Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Rücksichtnahme'

Wenn Tiere sich wie Menschen verhalten würden

Der Mensch steht an der Spitze der Pyramide auf der Erde. Dennoch driften wir schnell in Richtung völliger Hilflosigkeit angesichts extremer klimatischer Ereignisse, eines unaufhaltsamen Virus, schwindender politischer Geschicklichkeit und eskalierender sozialer Spaltungen. Nicht nur die Zivilisation, sondern die ganze Welt scheint aus den Fugen zu geraten. Wenn wir nach dem Schuldigen suchen, werden wir keinen finden, außer uns selbst. Wir sind die Übeltäter. Wir sind nicht nur die Schlimmsten, wir sind das einzige negative Element auf diesem Planeten. Wären wir nicht, würde alles gedeihen und friedlich sein.

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Die Sprache der Natur verstehen

Was wäre, wenn wir auf einen fremden Planeten kämen, auf dem wir weder die Sprache der einheimischen Lebewesen sprechen, noch ihre Gesten oder Kultur verstehen? Ganz zu schweigen von den peinlichen Patzern, die wir machen würden. Das eigentliche Problem wäre, Fehler zu machen, die uns und andere in echte Gefahr bringen würden.

Dies ist keine theoretische Frage, sondern so leben wir täglich. Wir sind Fremde auf dem Planeten, den wir als unsere Heimat betrachten. Wir verstehen weder seine Sprache noch seine Gesten oder Kultur. Die Fehler, die wir begehen, sind daher sehr gefährlich für uns selbst, für andere und für die übrigen Bewohner der Erde.

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Zwei Möglichkeiten, mit Covid umzugehen

Der Staat Israel und das Coronavirus hatten bisher eine stürmische Beziehung (nicht dass es im Rest der Welt sehr ruhig gewesen wäre). Zu Beginn war die Welt noch in Ordnung, als wir mit der ersten Abriegelung mehr Erfolg hatten, als alle erwartet haben. Nach ein paar Wochen dachten wir, wir hätten das Virus besiegt, also gingen wir alle aus, um zu feiern, und das Virus kehrte mit voller Wucht zurück. Innerhalb weniger Wochen gelangten wir vom Zenit zum Tiefpunkt, denn in unserem kleinen Land erkrankten mehr Menschen pro Million an dem Virus als irgendwo sonst, sogar mehr als in den Vereinigten Staaten in den schlimmsten Zeiten.

Gedemütigt und widerstrebend schlossen wir uns erneut ein, und der Tsunami der Ansteckung begann sich zu beruhigen. Als wir wieder herauskamen, schlug das Virus erneut zu. Glücklicherweise gab es dieses Mal Impfstoffe, und Israel beeilte sich, Millionen davon zu beschaffen. Das funktionierte eine Zeit lang, und die Zahl der neuen Fälle ging fast auf Null zurück.

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Haben Städte eine Zukunft (Quora)


Michael Laitman, in Quora: „Haben Städte eine Zukunft?“

Dank der technologischen Entwicklung wird sich die Menschheit nicht in den Großstädten konzentrieren, sondern sich vielmehr nach außen hin ausbreiten. Die Menschen werden von zu Hause aus arbeiten, und sie werden sich auch Konsumgüter nach Hause liefern lassen. Das Haus wird sowohl das Schlafzimmer als auch der Arbeitsplatz sein, und generell der Ort, an dem wir den größten Teil unseres Lebens verbringen. Die Begriffe „Stadtzentrum“ und “ Innenstadt“ werden aus der Welt verschwinden, und unsere Städte werden eine ausgedehnte und ausgewogene Form annehmen.

Außerdem hoffe ich sehr, dass, sobald die Menschheit begreift, dass menschliche Beziehungen altruistisch und von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägt sein müssen, sich auch die Städte entsprechend reformieren werden: Alles wird dem Menschen zugute kommen, damit der Mensch sich um die Gesellschaft und die Gesellschaft sich um den einzelnen Menschen kümmert. Dies wird zu sehr großen Veränderungen in den Stadtstrukturen führen.

Basierend auf einer Frage und Antwort mit dem Kabbalisten Dr. Michael Laitman am 9. September 2006. Geschrieben/bearbeitet von Studenten des Kabbalisten Dr. Michael Laitman.

