Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Eine Lektion für jeden, der Pech hat

Der Egoismus hat seine maximale Entwicklung auf der persönlichen Ebene erreicht und der persönliche Egoismus hat begonnen, sich zu verbinden. Darum haben die Menschen begonnen zu enthüllen, dass sie miteinander verbunden und voneinander abhängig sind. Hier ist eine Lektion für jeden, der Pech hat: Wenn deine Wünsche und Gedanken auf das gemeinsame Wohl ausgerichtet sind, dann wirst du in allem, was du tust, Erfolg haben.

Das Erfolgsrezept ist, alles zu tun, was du kannst, um an andere zu geben. Das bedeutet, dass du nur das Notwendige für dich behältst, um ein normales Leben zu führen. Für ein Geschäft bedeutet „arbeiten, um zu geben“, dass der einzige Erlös, den es macht, der Betrag ist, der zur Deckung seiner Ausgaben notwendig ist. Auf diese Weise sollten die Menschen den Verkaufspreis von Gütern und Dienstleistungen festsetzen. Keiner sollte einen Profit machen, der nur auf ihrem Bankkonto „herumliegt“.

Dieser Ansatz ist das völlige Gegenteil zu dem, was heute geschieht. Jedoch am Ende der Krise wird jedermann zu diesem System wechseln. Nicht ein einziges Unternehmen wird fähig sein, auf andere Weise zu funktionieren.

Das ist so, weil alles, was man über das Notwendige hinaus bekommt, eine Störung im Gleichgewicht mit der Natur ist. Um mit der Natur im Gleichgewicht zu sein, sollte ein Mensch soviel verbrauchen, wie er benötigt, um zu existieren, genau wie jedes andere Tier. Das Leiden, das Menschen spüren, und die Erklärung der Kabbala über die Ursache des Leidens werden den Menschen helfen zu verstehen, dass es die beste Art der Existenz ist, anderen zu dienen – auf die gleiche Art, wie es Zellen, Organe und Körperteile tun.

Auf die eine oder andere Weise wird die Natur (der Schöpfer) sich durchsetzen. Das kann entweder mit Zwang geschehen – durch Leiden unsererseits – oder freiwillig, mit Verständnis, weil die Menschen erkennen werden, dass sie der Natur und ihren Gesetzen der Harmonie Folge leisten müssen.

Sobald wir mit der Natur zusammenarbeiten, wird sie uns anders behandeln und unsere Situation wird sich verändern. Wir werden plötzlich genug Wasser, Nahrung und all die anderen Dinge, die jeder braucht, haben.

 

Was ist die Seele?

Eine Frage, die ich erhielt: Sie behaupten, dass unsere Seele die Beschaffenheit der Welt bedingt, was voraussetzt, dass wir viel Weisheit und Erfahrung besitzen. Andererseits sagen Sie, dass wir wie Tiere seien und dass nichts von uns übrig bleibt, wenn unser Körper stirbt. Was sagt das über unsere weise Seele aus, die ihre zukünftigen Inkarnationen verursacht?

Meine Antwort: Die Seele ist die Eigenschaft des Gebens. Wenn Sie diese Eigenschaft durch das Studium der Kabbala in diesem Leben erlangt haben, dann haben Sie eine Seele und fühlen Ihre ewige Existenz durch sie. Wenn Sie dies nicht erlangt haben, werden Sie zu dieser Welt zurückkehren müssen, um es zu tun.

 

Es gibt eine Kraft, die uns nicht erlaubt, mit den Fragen und Veränderungen aufzuhören

Wir sind nichts anderes als ein Verlangen zu empfangen, das durch Genuss gesteuert wird. Dieses Verlangen (wir) geht von einem Zustand zum nächsten über, unter dem Einfluss von zwei Kräften: Anziehung und Abstoßung. Daher gibt es in der gesamten Schöpfung nur zwei Komponenten: ein Verlangen nach Genuss und einen Genuss, der es in Bewegung setzt. Beide existieren auf allen Ebenen und Stufen – in festen, kristallisierten, flüssigen, biologischen und chemischen Elementen und in der gesamten unbelebten, pflanzlichen und tierischen Materie. Die Grundlage von allem ist ein Verlangen nach Genuss und die Erfüllung, die diesem gegenübersteht.

