Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Selbstmord'

Der Schmerz als Wegweiser

Bemerkung: Rumi, der große Sufi-Dichter des 13. Jahrhunderts setzte Emotionen wie Wut, Depression und Niederträchtigkeit mit ungebetenen Gästen gleich und riet, ihnen ins Gesicht zu lachen. Aber für gewöhnlich verhalten wir uns anders und versuchen, sie zu verdrängen. 

Psychologische Studien haben jedoch gezeigt, dass die Akzeptanz negativer Emotionen ein zuverlässigerer Weg zur Wiederherstellung und Aufrechterhaltung des spirituellen Gleichgewichts ist.

Antwort: Der Mensch ist so erschaffen, dass er negative Emotionen durch positive ausgleichen muss, sonst hat er keinen Anreiz zur Existenz.

Frage: Wie kann man zum Beispiel „Ärger“ akzeptieren?

Antwort: Indem man nach positiven Dingen sucht. Es gibt Schläge, aber zwischen den Schlägen kann man durchatmen.

Frage: Das ist paradox. Und wie verhält es sich mit schlimmeren Dingen wie Katastrophen?

Antwort: Nach Katastrophen gibt es Überlebende.

Frage: Soll man allen Tragödien auf diese Weise begegnen?

Antwort: Eine Tragödie kommt, und es gibt nichts, was man dagegen tun kann. Aber der Selbsterhaltungsinstinkt zwingt uns dennoch dazu, unter allen Umständen nach etwas Positivem zu suchen. Ansonsten hat man keinen Anreiz zum Leben. Und der Trieb nach Leben ist immer noch der grundlegendste.

Frage: Und wenn ein Mensch Selbstmord begeht?

Antwort: Selbstmord wird oft von Menschen begangen, denen es nicht an Materiellem mangelt. Andererseits gibt es Menschen, die kaum etwas besitzen oder schrecklich krank sind, und die trotzdem glücklich sind. Es klingt paradox.

Frage: Das ist wirklich paradox. Es gibt viele Selbstmorde in Europa, aber fast keine in Afrika. Welchen Rat geben Sie einem Mensch, wenn er mit Problemen oder negativen Zuständen hadert?

Antwort: Üben Sie sich in Demut, reduzieren Sie Ihre Forderungen und suchen Sie eine Verbindung zu Gleichgesinnten. Dann werden Sie spüren, dass Ihnen die Verbindung zwischen den Menschen Erfüllung und Ruhe bringt und Sie darin sogar den Sinn des Lebens finden können. Sie werden verstehen, woher dieses Unglück kam und im Zustand der Niedergeschlagenheit die Höhere Führung erkennen. Sie erreichen allmählich einen anderen, höheren Zustand, der das Irdische weit hinter sich lässt, aber auch gleichzeitig viel erhabener und spiritueller ist.

Frage: Sie haben gesagt, dass man in diesem Zustand anfängt, Verbindungen zu anderen Menschen zu suchen.

Antwort: Ja, das sollte man tun. Aber es hängt auch vom Ursprung der Seele ab. Entweder muss sie solche Zustände durch die Verbindung mit den anderen oder auf individueller Ebene erreichen.

Frage: Und was versteht ein Mensch dadurch? Den Grund für seine Probleme?

Antwort: Er beginnt, die höhere Lenkung zu verstehen. Dadurch gewinnt er eine ganz andere Einstellung zum Leben, zu sich selbst und zu den anderen. Er entdeckt Zustände, die außerhalb des irdischen Körpers liegen.

Frage: Meinen Sie damit also, dass ein Mensch nur durch Schmerz das Höhere – den Schöpfer – erfassen kann?

Antwort: Ja. Es hängt davon ab, wie Sie diesen Schmerz wahrnehmen. Dieser Schmerz kann gleichzeitig angenehm und erfüllend sein, weil Sie verstehen, dass er Sie wachrüttelt und Sie damit einfach aus dieser Welt herauszieht. Damit haben Sie die Chance, der spirituellen Welt etwas näher zu kommen.

