Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Beharrlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg


Fragen, die ich darüber erhielt, wie man schwierige Zeiten auf dem Weg überwinden kann:

Frage: Man lebt und arbeitet, man erzieht seine Kinder und studiert Kabbala als Hobby. Alles läuft gut. Man denkt sogar, dass man sein Leben gut in den beiden Welten lebt – in dieser und in der spirituellen. Und dann verliert man plötzlich seinen Job, sein Haus, das Gesparte, und dann wird noch jemand in der Familie sehr krank. Und aus irgendeinem Grund zerfällt zusammen mit unserer Welt auch unsere „spirituelle Welt“. Bedeutet das, dass das, was auch immer man spirituell erreicht hat, nur eine höhere Form von Egoismus war, ein Verlangen nach Wissen?

Meine Antwort: Dies bedeutet nur eins: Ihre Bedingungen zum Vorankommen haben sich geändert, und nun werden Ihnen neue Bedingungen zum Voranschreiten angeboten. Warum? Weil sich so das allgemeine Verlangen (die gemeinsame Seele) entwickelt, und Sie sind ein Teil davon (eine einzelne Seele). Wenn Sie nicht unter diesen neuen Bedingungen voranschreiten wollen, dann verlassen Sie den Weg der individuellen Entwicklung und werden von dann an den generellen Weg gehen, den des Leidens, den der „zum Glück gezwungen werden“ heißt.

Frage: „Wehe denen, die den Tag des Herrn begehren! Was soll er euch? Denn des Herrn Tag ist Finsternis und nicht Licht!“ (Amos, 5:18). Anfänglich blendet das Licht alle unsere Sinne, und es kommt einem wie totale Finsternis vor. Diese Finsternis hilft jedoch demjenigen, der der Spiritualität entgegenstrebt, denn sie schließt alle egoistischen Sehnsüchte aus und unser Egoismus verliert jegliches Interesse an Spiritualität. Und nur derjenige, der sich unbeugsam dem Ziel entgegenbewegt, und mit dem Rav und dem Schöpfer „ausgerüstet“ ist, empfängt Unterstützung, Beistand und Instruktion. Dann kann er auch diesen Teil des Weges überwinden, den der „Dunkelheit der Nacht“.

Ich muss zugeben, dass ich immer noch ein Bewohner dieser Welt bin – der Welt der Dunkelheit -, und ich brauche dieses Licht, damit ich „Sehkraft“ erlangen kann, die Fähigkeit, in der Welt des Lichtes sehen zu können. Meine Frage ist: was kann einer Ihrer Studenten außer dem was er bereits tut, noch tun, um dies zu erreichen?

Meine Antwort: Sich noch mehr anstrengen, um alles Streben zu einem Ziel hin zu vereinen. Und zwar deswegen, weil der Schöpfer – die Eigenschaft zu lieben und zu schenken – nur in dem vereinten Verlangen erscheint, um in diesem gemeinsamen Wunsch die Eigenschaft der Liebe und des Schenkens zwischen den Seelen, zu enthüllen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Fragen über den Pharao – unseren Egoismus (für Fortgeschrittene)
Blog-post: Was ist Schmerz, und wie können wir damit aufhören, ihn ständig zu spüren?

Sogar Gerichtshöfe, Versicherungsunternehmen und Finanzmärkte erahnen die Höhere Kraft


Ich hatte ein Gespräch über das Thema „Die Höhere Kraft“, das für eine bevorstehende TV Serie aufgezeichnet wurde. Ich sprach mit:

Daniel Lamberg – Rechtsanwalt und Versicherungsexperte,
Shlomi Buchana – Professor für Ökonomie an der Bar-Ilan Universität und
Ben-Tsion Gertz – Autor und Veranstalter des Programms.

Wir nehmen nur einen kleinen Teil der Welt wahr und wir wissen nicht, was einen Moment später oder in ferner Zukunft geschehen wird. Wir wissen nicht, welche Verlangen plötzlich in unseren Herzen auftauchen werden oder welche Gedanken in unserem Verstand erscheinen, welche uns womöglich zwingen, entgegen unserem gesunden Menschenverstand und den vorherigen Verlangen zu handeln.