Es entsteht die Frage: Wenn alles, was existiert, nur das Verlangen zu empfangen und seine Erfüllung ist, dann scheint es, dass dieses System statisch ist. Warum also ist von Anfang an Bewegung darin? Letzen Endes hat der Schöpfer anfänglich das Verlangen zu empfangen mit Hilfe der Kraft des Gebens erschaffen. Daher sollte das System Ausgeglichenheit erlangen und beim Erreichen des Gleichgewichts zwischen den Kräften aufhören, sich zu verändern. Warum also gibt es keine solche Ruhe, sondern nur ständige Bewegung?

Die Antwort ist, dass es eine zusätzliche Kraft in diesem System gibt, die wirkt. Die Kraft, die in der Schöpfung wirkt, beinhaltet zwei Komponenten: der Schöpfer möchte dem Verlangen, das Er geschaffen hat, Genuss geben und außerdem möchte Er dieses Verlangen zur Angleichung mit Ihm bringen. Somit hat das Verlangen eine Empfindung des Genusses und innerhalb dieser Empfindung enthüllt es eine andere Empfindung – die Wahrnehmung vom Geber.

Das ist der Grund für die Fragen: „Wofür? Warum?“ Und diese Fragen wollen nicht, dass wir uns zurücklehnen und das Leben genießen. Andernfalls würden wir ein Gleichgewicht erreichen und wie Tiere sein. Alles wäre wunderbar und die ganze Natur würde am Punkt des Gleichgewichts stehen bleiben.

Doch das Ziel der Schöpfung ist es, die gesamte Schöpfung, einschließlich der unbelebten, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Stufen, zur Gleichheit mit dem Schöpfer zu bringen. Aus diesem Grund ist in allem Bewegung enthalten. Aber wer oder was setzt alles in Bewegung? Es ist nicht das Verlangen zu genießen und Genuss zu empfangen, sondern die Empfindung vom Geber, der innerhalb des Genusses enthüllt wird.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulam´s Artikel „Die Freiheit“ am 06.03.2009)

Weshalb ist Kabbala das einzige Heilmittel für das Leiden?

Fragen, die ich über das Leiden erhielt:

Frage: Wenn die Kabbala das einzige Heilmittel ist, das den Grund für das Leiden des Menschen enthüllt und die Methode der Korrektur erbringt, weshalb haben dann die Kabbalisten sie solange verborgen?

Meine Antwort: Sie warteten darauf, dass der Egoismus reift.

Frage: Ist es wirklich wahr, dass uns nur die Kabbala von Depression heilen kann?

Meine Antwort: Das trifft auf jene Fälle zu, wo die Depression nicht eine Krankheit ist, sondern von einem mangelnden Sinn des Lebens herrührt.

Frage: Wir fühlen Schmerz und Leiden, um korrigiert zu werden. Wie steht es mit den Tieren? Leiden sie nicht auch?

Meine Antwort: Jeder leidet als Teil des gemeinsamen, erschaffenen Verlangens. Jedoch ist Korrektur nur im Teil des Verlangens möglich, das „Mensch“ genannt wird, weil dieser Teil ein Bewusstsein hat – den Sinn für seinen Nächsten (das Umfeld, die Gruppe, den Schöpfer).

Verwandtes Material:
Blog-post: Kabbala ist  für die ganze Welt
Blog-post: Kabbala – das Heilmittel für jedes Leid
Blog-post: Menschliche Gesetze im Dschungel, Gesetz des Dschungels in der Zivilisation
Blog-post: Wann wird das Leid verschwinden ?

Karl Marx gewinnt an Popularität in Europa


Aus den Nachrichten (von Times Online): „Kapital gewinnt„. Nach den demütigenden Erlebnissen vieler großer Weltbanken, hat sich die Welt auf mysteriöse Art und Weise vorwärts bewegt. Doch dies ist weniger geheimnisvoll als der momentane Aufstieg in der deutschen Bestsellerliste von Karl Marx´s „Das Kapital“ – ein Buch, welches mehr gekauft als gelesen wird. … Die deutschen Verleger sagen, dass die Buchverkäufe emporgeschnellt sind.

Mein Kommentar: Es ist offensichtlich, dass unsere Generation noch nicht moralisch reif genug ist, ein System von gleicher und gerechter Verteilung nach der Regel „von jedem nach seinem Können und für jeden nach seinen Bedürfnissen“ anzunehmen.

