Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Nach welchen Merkmalen kann man einen wahren Kabbalisten identifizieren

Aus einem Artikel von Baal HaSulam „Analytischer Vergleich zwischen Kabbala und Philosophie“: Bis König Salomon (Schlomo) nicht nach Jerusalem kam, konnte er Aschmodais, der sich für Salomo (Schlomo) ausgab, von seinem Thron nicht vertreiben.

So schauen auch die Weisen der Kabbala auf die philosophische Theologie und beklagen sich, dass die äußere Hülle ihrer Wissenschaft geklaut wurde. Sie wurde von Platos uns seine griechischen Vorgänger beim Studieren von Büchern der Propheten Israels erworben.

Sie haben die grundlegende Thesen der Weisheit Israels gestohlen und sie haben in die Kleidungen, die ihnen nicht gehören, gekleidet. Und bis heute saß die Theologie auf dem Thron von Kabbala, den sie erbte.

Die griechischen Philosophen lernten von den Propheten, die Kabbala war schon seit den Tagen Abrahams für alle geöffnet. Anderseits, konnten sie nicht auf die Höhe der spirituellen Erkenntnis aufsteigen, weil sie dafür einen enormen Aufwand benötigten. Deswegen nahm man nur den äußeren Teil dieser Wissenschaft – nicht um die Natur des Menschen zu korrigieren, sondern nur um das Wissens willen.

Erstes Zeichen, wie man einen Kabbalisten identifiziert – ist es notwendig zu wissen, wessen Schüler er ist. Es ist nicht möglich spirituelle Erkenntnis zu erlangen, ohne einen treuer Schüler, der einem wahren Kabbalisten nahe steht, zu sein.

Ein Schüler eines bekannten Kabbalisten zu sein, das ist noch keine Garantie des spirituellen Erfolges, aber zumindest ist dies die erste notwendige Voraussetzung, um ihn zu erreichen.

Zweites Zeichen von einem Kabbalisten ist die Technik, die er vorschlägt. Diese sollte nur auf die Korrektur des gesamten menschlichen Egoismus gerichtet sein.

Gerade darin besteht der Unterschied zwischen der antiken griechischen Philosophen (Religionen, Glaubensrichtungen, spirituellen Techniken, usw.), die nur die Außenhülle der Methode der Kabbala (Gespräche über die höheren Welten, die Zukunft der Welt, Belohnung und Bestrafung, usw.) genommen haben und begannen diese zu entwickeln und egoistisch zu missbrauchen, nicht zur Korrektur der menschlichen Natur, sondern nur um ihn zu manipulieren.

Dies sind die zwei wichtigsten Merkmale, die einen Kabbalisten von Nicht-Kabbalisten zu unterscheiden helfen.

Und nicht nur die Philosophie, sondern in der Regel auch jede Methode, einschließlich der Forschung, mit Hilfe dessen jeder Mensch hofft, die Welt zu verändern und ein besseres, korrigiertes und mehr oder weniger erträgliches Leben zu erreichen. Im Endeffekt erweisen sie alle ihre Falschheit.

Die Lüge muss nicht in den wissenschaftlichen Folgerungen sein – aber darin, dass man damit die Welt in Ordnung bringt und den Menschen glücklich macht. Und solange es sich nicht in voller Klarheit offenbart, werden gewöhnliche Menschen, die keinen besonderen Wunschstreben nach dem geistigen Erkenntnis verspüren, die Kabbala nicht ernst nehmen.

Also, ein Kabbalist kann nur derjenige sein, der unter einem anerkannten Kabbalisten gelernt hat. Und derjenige, der die Methode der Korrektur von Egoismus vorschlägt, und nicht alle Arten von „Wunder“ oder körperliche Handlungen, wofür man angeblich Belohnung oder Bestrafung von ganz Oben bekommt, verspricht. Das ist nicht die Religion und nicht die Glaubensrichtung, nicht die Philosophie oder Theologie oder gar die Naturwissenschaften unserer Welt – sondern eine Methode, die unseren Egoismus korrigiert, um die Einheit und die Liebe zu erreichen.

