Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Techniken'

Verwende deine Kenntnisse der Philosophie, um Kabbala zu erklären

Drei Fragen, die ich über Psychologie und Philosophie als Beruf erhalten habe:

Frage: Heute arbeiten viele Leute im Bereich der Psychologie, die verschiedene Techniken für das Training des Verstandes, der Seele und der persönlichen Weiterentwicklung einschließt. Werden diese Berufe weniger gefragt sein, wenn die Wissenschaft der Kabbala enthüllt wird? Werden all diese Menschen arbeitslos sein?

Meine Antwort: Der Beruf, der übrig bleiben wird, ist  die empirische Psychologie: Die Psychologie, die auf realen, wissenschaftlichen, experimentellen Ergebnissen basiert.

Frage: Was ist empirische Psychologie? Ich studiere Psychologie, aber wir lernen nichts aus diesem Bereich. Wo kann ich empirische Psychologie ausüben und studieren?

Meine Antwort: Es ist dieselbe Psychologie, die du studierst, doch sie basiert lediglich auf experimentellen Resultaten ohne jegliche philosophische Annahmen.

Frage: Am Kongress sagten Sie, dass Sie den Leuten empfehlen, einen praktischen Beruf anzunehmen, und dass Sie gegen jegliche Art der Philosophie sind. Was soll ich also tun, wenn ich bereits ein Philosophie-Student bin, der nur noch seine Abschlussprüfungen bestehen muss? Ich lebe in Israel.

Meine Antwort: Du musst die Verbindung zwischen der Kabbala und der Philosophie finden und die Kabbala durch die Philosophie erklären. Ich habe einige Studenten, einschließlich meiner jüngeren Tochter, die das Studium im Fachbereich Philosophie absolviert haben. Wir werden eine Verwendung für deine Fachkenntnisse finden, fahre also fort und beende deine Studien.

 interessiert an der „Wissenschaft der Kabbala“  >    Kabbala Akademie

Verwandtes Material:
Blog-post: Kabbala ist eine wissenschaftliche Studie über die Höhere Welt
Blog-post: Die Philosophie hat schlislich angedankt
Blog-post: kabbala und Ihre Karriere

Wie man auf den Stufen der Verlangen zum Schöpfer aufsteigt

Eine Frage, die ich erhielt: Was ist das Ziel der Schöpfung und wo befinden wir uns auf der Leiter, die zum Ziel führt?

Meine Antwort: Das Ziel der Schöpfung ist, die Anheftung an den Schöpfer zu erreichen. Die Kabbala verwendet verschiedene Techniken um das Wesentliche der Kategorien und Eigenschaften der verhüllten Welt auszudrücken, die der Leser nicht wahrnehmen kann.

Damit man den Unterschied zwischen dem Schöpfer und der Schöpfung bestimmen kann, sagen wir, dass der Schöpfer „oberhalb“ und die Schöpfung „unterhalb“ ist, was die Wichtigkeit ihrer Eigenschaften betrifft. Dann messen wir die Entfernung oder die Höhe zwischen ihnen, obwohl es keine physische Entfernung ist, sondern ein Unterschied in den Eigenschaften, das Ausmaß der Trennung des Menschen vom absoluten Schöpfer.

Wenn ein Mensch noch nicht einmal ein einziges Verlangen hat, das dem Schöpfer gleich ist (der Eigenschaft des Gebens), dann hat er noch nicht einmal die erste Stufe der Leiter zwischen ihm und dem Schöpfer erreicht. Wenn er wenigstens eine mininale Portion seines Verlangens dem Schöpfer angeglichen hat, dann steigt er auf die erste Stufe auf. Mit einer größeren Portion seiner Verlangen, die er dem Geben widmet, betritt er die zweite Stufe.

Diese „Portionen“ sind für uns von Anfang an festgelegt. Sie sind genau und unterscheiden sich immer von einander durch zehn Sfirot. Jedes Mal erhalte ich eine genau bestimmte Hinzufügung von Verlangen, und indem ich meine Absicht vom Empfangen zum Geben korrigiere, steige ich auf.

Die Anzeige dieses Bildes wird in Ihrem Browser möglicherweise nicht unterstützt.

Letztendlich werde ich das gesamte in mir erschaffene Verlangen dem Schöpfer angleichen müssen. Dieses Verlangen ist jedoch noch vor mir verhüllt und wird sich erst dann in dem Maß enthüllen, in dem ich es um des Gebens willen verwenden kann.

