Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Sicherheit'

Rettungshilfe für den Verletzten

Frage: Was bedeutet, dass man „seine Anstrengungen verstärken“ soll, wenn man am Lehrer und am Schöpfer zweifelt?

Meine Antwort: Wenn der Mensch sich in solchen Zweifeln befindet, dann kann er sich weder auf den Lehrer noch auf den Schöpfer stützen und muss Hilfe bei der Gruppe suchen! Er muss die Unterstützung von ihr erhalten – die Wichtigkeit des Ziels, des Lehrers, des Schöpfers.

Der Mensch befindet sich in Zweifeln, d.h. er kann die Waagschale weder zu einer noch zu anderer Seite neigen. Er muss sich anstrengen, um sie zur richtigen Seite neigen zu können. Doch wo nimmt er die Anstrengung her? Soll er sich in seine Zweifel noch mehr vertiefen? – Er wird sie trotzdem nicht lösen können. Er muss verstehen, dass er in einem solchen Zustand nichts in seinem Inneren hat, worauf er sich stützen könnte, er braucht eine zusätzliche Kraft.

Momentan kann er diese zusätzliche Kraft nicht vom Lehrer oder vom Schöpfer erhalten, weil er an ihnen zweifelt. Das Einzige, was ihm helfen könnte, ist die Umgebung, die ihm das Gefühl der Wichtigkeit der Spiritualität gibt, das Gefühl der Sicherheit, der Bürgschaft dafür, dass der Lehrer und der Schöpfer für das Erreichen des Ziels wichtig sind. Und wenn ich nicht auf ihre Ratschläge und Anweisungen höre, dann komme ich nicht voran; denn ich arbeite mit meinem egoistischen Verstand, der mich nicht weiter lässt.

Deshalb schreibt Rabash, dass in der Gruppe über die Größe des Lehrers und des Schöpfers gesprochen werden soll, damit jeder sich davon beeindrucken lässt, und nur unter dieser Bedingung wird er die Arbeit fortsetzen können.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Shamati-Artikel, 24.07.2011

Die Bürgschaft auf einem Silbertablett

Frage: Können wir den Menschen die Bürgschaft als Garantie für Sicherheit präsentieren?

Meine Antwort: Möglicherweise ja. Wenn du eine direkte verständliche Verbindung findest, die der Bürgschaft für Sicherheit entspricht, hast du die Möglichkeit, dich mit beidseitiger Liebe über alle Unterschiede hinweg mit einem Appell zur Vereinigung als ein Mann mit einem Herzen an das Volk zu wenden.

Fang an, handle, jedoch unter einer unverzichtbaren Bedingung: Deine Worte müssen die Menschen überzeugen, dass man ein Gleichheitszeichen zwischen Bürgschaft und Sicherheit setzen kann. Im Wesentlichen muss unser Versprechen ein bestimmtes Verlangen von ihnen befriedigen:

Bürgschaft = Sicherheit
Bürgschaft = preisgünstige Güter
Bürgschaft = Freiheit
Bürgschaft = ein gutes Klima

Es ist nicht wichtig, was das im Einzelnen ist, doch der Gedanke, dass sie identisch sind, muss da sein. Das ist die Grundlage der Werbung, der Bewegung und der Einstellung zu den Menschen. Dann sollten wir die Bedürfnisse von verschiedenen Kreisen studieren, die wir erreichen wollen und uns entsprechend vorbereiten. Wir haben nicht vor, ihnen ein weiteres Produkt zu verkaufen. Im Gengenteil, wir wollen ihnen ein Geschenk auf einem Silbertablett reichen, ein echtes „Kunstwerk“. Es wird wie eine spirituelle Formel für Babys sein, und sie brauchen nur ihren Mund aufzumachen. Folgendes müssen sie spüren: Es gibt keine Notwendigkeit für irgendeine Anstrengung, man braucht nur das Geschenk anzunehmen.