Aus der TV-Sendung „Nachrichten mit Michael Laitman“ von 16.12.2019
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Die Krise hat für die Bevölkerungsgesundheit gravierende Folgen

Studie (Zeitschrift Lancet): Seit der Anfang der Krise hat in Griechenland die Anzahl der Menschen, die Heroin konsumieren, zugenommen. Viele sind gezwungen, ihr Geld mit Prostitution zu verdienen, um das Geld später für die Drogen auszugeben. Infolge dieser Entwicklung ist die Zahl der HIV-Infizierten gestiegen. Im Jahre 2010 ist die Zahl der Selbstmorde im Land , im Vergleich zum Jahr 2009, auf 25 % gestiegen. In diesem Jahr wächst die Zahl der Selbstmorde weiter.

Das Schamgefühl, das stärker als der Tod ist

Eine Frage, die ich erhielt: Wie können wir die Empfindung eines solchen Schamgefühls erreichen, welches folglich zur Kontraktion des Egoismus führen wird?

Meine Antwort: Die Scham ist ein sehr erhabenes Gefühl, das nicht direkt am Anfang des Weges empfunden wird. Dies ist die Scham vor dem Schöpfer, vor dem Gebenden, weil Er das Geben ist und ich das Nehmen.

In unserer Welt beschränken wir uns ständig, um nicht zu erhalten, um uns deswegen nicht zu schämen. Wir wollen das Empfangen irgendwie rechtfertigen.

Wir sind bestrebt, das Selbstwertgefühl zu vergrößern, wobei uns das eigene Ich teurer als das Leben ist. Wir sind einverstanden, zu sterben, um nur nicht demütigt zu werden.

Auf diese Weise ist unsere Natur programmiert. Die Menschen sind bereit, den Tod zu akzeptieren, nur um das eigene Ich, den Ehrgeiz, beibehalten zu können.

Die Scham bedeutet eigentlich, wenn ich das Gefühl bekomme, dass mein Ich aufgehoben wird und später verschwindet. Wenn ich den Wunsch und die Erfüllung verliere und nicht dabei spüre, dass ich aufhöre, zu existieren.

Der Mensch stirbt und fühlt nicht, dass er absolut aus dieser Realität verschwindet. Er hat nur das Gefühl, dass er einen Teil verliert, bzw. von der Vergangenheit befreit wird.

Aber wenn ich mich schäme, dann wird  meine geistige Existenz gestrichen. Dieses Gefühl gibt mir zu spüren, dass von mir jetzt nichts übrig bleibt!

Diese Empfindung ist höher als Leben und Tod, sie ist sehr tiefgehend. Man kann ihr nicht widerstehen. Der Mensch ist bereit, sich selbst zu töten, um nur nicht den Punkt seines Ich zu verlieren.

Denn der Körper ist einfach das Tier, und wir haben keine große Angst, ihn zu verlieren. Wir sehen auch, wie die Menschen ihr Leben riskieren. Aber der Schöpfer spielt mit uns, indem Er den Punkt unseres Ichs  konsequent und methodisch aufreizt. Und uns bleibt keine andere Wahl, denn wir sind verpflichtet, irgendwelche Handlungen zu unternehmen, um die eigene Persönlichkeit zu retten.

Die Empfindung, dass ich über dieses Leben hinaufsteigen soll, höher als der Tod hilft mir, meine zweite Natur zu enthüllen. Ich bin bereit, mir sie anzueignen! Man sagt mir „du sollst geben“  und ich bin dazu bereit! Ich bin sogar einverstanden, mich selbst zu verlieren! Damit dieser Punkt meines Ich, weiterhin existiert.