Darum ist das gesamte Universum in drei Welten eingeteilt:

  • Diese Welt, die ich genauso wie jeder andere wahrnehme, nämlich innerhalb des Verlangens „um meiner selbst willen“.
  • Die Welt, die vor mir verhüllt ist, ein Verlangen, das ich immer noch nicht in der Lage bin, für das Geben zu verwenden, und diese Welt mit daher noch nicht enthüllt wird.
  • Die Höhere Welt, die mir enthüllt wird, welche ein Verlangen ist, it dem ich fähig bin, für das Geben einzusetzen, und darum nehme ich den Schöpfer in meiner Gleichheit mit Ihm wahr.

Alles findet in dem einen gemeinsamen Verlangen, das vom Schöpfer geschaffen wurde, statt. Außer diesem Verlangen gibt es nichts. Alles, was verhüllt und enthüllt ist, stellt ein erschaffenes Verlangen dar. Darum wird das, was mir heute noch verhüllt ist, morgen enthüllt werden. Und somit wird sich ein weitrere Teil der Wirklichkeit von der Verhüllung zur Enthüllung wenden.

Wie die Welt auf die Enthüllung des Schöpfers vorbereitet wird

Die Kabbala ist die Methode, um dem Menschen den Schöpfer zu enthüllen (siehe den Artikel von Baal HaSulam „Die Essenz der Weisheit der Kabbala„).

Ungeachtet der Tatsache, dass die Wissenschaft der Kabbala im Laufe der Jahrtausende vor den Menschen verborgen war, bereitete sie die Menschheit darauf vor, sie als notwendige Methode zur allgemeinen Erlangung einer vollkommenen Existenz zu empfangen, indem sie sich in den Wissenschaften und den gesellschaftlichen Beziehungen auf eine gegenteilige, egoistische Weise manifestierte.

Ein Mensch muss jedoch seinen natürlichen Wünschen und angeborenen Denkmustern entsprechend, zunächst eine unabhängige Entwicklung in die falsche Richtung durchlaufen. Und eben genau dadurch, dass der Mensch alle Phasen einer technologischen, wissenschaftlichen, religiösen und sozialen Entwicklung durchläuft und von ihnen enttäuscht wird, erwirbt er die Fähigkeit die Höhere Weisheit und den Höheren Geist zu verstehen (diese sind höher als das, was ihm von Natur aus zur Verfügung steht). Dadurch, dass er alle Methoden ausprobiert und erfahren hat, wie begrenzt und ungeeignet diese zur Verbesserung der Welt sind, gelangt der Mensch an den Punkt, wo er sie von sich weist und die Kabbala als die einzig wahre Methode seiner Entwicklung wählt.

Die Entwicklung verläuft deshalb auf eine solche Weise, weil der Schöpfer vor dem Menschen verborgen ist. Dies soll ihm eine Möglichkeit geben, die Wahrheit durch eigenständige Entwicklung zu erfahren. In derselben Weise, wie der Schöpfer in unserer Umgebung verborgen ist, liegt die Kabbala, die Methode, Ihn zu erfahren, in den weltlichen Wissenschaften verborgen.

Ähnlich der Entwicklung der Wissenschaften, die zur Enthüllung der Wissenschaft der Kabbala führen, die in ihnen verborgen liegt, führt die menschliche Entwicklung in unserer Welt zur Enthüllung des Schöpfers. Ein Mensch erfährt zunächst durch die Wissenschaft die Welt, später erfährt er mit Hilfe der Kabbala den Schöpfer.

Daher ist im selben Maße, wie die Verhüllung des Schöpfers, auch die Verhüllung der Kabbala Ursache für all unser Unglück und Leid.

Die Wissenschaft der Kabbala ist die Methode zur Enthüllung des Höheren Lichtes in den korrigierten egoistischen Wünschen. Es ist das Licht von Chochma, das im Licht von Chassadim (der Eigenschaft des Gebens) enthüllt wird. Das direkte Eindringen von Chochma in die egoistischen Wünsche, ohne zuerst vom Licht von Chassadim umhüllt worden zu sein, lässt die Wissenschaften dieser Welt entstehen.

Da das Licht von Chochma von der Enthüllung des Schöpfers in der Höheren Welt (der Umhüllung des Lichts von Chochma im Licht von Chassadim) in diese Welt absteigt und so den Schöpfer – in den weltlichen Wissenschaften und egoistischen Wünschen – ein wenig enthüllt, ist klar, dass alle Entdeckungen der Natur, die in unsere Welt absteigen, nichts weiter sind, als eine unbedeutendere Enthüllung des Schöpfers in der Wissenschaft der Kabbala in der Höheren Welt.

