Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Das Leben ist nicht immer ein Picknick…

Eine Frage, die ich erhielt: Gerade ist der internationale Kongress in New York (Sohar, Mai 2010) zu Ende gegangen, wo viele Völker und Nationalitäten, etwa tausend Menschen, Repräsentanten von vielschichtigen kulturellen Hintergruenden, vertreten waren. Nach nur 20 oder 30 Stunden verschwanden alle diese Unterschiede, es herrschten Vereinigung und Liebe.

Was fehlt uns, um diesen Zustand ständig zu erleben?

Meine Antwort: Auf dem Kongress haben die Menschen Einheit, Begeisterung und Wichtigkeit des Ziels gespürt. Und 20 Stunden nach dem Treffen können wir uns nur mühsam daran erinnern, wie es war.

Alles entzieht sich unseren Empfindungen und unserem Gedächtnis. Warum können wir bloß nicht so weitermachen und uns ständig darin befinden?

Dieser Zustand kann nicht lange anhalten, wie auch alles in unserem Leben: Der Mensch erreicht die Höhe der Begeisterung und kommt zur Ruhe. Es ist unmöglich, ständig unter einem solchen Eindruck zu stehen.

Das geht aus dem Gesetz der umgekehrten Übereinstimmung zwischen Licht und Verlangen hervor: Mal soll das Licht anwachsen, mal das Verlangen.

So wachsen sie abwechselnd und wir schreiten vorwärts, wie auf zwei Beinen, und gehen auf der mittleren Linie, die die rechte und die linke vereint.

Doch ihre Vereinigung geschieht nur , um vorwärtszukommen und dann wieder nach rechts zu rücken, wo wir die Wichtigkeit des Ziels, die Verbindung und das Verlangen, weiterzugehen, bekommen, dann wieder nach links, wo unser Herz belastet wird, damit wir etwas haben, woran wir arbeiten können, und zur mittleren Linie zurückkehren. So bewegen wir uns vorwärts.

Darum kann ein solcher Zustand nicht lange anhalten, das wäre gegen die Natur. Und ich würde sogar sagen, dass es keinen unliebsameren Zustand geben kann, als sich ständig in dem Zustand einer solchen Euphorie zu befinden.

Der Mensch muss fühlen, dass er sich vorwärtsbewegt, dass er arbeitet, einen gewissen inneren Widerstand überwindet und nicht ständig in den Wolken schwebt.

Unsere Arbeit besteht darin, zu spüren, dass wir etwas geben und empfangen, und dann wieder geben und wieder empfangen. Wir müssen den Widerstand, die Handlungen und die Errungenschaften fühlen.

Deshalb gibt es viel mehr Genuss nach einer harten Arbeit und nach schweren Vorbereitungen, die dann in einem so großen Kongress ihren Hoehepunkt und Ausklang finden, wo wir zwei, drei Tage das Erreichte genießen, indem wir Resultate und Früchte unserer Arbeit betrachten.

Doch danach müssen wir zum Zustand der Schwere, des Widerstandes, der Suche, der Klärungen und Korrekturen zurückkehren, um letztendlich wieder zu einem schönen Ergebnis zu kommen.

Das ergibt sich daraus, dass der Schöpfer und die Schöpfung sich gegenüber stehen, wie zwei entgegengesetzte Eigenschaften – das Verlangen zu empfangen und das Verlangen zu geben, und es ist nur durch solche gemeinsamen Aktionen möglich, das Gleichgewicht zwischen ihnen zu erreichen.

Sonst gibt es keine Weiterentwicklung. Es ist unmöglich, im Zustand des Kleinseins (Katnut), in Chafez Chessed zu bleiben – es muss weitergehen!

Aus dem Unterricht in der Gruppe Toronto, nach dem Kongress „Sohar – 2010“

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Wer wirst du sein: Der Eselreiter oder der Esel?

