Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Russische Regierung'

Die Menschheit muss gegenüber der Natur Demut zeigen


In den Nachrichten (übersetzt aus Lenta.ru): Russlands erster stellvertretende Premierminister Sergei Iwanow riet dazu, zu Wahrsagern, Propheten und Hellsehern zu gehen, um eine Antwort auf die Frage zu erhalten, wann Russland aus der Krise herauskommen wird, weil niemand eine klare Antwort auf diese Frage geben kann. Russlands Präsident Dmitri Medwedew rief die Amtspersonen dazu auf, keine unvertretbaren Vorhersagen über den Zeitpunkt des Austritts aus der Krise Russlands zu machen.

Mein Kommentar: Schon bald werden wir beginnen zu erkennen, dass wir es mit einem absolut unverständlichen, unbekannten und unverhersagbaren Phänomen zu tun haben. Wir werden damit aufhören, es mit vergangenen und ähnlichen Geschehen zu vergleichen; wir werden mit den Berechnungen und Vorhersagen aufhören, unseren Stolz unterordnen, Demut gegenüber der Natur zeigen und uns schrittweise mit der Forderung der Natur nach Verbindung einverstanden erklären.

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Rabash Artikel: Das Ziel der Gemeinschaft (2)

 

Der Staat sollte für die notleidenden Kreditnehmer einstehen

In den Nachrichten (übersetzt aus Rossiiskaya Gazeta): Die Anzahl an säumige Kreditnehmer, die in Russland verklagt werden, hat im vergangenen Monat mit 730.000 Personen um 150% zugenommen und somit eine Schuldensumme von 117 Milliarden Rubel angehäuft. Diese Zahlen betreffen jedoch lediglich diejenigen Schuldner, die durch Klagen der Banken vor Gericht kommen. In Wirklichkeit ist die Anzahl an Schuldner viel höher, und bei vielen handelt es sich um Familien mit Kindern.

Die Banken bewahren jedoch Stillschweigen darüber. Massive Verschuldungen können zum Bankrott führen. Die Probleme im Bankensystem stellen eine echte Bedrohung für das Wohlbefinden der Bevölkerung dar und könnten zu den schlimmsten möglichen Folgen für die Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben führen.

Mein Kommentar: Was kannst du Leuten wegnehmen, die pleite sind? Der Staat sollte für die Leute einstehen und Abschreibungen vornehmen, verspätete Zahlungen einrichten oder sogar neue Übereinkünfte mit der Bank aushandeln. Es gibt keine andere Lösung. Letztlich kommt das gesamte Geld in der Staatskasse von den Steuern, die durch diese Leute bezahlt wurden oder vom Verkauf der natürlichen Ressourcen, die ebenfalls den Bürgern gehören!

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Blog-post: In den Nachrichten: Ist der Kommunismus der Weg aus der Krise?
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Das modernde Russische Reich

Hier zwei Fragen, die ich zum gegenwärtigen Zustand der russischen Regierung erhielt:

Frage: Wie ist eine Einheit der russischen Regierung und des russischen Volkes möglich, wenn es nicht genügend Ressourcen gibt, um die ganze Bevölkerung zu versorgen?

Meine Antwort: Die Regierung sollte den Menschen das wahre System erklären, das in der Welt und in der Menschheit wirkt, die Globalität dieses Systems und die vollkommene gegenseitige Abhängigkeit aller Menschen. Sie muss dann über das allen Menschen gemeinsame Ziel sprechen – unserer gemeinsamen Aufgabe als menschliche Wesen. Sie muss auch erklären, dass wir dies nur gemeinsam erreichen können, indem wir den richtigen Weg gehen und an unserer eigenen Korrektur mitwirken; indem wir der Natur ähnlich werden, statt den Zustand der Liebe und des Gebens an den Nächsten auf dem Weg des Leidens zu erreichen.

Wenn Sie diese Botschaft an das russische Volk richten, werden Sie sehen, dass sie Sie besser verstehen werden als irgendjemand sonst. Das liegt daran, dass das russische Volk historisch gesehen, mehr gelitten hat, als jedes andere Volk.

Es sucht nach seinem Platz in der Welt, unter den anderen Nationen und hat ihn noch nicht gefunden. Deshalb wird das russische Volk Ihnen folgen. Sie müssen ihm aber die Wahrheit sagen, und ihr trotz aller Widrigkeiten treu bleiben. Sonst werden die Gegner dieser Idee Sie zerstören.

Eine Meinung eines Professors für internationale Angelegenheiten an der The New School, New York City.
Das modernde russische Reich“ (Auszüge):

Das Problem Russlands ist es, dass sich der Staat entwickelt, nicht aber die Gesellschaft. Die heutigen demokratischen Strukturen sind genauso unterentwickelt, wie sie es zur Zeit Peter des Großen waren. (…) Der Nutzen für die Menschen wird dem Nutzen des Landes geopfert. Und die Menschen selbst glauben, dass sie bereit sein müssen ihre Freiheiten für die Größe des Landes herzugeben.

Mit einer bemerkenswerten Beständigkeit, besteht (Russland) darauf seine globale Rolle, im Sinne einer einzigartigen und besonderen Nation, selbst zu definieren. Das Russland unter Putin fühlt, dass es sich Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen, ja Militanz leisten kann, weil es sich nach wie vor, vor dem trügerischen Westen schützen muss, der Russlands Niedergang anstrebt.

Das Symbol des „doppelten Adlers“, mit den nach Osten und Westen schauenden Köpfen – ursprünglich im Russland zur Zeit des byzantinischen Untergangs verwendet- wurde nach 1991erneut als Symbol des Staates eingesetzt.