Marx erkennt auch, dass nur „…auf fortgeschrittenen Stufen der kollektiven Gesellschaft, wenn die primitive Hierarchie der Arbeitsverteilung verschwindet und damit einhergehend der Gegensatz zwischen körperlicher und geistiger Arbeit, wenn die Arbeit selbst zum Hauptbedarf wird anstatt eine Existenzgrundlage, und wenn zusammen mit der ausgedehnten persönlichen Entwicklung die Produktionskräfte blühen und alle Quellen des öffentlichen Glücks in all ihrem Reichtum überschwappen – dann werden ein für alle Mal die engstirnigen bürgerlichen Meinungen zurückgewiesen werden, und die Gesellschaft wird auf ihr Banner schreiben: „Von jedem nach seiner Fähigkeit und für jeden nach seinem Bedarf.“

Marx behauptete, dass sich die Gesellschaft mit Hilfe von zusammenstoßenden Kräften entwickelt und von einem Zustand in den anderen durch die Kausalkette vorankommt. Wenn die negativen Kräfte wachsen, zerstören sie den gegenwärtigen Zustand und die positiven Kräfte bilden einen besseren Zustand heran. Und so geht es weiter, bis die positive Kraft in all ihrer Vervollkommnung enthüllt wird.

Nun kommt eine Frage auf: Sollen wir dann einfach auf die negative Kraft warten, bis sie unsere Gesellschaft in einen bestmöglichen Zustand bringt? Das Problem ist, dass die Entwicklung mithilfe der negativen Kräften langwierig und voller Leiden ist. Menschen jedoch, im Gegensatz zu den Tieren (die die Natur nicht beeinflussen können), können die Kraft der Gedanken (den Verstand) verwenden, um von der Natur zu lernen, wie man selbstständig handeln kann. Wir können daher den negativen Kräften ausweichen und unsere Entwicklung lenken.

Wenn zum Beispiel jemand viele Hühner „produzieren“ muss, dann sitzt er nicht herum und wartet, bis sie die notwendige Menge Eier legen, sondern er benutzt den Brutkasten, der die Hühner in benötigter Menge, Zeit und Qualität produziert.

Das Gleiche geschieht auf dem Gebiet der allgemeinen menschlichen Entwicklung: Der Mensch kann die Handlungen der Natur beobachten und verfolgen, indem er auf den Verlauf der gesellschaftlichen Entwicklung schaut. Er kann dann eine wirksame, passende Methode finden, die es ihm ermöglicht, ein glückliches Endziel in kürzester Zeit zu erreichen, mit einem Mindestmaß an Leiden.

Genau dies versuchte Marx mit seinen Theorien zu erreichen.

Zum Kabbala Lernzentrum –>

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Finanzkrise hat Karl Marx in Europa modern gemacht

Sogar Kühe schätzen Liebe und Freundlichkeit

In den Nachrichten (aus dem National Geographic):

Eine britische Studie hat ergeben, dass Kühe mit Namen mehr Milch abgeben“ „Indem sie einer Kuh einen Namen geben und indem sie sie wie ein Individuum behandeln, können Bauern ihre jährliche Milchabgabe um fast 284 Liter erhöhen“, sagen Wissenschaftler der Newcastle Universität in England. „Genau wie Menschen besser auf eine persönliche Note reagieren, fühlen sich Kühe fröhlicher und entspannter, wenn ihnen ein bisschen mehr persönliche Aufmerksamkeit gegeben wird“, erklärt C. Douglas, der in der Schule für Landwirtschaft, Ernährung und landwirtschaftlicher Entwicklung der Newcastle Universität arbeitet. „Indem wir eine Kuh mit ihrem Namen ansprechen und mehr mit dem Tier interagieren während es aufwächst, können wir nicht nur das Wohl des Tieres und dessen Wahrnehmung des Menschen verbessern sondern auch die Milchproduktion erhöhen.“

Mein Kommentar: Du kannst mehr durch Liebe und Entspannung erreichen als durch Hass und Gewalt. Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir dieselbe Annäherung mit Menschen ausprobieren?

Verwandtes Material:
Blog-post: Wie können wir die Natur verändern?