Und als Voraussetzung für eine breite Veröffentlichung dieser Methode – ist es notwendig, dass die Menschheit es endlich akzeptiert, dass für unsere Rettung andere Methoden untauglich sind.

Auszug aus einem Unterricht über den Artikel „Analytischer Vergleich zwischen Kabbala und Philosophie“, 11.01.2011

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Benutzen Sie Ihr Wissen dazu, die Leute sanft zur Quelle aller Religionen zu führen


Eine Frage, die ich erhielt: Ich bin ein Mitglied der Gruppe aus Chile; ich arbeite als Dozent an der Universität für Protestantische Theologie und ich habe einen Doktortitel in praktischer Theologie. Der innere Konflikt, der in mir vorgeht, hat mit der Analyse von all dem zu tun, was ich in den letzten sieben Jahre studiert habe. Ich verstehe, dass die Kabbala meine Arbeit als Lehrer nicht beeinträchtigen sollte, aber so kann es nicht endlos weitergehen.

Ich lehre christliche Theologie, Philosophie, den Islam und den Orthodoxen Judaismus. Mein Weg bringt mich in einen Konflikt mit meinen Kollegen bei der Arbeit, die sich selbst als weise sehen. Ich habe mich dazu entschlossen, mein Engagement und meine Befürwortung der Kabbala, als die einzige göttliche Weisheit, die das Herz korrigieren kann, offen kund zu tun. Heute habe ich unsere Zeitung in der ganzen Abteilung verteilt und meine Ansicht erklärt. Es steht viel auf dem Spiel und deshalb meine Frage: „Was halten Sie von meinen Handlungen?“

Meine Antwort: Ich mache mir Sorgen über Ihre Zukunft an der Universität und, um es genauer auszudrücken, um Ihre Einnahmequelle. Ich verstehe, dass Sie beruflich nicht mehr das bleiben können, was Sie waren, bevor Sie zur Kabbala gekommen sind.

Ich empfehle, dass Sie anfangen, vergleichende Forschungsartikel zu schreiben, die die Kabbala als Quelle aller Religionen portraitieren, indem Sie die Gemeinsamkeiten und nicht die Unterschiede unterstreichen. Es würde der Religion einen Sinn zufügen (das Geben und die Liebe für den Nächsten) und helfen, die Leute zu den Mitteln der Korrektur zu führen. Ich würde nicht die Religionen kritisieren und mich sogar davor fern halten.

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Wie machst du aus einer Fledermaus einen Hahn?


Ich erhielt folgende Frage: Im Buch Shamati, Artikel 16, wird gesagt: „Der Hahn sagte zur Fledermaus: ‚Ich warte auf das Sonnenlicht, weil es meines ist, und du, warum wartest du darauf?'“ Meine Frage ist: Wie kommt ein Mensch während seines Lebens von der Stufe einer Fledermaus auf die Stufe eines Hahns?

Meine Antwort: Jene, die die Kabbala (Tora) benutzen, um die Eigenschaften der Liebe und des Schenkens zu erreichen, werden das Licht des Lebens in dieser Eigenschaft sehen. Auf der anderen Seite werden jene, die die Kabbala (Tora) zum eigenen Nutzen verwenden (um reich zu werden, ihren Stolz zu befriedigen, Ansehen und Ruhm zu erreichen, um sich besser als andere zu fühlen, ihre Existenz zu rechtfertigen u.s.w.) sich auf der Stufe der Dunkelheit befinden; obwohl sie davon überzeugt sind, dass sie im Licht des Schöpfers stehen. Sie sind wie Fledermäuse, die die Dunkelheit mit dem Licht verwechseln und deswegen zufrieden sind, im Exil der Spiritualität zu bleiben, um physische Rituale auszuführen – und sie fühlen nicht, dass sie irgendetwas anderes brauchen.

