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Beiträge in der Kategorie 'Steuerzahler'

Der Staat sollte für die notleidenden Kreditnehmer einstehen

In den Nachrichten (übersetzt aus Rossiiskaya Gazeta): Die Anzahl an säumige Kreditnehmer, die in Russland verklagt werden, hat im vergangenen Monat mit 730.000 Personen um 150% zugenommen und somit eine Schuldensumme von 117 Milliarden Rubel angehäuft. Diese Zahlen betreffen jedoch lediglich diejenigen Schuldner, die durch Klagen der Banken vor Gericht kommen. In Wirklichkeit ist die Anzahl an Schuldner viel höher, und bei vielen handelt es sich um Familien mit Kindern.

Die Banken bewahren jedoch Stillschweigen darüber. Massive Verschuldungen können zum Bankrott führen. Die Probleme im Bankensystem stellen eine echte Bedrohung für das Wohlbefinden der Bevölkerung dar und könnten zu den schlimmsten möglichen Folgen für die Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben führen.

Mein Kommentar: Was kannst du Leuten wegnehmen, die pleite sind? Der Staat sollte für die Leute einstehen und Abschreibungen vornehmen, verspätete Zahlungen einrichten oder sogar neue Übereinkünfte mit der Bank aushandeln. Es gibt keine andere Lösung. Letztlich kommt das gesamte Geld in der Staatskasse von den Steuern, die durch diese Leute bezahlt wurden oder vom Verkauf der natürlichen Ressourcen, die ebenfalls den Bürgern gehören!

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Die Gier der Bankiers wird die Welt zugrunde richten, außer wir treffen die nötigen Maßnahmen


In den Nachrichten (von CNN): „Bankiers: Gebt eure TARP* Gelder zurück“ Zwischen gewissen Bankiers herrscht immer mehr Einigkeit darüber, dass das Trouble Asset Relief Program [$800 Milliarden], auch „TARP“ genannt, langsam zu Gift wird. Demzufolge wollen sie aus dem Banken-Rettungsplan aussteigen. „Man sollte es ´TRAP´ (Falle) und nicht ´TARP´ nennen“, sagte Brian Garrett, Chief Executive der Bank of the Bay in San Francisco, der versucht, die Mittel des Rettungsplans zurück zu zahlen.

Sie sorgen sich vor allem über die Limits der Managementvergütung – die im Februar eingeführt wurden, vier Monate nachdem das Finanzministerium begonnen hat, Schecks auszustellen. Alle Groß-Banken, welche die Regierung gezwungen hat, die Gelder des Rettungsplans anzunehmen, sagen, dass sie die Geldmittel der Steuerzahler „so schnell wie möglich“ zurückgeben wollen.

*(Entlastungsprogramm für zweifelhafte Kredite der amerikanischen Banken)

In den Nachrichten (aus Bloomberg): „Goldmann Sachs erklärt, er sei in Verhandlungen, um die TARP Geldmittel zurück zu zahlen“ Bankdirektoren leiden unter den erhöhten Untersuchungen, die die Gelder des Rettungsplans mit sich bringen, weil sich die öffentliche Empörung über die Bonus- und Sonderzulagen der Manager verschärft.

Mein Kommentar: Die höchste Priorität liegt in der Begrenzung des Spielraums der Banken, wenn es um Löhne, Boni und gefälschte Indizes geht. Als nächstes müssen sie für die Gesellschaft transparent gemacht und komplett unter die gesellschaftliche und staatliche Kontrolle gebracht werden. Ansonsten werden sie mit ihrer blinden Gier die Welt zugrunde richten.

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