Mit anderen Worten, aus der Wissenschaft der Kabbala, die die Höhere Wurzel der weltlichen Wissenschaften darstellt, steigt nur ein sehr unbedeutender Teil der Wahrheit in die Wissenschaften dieser Welt ab. Auf dieselbe Weise erhält unsere gesamte Welt nur den „Ner Dakik„, einen „Funken“ des Höheren Lichts.

Wir können jedoch ausdrücklich von unten nach oben, d.h. von den weltlichen Wissenschaften zur Wissenschaft der Kabbala gelangen. Hierin liegt die Ursache für die Wiederbelebung aller Wissenschaften und der daraus resultierenden Vorbereitung der Welt auf die Enthüllung des Schöpfers.

 

Man braucht keine „Behandlung mit dem Tod“ um Ewigkeit und Perfektion zu fühlen


Aus den Nachrichten (Pravda.ru): „Neue Behandlungsmethode ließ den Patienten davon schweben“ –  Ein neues medizinisches Behandlungsverfahren wird in einer onkologischen Klinik getestet….Die Methode wird Tanatotherapie genannt, berichtet die Nachrichtenagentur Regnum. Der Begriff Tanatotherapie ist aus dem Lateinischen als Behandlung mit dem Tod („tanatos“ -Tod“) abgeleitet. Die neue Methode basiert auf psychologischen Einfluss auf einen Menschen. Ärzte wenden darin spezielle Techniken an, bei der sie auf die Muskeln einer Person einwirken, um dadurch den Patienten so viel wie möglich zu entspannen. Die Methode ermöglicht es dem Patienten, all seine Sorgen und Probleme zu vergessen und sogar Schmerzen werden damit gelindert oder Depressionspatienten wieder angeregt.

Mein Kommentar: Diese „Behandlung mit dem Tod“ führt dazu, dass Menschen weniger Angst vor dem Leben haben, weil sie damit die Angst vor dem Tod stoppen. Allerdings bietet die Kabbala noch etwas Besseres: Nicht nur ein Gefühl von Trost, dass es einfacher für Sie macht, durchs Leben zu gehen und sich davon zu trennen, sondern sie eröffnet Ihnen Ihre Gefühle und ermöglicht, beide Welten zu enthüllen – diese und die verborgene spirituelle Welt. Sie enthüllen damit das ganze Bild, was Ihnen die Möglichkeit gibt, das Bestmögliche zu erreichen – das Gefühl von Ewigkeit und Perfektion, durch Ihre Angleichung an den Schöpfer.

Und um dies zu tun, müssen Sie nicht Zustände des Unbewussten durchwandern, sondern ganz im Gegenteil, Sie fühlen Ihre Existenz in ganzer Fülle und Ihre Wahrnehmung wird mit jedem Moment wachsen!

Kabbala Akademie

Verwandtes Material:
Blog-post: Es gibt einen Weg, den Tod zu umgehen
Blog-post: Warum müssen wir immer wieder hierher zurückkommen?
Blog-post: Was bedeutet der Tod? Wie kann man den Tod nicht fürchten?

Zeit ist das subjektive Gefühl, dass etwas Fehlendes später noch kommen wird

Eine Frage, die ich erhielt: Wie erklären Kabbalisten den Parameter von Zeit, den wir durch unsere Sinne spüren und mit technischen Instrumenten dieser Welt messen können?

  • Wozu brauchen wir die Zeitvorstellung, und warum vergeht dieses Gefühl, sobald wir den Machsom überqueren?
  • Wie und warum schaffen wir Zeit in uns?
  • Welchen Einfluss kann ein Mensch auf die Zeit haben und wie beeinflusst die Zeit den Menschen?
  • Und zum Schluss, welchen Einfluss hat die Zeit auf die Natur und umgekehrt?

Meine Antwort: Die Zeit wird von unserem Egoismus erschaffen. Zeit ist ein Gefühl des Defizits, des Unterschiedes zwischen dem, was existiert und existieren wird. Wenn jemand allerdings die Zukunft als etwas wahrnimmt, das er bereits erhalten hat und das es bereits gibt, dann hat er kein Zeitgefühl mehr – er hat dann nicht mehr die Empfindung, dass ihm heute etwas fehlt, das erst in der Zukunft auftreten wird.

Wenn aber jemand ohne irgendwelche Zweifel fest daran glaubt, dass er etwas zwar noch nicht erhalten hat, aber es auf jeden Fall in der Zukunft empfängt, dann sind Gegenwart und Zukunft eins für ihn, da die Zukunft der Gegenwart nichts mehr hinzufügen kann. Wenn wir uns daher über das Ego erheben, befinden wir uns ausschließlich und nur in der Gegenwart.