Alles, was wir nicht kennen, schreiben wir als „Höhere Kraft“ ab – irgendeine übergeordnete Macht, die eine unerwartete Folge von Ereignissen hervorruft und uns eine Ausrede für unsere Verantwortung bietet. Alle Gerichtshöfe, Versicherungsunternehmen und Finanzmärkte betrachten diese „Einmischung“ der Höheren Kraft in unser Leben unterschiedlich und interpretieren es auf ihre eigene Art und Weise.

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Blog-Post: Woher kommen Gedanken, Ideen und Träume?
Blog-Post: Die Menge im Inneren
Blog-Post: Wie könne wir wissen, dass die Enthüllung der höheren Welt keine Illusion ist?
Blog-Post: Die Verbindung zwischen Spiritualität und körperlicher Welt
Kabbalablog: Alles nur eine Frage der Erziehung

Wie können wir wissen, dass die Enthüllung der höheren Welt keine Illusion ist?


Fragen, die ich über die Wahrnehmung der allgemeinen Seele und der Höheren Welt erhielt:

Frage: Jeder und alles ist in mir. Der Schöpfer ist um mich und in mir. Wenn man dies erst einmal verstanden hat, beginnt man sich zu wünschen, mit allem Umgebenden verbunden zu sein. So weit, so gut! Das bedeutet jedenfalls, dass man alles nur für sich selbst tut, denn sogar ein zufällig vorübergehender Passant ist Teil von mir. Will ich daher in Wirklichkeit alles für mich verbessern und nicht für die anderen?

Meine Antwort: Natürlich entdeckt ein Mensch, dass alles um ihn herum ein Teil von ihm und in seinem Egoismus eingeschlossen ist. Jedoch geschieht dies nur, wenn jemand danach strebt, aus seinem Egoismus auszubrechen und in anderen zu sein, innerhalb der Umgebung. Zuerst erlangt er die Eigenschaft von Bina – „Geben – nicht um des eigenen Vorteils willen“; und sobald er über dieser Eigenschaft (Tshuva mi Iraa, Hafetz Hesed) ist, fügt er alles zu sich selbst und macht es zu einem Teil von ihm. Dann spürt er alle Seelen als seine eigene (Tshuva mi Ahava) und empfängt das vollkommene Höhere Licht in diesem vereinten Kli.

Frage: Wie wissen wir, dass die Höhere Kraft die einzige ist und dass das, was wir empfinden, nachdem die Höheren Welten enthüllt sind, nicht unsere Einbildung oder Illusion ist?

Meine Antwort: Wir werden dies wissen, indem wir die Höhere Welt in unserer Seele enthüllen und indem wir die zwei Welten vergleichen. Alles in der Spiritualität wird in uns erlangt, genauso wie wir diese Welt erlangen. Wir ziehen unsere Schlüsse nur aus der Erkenntnis der Höheren Welt. Die Wissenschaft der Kabbala ist ausschließlich auf den praktischen Erfahrungen der Kabbalisten begründet.

Verwandtes Material:
Blog-Post: Die Methode Glück zu erlangen ist für Alle oder Keinen
Blog-Post: Seine Unerreichbarkeit im Geist eines Kabbalisten
Kabbala eBooks zum kostenlosen Download: Leben aus der Kabbala

Durch die Entwicklung der Verlangen, entwickelt die Kabbala auch den Verstand


Ich erhielt Fragen über das Studium, der Definition des spirituellen Ziels, die Verlangen und den Verstand:

Frage: Was soll ich jeden Tag studieren?

Meine Antwort: Studiere dieselben Sachen wie wir, mit uns zusammen.

Frage: Sollte ich nur Kabbala studieren oder gibt es andere Bücher, die es genauso wert sind sie zu studieren?

Meine Antwort: Du solltest nur das studieren, was wir studieren. Wenn du ein Anfänger bist, solltest du den ersten und dritten Teil unserer täglichen Lektion zusammen mit uns studieren – anstelle des zweiten Teiles der Lektion (Talmud Esser Sefirot), kannst du aus den Materialien für Anfänger auf unserer Webseite lernen.