Über Wertschätzung und Bewunderung

Heutzutage, wo die Bewunderung für Superstars, Popsänger und Models weltweit den Ton angibt, lohnt es sich einen Blick auf das Phänomen der Bewunderung zu werfen und zu überlegen, wie wir es positiv nutzen können. Wenn Küken schlüpfen dann folgen sie ganz natürlich ihrer Mutter, ist diese nicht da, folgen sie allem was groß ist und sich bewegt, so als wäre es ihre Mutter. Auch wir haben die Tendenz jemandem zu folgen der groß ist, der uns leiten und beschützen kann, der es wert ist dass wir ihm folgen.

Unser Bedürfnis nach Führung beginnt in der Kindheit. Zunächst bewundern wir unsere Eltern, die buchstäblich die Welt für uns bedeuten. Später lernen wir Lehrer, Freunde und Gleichaltrige die uns erfolgreich erscheinen, sowie andere Menschen die wir vergöttern zu schätzen. Ohne Vorbilder fühlen wir uns orientierungslos und sind nicht sicher wohin wir gehen wollen.

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Wie man Covid-19 beendet

Jedes Land der Welt kämpft für sich mit den Problemen von Covid-19. Deutschland ist auf dem Weg zu einem weiteren Lockdown; Frankreich ist bereits im Lockdown; Indien bricht Rekorde in neuen bestätigten Fällen, und Brasilien bricht Rekorde in Covid-Todesfällen. Es gab eine Zeit, in der wir das Gefühl hatten, dass die Pandemie das Problem aller ist, und dann sagte der Präsidentschaftskandidat Joe Biden „Eine Infektion irgendwo ist eine Infektion überall“. Jetzt kämpft jedes Land für sich gegen den Virus. Der UN-Generaldirektor beklagte sich über die Ungleichbehandlung bei der Verteilung der Impfstoffe;  während in einigen Ländern bereits die Hälfte ihrer Bevölkerung geimpft ist, haben andere nicht eine einzige Dosis eines der Impfstoffe erhalten.

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Kein Mobbing und kein Überleben des Stärkeren

Ein Freund erzählte mir von den aktuellen Beobachtungen der Psychologen. Sie sagen, dass die Corona-Maßnahmen unser Leben verlangsamt haben. Wir denken jetzt  über den Sinn des Lebens nach und fragen uns wofür wir leben. 

Genau aus diesem Grund ist das Virus hier. Es kam nicht um uns zu ärgern, sondern um uns zu lehren was wahres Glück ist. Es zwingt uns aneinander zu denken, formt uns unbewusst zu einer Gemeinschaft, macht uns achtsam und lässt uns schließlich füreinander sorgen. Wenn wir unsere Beziehungen korrigieren, werden wir die Welt, in der wir leben, fühlen und nicht nur uns selbst. Wie die Zellen unseres Körpers, die den ganzen Körper spüren und dessen bewusst sind, werden auch wir die ganze Welt spüren und uns ihrer bewusst sein.

Dann wird es keine Angst zwischen uns geben, kein Beherrschen, Mobbing oder Überleben des Stärkeren, sondern gegenseitige Unterstützung, Fürsorge und Rücksichtnahme. Wie wir haben alle Zellen und Organe individuelle Eigenschaften und arbeiten für den ganzen Körper.

Die Menschen tragen bereits Masken nicht um sich selbst zu schützen, sondern um andere nicht anzustecken. Dies ist nur der erste Schritt auf dem Weg zu einer völlig neuen Realität, die auf Rücksichtnahme, Mitgefühl und Fürsorge beruht.

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Neues Leben #13 – Die Kraft der Liebe

Neues Leben #13 – Die Kraft der Liebe

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

 

Die Krise in der heutigen Welt ist eigentlich eine Krise in unserer Art  miteinander umzugehen, und die einzige Möglichkeit, sie zu lösen, besteht darin, zu lernen, andere zu lieben. Die Natur eines jeden Einzelnen ist es, auf sich selbst aufzupassen, aber die Entwicklung des menschlichen Egos ist zu Ende. Der einzige Weg, der Liebe zu anderen näher zu kommen, ist der Aufbau einer starken, umgebenden Kraft, die uns in gegenseitiger Liebe verbindet. Die Gesellschaft muss den Wert der Rücksichtnahme auf andere erhöhen, bis wir uns wie eine Familie fühlen und die ganze Tiefe und Harmonie der Natur entdecken.

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Aus KabTVs „New Life #13 – Die Kraft der Liebe“,