Solche Empfindung kann nur das Licht geben, das zur Quelle zurückführt. Das Licht wirkt auf uns ein und erweckt in uns diesen Punkt, der in unserem Inneren begründet ist – ein Ausgangspunkt “Jesh mi ajin” („Nichtvorhandensein“ bzw. Aus dem Nichts geschaffen sein). Dies ist nicht das Wesentliche des Wunsches „zu genießen“, sondern etwas viel tiefer Gehendes.

Um ein solches Gefühl zu erreichen, sind die kabbalistische Gruppe und das Studium notwendig. In der Gruppe bemühen wir uns, das Modell der geistigen Einheit aufzubauen, wie sie in der Welt der Unendlichkeit existiert.

Während des Studiums und unter Bedingung der Einheit, ziehen wir das Licht heran, das uns folglich zu diesem Zustand erhebt. Es gibt keine anderen Mittel! Nur die Gruppe und das Studium innerhalb der Gruppe.

Gerade dieses beängstigende Gefühl bringt uns der Rettung näher.

Aus dem Unterricht zum Artikel “Einführung in die Wissenschaft der Kabbala”, 14.05.2010

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Die gesamte Welt fühlt beständig die Auswirkungen der Krise


Zu allen Fragen über die Krise antworte ich, dass ich meine Meinung nicht geändert habe: Immer noch bin ich davon überzeugt, dass die Krise andauern wird und dass sie nur dann aufhören wird, wenn die Menschen ihr Wesen korrigieren. Die Krise ereignet sich aufgrund des Missverhältnisses zwischen dem globalen, integralen Egoismus der Menschheit und der Natur (dem Schöpfer). Die folgenden Nachrichten demonstrieren das Fortdauern der weltweiten Krise:

Der Himmel ist nicht klar in Spanien
In den Nachrichten (aus The Financial Times): „Spanische Arbeitslosigkeit steigt an, während der Tourismus leidet“ Das Arbeits- und Zuwanderungsministerium sagte, dass die Zahl der Antragsteller auf Arbeitslosengeld um fast 85.000 auf 3,63 Millionen angestiegen ist, 1,1 Millionen mehr als im August letzten Jahres, in den Bereichen Dienstleistungen und Bauarbeiter, die die größten Arbeitsplatzverluste registrierten.

Arbeitslose Chinesen wissen nicht, wo sie hingehen sollen
In den Nachrichten (aus SecretChina): „Über 24 Millionen Menschen in China sind arbeitslos!“ Die chinesische Regierung deutete am 23. August an, dass die Arbeitslosenzahl im Land in 2009 die 24- Millionengrenze überschreiten wird. In 2008 wurden viele Fabriken geschlossen, die ungefähr 30 Millionen Wanderarbeiter arbeitslos werden ließen.

Amerikaner begehen Selbstmord am Arbeitsplatz
In den Nachrichten (aus BusinessInsurance): „Arbeitgeber ringen mit einem Anstieg von Suiziden am Arbeitsplatz“ Im vergangen Jahr gab es, verglichen zum Vorjahr, einen 28%igen Anstieg der Selbstmorde am Arbeitsplatz – insgesamt 251- gemäß einer Umfrage des U.S. Arbeitsministeriums. Jene, die in der Arbeit Selbstmord begingen, könnten sowohl erheblichen Stress von ihrer vermehrten Arbeitsbelastung als auch Sorgen über ihren sicheren Arbeitsplatz verspürt haben …

Ist es das Ende der Krise oder einfach das Ende?
In den Nachrichten (aus TruthOut.org): „Arbeitslosigkeit steigt auf 9,7 Prozent an, während die Wirtschaft weitere 216.000 Arbeitsplätze verliert“ Die 10,1 prozentige Arbeitslosenrate für erwachsene Männer ist gleich hoch wie die frühe Nachkriegsrate. Die Zahl der entmutigten Arbeiter hat sich seit dem August 2008 fast verdoppelt. Und die U-6 Messung der Arbeitsmarktflaute stieg auf 16,8%. Arbeitszeiten für Produktionsarbeiter wurden im Verlaufe dieser Rezession um 8,5% reduziert. Das ist die größte prozentuale Stundenreduzierung während einer Rezession seit der Großen Depression.