Verlangen (Chomer) ist gleich einem Esel (Chamor), der von seinem Reiter (der Absicht) kontrolliert wird. In der Vergangenheit wurden Esel dazu genutzt, Mühlsteine zu bewegen, um Korn zu mahlen. Ein Beutel mit Korn hing vor der Nase des Esels und der Esel fraß das Korn, während er im Kreis lief und die Räder bewegte.

Wenn er kein Fressen erhalten würde, ginge er keinen Schritt. Ebenso gleicht unsere egoistische Substanz einem Esel: Sie kann nicht arbeiten, es sei denn, sie empfängt eine Belohnung!

Die Absicht, die unseren „Esel“ kontrolliert, wird „Mensch“ genannt. Dies ist der Eselreiter, der bestimmt, wo das Tier hin gehen wird.

Das Verlangen kann die Absichten nicht verstehen, und dies macht es uns möglich, es zu kontrollieren. Lassen Sie Ihr Verlangen sich erfreuen und fügen Sie lediglich eine Absicht hinzu. Daher steht geschrieben, dass, je höher eine Person steht, desto größer ist ihr egoistisches Verlangen. Trotzdem weiß sie, wie sie das egoistische Verlangen sich erfreuen lassen kann, um es zu bändigen und es in die Richtung des korrekten Ziels zu führen.

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Der Krieg der Makkabäer in uns

Der Krieg der Makkabäer und der Feiertag Chanukka waren keine zufälligen historischen Ereignisse. Diese Geschichte beschreibt, wie ein Mensch seine Seele erbaut und das Licht darin entzündet, was durch die heilige Kanne mit Öl symbolisiert wird, die wir in uns selbst finden müssen, inmitten des ganzen Zerbruchs. Es gibt einen Teil in uns, den wir nur entzünden können, wenn wir ihn auch finden!

Wenn er entfacht wird, werden wir dadurch unseren Egoismus auf eine spezielle Weise korrigieren. Dadurch erhalten wir die Möglichkeit, das heilige Öl vorzubereiten, was bedeutet, dass wir bereit dafür sind, Malchut in uns selbst zu korrigieren.

Das heilige Öl ist das Verlangen zu Geben und zu lieben, ohne eine Belohnung für sich selbst zu erwarten. Das Öl ist das Verlangen. Das herkömmliche Öl sind die egoistischen Verlangen, wohingegen das heilige Öl das Verlangen zu Empfangen mit der Absicht zu geben ist. Der Funke, den wir erhalten, um unsere inneren Arbeit zu beginnen, ist wie eine kleine Kerze, die jeder Mensch braucht, um in sich selbst zu suchen. Wenn wir in der Lage sind, diesen Funken zum Leuchten zu bringen, werden wir beginnen unser größtes egoistisches Verlangen zu korrigieren oder das Öl für den Leuchter vorzubereiten.

„Chanukka“ stammt von den Wörtern „Chanu Ko“ ab, was so viel wie „sie stoppten hier“ bedeutet. Dies ist eine kurze Verschnaufpause in der Mitte des Weges zwischen den inneren Zuständen, welche Rosh Hashana und Yom Kippur, am Anfang des Weges, genannt werden, und Purim – die Endkorrektur.

Während Chanukka korrigieren wir nur die Kelim des Gebens, wie wir eine Kerze entzünden über unserem Verlangen zu Empfangen. Danach, wenn wir das Purimfest erreichen, benutzen wir das Verlangen selbst. Deshalb ist das Symbol für Purim nicht eine Kerze, die über dem Öl (Verlangen) brennt, sondern Wein, das Licht welches das Verlangen füllt.

Um eine Kerze anzuzünden, müssen wir Malchut mit Bina vereinen, das Verlangen zu Empfangen und das Verlangen zu geben, um dies in Bina erleuchten zu lassen. Das ist die Bedeutung des Feiertages von Chanukka, wenn wir Malchut zu Bina erheben, und dadurch Malchut zu einem Teil von Bina wird, indem wir ihre Kraft des Verlangens (von Malchut) hinzufügen.

