Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Seifenoper mit dem Titel „Mein Leben“

Wir können lediglich die Ver- und Enthüllung in unserem Inneren beeinflussen. Denn wir befinden uns im unveränderlichen und ewigen Universum, das keinen Anfang hat und niemals ein Ende haben wird.

Selbst dann, wenn wir sagen, dass einst das Geschöpf entstanden ist, um die Korrektur zu erreichen, wonach sein Vorhaben beendet wird, indem es in den Schöpfer vollständig eingereiht wird, ist dies falsch, weil wir uns alles unter der Einbeziehung von Zeit vorstellen.

Wir können auch nicht anders, dies ist unsere Natur eben. Das Geschehende geschieht nicht, sondern existiert ständig.

Wir befinden uns innerhalb dieses einzigartigen Systems, das „die Natur“ oder „der Schöpfer“ heißt, in dem keinerlei Veränderungen geschehen. Nur wir ändern uns in unseren Empfindungen!

Engels formulierte folgenden Satz: „das Leben ist die objektive Realität, die uns in den Empfindungen gegeben ist“ – hätte man das Wort „objektiv“, mit „subjektiv“ – ersetzt, wäre die Aussage richtig! Wenn es überhaupt Veränderungen gibt – dann nur in unserem Inneren.

Wie können wir beginnen, uns bewusst und freiwillig zu verändern, um unsere Veränderungen unter Kontrolle zu haben? Es gibt solche Veränderungen in meinen inneren Wünschen, die meinen Blick auf die Realität so ändern, dass ich sie in Form von Problemen, Kriegen oder Leiden empfinde. Und es gibt auch gute Veränderungen, wer weiß jedoch, wie diese zu steuern sind?

Das lehrt uns die Wissenschaft der Kabbala. Und es steht fest, dass, wenn die Realität unveränderlich ist, dann kann ich nur meine eigenen Eigenschaften verändern, wodurch die Weltanschauung beeinflusst wird, und ich kann entscheiden, welche „Seifenoper“ ich unter dem Titel „Mein Leben“ sehen will.

Es heißt aber nicht, dass ich beliebige Filme aller Genres abspielen kann. Es gibt ein Programm, das mich zur Enthüllung des wahrhaften Bildes bringen sollte, wenn alle Verhüllungen verschwinden und ich wahrhaftig den ewigen und vollkommenen Zustand erreiche. Danach werde ich die Realität als beständig und unveränderlich ansehen.

Wenn ich das alles verstehe, dann kann ich auf dem guten Wege vorankommen. Ansonsten muss ich den Leidensweg antreten und darauf voranschreiten. Es handelt sich nur um die Veränderungen innerhalb des Menschen, welcher in der bisher unbekannten Umwelt existiert, die der Schöpfer oder die Unendlichkeit genannt wird. Wir sind nicht in der Lage, die Reihenfolge der Stufen zu verändern, die bereits in uns vorprogrammiert ist. Und wer sind wir eigentlich, um zu verstehen, wie das sein soll?

Aber wir können unser Vorankommen beschleunigen, uns eigenwillig darin einreihen und anstrengen. Und die Geschwindigkeit des Aufstiegs wird uns andere Empfindungen geben.

Denn es ist viel schwieriger sich zum schicksalhaften Ereignis hinzu bewegen, während man damit nicht einverstanden ist, und nicht in der Lage ist, es zu vermeiden. Und etwas ganz anderes ist es auch, zum erwünschten Ziel voranschreiten! Dann wird mir der Weg gefallen, und ich werde dieses mit Freude tun.

Das heißt, alles hängt von unserer Vorbereitung auf die folgenden Zustände ab, welche unvermeidlich kommen werden. Aber meine Bereitschaft bestimmt meine Empfindung und die Geschwindigkeit der Bewegung. Deshalb brauchen wir die Wissenschaft der Kabbala, um uns mit ihrer Hilfe unsere eigene Entwicklung auf dem guten, angenehmen und kurzen Weg zu machen, anstelle des schmerzvollen und langen Weges.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Vorwort zum TES“, 10.06.2010.

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Sollte man aufhören, Seifenopern anzusehen, wenn man weiß, dass man damit seine Zeit verschwendet?

Eine Frage, die ich erhielt: Warum ist es so, dass ich zu Hause nicht fähig bin, ein Kabbala Buch zu öffnen und ich stattdessen lieber Zeit damit verbringe, mir im Fernsehen Seifenopern anzusehen? Aber wenn ich zu den Unterrichten komme, um zu studieren, würde ich den Unterricht nicht für den besten Film eintauschen.

Meine Antwort: Wenn Sie aus der Gruppe hinausgehen, finden Sie sich in der Mitte des materiellen Lebens wieder, einem unbewussten Zustand verglichen mit dem Spirituellen. Es ist der Wille zu empfangen, welcher mit uns spielt und uns blockiert, um den spirituellen Fortschritt in unserem Leben zu behindern.

Auf der anderen Seite zeigt Ihnen das, wie Sie Ihre Zeit verschwenden und jeder Genuss, den Sie dadurch erhalten, sofort wieder spurlos verschwindet. Dadurch können Sie erkennen, wie die Umgebung Ihnen helfen kann. Wenn Sie von Menschen umgeben sind, welche nur einander unterstützen wollen, dann werde Sie nicht in der Lage sein, Seifenopern zu sehen, wenn Sie zu Hause sind, aufgrund der Wichtigkeit der Spiritualität, die auf Sie übertragen wird. Sie fühlen, dass diese Handlung ein Rückschritt ist, wie wenn Sie in die Kindheit zurückfallen und ein Haus aus Bauklötzen bauen.

Sie sind nicht schuld an der Zeit, die Sie vor dem Fernseher verbringen. Ihr einziger Fehler ist das Versäumnis, eine Umgebung um sich herum aufzubauen, die Sie beeinflusst, damit Sie Ihre Zeit nicht sinnlos verschwenden.

Es bedeutet nicht, dass Sie den Fernseher abschalten müssen. Die Kabbala ist gegen jede Art von Zwang. Ein Mensch muss arbeiten, studieren und das Leben eines ganz gewöhnlichen Menschen leben. Sie sollten nicht versuchen, etwas gewaltsam an sich zu ändern, sondern nur den Sinn der Wichtigkeit Ihrer Umgebung für die Spiritualität erhalten.

Es gibt keinen Zwang in der Spiritualität! Sie können sich nicht an Händen und Füßen fesseln und sich als ein Gerechter sehen. Dies ist keine Korrektur!

Sie werden sich nur dann korrigieren, wenn Sie Ihr Verlangen ändern und sich über diese TV-Serien erheben. Nur das Licht kann Sie korrigieren und nicht die Einschüchterung oder Drohung mit dem Feuer der Hölle nach dem Tod. Die Wissenschaft der Kabbala ist keine Religion und spricht nur von der Korrektur. Das einzige Mittel um dies zu tun, ist, den Einfluss der Umgebung auf sich zu vergrößern. Dies ist die einzige freie Wahl, die Sie haben und eine notwendige Voraussetzung für den spirituellen Fortschritt.

Jetzt können Sie weiter fernsehen…

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