Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Welt erwartet den nahenden Shabbat

Es wird gesagt, dass die Korrektur der Welt 6.000 Jahre dauert, die sechs Wochentagen entsprechen. 6.000 Jahre sind uns für die Vorbereitung gegeben, damit wir die spirituellen Gefäße, Verlangen, Instrumente vorbereiten. Nach der Korrektur unserer Verlangen, fängt  das siebte „Jahrtausend“ (Shabbat) an, das heißt die nächste Stufe – der Zustand der endgültigen Korrektur der Welt (Gmar Tikun).

Der Zustand des Shabbat oder des siebten Jahrtausend heißt „Ähnlichkeit der zukünftigen Welt“ (mi-ejn olam aba). Dieser Zustand repräsentiert noch nicht die zukünftige Welt, hinter ihm folgen noch 8, 9 und 10 Jahrtausende, die den drei ersten Sefirot entsprechen (GAR).

Aber der Shabbat beginnt früher – noch vor dem Ablauf des 6. Jahrtausend. Der Zustand des Shabbat (der erste Aufstieg der Welten, welcher uns das zusätzliche Licht offenbart) fängt schon um „fünf Uhr nachmittags des sechsten Tages“ an, das heißt am Freitag. Deshalb wird der sechste Tag (das heißt unser 6. Jahrtausend) auch vom Leuchten des Shabbat durchgedrungen.

Der sechste Tag heißt Vorabend des Shabbat, und wir befinden wir uns jetzt in dieser besonderen Periode. Wir fühlen, wie in unserer Welt die Bewegung und die Veränderungen an der Schwelle des Shabbat anfangen. Wir müssen noch den bleibenden Abschnitt bis zur Vollendung der Korrektur erleben, aber er wird sehr kurz sein. Der Shabbat ist schon sehr nahe, bald werden wir ihn erreichen! [118858]

Auszug aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar. Das Vorwort, 16/10/13

Überlass dem Schöpfer die Erlösung

Das Buch Sohar, Kapitel „Bo (Komm zum Pharao)“, Punkt 169: Es besteht kein Zweifel darüber wie die Mochin de Gadlut (das Licht von Chochma)zur Passahzeit bereits scheint, obwohl Israel (jene, die danach streben, den Schöpfer zu enthüllen) noch keine Priah (Korrektur des egoistischen Verlangens) hatte, da diese durch das Erwachen von unten (durch den Menschen) getan wird, während die Erleuchtung von Mochin (das Licht von Chochma) in der Passahnacht nur durch das Erwachen von oben (vom Schöpfer) geschah.

Bis zum Auszug aus Ägypten musst du dich so viel wie möglich mit ganzer Kraft anstrengen. Doch du hast keine Chance, den Auszug zu erreichen und zu realisieren, denn das ist eine höhere Stufe. Hier muss das Licht von Chochma (Weisheit) kommen und dieses Vorübergehen, diesen Sprung, für dich ausführen (das hebräische Wort „Pessach“ kommt vom Wort „Pasach„, vorübergehen, überwechseln). Darum ereignet es sich nur durch die Wirksamkeit des Erwachens von Oben. Die Vorbereitung wurde dir anvertraut, die Verwirklichung dem Schöpfer. Das Gleiche geschieht mit dem spirituellen Zustand, der „Samstag“ heißt, denn er kommt nicht durch einen Kalender. Einerseits wird er durch das Erwachen von Oben hervorgerufen, doch andererseits heißt es: „Jener, der nicht am Abend des Shabbat (Samstag) kocht, was wird er am Shabbat essen?“ Das heißt, wenn du während der sechs Wochentage keine Korrekturen durchführst, kannst du den siebten Tag, den Shabbat (Samstag) nicht erreichen.

Dies geschieht zu jeder Zeit. Du musst alles tun, was von dir abhängt und dir auf deiner Stufe auferlegt wurde und dann kommt das Licht von Oben und vervollständigt deinen Aufstieg zur nächsten Stufe.
Aus dem 2. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 18. April 2011, Das Buch Sohar

Am Samstagsabend…

Sohar. Das Vorwort. Art. „Der Eseltreiber“, P.81:Et (Diese) Shabbate sind Meine“. „Et“ – weist darauf, dass die Distanz des Gebietes vom Shabbat mit eingeschlossen ist, 2000 Ama in jede Richtung, deshalb wird das Wort „Et“ hinzugefügt.

„Meine Shabbate“ steht in Mehrzahl, gemeint der Obere Shabbat und der Untere. Also, beide sind vereint und gemeinsam verborgen“.

Shabbat bedeutet die vollkommene Korrektur (Gmar Tikun), und der ganze Prozess, auf dem wir uns auf die vollkommene Korrektur vorbereiten, heißt „Shabbat Vorabend“ in der Zeit und „2000 Ama“ in Distanz.

Jetzt haben wir diese Periode schon angefangen, deshalb enthüllen sich all die unangenehmen Erscheinungen, die uns zwingen schneller an die Korrektur zu gelangen.

Aus einem Unterricht über das Buch Sohar. Das Vorwort, 10.01.2011