 

Bete für deine Feinde


Zwei Fragen, die ich über Menschen erhalten habe, die uns Schaden zufügen wollen:

Frage: Was ist Ihre Interpretation davon, für seine Feinde zu beten? Unser Rabbi fügte am Ende unseres Gottesdienstes zwei Worte hinzu: „ Und Ishmael „, und ich war sehr durcheinander. Ist das ein Teil von „ Liebe deinen Nächsten wie dich selbst „? Und wie kann ich für jemanden beten, der unsere Zerstörung geschworen hat?

Meine Antwort: Sie sollten für sie beten, um aufzuhören sich zu wünschen, jeden zu bezwingen oder zu zerstören, der „ unrecht “ hat. Denn die unendliche und ewige Höhere Welt wird nicht durch Gewalt erreicht, sondern durch Liebe für jeden.

Frage: Sie sagten in einem früheren Blogeintrag: „Jede Person kann deinem spirituellen Weg mit ihren Gedanken und Wünschen Schaden zufügen, auch unabsichtlich. “ Heißt das, nur zwischen den Punkten der Herzen in der spirituellen Welt? Oder sprechen wir von der Welt der „ Tiere „, also von der körperlichen Welt?

Meine Antwort: Es gibt eine einzige Welt, aber in unserem Bewusstsein teilt sie sich in einen Teil, der für uns enthüllt ist, und einen Teil, der vor uns verborgen ist. Wir beeinflussen beide Teile als ein Ganzes.

Ägypten und die Schlange sind Ihr Egoismus


Fragen, die ich über die Interpretation kabbalistischer Ausdrücke und Phrasen erhielt:

Frage: Was ist die Shechina?

Meine Antwort: Es ist das Verlangen, den Schöpfer zu enthüllen und wenn das Verlangen vollständig ist, dann wird der Schöpfer in ihm enthüllt. Der Schöpfer wird „Shochen“ genannt – der, der diese Sehnsucht erfüllt.

Frage: Was ist die Erkenntnis des Bösen?

Meine Antwort: Das ist, wenn Sie Ihren eigenen Egoismus kennenlernen!

Frage: Ist leiden dasselbe, wie in der Realisierung der Reshimot zurückzufallen?

Meine Antwort: Ja!

Frage: Können wir uns den menschlichen Entwicklungsweg als einen vergegenwärtigen, der bereits fertiggestellt ist, als gepflasterte Route vom Punkt des „Adam“ zum Punkt des „Schöpfers“?

Meine Antwort: Das ist absolut korrekt!

Frage: Wie verstehen Sie diesen Vers: „Rabbi Shimon sagte: ´Töte die besten der Ägypter und spalte den Kopf der besten Schlange.´“?

Meine Antwort: Ägypten und die Schlange sind Ihr Egoismus.

Frage: Was ist die kabbalistische Bedeutung des Verses: „Das Junge einer Ziege sollst du nicht in der Milch seiner Mutter kochen.“?

Meine Antwort: Vermische den sich entwickelnden Egoismus (die junge Ziege) nicht mit dem Schenken (die Qualität von „Bina„, Milch). Wenn Sie das tun, werden Sie nicht nur den korrigierten Egoismus verfehlen, sondern den Egoismus der Qualität des Schenkens (Bina) noch schuldiger machen: Sie werden „Schenken um des Empfangens willen“ anstatt „Empfangen um des Schenkens willen“.

Frage: Können wir sagen, dass unbelebte Materie, Pflanzen und Tiere Engel sind? Sie sind wie Engel (spirituelle Kräfte, die uns beeinflussen), weil sie keinen freien Willen haben.

Meine Antwort: Das ist richtig!

Verwandtes Material:
Blog-post: Warum empfinden wir Leiden?
Blog-post: Engel in der Kabbala
Shamati #2: Göttlichkeit im Exil
Shamati #86: Und man setzte Vronfögte über sie…

Was macht einen zum Propheten?


Zwei Fragen, die ich über Weissagung erhielt:

Frage: Sie sprechen nicht darüber, ob es in unserer Zeit große Kabbalisten gibt. Wie ist es mit Propheten?