Frage: Müssen wir gegen unsere leidenschaftlichen Verlangen in der körperlichen Welt kämpfen oder sollten wir nur Kabbala studieren ohne gegen diese Verlangen zu kämpfen?

Meine Antwort: Nur das Studium der Kabbala zieht das Licht der Korrektur an – Or Makif. Du wirst durch das Ankämpfen gegen deine Verlangen nicht korrigierter werden oder indem du dich auf irgendeine Weise selbst einschränkst. Konzentriere dich nicht auf deine Eigenschaften, sondern strebe in Richtung des Schöpfers.

Frage: Ich bin etwas verwirrt über das spirituelle Ziel. Ist das Ziel für mich, glücklich zu sein oder zu geben, oder wie das Höhere zu sein, oder meinen Nächsten zu lieben? Oder soll mein Ziel sein, Herr über meinen freien Willen zu werden oder den Widerspruch zwischen dem Ort des Schöpfers und dem Ort der Schöpfung miteinander zu vereinigen? Was ist das Ziel?

Meine Antwort: Es gibt ein Ziel, welches alles vereinigt – alle Gegensätze: Das ganze Licht tritt in das vollständige Kli ein und erfüllt es vollkommen. Diese Stufe existiert bereits; wir müssen sie nur für uns enthüllen. Es ist ähnlich einem Kinderpuzzle: Es gibt ein Bild, das auf ein Stück Karton gedruckt ist, dann wird es in kleine Teile geschnitten und das Kind muss es wieder zusammensetzen. So lernt das Kind alle Teile zu einem Ganzen zu verbinden – und wir werden mit den Elementen der Schöpfung dasselbe tun müssen.

Frage: Ist das Ego (mein Wille zu empfangen), mein Verstand, der die Realität beobachtet?

Meine Antwort: Das ist vollkommen richtig. In deinen Verlangen nimmst du dich selbst wahr, die Welt und deine Existenz. Der Verstand wird von den egoistischen Verlangen erzeugt oder von ihnen hervorgebracht. Der Verstand entwickelt sich und wächst in dem Maße, in dem man anstrebt, seine Verlangen zu erfüllen. Je mehr Verlangen jemand hat und je größer diese Verlangen sind, desto größer ist der Verstand, der sie begleitet. Da die Kabbala die Verlangen entwickelt, regt sie deswegen auch die Entwicklung des Verstandes an (des Gehirns).

 

Wir schwimmen in einem Meer von Informationen – wie Croutons in der Suppenschüssel


Wir existieren in einem Meer an Informationen. Darin schwimmen wir wie die Croutons in einer Schüssel Suppe. Alles und jeder befinden sich in der Suppe. Hier existiert keine Zeit, und darum macht es nichts, ob Sie den Unterricht Live oder aus dem Archiv anschauen – alles befindet sich in diesem Meer an Information, einschließlich Abraham, Rashbi, Moses, der Ari und Baal HaSulam. Ob Sie nun in „Echtzeit“ an der Lektion teilnehmen oder nicht, es ist nur ein psychologisches Gefühl von jemandem, der noch nicht die Grenzen dieser Welt durchbrochen hat.

Wenn jemand z.B. nicht weiß, dass die Lektion nicht in Echtzeit gehalten wird, dann schaut er sie so an, als würde sie dies. Das kommt daher, da die Information nicht alt wird. Und es macht nichts, zu welcher Tages- oder Nachtzeit wir studieren, weil alles, was wir studieren, sofort ins gesamte Universam eindringt und dort enthüllt wird.

Diese Information wurde noch nie jemanden enthüllt, und erst jetzt wurde sie publik gemacht mit der Hilfe einer vereinigten Gruppe. Diese Kraft existiert bereits in dem Feld, welches von uns gefüllt werden muss – im gesamten Raum der Welt der Unendlichkeit. Und wir füllen ihn. Und die restliche Menschheit besteht auch in dieser Information, weil sie im gleichen Bereich besteht, dem wir unsere Information hinzufügen.