Wir müssen mit etwas Kleinem beginnen: „Lasst uns einen Film anschauen, eine Internetseite besuchen oder ein Buch lesen.“ Es ist nicht einmal eine Handlung; es ist nur eine passive Teilnahme. Etwas anderes ist es, auf einen Knopf zu drücken: Das ist ein Problem, es ist harte Arbeit für einen. Von sich aus würde er den ganzen Tag darauf drücken, doch wenn du es ihm anbietest, es nur ein einziges Mal zu tun, wird es zu einer großen Herausforderung.

Wir müssen die menschliche Natur berücksichtigen und sie mit Präsentationsmethoden beeindrucken: Filme, Auftritte und Lieder, alles, was eine schöne Verpackung für unsere Botschaft sein kann, sodass sie allmählich aufgenommen wird. Doch auf jeden Fall muss die Botschaft dem Menschen und seinen Verlangen nahe sein. Verbreitung ist ein schönes Mittel, und darin müssen wir zu Experten werden.orah, Verlangen

Aus dem 5. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 12.07.2011, „Matan Tora (Die Gabe der Tora)“

Die zuverlässigste Bürgschaft

Der Mensch sehnt sich nach Stabilität und Sicherheit: Er will eine stabile Wirtschaft, sichere Lebensbedingungen und körperliche Gesundheit.

Das ist das normale instinktive Verlangen eines jeden Lebewesens. Auch Tiere haben es und sammeln Nahrung für den Winter.

Doch weil unser egoistisches Verlangen eine Stufe über jenem der Tiere liegt, wollen wir Schutz, der uns als Lebensversicherung dienen soll; wir glauben, dass wir ewig leben und wollen auch unseren Kindern die beste Sicherheit garantieren.

Obwohl wir erkennen, dass die Praxis anders aussieht, können wir nicht von der Idee lassen. Wir leben in einer sehr instabilen und unsicheren Welt, und es ist uns daher klar, dass es nicht möglich ist, durch harte Arbeit und viel Geld Sicherheit für morgen zu garantieren.

Es ist ein bekanntes psychologisches Problem. Ich würde sagen, es ist ein spirituelles Problem, denn wenn wir eingestehen, dass es eine Höhere Kraft gibt, die unser ganzes Leben beeinflusst und lenkt – egal was wir tun – dann erkennen wir, dass wir gar nicht in der Lage sind, selbst für Sicherheit zu sorgen.

Durch unsere Lebenserfahrung denken wir, dass je reicher, gesünder und stärker ein Mensch ist, er umso vertrauensvoller und zufriedener in seine Zukunft blicken würde – im Vergleich mit anderen. Aber wir sehen, dass selbst das keine Garantie ist und sich alles blitzschnell ändern kann.

Daher bietet die Weisheit der Kabbala dem Menschen eine andere Lösung. Wenn man sich mit der Höheren Kraft verbindet, die in jedem Moment und überall die gesamte Schöpfung lenkt, wird das die verlässlichste Garantie für Sicherheit sein.

Uns wird die Empfindung der Unsicherheit, Hilflosigkeit, Zweifel und Furcht absichtlich gegeben, damit wir darin die korrekten Antworten finden. Wir fühlen uns also unsicher, damit wir erkennen, was uns wirklich eine verlässliche Sicherheit für alle Situationen im Leben geben kann.

Vielleicht denken Sie, dass der Schöpfer zu weit entfernt ist, in einer anderen Welt existiert und Sie keine Verbundenheit zu Ihm fühlen (obwohl Sie Ihn kennenlernen könnten). Wenn Sie sich in unserer Welt eine Umgebung erschaffen, die Sie unterstützt und Verantwortung für all ihre Mitglieder übernimmt – wo sich jeder um die Belange des anderen kümmert wie um seine eigenen – ist dies in unserer Welt wohl die beste Garantie für Sicherheit, die man sich vorstellen kann.

Wenn der Mensch Voraussetzungen für eine solche gegenseitige Unterstützung und Hilfe schafft, wird ihm das Sicherheit in allen Belangen garantieren.

