört, zu funktionieren. Gab es an denen etwa irgendwas Spirituelles? Woher habt ihr auf einmal solche Phantasien? Doch das ist der Glaube, von dem die ganze Welt lebt – zumindest gibt es einen Trost, dass es auch nach dem Tod etwas gibt. Doch warum steht es in den kabbalistischen Büchern geschrieben, dass, wenn wir uns in diesem Leben nicht korrigieren, wir wieder in diese Welt zurückkehren und so immer wieder geboren werden? Es ist wirklich so, man muss nur klären, was das bedeutet! Der Glaube bedeutet in der Kabbala die Erkenntnis – die spirituelle Welt zu sehen und zu fühlen, wie es geschrieben steht: „Kostet und sehet, dass der Schöpfer gut ist“. Ich „schmecke“ Ihn ab, mit allen Sinnesorganen, so dass „alle Knochen sprechen werden“! Das ist kein Glaube, das ist die realste Empfindung, die es nur geben könnte.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Körper und Seele“ vom 25.11.2010

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Die Gruppe ist die Errettung von allem


Fragen, die ich darüber erhielt, wie man mit Schwierigkeiten, egoistischen Verlangen und Abstiegen umgehen soll:

Frage: Sie haben einmal eine Geschichte über eine Person erzählt, die ein Lotterielos kaufte und dachte, sie hätte die ganze Welt in ihrer Hand. Dann ging sie und setzte sich betrunken hinter das Lenkrad ihres Autos und wurde in einen Unfall verwickelt. Sie machte das, weil sie spürte, dass nur ein Unglück sie „ernüchtern“ könnte.

Wie kann uns das Studium der Kabbala vor solch einem Entschluss bewahren? Und wie bringen Sie das in Übereinstimmung mit der Tatsache, dass alles vorherbestimmt ist und dass niemand „seinem Schicksal entfliehen“ kann? Wird nicht diese Betrachtungsweise einen furchtlos machen – sogar bis hin zum Tod?

Meine Antwort: Die Gruppe ernüchtert uns von all unseren Verwirrungen. Bleib öfters mit deinen Freunden in Verbindung.

Frage: Wie soll man mit egoistischen Verlangen umgehen, die einem Leiden bringen? Diese Verlangen werden manchmal von der Angst verursacht, sie nicht überwinden zu können und nicht fähig sein zu können, sich auf eine spirituelle Stufe zu erheben. Und trotzdem werden diese Gefühle manchmal von dem Verlangen ersetzt, mit dem Schöpfer eins zu sein und in Ihm Trost zu finden.

Frage: Obgleich ich mit Ihnen jetzt seit zwei Jahren studiere, spüre ich jeden Tag dieses immense Gefühl der Leere. Manchmal möchte ich überhaupt nicht aus dem Bett aufstehen, weil ich spüre, dass es nichts Gutes in der Welt gibt und das Leben nichts als ein Spiel ist, das ich nicht mehr spielen will! Was soll ich tun?!

Meine Antwort: Lesen Sie das Buch Shamati und spüren Sie, wie es über Sie spricht. Stellen Sie sich außerdem auf die Gruppe ein – das ist die einzig mögliche Errettung.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Der Schöpfer wird durch die Vereinigung mit anderen erreicht
Blog-post: Die Voraussetzung für den Eintritt in die Höhere Welt ist gegenseitige Bürgschaft
Blog-post: Ein Freund ist jemand, der dieselben Qualitäten, Handlungen und Ziele hat wie du
Shamati #6: Was bedeutet in spiritueller Arbeit „Hilfe der Tora“?

Wonach sucht ein Mann bei einer Frau?


Fragen, die ich über Beziehungen erhielt:

Frage: Wonach sucht ein Mann bei einer Frau?

Meine Antwort: „Trost“ (Erfüllung), so wie es in der Tora (Bereschit 2:23) heißt : „…denn vom Manne ist diese genommen.“

Frage: Sollte sie nett und still sein oder einfach nur sie selbst?

Meine Antwort: Sie sollte alles Notwendige haben, um „Adam“ zu vervollständigen.

Frage: In einem Ihrer Artikel empfehlen Sie Ihren regelmäßigen Studenten, fünfzehn Minuten pro Tag ihren Frauen zu widmen. Stimmt das? Und wenn ja, was ist der Grund dafür?

Meine Antwort: Kabbala verpflichtet die Menschen, einen bestimmten Teil ihrer Zeit und Aufmerksamkeit ihren Ehegatten zu widmen. Die Menschen sind heute beschäftigter als jemals zuvor. Daher haben wir in der Gruppe die Regel festgelegt, dass Ehepartner – zusätzlich zur Fürsorge um das Zuhause und die Kinder – sich für mindestens fünfzehn Minuten am Tag zusammen hinsetzen und in aller Ruhe miteinander reden müssen.

Wie steht’s mit Ihnen, können sie sich mit Ihrem Mann seelenruhig und täglich unterhalten? Geschieht das jemals?

Frage: Ich wurde vor zwei Monaten geschieden. In einer TV-Show sagten Sie, dass Sie gegen die Scheidung sind. Ich tat alles, um es zu verhindern, aber ich habe einige Bücher gelesen und weiß, dass lt. Kabbala Menschen manchmal heiraten und Kinder haben, ihre Vereinigung aber nicht „dazu bestimmt ist“. Die Menschen werden geschieden und finden dann ihr passendes Gegenstück – jemanden, der für sie geschaffen ist. Ist das wahr?

Meine Antwort: Kabbala verbietet keine Scheidung, vor allem dann nicht, wenn man durch sein Eheleben davon abgehalten wird, den Zweck seines Lebens in dieser Welt zu erlangen – das Schöpfungsziel. In anderen Fällen ist es allerdings besser, eine Scheidung zu vermeiden.

Verwandtes Material:
Blog-post: Frau = Verlangen
Blog-post: Das Einzige, das eine Scheidung rechtfertigen kann!

Wie fühlt sich ein Kabbalist bei den aktuellen Ereignissen?


Jeden Tag bringen die Massenmedien weitere Nachrichten und Informationen über die weltweite sozialpolitische Krise, die drohende globale Klimaveränderung und wissenschaftliche Entdeckungen. All das wird von der allgemeinen Bewegung der Menschheit in Richtung auf ihren endgültigen Zustand bestimmt – Ähnlichkeit mit dem Schöpfer durch das Prinzip „durch Dornen zu den Sternen“ oder in anderen Worten „zum Glück gezwungen“.

Wäre es nicht schön, diese Stufen auf eine sanfte und angenehme Weise zu erreichen? Doch die menschliche Dummheit und Dickköpfigkeit führt uns wie den Pharao in der Tora von einem Schlag zum nächsten. Wenn ein Kabbalist das beobachtet, leidet er für jeden und mit jedem. Der einzige Trost ist es zu sehen, dass jeder Schlag uns dennoch näher ans Ziel bringt – obgleich sich das Heilmittel direkt vor unserer Nase befindet!

Verwandtes Material:
Blog-Post: Der Schmerz der ganzen Welt liegt in einem Land
Kabbalablog: Eine unerzählte Geschichte: Die Konsumgesellschaft
Kabbalablog: Hurrikan „Gustav“ – Innerer Sturm