Asiatische Länder arbeiten für sich selbst
In den Nachrichten (aus VOA): „Nobelpreis-Wirtschaftswissenschaftler sagt, Asiens Wirtschaft ist in ‚bemerkenswertem‘ Aufschwung“ Joseph Stiglitz sagt, Asiens Wirtschaften sind in einer guten Position, um ihre Abhängigkeit von Exportwaren aus den Vereinigten Staaten und Europa zu reduzieren. Er sagte, „Sie haben hier in Asien eine robuste, große Wirtschaft und damit haben sie die Basis, eine regionale Wirtschaft zu entwickeln.“

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Welt zu verändern beginnt damit, dass wir uns selbst ändern
Blog-post: Eine Welt ohne Geld
Blog-post: Anstatt unser Wirtschaftssystem zu ändern, sollten wir uns vielmehr bemühen, das Höhere Korrigierende Licht anzuziehen
Rabash Artikel: Die Wichtigkeit der Gruppe

Von der Unausgewogenheit zur Vollkommenheit

Eine Frage, die ich erhielt: Ein Mangel an Ausgewogenheit ist offensichtlich bei Menschen, die mehr konsumieren als für eine normale Existenz notwendig ist. Aber wie kann man das von jemand behaupten, der es kaum schafft, von einer Gehaltsauszahlung zur nächsten zu kommen?

Meine Antwort: Dieser ist ebenfalls nicht im Gleichgewicht. Es gibt sieben Milliarden Menschen auf der Erde, 50% davon hungern, 40 % haben keinen ausreichenden Lebensunterhalt. Nur eine halbe Milliarde Menschen sind mit ihrem materiellen Leben zufrieden. Das sind jedoch genau diejenigen, die Depressionen durchmachen, Drogen nehmen, sich scheiden lassen, Selbstmord begehen und so weiter.

Vollkommenheit kommt aus der Welt der Unendlichkeit zu uns hernieder und die einzige Art, wie wir sie erreichen können, ist, uns auf diese spirituelle Stufe zu erheben. Das ist realistisch und erreichbar, und die Natur treibt uns in diese Richtung. Die Methode, diesen vollkommenen Zustand zu erreichen, wird uns gerade offenbart – es ist die Wissenschaft der Kabbala!

 

Verwandtes Material:
Blog-post: Was erwartet die Menschheit: Aussterben oder Aufschwung?
Blog-post: Was ist Ausgewogenheit in der Natur?
Blog-post: Es ist nich das Ende der Welt, sondern der Anfang

Meine Begegnung mit dem Psychologen Dr. Kalman J. Kaplan


Während meines Aufenthaltes in New York führte ich ein Gespräch mit dem rennomierten amerikanischen Psychologen Dr. Kalman J. Kaplan.

Dr. Kaplan, zugelassener Klinikarzt, ist Sozial-und Entwicklungs-Psychologe. Er hat schon vieles in den Bereichen interpersonale und internationale Beziehungen, Entwicklungspsychologie der Lebensspanne mit den Schwerpunkten Altern, Familientheorie und -therapie, sowie im neuen Bereich der biblischen Psychologie und dem Gebrauch der Transaktionsanalyse bei Schizophrenie, Selbstmord und Selbstmordprävention veröffentlicht.

Derzeit hält Dr. Kaplan eine Professur für Klinische Psychologie in den Abteilungen für Psychatrie und für Medizinische Erziehung der Universität Illinois im Chicago College of Medicine. Und er leitet das von der John Templeton Foundation getragene Programm für Religion, Spiritualität und Geistige Gesundheit (www. rsmh.org).