Dann wird das Licht in Bina leuchten, im Docht, der sich aus dem Öl erhebt. Der Docht ist Seir Anpin, was als Mittlere Linie bezeichnet wird. Sie verbindet das Öl, Malchut, mit dem Licht, Bina.

All dies geschieht oberhalb unseres Verlangens. Dies ist eine Korrektur, in der wir die Eigenschaft des Gebens, durch unseren Willen zu Empfangen oberhalb unserer egoistischen Eigenschaften, erreichen. Dadurch erreichen wir den Zustand, genannt Teshuva mi Ira – Geben um zu Geben.

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Die Schweinegrippe wird nicht ausreichen, um den Auszug der Menschheit aus Ägypten herbeizuführen


Eine Frage, die ich erhielt: Ich komme aus Brasilien, wo Psychoterror weit verbreitet ist. Der aktuelle Trend ist die Schweinegrippe, da die Menschen diese sehr fürchten. Aber es gibt etwas Merkwürdiges in einigen Aspekten dieser Epidemie. H1N1 ist der „Name“ des Virus (nun gut… die Zahl 11 steht in der Mitte des Namens) und der volkstümliche Name ist Schweinegrippe (was einige Verwirrung in Israel ausgelöst hat).

Ich hatte Kontakt mit infizierten Menschen, habe aber keinerlei Symptome entwickelt. Was können Sie über die Schweinegrippe sagen?

Meine Antwort: Dies sind noch nicht alle der „ägyptischen“ Plagen, die uns dazu zwingen werden, nachzudenken und damit anzufangen, uns vom Egoismus loszureißen. Wir sind jetzt zu einem Zustand gekommen, der dem Auszug aus „Ägypten“ in unserer Welt vorausgeht.

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Blog-Post: „Liebe deinen Nächsten“ ist die Bedingung, die die Natur uns stellt
Blog-post: Durch den Schöpfer zu Freiheit und Ausgeglichenheit finden
Blog-post: Die ganze Menschheit kommt jetzt aus Ägypten heraus

Die Universalität der Kabbala entdecken

Im Folgenden einige Fragen, die ich zur Problematik in Venezuela, zu den Menschen die im Osten leben und zu Zweifeln über die Kabbala als einzigen Weg in die Spiritualität erhielt:

Frage: Ich schreibe Ihnen aus Venezuela. Wie können wir das richtige Umfeld wählen, wenn wir in einem Land mit so vielen politischen Problemen leben, in dem die Menschen in einer scharfen Trennung leben und in dem die Beschäftigungssituation oft unerträglich ist?

Meine Antwort: Zweck der Kabbala ist es, alle Probleme unserer Welt dadurch zu lösen, dass sie den Menschen über sie erhebt. Alle Probleme kommen vom Schöpfer mit genau mit der Absicht, dass wir uns über sie erheben. Indem Sie die Quelle der Probleme verstehen, bietet sich Ihnen die Gelegenheit sie wirklich zu überwinden.

Frage: Warum lassen Sie bei allem, was Sie über die Verbreitung sagen, den östlichen Teil der Welt außer Acht? Was wird mit diesem Teil der Welt geschehen? Liegt es daran, dass die Menschen, die dort leben nicht fähig sind den Weg der Korrektur zu beschreiten und das Leid zu vermeiden?

Meine Antwort: Ich spreche zu allen Menschen auf der Welt. Das einzige Problem ist nur, dass wir noch nicht genug Freunde und Gruppen im Osten haben. Deshalb erwähne ich sie selten.

Frage: Ich bin nicht mit der Kabbala als einziger Methode zur spirituellen Entwicklung einverstanden. Ich denke, dass der Schöpfer verschiedenste Möglichkeiten geschaffen hat, damit ein Mensch sich spirituell entwickeln kann. Unabhängig davon, ob dieser Mensch die Kabbala studiert. Auch denke ich, dass es auch an Orten, wo die Kabbala nicht allgemein bekannt war, Menschen gegeben hat, die ihren spirituellen Weg vollendet haben.