Für Putin bleibt Moskau „das Dritte Rom“ für das es sich im Jahre 1472 erklärte. Die nicht so feinsinnige Idee hinter all dieser Byzanz – Nostalgie, ist die dass Russland nur im Gegensatz zum Westen existieren kann (und sollte), der einst das Byzantinische Reich hasste und heute Russland, den geistigen Erben, hasst. Wie Stalin glaubt jedoch auch Putin, dass Russland nur dann ein Mitglied im Club der mächtigsten Nationen der Welt sein kann, wenn es Härte zeigt. So folgt Putin tatsächlich der traditionellen Denkweise der meisten russischen Herrscher: Furcht ist Respekt gleichzustellen, oder übertrifft diesen sogar…. „ Ich beziehe mich auf Russlands Einschüchterung seiner unabhängigen Nachbarstaaten, auf die Benutzung von Öl und Gas als politisches Druckmittel,“ erklärt Condoleeza Rice.

„Das sich aus diesem Verhaltensmuster ergebende Bild ist das eines Russlands, das sich national immer autoritärer und auf internationaler Ebene immer aggressiver verhält,“ so Rice. (…) Wenn Moskaus Anti-Westen-Paranoia und die byzantinischen Fantasien die nächsten 15 bis 25 Jahre fortdauern, werden beide Kräfte China zugute kommen, der neuen globalen Supermacht, die den ganzen Fernen Osten und Sibirien vereinnahmt. Ein stark geschwächtes Russland wird dann auch den Nördlichen Kaukasus und die Wolga-Region an die wachsende muslimische Bevölkerung verlieren und Kaliningrad wird wieder einmal das deutsche Königsberg werden. Russland wird seine 11 Zeitzonen verlieren und keinerlei Anspruch mehr darauf haben, Großrussland zu sein.

Frage: Von welcher „guten alten Zeit „ sprechen Sie denn? Einer Welt ohne Selbstbestimmung, wo autokratische Regime bestimmen, was wir zu tun haben? Einer Welt in der die eigene Zukunft durch die Geburt bestimmt wird, ganz gleich wie hart man auch arbeitet? Es hat noch nie eine Welt gegeben, wo so viele Menschen die Freiheit der Wahl haben. Ist es eine perfekte Welt? Natürlich nicht. Wir müssen immer den menschlichen Faktor einkalkulieren, der per se nicht perfekt ist.

Meine Antwort: So sieht jeder heutzutage die Welt. Es ist unsere alte, vertraute und einfache Welt.

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Waffenverkäufe in Rekordhöhe sind nichts, worauf man stolz sein kann

In den Nachrichten (aus Spacewar): „Medwedew: Russlands post-sowjetische Waffenverkäufe 2008 in Rekordhöhe“

Russlands Präsident Dmitri Medwedew teilte mit, dass Russland Waffen im Wert von 8,35 Milliarden Dollar verkauft hat, ein neuer Rekord in der nach-sowjetischen Ära. Und trotz eines Anstiegs um 800 Millionen Dollar (ungefähr 10%) des Waffenverkaufs in 2007, sagte Medwedew seinen leitenden Funktionären, weiterhin Verkäufe durch das Erschließen neuer internationaler Märkte voranzutreiben.

Mein Kommentar: Wie barbarisch sind wir, dass eine moderne Regierung stolz auf Waffenverkäufe in Rekordhöhe ist, indem sie Massenvernichtungswaffen verteilt!? Regierungen bestrafen ihre Bürger für das Verkaufen von Waffen, dann jedoch gehen sie her und machen genau das gleiche…

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Baal HaSulam Artikel: Frieden in der Welt

Übermäßiges Trinken ist nicht länger nur das Problem der Russen


Nachrichtenreport: Gemäß der Erhebungsdaten des gesamtrussischen öffentlichen Meinungsforschungsinstituts

Im Januar 2008 – 32 % der Russen erwarteten eine Besserung des Problems des übermäßigen Alkoholkonsums und 9 % einen Rückschritt

Im November 2008 – 20 % der Russen erwarteten eine Besserung und 22 % einen Rückschritt.

Der Wendepunkt in der öffentlichen Meinung fand August – September 2008 statt.

Die russische Regierung fürchtet, dass durch die globale Finanzkrise und die Minderung des Lebensstandards das Land einen drastischen Anstieg beim Konsumgiftiger Alkoholarten, als auch einen Anstieg einer darauf bezogenen Selbstmordrate verzeichnen wird.

Mein Kommentar: Das ist unvermeidlich, und nicht nur in Russland. Deswegen müssen wir dringend pädagogische und soziale Fernseh-Programme für alle Altersstufen und alle Bevölkerungsschichten schaffen.

Nachrichtenreport (aus The Observer): Schottlands Whiskeybrenner stecken in Schwierigkeiten, um die steigende Nachfrage der Welt nach Whiskey zu befriedigen. … und um diese außerordentliche Nachfrage zu erfüllen, haben Hersteller ein dringliches Programm für eine neue Destillerie gestartet – die erste bedeutende Brennerei seit mehr als dreißig Jahren. … Ein Sprecher des schottischen Whiskeyverbandes fügte hinzu: „Konsumenten überall auf der Welt mögen nein zu einem neuen Haus und nein zu einem neuen Auto sagen, aber sie werden weiterhin ja zu Flaschen mit Whiskey sagen.“

Mein Kommentar: Gewiss, das ist besser als Drogen, aber es ist keine Lösung für das Problem, besonders wenn Leute Whiskey (oder Wodka) den lebenswichtigen Grundprodukten vorziehen.

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Blog-Post: Die französische Fernsehreform ist eine lobenswerte Initiative