Im Rahmen des Fulbright-Programms war er von 2006 bis 2007 in der Abteilung für Psychologie an der Universität Tel Aviv tätig, gab die Zeitschrift Journal of Psychology und Judaism heraus und ist in der Redaktionsleitung der Zeitschrift Omega: Die Zeitschrift über den Tod und das Sterben. Er redigiert auch die Internationale Zeitschrift für Psychologie und Religion.

Dr. Kaplan hat vom Nationalen Wissenschaftsfonds (National Science Foundation), dem Nationalen Institut für geistige Gesundheit (National Institute of Mental Health) und dem Amerikanischen Fonds für Selbstmordprävention( American Foundation for Suicide Prevention) staatliche Zuwendungen erhalten.

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Die Notlage der Bauern wird uns alle in Mitleidenschaft ziehen


In den Nachrichten (aus The Independent): „1500 Bauern begehen Massensuizid in Indien“ Über 1500 Bauern haben in einem indischen Bundestaat Selbstmord begangen, nachdem sie sich durch einen Ernteausfall verschuldet hatten. Die Selbstmorde durch Bauern nehmen durch den Teufelskreis, der durch Geldverleiher erzeugt wird, zu. Diese überreden die Bauern dazu, Geld zu nehmen, wenn aber die Ernten ausfallen, bleibt ihnen nichts anderes übrig als der Tod.

Mein Kommentar: Und was passiert mit ihren Familien – was werden sie nun tun? Da überdies die ganze Menschheit als ein einziges System miteinander verbunden ist, wird dieses Leid Katastrophen für uns alle auslösen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Ärzte haben eine neue Diagnose: „Das Krisensyndrom“
Blog-post: Banken sollten nicht nach Belieben Geld erzeugen können

Warum die Religion gegen die Kabbala ist

In den Nachrichten (übersetzt von Elementy): Forschungen über die Gläubigen der sechs größten Religionen zeigen, dass Menschen, die regelmäßig Gottesdienste besuchen, mehr zu religiösem Fanatismus und Hass auf Gläubige anderer Religionen neigen und eher Selbstmordattentäter rechtfertigen.

Gemeinschaftlicher Gottesdienst ist eine machtvolle Methode, um die Hingabe der Menschen an „ihresgleichen“ und den Hass auf „Außenseiter“ zu stärken. Das Phänomen der Selbstmordattentäter ist eine extreme Form von engstirnigem Altruismus: Menschen opfern sich selbst für „das Wohl ihrer eigenen Art“ (Altruismus) und ihre Versuche, die Außenseiter zu vernichten (religiöse Engstirnigkeit), gelten als „gute Taten“.

Mein Kommentar: Die Religion ist in jeder Hinsicht der Kabbala entgegengesetzt (es gibt einen Vers, der besagt: „Die Meinung der Tora steht der Meinung der Egoisten entgegen.“) Die Kabbala weist jeden an, Liebe zu allen Menschen zu erlangen. Sie erklärt, dass jeder „von der gleichen Art“ ist – wir sind alle Zellen eines einzigen Körpers.

Die Religion andererseits erzeugt Hass auf „Außenseiter“, sogar bis zum Punkt der Selbstaufopferung, die stattfindet, um diejenigen zu töten, die „nicht von deiner Art“ sind. Darum wird die Religion verschwinden, wenn die Menschen die Eigenschaft der „Liebe zum Nächsten“ enthüllen werden. Die Religionen werden dann auf eine Kultur oder ein Brauchtum des Volkes reduziert werden.

Mit anderen Worten, die Religion wird alle Aspekte, die den Schöpfer, die Höhere Welt, das Leben nach dem Tod und Belohnung und Bestrafung betreffen, gehen lassen. Dies wird geschehen, weil die Enthüllung des Schöpfers die Leere der Religion und ihre Lügen über diese Themen bloßstellen wird.