Aus dem 4. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 2.02.2011, Unterricht über Geld

Zum Zerbrechen aufsteigen

Frage: Es gibt Zustände, die von allen Gruppen, einschließlich Kindergruppen, durchlaufen werden. Wir spüren, dass wir eine bestimmte Stufe der Einheit erreicht haben, doch dann wächst der Egoismus, alles zerfällt, und wir verlieren das Gefühl der Sicherheit. Wie können wir es wieder erlangen?

Meine Antwort: Das ist ein guter Zustand. Wir gehen zusammen den spirituellen Weg, wir verbinden uns, um zusammen die spirituelle Welt zu erlangen. Mit anderen Worten: wir vereinen unsere egoistischen Kräfte mit der Absicht, in die Spiritualität einzubrechen und zum Schöpfer zu gelangen. Wir glauben, dass das unser Vorhaben ist, das wir diejenigen sind, die die „Partei anführen“.

Und dann fangen wir an, Hass, Abstoßung, Probleme untereinander zu enthüllen. Denn wir müssen erkennen, dass wir zum Geben nicht fähig sind, dass wir alle Egoisten sind, die sich nicht verbinden wollen, wenn vor ihnen ein Ziel steht, welches für ihren Egoismus unverständlich ist.

Als wir die Vereinigung in Angriff genommen haben, haben wir von der Spiritualität gesprochen und an sie gedacht, haben sie in den Unterrichten studiert. Und dadurch haben wir, im Grunde genommen, uns selbst „verdorben“. Denn wir haben das Licht von dort direkt in unsere egoistische Verbindung angezogen – und wegen des Ungleichgewichts, des Unterschiedes der Eigenschaften zwischen ihnen, ist sie natürlich zerfallen. Wir haben scheinbar das Zerbrechen enthüllt.

Hier müssen wir verstehen: wir haben die Wahrheit enthüllt, sind von der materiellen Stufe zur Stufe des Zerbrechens aufgestiegen. Wenn wir jetzt auf dieser Stufe anfangen, uns mit Hilfe des gleichen Lichts untereinander zu verbinden, werden wir die Korrekturmethode einsetzen und werden dann in den korrigierten Kelim die spirituelle Realität enthüllen. Gerade jetzt beginnen wir mit der Korrektur, und bis dahin hatten wir einfach nichts zum Korrigieren, denn wir haben uns mit unserem Egoismus verbunden und uns gefreut, wie toll es ist.

Jeder, der zum Zerbrechen gelangt und gegen seinen Egoismus handelt, muss sich trotz der Abstoßung mit den Freunden verbinden. Und das ist nur mit Hilfe des höheren Lichts möglich. Es hat mich von den anderen getrennt, und nun muss ich spüren, wie es mich mit ihnen wiedervereint. Und sobald es dies selbst im geringsten Maße getan hat, fange ich an, die spirituelle Welt wahrzunehmen. Denn die Verbindung zwischen uns ist bereits die Spiritualität.

Auszug aus dem Unterricht zum Thema „Das Gefühl der Sicherheit“, 03.03.2011

Als Quelle der Erfüllung für die Anderen dienen

Heutzutage wird die Welt global, und alle sind miteinander zu einem System verbunden, deshalb ist Freude nur dann möglich, wenn ich mir sicher bin, dass die Anderen zufrieden sind.

Wenn es allen gut geht, wird es mir auch gut gehen, ansonsten kann in jedem Moment etwas Unerwartetes geschehen, niemand hat das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit.

Die Welt ist zu eng, zu bedrohlich, zu feindlich geworden, und wir können nur unter der Bedingung, dass wir uns verbinden, Freude erlangen, das nennt sich Freude wegen der guten Taten – der Handlungen des Gebens.

Wenn ich sicher bin, dass ich die Erfüllung für die anderen Menschen gewährleiste, sind sie an mir egoistisch interessiert.

Ich bin die Quelle ihrer Erfüllung und das gibt mir das Gefühl der Sicherheit, dass es mir gut gehen wird, dass ich selbst erfüllt sein und die Anderen erfüllen werde.