Meine Antwort: Als Antwort zitiere ich den folgenden News-Report (von stern.de):
„Drei Tage vor dem Erdstoß tauchten in den Straßen von Mianzhu mehrere tausend Kröten auf – in dieser Stadt starben mehr als 2000 Menschen durch das Beben … Am 12. Mai, als sich das Erdbeben der Stärke 7,9 ereignete, wurde der Zeitung „Wuhan Evening Paper“ zufolge bei Zootieren ein ungewöhnliches Verhalten beobachtet: Zebras schlugen ihre Köpfe gegen die Tür ihres Geheges, Elefanten schwenkten wild den Rüssel. Die rund 20 Löwen und Tiger, die sonst üblicherweise einen Mittagsschlaf halten, liefen unruhig umher. Wenige Minuten vor dem Erdstoß hätten Dutzende Pfaue zu kreischen begonnen.“

Frage: Sind diese Tiere Propheten?

Meine Antwort: Ein Prophet ist jemand, der mit der Natur, dem Schöpfer verbunden ist. Wenn jemand eins mit der Natur ist, dann nimmt er sie jenseits von Zeit wahr – nicht in Bezug auf sich selbst, sondern so wie sie wirklich ist. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fließen ineinander. Nur zu, machen Sie Ihre Voraussagungen!

Ein Kabbalist ist jemand, der einen Teil seiner Verbindung mit dem Schöpfer wieder hergestellt hat, und in dem Maße Seinen Gedanken, Seinen Plan und Sein Ziel versteht. Er kann seine Übereinstimmung mit dem Schöpfer (die Eigenschaft des Schenkens, die der Natur eigen ist) zu einem solchen Niveau erweitern, dass er Ihn ganz und gar versteht – und das ist das Niveau des Propheten.

Verwandtes Material:
Blog-post: Alle Propheten schrieben über uns
Kabbalablog: Eine kabbalistische Deutung der Geschichte des Propheten Jona
Kabbalablog: Geschichte der Kabbala: ARI – Die Gründung der modernen Kabbala
Baal HaSulam – Rabbi Yehuda Ashlag

Warum der Krise so viel Zeit widmen?

Drei Fragen, die ich zur Globalen Krise erhielt:

Frage: Warum verwenden Sie so viel Zeit, um die Krise zu analysieren? Warum sollten wir uns Sorgen über das Leiden dieser unbewussten und egoistischen Tiere machen (oder warum sollten wir sie in egoistischer Weise bedauern, da wir dazu nicht anders in der Lage sind)?

Meine Antwort: 1. Diese Menschen stehen mir alle nahe!
2. So wie alles andere in der Welt, hat die Krise ihren Grund und einen Zweck. Ihr Zweck liegt in der Hervorbringung einer Notwendigkeit in der Menschheit, ihr Verhalten neu zu bewerten.

Das Leiden wird nicht aufhören, bis wir dies vollbringen – es auf die richtige Weise vollbringen. Was ich tue mache ich um Menschen zu helfen, sich für die richtige Einstellung zu dem was geschieht zu entscheiden, was das Leiden vermindern wird.

Sehr bald schon wird dieses „unbewusste egoistische Leiden der Tiere“ Sie ebenfalls befallen. Bitte vergessen Sie dann nicht mir zu schreiben, wie sich Ihre Meinung betreffend dem Zeitaufwand, den Menschen diesem Problem widmen sollten, geändert hat.

Frage: Macht es Sinn über den gegenseitigen Hass (oder Mangel an gegenseitiger Liebe) nachzudenken, der in der Welt als Spiegelbild des Zustandes enthüllt wurde, in der sich die Bnei Baruch Gruppe oder ich selbst mich befinde?

Meine Antwort: Die Gruppe und die Welt sind miteinander verbunden, jedoch auf unterschiedlichen Stufen: Die Gruppe ist von der Welt abhängig hinsichtlich ihres spirituellen Aufstiegs; und die Welt ist von der Gruppe abhängig, um die Kraft des Leidens zu vermindern, die auf sie herabkommt (ob sie nun auf die Gruppe hören will oder nicht).

Frage: Warum ist die Einheit der gemeinsamen Seele heutzutage von ihrer entgegengesetzten Seite enthüllt? Müssen wir wirklich Schmerz empfinden, wenn wir die Verbindung zu allen Menschen in der Welt erkennen?

Meine Antwort: Dies ist die einzige Möglichkeit, Menschen davon zu überzeugen, ihre Natur zu korrigieren. Schmerz ist das Messinstrument unseres Ungleichgewichtes mit der Natur. Und wir sind diejenigen, die seinen Schweregrad festlegen.