Das erklärt den starken Hass der Religion auf die Kabbala. Die Kabbala jedoch sagt den Menschen, dass sie ihre Religionen als ihre eigenen Traditionen behalten können und darüberhinaus ergänzt die Kabbala sie mit der Enthüllung des Schöpfers. Doch die religiösen Führer werden dann ihr größtes Sonderangebot „Belohnung im Leben nach dem Tod“ verlieren und werden zu Führern von Volkskultur und Brauchtum werden.

 
Der Unterschied zwischen spiritueller Korrektur und dem Einhalten der Rituale
Der Gegensatz von Religion und Kabbala: Handlungen versus Absichten
 
Kabbala Akademie

Präsident ist ein unpopulärer Beruf


Pressemeldung (übersetzt aus dem Washigton ProFil): Amerikanische Kinder wollen nicht Präsident werden. „The Boys & Girls Clubs of America“ veröffentlichte Ergebnisse einer Umfrage, die amerikanische Kinder befragte, ob sie der Präsident würden sein wollen. 67 % antworteten, dass sie nicht der Präsident der USA würden sein wollen. Die jungen Amerikaner sagten, die wichtigsten Qualitäten, die ein Präsident haben sollte, seien eine gute Persönlichkeit, hohe moralische Standards, die Fähigkeit Menschen zu inspirieren, Bildung und ein Werdegang, der erkennen lässt, dass er ein erfolgreicher Führer in der nationalen Arena ist. Ergebnisse von durch Newsweek und Gallup veröffentlichten Umfragen , zeigen, dass sich die Ansichten der Kinder von denen der Erwachsenen sehr unterscheiden.

Meine Anmerkung: Der Egoismus der jungen Generation ist allen Konventionen über den Kopf gewachsen. Die Menschen wollen sich dieser Show nicht ständig aussetzen. Präsident zu sein bedeutet, unter ständigem Druck zu stehen und immer zu versuchen, jedem zu gefallen. Das ist ein Gefühl, vollständig kontrolliert und abhängig zu sein; ein pausenloses Theater, in dem man die schwierigste Rolle hat!

Der heutige Egoismus bringt die Leute dazu, sich um sich selbst und ihre persönliche Erfüllung kümmern zu wollen, alle Konventionen über Bord zu werfen und die individuelle Erfüllung anzustreben. Anderenfalls wird sich der Egoismus unerfüllt (deprimiert) fühlen und wird bereit sein, sich (durch Rauschgifte) zu unterdrücken oder sogar sich (durch Selbstmord) zu annullieren.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wie erklären Sie Selbstmord?
Blog-post: Die Leere der Teenager erfüllen
Kabbala Heute Artikel, Seite 4: Was ist los mit unserer Jugend?

Wie erklären Sie Selbstmord


Eine Frage, die ich erhielt: Wenn der Schöpfer gut ist und Gutes tut, es einen Schöpfungsplan gibt und alles vorherbestimmt ist, wie erklären Sie dann Selbstmord? Welche Art der Korrektur sollte eine Seele in einem Körper durchführen, wenn wir keine Freiheit der Wahl haben und jemandes Selbstmord im Voraus, von der Wurzel her, festgelegt war, da wir ja von unserer Wurzel gelenkt werden?

Meine Antwort: Alles, was bereits geschah, war der Wille des Schöpfers. Aber solange es noch nicht geschehen ist, ist es vom Menschen abhängig. Es gibt die Freiheit der Wahl, andererseits wären wir Roboter und es gäbe nichts zu diskutieren – wir müssten nur existieren! Sie müssen die Beziehung zwischen der allgemeinen und der persönlichen Führung verstehen, HaVaYaH und Elokim. Mehr darüber entnehmen Sie Baal HaSulams Brief von S. 61 – „Wenn ich mir nicht selbst helfe – wer wird mir helfen?“

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Leere der Teenager füllen
Blog-post: So hilft man Lehrkräften und Eltern!
Kabbala-Blog: Hyperaktivität bei Kindern – Unsere Kinder und wir
Kabala Heute Ausgabe 4: Was ist los mit unserer Jugend?