Aus dem Programm „Kabbala für Anfänger“ vom 28.10.2010

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Die Sorge mit Freude auffüllen

In der letzen Zeit bekomme ich viele Briefe, dass die Menschen sich in einer großen Begeisterung, Aufregung und Spannung befinden, die sie noch vor keinem Kongress gespürt haben.Früher kamen sie in einer heiteren Erwartung, weil es ihnen Spaß gemacht hat. Diesmal empfinden sie eher Unruhe.Das ist ein Ergebnis der Verbindung. Wir haben noch niemals über der Verbindung zwischen uns so energetisch und unwiderruflich gesprochen. Wir haben alle Artikel von Baal HaSulam („Die Gabe der Tora“, „Bürgschaft“ u.a.) noch nie so kraftvoll  durchgenommen, und die Wichtigkeit der Verbindung haben wir noch nie auf solch eine Höhe erhoben.Jetzt, dank unserer Durchdringung, stecken sich alle einander an mit inneren Vibrationen, geben einander über das Verlangen, die Begeisterung, die Eindrücke. Gerade solche gegenseitige Durchdringung bringt jedem solch ein  Gefühl der Spannung.Jetzt ohne das Gefühl von inneren Unbehagen zu dämpfen, sollen wir den Kongress mit Freude und Sicherheit, das wir gerade dabei sind etwas Großes zu erlangen, auffüllen.Das Verlangen, dass wir durch solche Durchdringung geschaffen haben, von der wir momentan nur inneres Unbehagen und Unruhe empfinden, werden wir mit Sicherheit, mit Bürgschaft und Freude auffüllen.Aber jeder muss froh sein, dass all dieses gemeinsames Unbehagen davon kommt, dass er die andere mehr empfindet und die gemeinsame Aufregung ihn mit einbezieht. Jetzt ist es sehr gut zu spüren.

Aus einem Unterricht über das Buch Sohar, 31.10.2010
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Bund der Herzen

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann man auf dem Kongress die innere Attacke mit der Fürsorge für die Anfänger und für die ganze Welt verbinden?

Meine Antwort: Erstens konzentriere ich mich nicht auf die ganze Welt, sondern auf die Kongressteilnehmer. Und dazu gehört jeder, dessen Herz dort, mit uns, ist.

Kongress bedeutet eine Versammlung von Herzen, die bereit sind, sich zu verbinden, um die Ähnlichkeit der Eigenschaften mit dem Schöpfer zu erreichen. Wir rufen Verlangen zusammen und verbinden sie, um dem Schöpfer ähnlich zu werden und Ihn zu enthüllen.

Alle unsere Verlangen wollen sich zu einem einzigen zusammenschließen, um das gegenseitige Geben zu erlangen. Und darin wird sich nach dem Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften das höhere Licht – der Schöpfer – enthüllen.

Ich denke nur an diejenigen, die sich daran beteiligen. Selbst wenn die Beteiligung sehr gering ist, wie bei einem Kind, aber es ist eine Beteiligung. Der Rest der Welt bleibt außerhalb meines Blickfeldes.

Natürlich verbreiten wir Informationen über die Massenmedien, doch ich spüre nur diejenigen, die sich dieser Botschaft zugehörig fühlen wollen.

Der Kongress ist eine Aktion der inneren Verbreitung zwischen uns, das ist unsere gegenseitige Verbindung, unser Bund, die Bürgschaft, das Empfangen der Tora. Wir veranstalten ihn nicht, um der Welt etwas zu sagen. Unsere Handlungen hier sind auf das Innere gerichtet, wir lassen uns von dem Äußeren nicht ablenken.

Auf dem Kongress stehen wir alle vor unserem gemeinsamen Problem, wie um den Berg Sinai. Und dieses Problem ist die Vereinigung.

Aus dem Ägypten zieht ein „Volk von Sklaven“ aus, die im Dunkeln flüchten, ohne irgendetwas zu wissen oder zu verstehen. Sie wissen noch nicht einmal, wohin sie flüchten sollten. Anstelle der Ehre ist die Flucht, anstelle der Sicherheit sind Angst und Hilflosigkeit. Und das ist ein richtiges, gutes Gefühl.

