Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Schwierigkeiten'

Radio “Kavana”


Radio „Kavana (Absicht)“ wird Dir helfen, mit uns zusammen die gleiche Absicht zu behalten, egal wo Du bist oder welche Schwierigkeiten Dir in den Weg kommen!

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Blog-post: Kabbala Radio

Welche Bücher sollte man zum Lernen der Kabbala lesen?


Eine Frage, die ich erhielt: Ich bin 25 Jahre alt und lebe in Brasilien. Ich habe Ihr Buch Cabala: Alcançando Mundos Superiores auf portugiesisch gelesen, und ich spüre den tiefen Wunsch, mehr über die Kabbala zu erfahren, damit ich ein guter Diener des Schöpfers werde. Ich weiss nun nicht genau, welches Buch ich lesen sollte. Ich schwanke zwischen der Tora und dem Buch Sohar. Welches dieser beiden Bücher soll ich Ihrer Meinung nach als nächstes lesen?

Meine Antwort: Die einzigen Bücher, die Sie lesen sollten, sind die Bücher von Baal HaSulam und Rabash. Am Anfang können Sie dazu noch unsere Bücher lesen, da diese Baal HaSulam und Rabash erklären. Sobald Sie aus diesen Büchern ein konkretes Verstehen darüber gewinnen, was Kabbala ist, können Sie jedes andere Buch lesen, ohne vom korrekten Pfad zum Schöpfer abzukommen.

Baal HaSulam schrieb darüber in vielen seiner Texte. Er sagt, die komplizierten Beispiele, die Schwierigkeit, Kabbala zu erklären und ihre systemlose Darstellung waren die Hauptgründe dafür, dass die Kabbala von den Massen missverstanden wurde.

Wenn Sie nur portugiesisch können, dann ist Ihre Buchauswahl ziemlich begrenzt. Wenn Sie noch andere Sprachen sprechen, dann rate ich Ihnen, unsere Website aufzusuchen und zu schauen, was es dort für Einsteiger alles gibt – sei es Bücher, Lektionen, Gespräche usw.

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Um die Vergangenheit kümmerte sich der Schöpfer – aber die Zukunft hängt von dir ab!


Eine Frage, die ich erhielt: Ich bin eine 31-jährige Frau, verheiratet, mit fünf Kindern. Kürzlich ging meine Ehe durch eine schwierige Krise. Mein Mann hat mich mit meiner besten Freundin (einer Geschiedenen) betrogen und mich ihretwegen verlassen. Ihre Beziehung dauerte vier Monate, und ich hatte grosse Schwierigkeiten, diese Phase zu durchleben. Heute leben mein Mann und ich wieder zusammen und versuchen, unsere Beziehung wieder aufzuleben. Er sagt, er müsse mit mir das, was er in den vier Monaten durchmachte, teilen, doch ich habe Angst, dass ich diesen Schmerz nicht noch einmal ertragen kann. Ich meine, dass ich alles, was passierte, aus meiner Erinnerung löschen muss, damit ich mit meinem Leben weitermachen kann. Was meinen Sie?

Meine Antwort: Sie haben Recht. Denken Sie nicht über die Vergangenheit nach, sondern nur an die Gegenwart und Zukunft. Sehen Sie ihren Mann an, als ob Sie sich erst gestern getroffen hätten, und löschen Sie alles, was passiert ist.
Kabbala rät uns genau das, und ebenso verhält es sich mit unserer Beziehung zum Schöpfer. Diese Handlung wird „Dilug“ – überspringen – genannt.

Man sollte nicht denken, dass jetzt vor sich gehende Ereignisse durch unsere aktive Beteiligung geschehen, und dass es Vorgehen sind, die wir ändern können und müssen. Doch sobald Teile einer Handlung oder die ganze Handlung stattgefunden haben, sollte man dies als etwas akzeptieren, das sich nach dem anfänglichen Plan des Schöpfers ereignete.

In anderen Worten, bedauern Sie nichts, seien Sie aber auch nicht stolz auf das, was Sie getan haben oder denken Sie nicht, dass es Ihretwegen geschah, dass Sie daran beteiligt wären. Akzeptieren Sie es hingegen als etwas, dass die Natur Ihnen gab und dass an Sie weitergegeben wurde, um Sie über die nächste Handlung zu unterrichten – die ganz und gar von Ihnen abhängt. Ihre Einstellung der Zukunft gegenüber sollte normal, materialistisch sein – ohne sich auf den Schöpfer zu verlassen. Wir lernen in der Kabbala, dass alles vom Erheben des MAN abhängt – der Bitte um Korrektur.

Es ist schwierig, alles, was in der Vergangenheit geschah, dem Schöpfer anzuheften. Doch ist dies notwendig, weil man sonst nie andauernd mit dem Schöpfer vereint sein kann. Die Verbindung liegt immer darin, Ihn wahrzunehmen, Ihm die gesamte Vergangenheit zuzuschreiben und die Zukunft – sich selbst.

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Das Größte, was Sie tun können ist, das Größte zu erlangen, was es gibt

Fragen, die ich darüber erhielt, ob man fähig ist, ursprüngliche kabbalistische Quellen alleine zu lesen und etwas Großes im Leben zu erreichen:

Frage: Sie betonen oft, Menschen sollten nur gemäß Ihres Unterrichts studieren. Ich stimme zu, dass es am Anfang keinen anderen Weg gibt. Später jedoch gelangt ein Mensch an einen Punkt, von dem an er die Quellen selbst lesen und sie auf eigene Weise verstehen möchte. Ich habe ein anderes Kli als Sie und ich kann das Licht nur in meinem eigenen Kli sehen. Kann ein Schüler eigenständig entscheiden, wann er bereit ist, alleine voranzuschreiten?