Wir tun dies, weil nach dieser Einengung nur eine dünne strahlende Linie von der Unendlichkeit in diese Welt eindringt – ins Zentrum des Universums. Alles außer dieser dünnen Linie ist Leerraum, und wir füllen diesen Raum mit der Arbeit, die wir tun.

Aus diesem Grunde existieren die sensorische und rationale Information bereits, die wir aus diesem Raum herausholen. Und alle Menschen, ohne Rücksicht auf ihren Ort, oder ob sie wollen oder nicht, drehen sich um sie herum, in Harmonie mit ihr.

Es gibt davon ein gutes Beispiel in der Natur. Haben Sie jemals einen Vogelschwarm in der Luft gesehen und plötzlich drehen sich alle Vögel gemeinsam um? Woher wissen sie, dass sie umdrehen müssen? Weil sie ihre Information von einer Stelle bekommen. Die gleiche für jeden Teil in der Natur. Physiker entdecken ebenfalls, dass sich das Anziehungskraftfeld sofort ausdehnt und dass elementare Teilchen andere sofort über irgendwelche Veränderungen informieren. Alles, was wir lernen, besteht bereits „um uns herum“ – so stimmen Sie sich einfach ein und füllen Sie sich!

Darum gibt es keine Zeit und macht es keinen Unterschied, wann Sie die Lektion anschauen. Sie kommen mit der spirituellen Information in Kontakt, die bereits in diesem Raum enthüllt wurde, und diese Information besteht dort für Sie.

(Aus meiner Lektion vom 27. Juni 2008)

Verwandtes Material:
Blog-post: Das Internet ist einfach ein Schritt in die Richtung, unsere wahre Verbindung…
Der Ursprung der Kabbala
Archiv der Kabbala Unterrichte

Zeit – Illusion oder Realität?


Frage: Sie sagten, dass Zeit nicht existiert. Existiert dann Vergangenheit oder Zukunft?

Meine Antwort: Was existiert, ist eine Abfolge von Geschehnissen. Sie finden in uns als sequentielle Enthüllungen statt, als Bewusstwerdung von Reshimot. Indem eine der anderen folgt, schaffen sie eine Empfindung der Zeit – von der Vergangenheit und der Zukunft. Jedoch ist dies eine subjektive Empfindung, die innerhalb von uns ist und sie findet schnell oder langsam statt, abhängig von jemandes Bemühen.
Irgendetwas zu überspringen ist unmöglich, da sich alle Reshimot nacheinander manifestieren müssen. Wird ein Reshimo verwirklicht, stellt es innerhalb von uns unsere Beziehung zum Schöpfer bildlich dar. Dieses Bild wird „die Welt“ genannt und es besteht aus „mir“ und „dem, was mich umgibt“. In dem Maße, wie die Reshimot verwirklicht werden, beginnt der Mensch das ihn Umgebende als Teil von sich wahrzunehmen.

Frage: Manchmal zeigt die Uhr an, dass fünf Stunden vergangen sind, aber ich fühle sie wie fünf Sekunden. Wem soll ich vertrauen, mir oder der Uhr?

Meine Antwort: Offenbar sollten Sie der Uhr vertrauen. Das nächste Mal könnten Ihnen die gleichen fünf Stunden wie fünf Tage erscheinen.

Frage: Wenn ein Mensch mit psychischen Fähigkeiten die Zukunft vorhersagt, was sieht er, die Zukunft oder die Gegenwart?

Meine Antwort: Für ihn ist es die Gegenwart.

Was haben ein gesunder Verstand und Körper mit Kabbala zu tun?


Fragen, die ich über die Beziehung zwischen dem Körper, dem Verstand und der Spiritualität erhielt:

Frage: Was ist die richtige Einstellung, die man zu seinem Körper haben soll? Der Körper ist die perfekteste Maschine in der Welt. Jede Zelle in ihm arbeitet wie ein perfektes System, vielleicht sogar wie der gesamte Kosmos. Deshalb ist es schwierig für mich, ihn nur als ein „Tier“ zu betrachten.