Es steht geschrieben, dass jemand, der nach dem Schöpfer strebt, die Zeit komprimiert. Tatsächlich befindet sich das gesamte Bild der Welt in uns und das schließt auch den Zeitfaktor ein.

Zum Kabbalalernzentrum–>

Verwandtes Material:
Blog-post: Zeit – Illusion oder Realität
Blog-post: In der Tora gibt es keine Zeit
Blog-post: In der Spiritualität gibt es keine Strafzettel wegen Geschwindigkeitsüberschreitung!
Shamati #36: Was sind die drei Körper des Menschen?
 

 

Hochdotierter Japan-Preis geht an einen Wissenschaftler, der vor 40 Jahren als “Schwarzmaler” angeprangert wurde

In den Nachrichten (WBCSD): Japan ehrt den Wissenschaftler der „Grenzen des Wachstums“. Am Donnerstag wurde einem US-Wissenschaftler, der vor Jahrzehnten vorausgesagt hatte, dass das schnelle wirtschaftliche und Bevölkerungswachstum auf unserem begrenzten Planeten zu einem Zusammenbruch führen würde, der hochdotierte Japan-Preis verliehen.

Unter der Leitung von Professor Dennis Meadows hatte 1972 ein Forschungsteam die Studie „Grenzen des Wachstums“ erstellt. Anhand eines Computer-Modells mit dem Namen World3 hatten die Wissenschaftler vorausgesagt, dass bei Fortsetzen des derzeitigen Verhaltens die Menschheit gegen 2100 dem Untergang geweiht sei.

Professor Meadows von dem amerikanischen Massachusetts Institute of Technology, war der Hauptautor, der zum Bestseller gewordenen Studie. Er war aber auch als Schwarzmaler und Anti-Fortschrittlich angegriffen worden. Nun hat Meadows, 65, den mit 500 000 Dollar dotierten jährlichen Japan-Preis von der Stiftung für Wissenschaft und Technik für „Transformation in Richtung auf eine nachhaltige Gesellschaft in Harmonie mit der Natur“ erhalten. In seiner Studie hatte Meadows erklärt, dass „der Mensch die Reserven der Natur erschöpft“. Wenn die Menschheit nicht von einem exponentiellen Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum auf ein nachhaltiges System umschwenken würde, so sein Team, würde sie die Grenzen der Erde weit überschreiten, und so den Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation verursachen.

Mehr als drei Jahrzehnte später meint Meadows: heute habe er sogar noch weniger Grund zur Hoffnung. Die wichtigsten Lektionen seien noch nicht gelernt worden, und die Suche nach Lösungen für die Krise sei nach wie vor auf das bekannte Vertrauen in die Märkte und in den technischen Fortschritt gegründet. „ So sei die am weitesten verbreitete Vorgehensweise zur Lösung aktueller wirtschaftlicher Probleme, der verzweifelte Versuch die physische Wirtschaft zurück zum altbekannten, exponentiellen Wachstum zu bringen“. „Ich weiß, dass diese Politik nicht funktionieren wird“, so Meadows.

Mein Kommentar: Seit seinen Vorhersagen sind fast 40 Jahre vergangen. Und tatsächlich ist alles nur schlimmer geworden! Alles, was er gesagt hat ist Wirklichkeit geworden.

Es gibt jedoch eine Lösung: wenn wir nur das Verbrauchen, was notwendig für unsere Existenz ist, können wir in Harmonie mit der Natur leben. Dann werden wir von allem genug haben, ganz gleich wie viele Menschen es auf der Welt gibt!

Verwandtes Material:
Blog-post: Kathastrophen und Krankheiten werden beendet, wenn sich die Menschheit jenseits der Selbstsucht vereint
Baal HaSulam Artikel: Aufbau der Gesellschaft der Zukunft

Die Zeit ist gekommen, bei uns selbst ein “Upgrade” durchzuführen

Manchmal bricht mein Computer zusammen und ich rufe Spezialisten, um ihn reparieren zu lassen. Sie kommen vorbei und fangen an, mir zu erklären, dass ich meine Festplatte ersetzen sollte, ein paar Programme hinzufügen muss, mein Computer von einem Virus befallen ist und so weiter. Ich verstehe überhaupt nichts davon. Ich sehe nur das äußere Bild, während sie von dem inneren Bild sprechen.

Gestern war in den Nachrichten eine Mitteilung darüber, wie viele Menschen ihre Jobs in Israel und der restlichen Welt verloren haben, womit die Welt konfrontiert ist, welche Probleme auf uns zukommen und dass keiner das Ende dieser Probleme sieht. Dieser Prozess ist für niemanden klar und er ist unberechenbar, weil es keine „Formel“ dafür gibt.