Meine Antwort: Sie haben völlig recht – Sie sollten die Texte von Baal HaSulam alleine studieren, eigenständig, und selbst versuchen zu verstehen, was dort geschrieben steht! Das sollten sie jedoch nur tun, nachdem Sie sich selbst, durch den Gebrauch unserer Unterrichte, in richtiger Art und Weise eingestimmt haben. Sonst werden Sie verwirrt und es wird lange dauern, sich wieder zu „entwirren“. Es wäre eine Schande, so viel Zeit zu verschwenden! Außerdem – normalerweise ist es unmöglich, dies zu tun. Somit ist es das Beste, die Texte zuerst mit Hilfe meines Unterrichts und dann die Originaltexte ohne meine Erklärungen zu lesen.

Frage: Lieber Rav Laitman, ich bin 37 und bis jetzt habe ich viele Dinge gemacht, die mich in Schwierigkeiten gebracht haben. In diesem Jahr geht alles schief. Ich spüre, dass ich unter gewaltigem Druck stehe und kann nichts tun, um es zu stoppen. Seit meiner Kindheit fühle ich, dass ich dazu bestimmt bin, etwas Großes in meinem Leben zu tun und dass mein Leben verschwendet wird. Stattdessen habe ich mich selbst völlig isoliert. Wie kann ich aus diesem Teufelskreis herauskommen? Sollte ich bereuen? Ich wüsste nicht mal, wie.

Meine Antwort: Das Größte, was Sie tun können ist, das Größte zu erlangen, was es gibt. Und das Größte, was es gibt – ist der Schöpfer. Es gibt kein Ziel, das höher oder größer ist als Er! Daher sollten Sie 24 Sunden am Tag nur die Materialien Baal HaSulams lesen!

Kabbala Akademie

Warum bekommt ein Mensch Schläge?


Eine Frage, die mir gestellt wurde: Sie schrieben: „Ich werde irgendwann einmal darüber sprechen, wie der Schöpfer den Kabbalisten in den Augen der Gesellschaft und sogar in den Augen seiner Mitstudenten erniedrigt. Er tut dies, um sicherzustellen, dass der Kabbalist nicht stolz wird und sich die falsche Gesellschaft sucht, in der die Menschen sich um ihn keine Sorgen machen müssen usw.“ Ich verstehe das aber nicht. Nach welchen Kriterien kann man dann erkennen, ob man korrekt arbeitet? Denn, wenn man korrekt arbeitet, bekommt man also Schläge um nicht stolz zu werden. Arbeitet man jedoch inkorrekt, bekommt man Schläge für seine inkorrekte Arbeit. So oder so wird man geschlagen. Sie sagen aber auch, wenn wir dem Pfad der Tora folgen, vermeiden wir die Schläge. Was mir aber noch viel wichtiger ist: Woran kann jemand sehen, was der Schöpfer will und was nicht?

Meine Antwort: Im Grunde sind alle unsere Handlungen falsch oder, um es mit anderen Worten zu sagen, egoistisch motiviert. Einen Unterschied gibt es nur in der Ausrichtung: Ist unser Tun auf das Schöpfungsziel gerichtet oder nicht. Wenn Sie sich richtig bewegen, erreichen Sie gerade dann einen Abstieg, einen Abfall, in den Egoismus hinein, um zu verstehen, was Sie da kontrolliert und wie Sie sich davon befreien können – so wie in der Geschichte vom Auszug aus Ägypten und der Bitternis im Herzen des Pharaos.

Ein Kabbalastudent steht immer unter dem Einfluss seines Lehrers, der Schriften und der Gruppe. Somit wird er seine Abstiege immer ins Verhältnis zu seiner Entwicklung zum Schöpfungsziel hin setzen. Auf diese Weise erkennt er, dass die Empfindungen von Abstieg und Schmerz Zeichen für seine Abweichung vom korrekten Weg sind, um Ihn genauer auszurichten. Wird er jedoch abweichen, ohne entsprechend korrigiert zu werden, so wird er, um so weiter er vorankommt, eine um so größere Ungenauigkeit anhäufen und nur um so weiter vom Ziel abkommen – bis er an einen Punkt kommt, an dem er nicht mehr versteht, was die Kabbala überhaupt will. Spiritueller Fortschritt ohne Schläge ist demnach überhaupt nicht möglich.

Auch in Ihrem ganz gewöhnlichen, „nicht-spirituellen“ Alltagsleben werden Sie geschlagen. Der Unterschied ist, dass diese Schläge Ihnen nichts nützen. Oft wissen Sie gar nicht, warum Ihnen so etwas passiert und genauso wenig, was die Ursache war. Der Kabbalist hingegen sieht die „Schläge“ gar nicht als Schaden an, sondern als Erwerb tieferen Verständnisses auf dem spirituellen Pfad. Jetzt muss natürlich gesagt werden, dass zur Kabbala überhaupt nur Menschen kommen, die bereits verstanden haben, dass es keinen anderen Weg für sie gibt und die bereit sind, den Schwierigkeiten gegenüberzutreten, um das Schöpfungsziel zu erreichen.

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Baal HaSulam Artikel: Es gibt nichts außer Ihm