Meine Antwort: Ich wünsche Ihnen, dass sie mit dem, was die Kabbala in unsere Welt bringt sehr viel vertrauter werden. Dieses Wissen rührt noch von einer Zeit, in der sich die gesamte Zivilisation noch an einem Ort befand: im alten Babylon. Zu jener Zeit wurde die Kabbala enthüllt, um die Menschheit zu einigen. Sie werden die Universalität der Kabbala entdecken und ihre derzeitige Meinung ändern.

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Blog-Post: Wir müssen die Großartigkeit des Systems enthüllen, in dem wir uns befinden.

Das perfekte Geschäft


Die Menschen müssen Industrien und Unternehmen schaffen, die nur soviel verbrauchen, wie sie benötigen, um ihren Geschäften nachzugehen. Diese Geschäfte werden dann ohne die Absicht, überflüssigen und zusätzlichen Gewinn zu erlangen, betrieben werden.

Solch ein Geschäft wird den gemeinnützigen Organisationen ähneln, die heutzutage existieren, wo alle Angestellten Löhne erhalten, aber im Großen und Ganzen nicht darauf ausgerichtet sind, Gewinne zu erzielen. Das Ziel ist, mit minimalen Kosten Produkte für die Menschen herzustellen. Solch ein Geschäft wird dann einer Zelle im Körper gleichen, die nur soviel für sich verbraucht, wie sie für die Ausführung ihrer Aufgaben benötigt, um dem gesamten Körpers zu dienen.

Wenn alle Organisationen auf diese Weise handeln würden, dann würde niemand unnütze, überflüssige Waren herstellen und niemand würde mit dem anderen im Wettbewerb stehen. Jeder würde stattdessen alles bekommen, was er zum Leben braucht.

Eine Veränderung ist nicht leicht, aber wir haben keine Wahl! Wir werden merken, dass dies die einzige Überlebungsmöglichkeit ist. Außerdem werden wir feststellen, dass, wenn wir uns innerlich dementsprechend verändern, wir nicht nur gerettet werden, sondern auch eine neue, perfekte und ewige Existenz erhalten. Diese Veränderung wird nicht in unserem tierischen Körper stattfinden (der Art, in der wir uns durch unsere egoistischen Verlangen wahrnehmen), sondern in unseren Seelen (der Art, wie wir uns durch die Eigenschaft des Gebens wahrnehmen).

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Verwandtes Material:
Blog-Post: In der neuen Gesellschaft werde wir keinen Überfluss benötigen
Blog-Post: Wie können wir alle Nationen eine Familie werden
Leben aus der Kabbala, Kapitel 14: Offenbarung und Verhüllung, Egoismus und Altruismus verwandeln

Die Menschheit muss gegenüber der Natur Demut zeigen


In den Nachrichten (übersetzt aus Lenta.ru): Russlands erster stellvertretende Premierminister Sergei Iwanow riet dazu, zu Wahrsagern, Propheten und Hellsehern zu gehen, um eine Antwort auf die Frage zu erhalten, wann Russland aus der Krise herauskommen wird, weil niemand eine klare Antwort auf diese Frage geben kann. Russlands Präsident Dmitri Medwedew rief die Amtspersonen dazu auf, keine unvertretbaren Vorhersagen über den Zeitpunkt des Austritts aus der Krise Russlands zu machen.

Mein Kommentar: Schon bald werden wir beginnen zu erkennen, dass wir es mit einem absolut unverständlichen, unbekannten und unverhersagbaren Phänomen zu tun haben. Wir werden damit aufhören, es mit vergangenen und ähnlichen Geschehen zu vergleichen; wir werden mit den Berechnungen und Vorhersagen aufhören, unseren Stolz unterordnen, Demut gegenüber der Natur zeigen und uns schrittweise mit der Forderung der Natur nach Verbindung einverstanden erklären.