Meine Antwort: Du solltest Deinen Körper als nützliches Tier betrachten, dass für die Arbeit bestimmt ist. Du musst für es sorgen (aber es nicht verwöhnen!) – wasche es, füttere es, usw. – und verlange von ihm, zu arbeiten.

Frage: Soll eine Person alle oder die meisten ihrer psychologischen Probleme beheben, bevor sie sich der Kabbala zuwendet?

Meine Antwort: Wenn eine Person geistig gesund ist, dann wird die Kabbala ihre psychologischen Probleme beheben. Wenn sie aber geistig krank ist (sein Gehirn nicht richtig arbeitet), dann kann sie nicht Kabbala studieren. In diesem Fall würde ich vorschlagen, mehr zu machen, um die Psyche zu entspannen, sowie mehr Sport und physische Arbeit.

Frage: Sie sagen, dass es keine Verbindung zwischen der Spiritualität und der Körperlichkeit gibt. Wie kann dann eine korrigierte Absicht auf die Gesundheit des physischen Körpers wirken?

Meine Antwort: Das ist deshalb so, weil alles in unserer Welt eine Folge des Einflusses des Höheren Lichtes (Or Makif) ist. Der Mensch ist Teil des ganzheitlichen Systems von Adam, der einzigen Seele. Daher kann er selbst dann, wenn er gerecht ist, krank werden und leiden, denn er befindet sich mit anderen, die noch nicht korrigiert sind, in einem einzigen Organismus.

Verwandtes Material:
Blog-post: Kabbala – Das Heilmittel für jedes Leid
Artikel: Exodus – Vom Physischen zum Spirituellen

Wie man das Buch Sohar liest


Ich erhielt zwei Fragen darüber, wie man das Buch Sohar liest und sich damit verbindet

Frage: Ich versuche das Buch Sohar, das Sie übersetzt haben, zu studieren. Ich las den Teil mehrere Male, in dem Sie darüber sprechen, wie man sich mit dem Material verbindet, um tiefer in den inneren Teil zu gelangen – aber bis jetzt wirkt es nicht. Ich fühle mich nicht, als ob ich voranschreite und ich denke, dass mir Definitionen fehlen, so wie auch die Dinge im Talmud Esser HaSefirot klar definiert sind. Existieren diese Definitionen und wenn ja, wo kann ich sie finden? Oder gibt es eine andere, besondere Annäherung an das Buch Sohar?

Meine Antwort: Das Buch Sohar sollte nur gelesen werden, um das Licht der Korrektur auf sich selbst zu ziehen. In dem Grad, in dem das Licht Sie beeinflussen wird, werden Sie anfangen, den Sohar (was Glanz bedeutet) zu empfangen und in dem Maße, in dem Sie das Licht fühlen, die Eigenschaft des Schenkens, werden auch Sie verstehen, was das Buch Sohar sagt.

Zusätzlich gibt es vier Einführungen zum Buch Sohar, und um das Buch zu verstehen, ist es unerlässlich sie zu kennen (oder zumindest allgemeine Kenntnis darüber zu haben).

Frage: Kürzlich beschloss ich, dass ich das Buch Sohar lesen werde. Während der Buchwoche kaufte ich die komplette Serie. Allerdings sprach ich mit einer Person, die mir erzählte, religiöse Autoritäten hätten diese Buchserie mit einem Fluch belegt und diese Serie sei „unrein“.

Meine Antwort: Sie können mit dem Lesen dieser Bücher weiter machen, wobei das nur Menschen empfohlen wird, die alle Arbeiten von Baal HaSulam studiert haben. Zusätzlich gibt es vier Einführungen zum Buch Sohar, und es ist unmöglich, das Buch Sohar zu verstehen, ohne diese Einführungen vollständig zu verstehen!