Sieh dir an, was Baal HaSulam in der „Einführung zum Talmud Esser HaSefirot“ über die Worte des Propheten Amos schreibt: „Wehe denen, die den Tag des Herrn herbei sehnen! Wozu soll euch der Tag des Herrn sein? Er ist Dunkelheit und nicht Licht!“ „Es gibt eine Parabel über einen Hahn und eine Fledermaus, die auf das Licht wartete. Der Hahn sagte zur Fledermaus: ‚Ich warte auf das Sonnenlicht, weil es meines ist, und du, warum wartest du darauf?‘ (Talmud. Sanhedrin 98:2)“ Das bedeutet, dass man ohne das Licht (das nur hinabsteigt, wenn jemand die Kabbala studiert), nicht einmal versteht, dass man sich in Dunkelheit befindet, weil man nur unsere Welt empfindet.

Wenn ein Mensch nicht nach Höherem strebt, über unsere Welt hinaus, aber zufrieden mit mechanischen Befolgungen von Ritualen ist, historischen und philosophischen Untersuchungen, Theologie, heiligem Wasser, Amuletten und Meditation (wie wir sehen können, umfasst es das ganze Ausmaß, vom Naiven zum Gelehrten), mit anderen Worten, wenn jemand den Punkt im Herzen nicht hat, dann wird ihm nichts helfen. Weil sein Verlangen nur auf der Stufe unserer Welt existiert und Menschen handeln immer ausschließlich entsprechend den Verlangen, die in ihnen auftauchen.

Deswegen ist die Kabbala nur für die bestimmt, die nach einer echten Antwort auf die Frage „Was ist der Sinn des Lebens?“ suchen. Und die Antwort liegt in der Erlangung der Quelle seiner Existenz. So enthüllt man die Bedeutung von dem was passiert als auch dessen endgültiges Ergebnis.

Verwandtes Material:
Blog-post: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst – Das ist Deine Belohnung
Blog-post: Wie wir im Dunkeln herumtasten, um die spirituelle Wahrnehmung zu erreichen
Blog-post: Schau nach vorne, nur nach vorne
Blog-post: Wenn der Punkt im Herzen erwacht
Artikel von Baal HaSulam: Die Bürgschaft
 

Die Wissenschaften sind der Weisheit der Kabbala untergeordnet

Ich erhielt etliche Fragen über die Herkunft der Wissenschaften. Hier ist eine Antwort:

„Wissenschaften, solche wie Theologie, Philosophie und Mathematik haben ihre Grundsätze und Ursprünge in ihr [der Kabbala]. Und darum sind diese Wissenschaften dieser Weisheit untergeordnet; und ihre Grundsätze und Regeln sind ihren [denen der Kabbala] Grundsätzen und Regeln untergeordnet; und deshalb ist ihre [die der Wissenschaften] Argumentationsweise ohne sie [Kabbala] mangelhaft.“
Raymundus Lullus, Raymundi Lulli Opera

Hier ist das lateinische Original:

„Scientiae recipiunt sua principia, amp; radices ab ista; vt Theologia, philosophia, mathematica. Et propterea namque istae scientiae sunt subalternatae huic sapientiae, amp; sua principia amp; regulae sunt subalternatae principiis eius, amp; regulis amp; ideo earum modus demonstrandi est imperfectus sine ista. amp; similiter post Theologiam amp; philosophiam omnes certae scientiae per istam quartam figuram aquiruntur“.
Raymundi Lullii Opera, 93f

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Wissenschaft wird sich der Wahrnehmungsmöglichkeiten der Kabbala bewusst
Blog-post: Wissenschaftler haben (wieder einmal) alles auf den Kopf gestellt
Blog-post: Die Philosophie hat schließlich abgedankt
Artikel: Kabbala als Wurzel aller Wissenschaften
Artikel: Die Wissenschaft der Kabbala und andere Wissenschaften