Das ist die Außenseite der Dinge. Wenn du indessen das Innere auf einem Computer sehen könntest, würdest du einen Techniker rufen und ihm sagen: „Bring alles in Ordnung.“ Genauso ist es hier: Du schaust aus dem Blickwinkel eines normalen Menschen auf die Krise, wie jemand der auf den Computerschirm schaut und sagt: „Hier gibt es Kürzungen, dort haben wir andere Probleme und wir müssen etwas dagegen tun.“ Jedoch wenn die Spezialisten kommen, erklären sie, dass wir ein Upgrade machen müssen, indem wir Teile und die Software erneuern. Dann wird sich das Bild verbessern. Du sagst: „Ich kenne mich damit nicht aus. Ich will nur, dass das Problem vom Bildschirm verschwindet.“

Nun, das ist unmöglich. Wir müssen die Veränderungen lernen, die im Innern des Systems stattfinden müssen und dann wird auch die Außenseite korrigiert werden. Unsere Welt verändert sich. Bis jetzt haben wir in unserer Gesellschaft gelebt, Geld verdient und Ernten eingebracht. Jetzt jedoch müssen wir uns modernisieren, verbessern und die gegenwärtigen, natürlichen, komplexeren Bedingungen in Betracht ziehen, um den Lebensunterhalt zu verdienen.

Man verspricht dir einen besseren Lohn und es wird dir nicht erlaubt, den alten geringeren Lohn zu behalten. Was geschieht, ist Modernisierung und die Natur zwingt sie uns auf.

Um Pflanzen aufzuziehen, berücksichtigen wir alle Parameter, die in der Natur existieren, aber um ein menschliches Wesen aufzuziehen, gibt es nur eine Bedingung: mit anderen verbunden zu sein. Wir müssen lernen, wie das geht und dann werden wir korrigiert. Wir werden bessere Menschen werden und die Welt wird sich ebenfalls ändern. Die Bedingungen sind einfach: Die Natur ist dabei, die fehlende echte Verbindung zwischen den Menschen zu enthüllen. Jeder beeinflusst den anderen, aber wir beeinflussen uns negativ. Und das muss korrigiert werden. Daran ist nichts schwierig.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulams Artikel „Ein Gebot“ am 05.03.2009)

Kabbala Akademie –>

Gibt es Meditation in der Kabbala? (Und ist sie gar von Bedeutung?)


Eine Frage, die ich erhielt: Ich weiß, dass in einem eurer Videos Tony Kosinec erklärt, dass Meditation mit der authentischen Kabbala nichts zu tun hat. Jedoch hat uns Abraham Abulafia Bücher hinterlassen, die sich mit meditativen Techniken in der Kabbala beschäftigen. Während sich diese Techniken von fernöstlichen Meditationspraktiken insofern unterscheiden, dass Abulafias Methoden den Gebrauch des Intellekts, im Gegensatz zu dessen Ablehnung, erfordern, hat ‚stille Meditation‘ in der Methode der Kabbala immer eine wichtige Rolle gespielt. Vielleicht fand Baal HaSulam diese Praktiken für sein Lehrsystem nicht relevant, aber wird dadurch die Gültigkeit dieser meditativen Praktiken ebenfalls für andere kabbalistische Systeme abgelehnt?

Meine Antwort: Manchmal wird das Wort Meditation in der Kabbala im Sinne einer tiefen Analyse der eigenen Absichten und Eigenschaften verwendet. Aber eigentlich gibt es diesen Begriff in der Kabbala nicht – so wird lediglich von den Leuten das Konzept der „Inneren Beobachtung“ in andere Sprachen übersetzt. Abgesehen davon gibt es natürlich einen Unterschied in den Auslegungsweisen von östlichen und europäischen Schulen.

Wäre es nicht besser, anstatt sich mit all diesen Dingen zu beschäftigen, sich einfach an die für uns naheliegendste und effektivste Quelle zu wenden – die Arbeiten von Baal HaSulam; und anstatt über Geschichte und Geographie zu diskutieren, zu beginnen sich selbst zu korrigieren? Welchen anderen Grund gibt es denn sonst hier auf dieser Welt zu sein?

Verwandtes Material:
Blog-post: Kabbalistische Meditation
Blog-post: Was können wir tun, um den Wunsch nach Korrektur zu erwecken?
Kabbala Blog: Kabbala – Ein Benutzerhandbuch
Video: Entwicklung der Verlangen