Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Rosh HaShana'

Die Einzigartigkeit von Pessach ist das Licht des Glaubens

Die spirituellen Wurzeln haben auch einen Einfluss auf ihre physischen Zweige. Alles wird durch die Abfolge der Ausbreitung der Kräfte des Lichtes bestimmt, was unser Material, das Verlangen nach Genuss, beeinflusst. Im Wirken dieses Lichtes liegt eine spezielle Periodizität und Kausalität.

Es beinhaltet einen Mechanismus, welcher alles von der Spitze der Welt Atzilut aus in Gang setzt und kontrolliert. Genau von dort aus, von Arich Anpin, Aba ve Ima, ISHSuT und SON, welche in einer speziellen Beziehung zueinander existieren, erhalten wir Veränderungen, welche man als Jahr, Monat, Woche, Tage, Minuten, Nächte und noch viele weitere innere Zustände definiert. Wir sprechen hier über Eigenschaften und die Kombination von Eigenschaften, welche einen großen Einfluss auf diese Welt haben.

Wenn ein Mensch sich mit der spirituellen Wurzel verbinden möchte und sich unter den Einfluss des Höheren Lichtes begibt, um sich ihm anzunähern, muss er diese Perioden des speziellen Einflusses auf uns von oben benutzen. Wenn man spirituell aufsteigen möchte, dann muss man sich während solcher Perioden in unserer Welt, welche wir als Feiertage bezeichnen, mit den Absichten, welche solche Einflüsse betreffen, verbinden.

Im Buch „Die Tore der Absichten“ des ARI, erklärt dieser, wie ein Mensch in einer solchen speziellen Periode des Einflusses auf unsere Welt handeln soll, wie zu Rosh Hashana, Sukkot, Pessach, Shavuot, usw. Wenn wir über Pessach sprechen, dann ist darin das hervorstechendste Merkmal das Licht von Chassadim. Wenn ein Mensch zum ersten Mal in seinem Leben das Licht von Chassadim empfängt, erwirbt er die Eigenschaft des Gebens und erhebt sich über sein Ego.

Daher zahlt es sich für uns aus, mehr über das Höhere Licht nachzudenken, welches in dieser Zeit mehr Kraft besitzt, um uns über unseren Egoismus zu erheben und uns darüber in die Eigenschaft des Gebens zu bringen. Anschließend sind wir bereits in der Lage, weiter in der spirituellen Welt voranzuschreiten und diese mit all ihren Details zu spüren.

Daher sollten wir an allen Tagen von Pessach über die Vereinigung zwischen uns und dem Höheren Licht nachdenken, welches jeden von uns über seinen persönlichen Egoismus erhebt. Dies sollte unsere hauptsächliche Absicht während der Feiertage sein.

Am Sukkot Fest “Abfall” und “Schatten” zum Bau unserer Seele verwenden


Sukkot ist ein Fest, das für unsere spirituelle Arbeit ein sehr gutes Symbol ist. Es kommt nach der Erkenntnis des Bösen, das an Yom Kippur geschieht. Das heißt, an Yom Kippur versteht ein Mensch das ganze Ausmaß, in dem sein Wille zu genießen, sein Egoismus, seine gesamte Natur, böse ist und dass er keine Chance hat, ihm zu entkommen. Doch diese Erkenntnis kommt als Ergebnis von großer vorausgehender Arbeit.

An Rosh HaShana (Neujahr) entscheidet ein Mensch, mit einem neuen Leben zu beginnen, über seine eigene Natur aufzusteigen, koste es was es wolle, und zur nächsten Stufe aufzusteigen. Doch an Yom Kippur erkennt er jedoch, dass er nicht fähig ist, dieses zu erlangen, denn seine Kelim (Verlangen) sind dafür untauglich. Doch dann versteht er, dass die Spiritualität und das Körperliche untrennbar sind, dass jede höhere Stufe auf der vorherigen Stufe basiert und darauf aufgebaut ist. Es ist nicht so, dass irgendwo eine Art fertige spirituelle Welt auf dich wartet und alles, was du tun musst, aus dieser Welt „dorthin“ zu gelangen, sondern du musst alles, was du auf der jetzigen Stufe besitzt nehmen und es auf eine neue Art ordnen und umgestalten. Auf diese Weise wirst du deine neue Stufe bauen.

Auf unserer jetzigen Stufe besitzen wir sehr Wichtiges, einschließlich aller physischen und spirituellen Dinge. Doch die spirituellen Dinge scheinen uns noch nicht wichtig zu sein, weil wir sie noch nicht genießen können. Geben, sich um den Nächsten kümmern und Liebe zum Schöpfer sind alles Dinge, die uns nutzlos erscheinen, wie Abfall.

Wir sind einverstanden, spirituelle Arbeit zu leisten, doch nur, wenn es dazu ist, mehr Wissen und Verständnis zu erlangen, um für die Arbeit eine Belohnung zu bekommen. Und wir verstehen nicht, dass kraft dieser „unwichtigen“ Dinge ist, dem „Abfall“, den wir über uns emporheben und ihn dazu gebrauchen, ein Dach oder einen Schutz zu bauen, mit denen wir ein neues Kli erschaffen.

