Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Einen gesegneten Samen in den Garten pflanzen

Aus dem Sohar, Abschnitt „Bo“, Punkt 57:

Und Er pflanzte diesen Samen in einen Gerechten, in Jessod de Seir Anpin.

Ich muss mir vorstellen, dass ich diese Eigenschaft, Jessod von Seir Anpin, besitze, was als Gerechter bezeichnet wird. Dies ist der Ort, an dem mein Same eingepflanzt ist, der Ausgangspunkt von welchem ich heranwachse.

Er ist der Gärtner des Gartens. Und die Saat im Garten (Malchut) ist die Verhüllung und das Verbergen dieses Lichtes. Dies bedeutet, dass die Verhüllung keine Abwesenheit, sondern im Gegenteil, eine Saat voller Segen ist. Die Verhüllung selbst wird wieder zu Licht werden, wie eine Pflanze, die aus dem Samen sprießt.

In seinem Artikel „Die freie Wahl“ gibt Baal HaSulam folgendes Beispiel: Wir müssen uns selbst in eine kabbalistische Gruppe einpflanzen, so wie wir ein Samenkorn in die Erde pflanzen, wo wir uns selbst vollkommen vor der Umgebung annullieren. Dann werden wir zu einem Samenkorn, das sich vollständig auflösen und in der Erde verrotten muss, damit daraus ein Baum wachsen kann.

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Pflanze deinen spirituellen Samen in einem gesegneten Feld

Nur die Umgebung kann dir die Wichtigkeit des Ziels und der Spiritualität beibringen. Dies ist die einzige Sache, die du von der Umgebung verlangen solltest: Die Wichtigkeit der Eigenschaft des Gebens, die du in dir fühlen möchtest. Wenn du das machst, wirst du den Schöpfer enthüllen. Das beinhaltet unsere Arbeit und das Ziel unserer Existenz in dieser Welt.

Es scheint uns, dass diese Enthüllung irgendwo weit entfernt geschieht, außerhalb von uns, aber tatsächlich passiert sie innerhalb von jedem von uns. Später wirst du sehen, dass alles schon geschehen ist – alle spirituellen Handlungen, die in Büchern beschrieben sind und alle Welten, beginnend von der Welt der Unendlichkeit bis zu unserer Welt; all dies existiert bereits in dir. Es ist alles enthalten in einem kleinen Getreidekorn des Verlangens, welches dich dazu gebracht hat, Kabbala zu studieren. Tatsächlich beinhaltet dieses Getreidekorn die ganze Welt, alle Stufen der spirituellen Welt, die Ausbreitung von oben nach unten und alle spirituellen Eigenschaften. Sie existieren nirgendwo außer in dir, die gesamte Enthüllung geschieht in dir, nie außerhalb.

Um dies jedoch zu fühlen, brauchst du die richtige Umgebung. Du musst deinen Samen in eine gute Erde stecken und sicher gehen, dass er nicht austrocknet oder verrottet!

Der Granatapfel ist ein Symbol für die Verlangen der Seele


Eine Frage die ich erhielt: Sie haben in einem Ihrer Unterrichte gesagt, dass die Seele eines Menschen aus 613 egoistischen Verlangen besteht und das man diese durch das Licht, welches man während des Studiums der Kabbala auf sich zieht, korrigieren muss und dadurch die Eigenschaft der „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ bekommt.

Die Korrektur der 613 Verlangen wird auch die Ausführung von 613 Geboten genannt. Sie haben die Seele auch mit einem Granatapfel verglichen, da dieser auch aus 613 Samen besteht, eben genau so wie bei einer Seele welche aus 613 Verlangen besteht. Wer hat das nachgeprüft?

Meine Antwort: Du hast es korrekt beschrieben. Es war ein Artikel über den Granatapfel und über ein Projekt, bei dem Forscher verschiedene Granatäpfel aus der ganzen Welt miteinander verglichen haben und deren Samenkerne gezählt haben. Jeder Granatapfel hatte eine andere Anzahl von Samen – einige weniger als 613 und einige mehr, aber im Durchschnitt waren es 613.

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Verwandtes Material:
Baal HaSulam, Brief 17, Seite 63
Shamati #13: Bezüglich des Granatapfels