Verwandtes Material:
5 Dinge, die Sie über den Sohar wissen sollten
Studium des Sohar
Vorwort zum Buch Sohar
Einführung zum Buch Sohar
Artikel zum Abschluss des Buches Sohar

Einige Zitate von Albert Einstein


Hier sind einige Zitate von Albert Einstein, die die Ähnlichkeit zwischen seinen Schlussfolgerungen und den in der Kabbala erklärten Grundsätzen offenbaren

– Der echte Wert des Menschen wird durch den Grad definiert, zu dem er sich vom Egoismus befreit hat und durch die Mittel, die er anwandte, dies zu erreichen.

– Eine Person fängt erst dann zu leben an, wenn sie es schafft, über sich selbst hinauszuwachsen.

– Derjenige, der unmittelbare Ergebnisse von seiner Arbeit sehen will, sollte Schuhmacher werden.

– Ein Mensch ist Teil eines Ganzen, von uns Universum genannt – ein Teil, begrenzt in Zeit und Raum. Er erfährt sich, seine Gedanken und Gefühle, als getrennt vom Rest der Welt – eine Art optische Wahnvorstellung des Bewusstseins. Diese Wahnvorstellung ist ein Gefängnis, das unsere persönlichen Wünsche und Zuneigungen auf einige wenige Personen, die uns am nächsten stehen, begrenzt. Unsere Aufgabe muss es sein, uns daraus zu befreien, indem wir den Kreis des Mitgefühls für andere erweitern, bis alle lebenden Wesen und die ganze Natur in ihrer Schönheit dazugehören. Niemand kann diese Aufgabe bis zum Ende erfüllen, aber gerade die Anstrengungen, dieses Ziel zu erreichen, sind ein Teil der Befreiung und ein Fundament für das innere Vertrauen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Würfelt Gott mit dem Universum?

Der Weg ist für alle offen


Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, warum Menschen manchmal vom richtigen Weg abkommen und was man tun muss, wenn das passiert

Frage: Warum verlassen manchmal Leute die Gruppe? Verlassen sie diese aus eigenem Wunsch oder beeinflusst die Gruppe sie irgendwie, sodass sie gehen?

Meine Antwort: Die einzige Freiheit eines Menschen ist, in einer Gruppe zu sein. Wenn er das tut, entwickelt er sich in Richtung des Schöpfers, wenn er es nicht tut – dann verlässt er die Gruppe. Dennoch ist es möglich, dass einem Menschen nicht die Freiheit gegeben wird, an der Gruppe teilzunehmen, sondern vielmehr existiert er einfach darin. Unser Archiv enthält viele Vorträge zu diesem Thema. In der „Einführung zum Talmud Esser HaSefirot“, Punkte 3 und 4, schreibt Baal HaSulam, dass der Schöpfer einen Menschen zur Gruppe und zum Lehrer führt und sein freier Wille dann darin liegt, die Verbindung mit ihnen zu stärken. Aber wenn das Verlangen eines Menschen nach dem Sinn des Lebens noch nicht reif ist, dann verlässt er die Gruppe oder „entfernt sich“.

Frage: Lieber Rav, nehmen wir an, dass ein Student in der Gruppe war, der wirklich voran kam und den inneren Teil des Studiums verstand, und ein MAN erreichte, aber dann auf die Stufe „Seine Weisheit überstieg seine Handlungen“ zurückfiel. Kann er trotzdem die Eigenschaft des „Glaubens über dem Verstand“ und die Fähigkeiten, die für spirituelle Arbeit notwendig sind, zurückgewinnen, auf den Weg zurückfinden und den Machsom überqueren?

Meine Antwort: Verzweifeln Sie nicht – der Weg ist für alle offen. Dieser Student sollte von der Stufe aus mit dem Voranschreiten fortfahren, auf der er sich befindet, aber er sollte in Richtung des Ziels auf ehrliche Weise vorrücken, mehr als durch Täuschung. (Verstehen Sie?!)

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Blog-post: Es gibt keinen Zwang in der Spiritualität
Blog-post: Freuen Sie sich über die Abstiege!
Blog-post: Auszüge aus Rabashs Artikeln über die Gesellschaft
Blog-post: Fragen über den Pharao – unseren Egoismus
Blog-post: Nur der Einfluss des Höheren Lichtes kann…
Rabash Artikel: Das Ziel der Gruppe