Und dann kommen sie am Berg Sinai, an der Enthüllung des Hasses, an – und treffen eine Entscheidung über die Attacke gegen den Hass, weil sie keinen anderen Ausweg haben.

Niemand hat einen anderen Ausweg, jeder muss eine Entscheidung treffen, hier und jetzt – er muss wollen, dass es geschieht. Mit aller Kraft wollen. Wie das zustande kommt, ist nicht mein Problem. Der Schöpfer führt das zu Ende, was ich angefangen habe, doch ich verlange danach.

Und selbst wenn sich in der Tiefe des Herzens die Ablehnung verbirgt, selbst wenn ich mich fürchte, schreie ich dennoch wie ein Kind, als ob ich wirklich ohne die Bürgschaft nicht leben könnte.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 22.10.2010

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Bündnis zwischen den Freunden

Eine Frage, die ich erhielt: Es steht geschrieben: „Glaube bis zu deinem Tod nicht an dich selbst“ – bis zum Tod des eigenen Egoismus. Doch wie kann man dann sicher sein, dass man das Ziel erreicht und nicht von dem Weg abkommt?

Meine Antwort: Es gibt das spirituelle Ziel und die Mittel zu dessen Erreichung, und ich muss mich daran festhalten. Ich kann keine Sicherheit in Bezug auf morgen haben und möchte deswegen bereits heute ein Bündnis mit der Gruppe und dem Schöpfer eingehen, um die Erreichung des höheren Ziels für mich selbst zu sichern!

Denn wenn ich mich auf dem Weg nicht halten kann, falle ich in das tierische Dasein zurück und urteile aus diesem heraus über das Leben, und der Schöpfer schenkt mir keine Beachtung mehr.

Oder aber ich hefte mich an die Gruppe von Freunden an und begebe mich vollkommen in ihre Hände, damit sie mich beschützen. Dann binden sie mich an die Gruppe fest, damit ich nicht herausfalle, wie die Seeleute auf einem Schiff, das in den Sturm geraten ist, sich am Mast festbinden, um nicht von der Welle ins Meer gespült zu werden. Jeder muss sich in so einer gefährlichen Situation sehen.

Und ich muss ein Bündnis zwischen uns aufbauen, solange ich noch voller Kraft und Begeisterung bin – solange ich mich im Aufstieg befinde, unterzeichne ich das Bündnis. Denn ich verstehe, dass Zeiten einbrechen können, in denen ich das spirituelle Ziel nicht mehr rechtfertigen kann, alles wird mir hoffnungslos schlecht vorkommen – und ich werde keine Zweifel daran haben, dass ich im Recht bin.

Deshalb steht geschrieben: „Glaube bis zu deinem Tod nicht an dich selbst“. Wenn der Mensch sich nicht in die Hände der Gruppe begibt, damit sie ihn lenkt, dann wird er vom eigenen Egoismus gesteuert werden und keine Chance haben, sich von diesem loszureißen. Es lohnt sich nicht, die Zeit zu vergeuden – entweder du schließt das Bündnis ab oder du kehrst nach Hause auf das Sofa zurück…
Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 17.09.2010

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Wähle die gute Zukunft!

Eine Frage, die ich erhielt: Das System des „spirituellen Stimulators“ arbeitet mit Menschen, die das Prinzip „Glaube über dem Verstand“ umsetzen können.

Der überwiegende Teil der Menschheit kann jedoch nicht nach diesem Prinzip handeln und nur sehr starke Erschütterungen können sie dazu zwingen…

Meine Antwort: Sie werden so oder so damit beginnen, ausgehend davon, dass es keinen Ausweg gibt, muss man sich irgendwie über sich selbst, über sein Leben, über sein Schicksal erheben, über jene Naturkräfte, die uns zwingen, irgendetwas mit uns selbst zu tun, man muss irgendwie handeln, nach irgendeiner äußeren lenkenden Kraft suchen, die gut ist, uns beschützt und sich um uns kümmert.