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Verwandtes Material:
Rabash Artikel: Das Ziel der Gemeinschaft (2)

 

Microsoft entlässt Tausende Arbeitnehmer

In den Nachrichten (aus The Rediff News): „Microsoft hat vor, 5.000 Arbeitnehmer zu entlassen“ Weniger als vier Monate, nachdem Software Gigant Microsoft Pläne bekannt gab, 5.000 Stellen zu streichen, kündigt er weiteren Stellenabbau an, abhängig von der Auswirkung des wirtschaftlichen Niedergangs. Indem wir vorwärtsgehen, werden wir weiter die Auswirkungen der wirtschaflichen Talfahrt auf unser Unternehmen beobachten und wenn nötig weitere Maßnahmen in unserer Kostenstruktur, einschließlich weiteren Stellenabbaus, ergreifen“, sagte Microsoft CEO Steve Ballmer in einer Kurzmitteilung an die Arbeitnehmer am Dienstag.

Mein Kommentar: Das Gleiche passiert überall. Währenddessen wird uns glauben gemacht, dass die Krise vorüber und alles in Ordnung ist.

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Verwandtes Material:
Blog-Post: Die Menschen versuchen ihre Augen vor der Krise zu verschließen.

Das fehlende Verlangen, sich zu vermehren, ist extremer Egoismus


Zwei Fragen, die ich über den Zusammenhang zwischen dem Egoismus und der Vermehrung erhalten habe:

Frage: Vermehren sich die Menschen, weil sie zuviel Egoismus in ihrer Seele haben?

Meine Antwort: Wenn es zuviel Egoismus in der eigenen Seele gibt, ist es schwierig, ihn zu korrigieren. Es ist viel einfacher, ihn zu korrigieren, indem man ihn in verschiedene Teile trennt. Aus diesem Grund nimmt die Bevölkerung zu. Sie nimmt jedoch ab, wenn der Egoismus den Menschen Leid zufügt. Das ist der Kreislauf des Universums.

Frage: Weshalb wollen sich die Leute nicht vermehren? Liegt der Grund darin, weil sie den Egoismus in sich korrigiert haben oder weil sie zu viel Egoismus haben, welcher ihnen Leid zufügt?

Meine Antwort: Das fehlende Verlangen, sich zu vermehren, ist eine extreme Form des Egoismus.

Verwandtes Material:
Blog-Post: Hat jeder Mensch eine Seele?
Blog-Post: Das Schwarze Loch.
Artikel: Die Weltlage, die globale Krise und die Menschheit. Teil 1
Artikel  Rabasch „Wann hört man auf , wiedergeboren zu werden?“

Die Krise wird selbst jene erreichen, die mit ihrer Flasche Bier zufrieden sind


Eine Frage, die ich erhielt: Ich spüre die Krise überhaupt nicht. Habe ich vielleicht einfach nur Glück?

Meine Antwort: Vielleicht ist die Krise in einigen US-Staaten noch immer nicht zu spüren, aber sie wird diese Orte ebenfalls erreichen! Zudem gab es immer schon Menschen in verschiedenen Gebieten der Welt, die nicht spürten, dass sie in dieser Welt leben.

Ich besuchte mal ein Dorf in Irland, das ein paar Straßen hatte, die zu verschiedenen Orten führten. Ich fragte jemanden, wie ich in die Stadt komme und er sagte mir: „Ich glaube, es geht diese Straße runter.“ Ich sagte, dass ich überrascht sei, weil er unsicher klingt und er erklärte mir, dass er nie dort gewesen sei. Es war erstaunlich, einen ungefähr fünfzigjährigen Mann zu sehen, der in der heutigen Welt lebt und nie aus seinem Dorf herausgekommen ist.

Es gibt ein paar Menschen, die überhaupt nichts von dem wissen, was in der Welt vorgeht. Sie haben ihre Flasche Bier und sie brauchen weiter nichts. Aber die Krise wird selbst für sie nicht unbemerkt bleiben, weil sie ihre Flasche Bier nicht länger haben werden! Darum werden sogar sie gezwungen werden, sich mit anderen zu vereinen.

Verwandtes Material:
Beiträge zur Finanzkrise