Ich glaube, dass die Menschen sehr schnell erkennen, buchstäblich mit dem „sechsten Sinn“ spüren werden, dass es hier zumindest einen Zufluchtsort gibt.

In der Kabbala wird sehr deutlich beschrieben, dass wir keine andere Wahl haben. Entweder nutzen wir irgendwelche Mittel, um uns zu einem Ganzen zu verbinden, zu einer gemeinsamen Gesellschaft, zur völligen gegenseitigen Abhängigkeit, gegenseitigen Hilfe und letztendlich um sogar zur gegenseitigen Liebe zu kommen, selbst, auf dem Weg des Lichtes, oder die – uns umgebende und unsere innere – Natur wird uns auf dem Weg der Leiden dazu treiben.

Die Entwicklung eines solchen Systems und dessen Verbreitung, dessen Umsetzung bei der Kindererziehung, bei der Lösung von sozialen, familiären und anderen Problemen wird immer mehr Menschen anziehen, die von dem Ziel der Kabbala weit entfernt sind, doch sowohl das System als auch die Kabbala werden in der Gesellschaft an Bedeutung gewinnen und von ihr als eine gute, für alle gemeinsame Kraft angenommen werden.

Es wird ein paralleles, alternatives Sozialsystem sein, das in keinem Widerspruch zu den bestehenden Gesellschaftssystemen steht.

Doch in dem Maße, in dem die Menschheit zu verstehen beginnt, dass sie hier Hilfe, Unterstützung, Mittel zu einer richtigeren Entwicklung, Gleichgewicht, Sicherheit usw. finden kann, wird sie sich dem zuwenden. Allmählich wird es für sie immer gefragter und notwendiger.

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Im Schraubstock der Natur

Eine Frage, die ich erhielt: Im Moskauer Gebiet tosen die Brände, die Menschen fahren aus Moskau weg, tragen die Respiratoren. In Indien sind die Überschwemmungen, in China die Erdrutsche aufgrund der Regengüsse. Kann man diese Lage korrigieren?

Meine Antwort: Die Natur drückt uns in den Schraubstock von allen Seiten zu, um uns die einfache Tatsache zu beweisen: Wir befinden uns innerhalb der Natur, sind sehr klein, existieren innerhalb einer winzigen Sphäre, hängen voneinander und von der allumfassenden und weisen Natur (vom Schöpfer) ab.

Wir sind verpflichtet, den einzigen Grund aller unserer Leiden aufzusuchen, um zu verstehen, was wir machen müssen, um die globalen Katastrophen zu verhindern.

Es ist schon jetzt klar, dass man die Überschwemmung des Erdöles in Amerika, den Ausbruch des Vulkans in Island, die Brände in Russland, den Tsunami und die Überschwemmungen in Asien und Europa nicht als die lokalen Nöte wahrnehmen darf, denn sie sind die globalen Einwirkungen der Natur auf uns.

Gewiss werden sie weiterhin fortdauern, und niemand wird unbeteiligt bleiben können und sich in Sicherheit fühlen.

Wenn die Finanzkrise in Amerika ausgebrochen ist, freute man sich in Russland, denkend, dass sie nur Amerika betrifft, und ihnen wird nichts geschehen. Diese Kurzsichtigkeit wurde nach einigen Wochen auf ihrem Bankkonto bekannt!

Der Vulkan in Island explodierte? Was geht mich das an? Wenn auch alles … explodieren wird – aber nein, es hat uns alle, u.a. die Brände und die Überschwemmungen, beeinflusst. Und vor uns ist noch der Winter …

Schließlich sollen wir verstehen, dass der Planet – rund ist, dass wir verpflichtet sind, uns zu verbinden und zusammen über’s Überleben nachzudenken.

Der Schöpfer oder, was dasselbe ist, die Natur, verfügt über die Vernunft, die Gefühle, die Richtung und über das Ziel, sie wird uns zwingen, „die guten Kinder“ zu werden. Wir werden hoffen, dass wir es schnell verstehen und klüger werden.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „das Vorwort zu“ Panim Meirot „“, 08.08.2010

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