Das geschieht, wenn diese Dinge, die mein Verlangen zu genießen für unnötig erachtet, arbeiten, um meinen Egoismus zu bedecken oder zu verhüllen und zu beschwichtigen, indem sie einen Schatten darüber legen. Wenn ich willig bin und mich darüber freue, in diesem Schatten zu bleiben und in meinem Innern das Verlangen zu Geben zu schaffen, dann kommt das Licht des Sukkot Festes zu mir.

Kabbala News aus aller Welt


USA. Das größte Verlagshaus des Landes, Penguin Publishing, berichtet, dass die erste englische Ausgabe von The Complete Idiot’s Guide to Kabbalah (Kabbalaführer für Dummies) komplett ausverkauft ist und dass sie vordringlich die zweite Ausgabe drucken.

Die spanischsprechende Welt ist an Kabbala interessiert. Um die steigende Nachfrage zu decken kaufte Random House, das zweitgrößte Verlagshaus in Lateinamerika, die Rechte für die spanische Ausgabe von Kabbala für Dummies„. Der Titel des Buches spricht für sich selbst: Das Buch erklärt einfach und verständlich was Kabbala ist und weshalb sie für den modernen Menschen notwendig ist.

Die mexikanische Zeitung Noticias hat den Artikel „Der Schmetterlingseffekt und Kabbala“ abgedruckt, der die Lösung für die wirtschaftlichen Probleme erklärt.

Mein Blog in Spanisch ist jetzt online. Er heißt: „Kabbala, Wissenschaft und der Sinn des Lebens“. Bisher wurde mein Blog in vier Sprachen übersetzt; Spanisch ist die fünfte.

Der spanische Komponist Nino Diaz (Autor von über fünfzig Musical-Kompositionen, Gewinner des Preises der Kanadischen Akademie der Künste und des Wettbewerbs Kreative Radio Kompositionen Klassik Radio 2008) hat eine neue Komposition geschrieben, genannt „El Muro“ („Die Mauer (Wand)), die ein Gedicht des großen Kabbalisten aus dem 16. Jahrhundert, dem Ari, enthält. Die Premiere dieser einzigartigen Komposition fand am 9. September bei einem Festival in Alicante, Spanien, statt und war sehr erfolgreich.

Norwegen: Visjon ein bekanntes Magazin, hat einen analytischen Artikel von der Kabbala Akademie angefragt, der die ökologischen Probleme aus der Sicht der Kabbala darstellen wird. Der Artikel wird in der nächsten Ausgabe des Magazins erfolgen und den Titel tragen: „Ökologie und Wir“.
Israel. Eine Feiertagsausgabe der Zeitung Kabbala Heute in Hebräisch und Russisch wurde am Vorabend von Rosh HaShana (dem jüdischen Neujahrsfest) herausgegeben. Es handelt sich um eine Sammlung von Materialien über den Festtag als auch über die gegenwärtigen Ereignisse. Die Zahl der gedruckten Auflage beträgt etwa eine Million.

Brasilien. Imago, eines der bekanntesten Verlagshäuser in Brasilien, hat das Buch Kabbalah Revealed herausgegeben. Das Buch gibt es in allen Buchhandlungen des Landes zu kaufen.

Internet. The BOBs (Die besten Blogs) veranstaltet einen internationalen Blog-Wettbewerb und berichtet, dass zehntausende von Leuten meinen Blog als den besten und ursprünglichsten Blog betrachten.

Das Ari Online Learning Center hat den Beginn eines neuen, virtuellen Kabbala Kurses in Englisch angekündigt. Alle Informationen über die Möglichkeit Kabbala in Englisch zu studieren ist auf dieser Web-Seite verfügbar.

Letzten Monat wurden Webseiten der Kabbala Akademie von mehr als 2.000.000 Menschen besucht.

Die arabische Welt. Das erste Kabbala Buch auf Arabisch wurde veröffentlicht, mit dem Titel: Vom Chaos zur Harmonie. Das Buch erklärt die fundamentalen Prinzipien der Weisheit der Kabbala genauso wie ihre Haltung gegenüber der modernen wissenschaftlichen Forschung.

Iran. Es ist weniger als ein Monat vergangen, seit wir unsere erste Webseite in Farsi online haben und sie wurde schon von mehr als 1.300 Leuten aus dem Iran besucht. Außerdem wird die Kabbala Heute Zeitung jetzt auch auf Persisch herausgegeben. Gegenwärtig erhalten 2.000 in den USA lebenden Iraner diese Zeitung.

Schwarzes Meer – 2008. Zusammenfassung: Die drei Monate währende Verteilungsaktion an der Schwarzmeerküste von Russland und der Ukraine, die von Sochi bis zur Krim reichte, ist beendet. Über eine Million Urlauber und Ortsansässige haben die Publikationen Kabbalah Segodnya (Kabbala Heute) und Moi Mir (Meine Welt) erhalten.

Währenddessen haben andere Staaten bei der Verteilungsaktion mitgemacht: Zeitungen wurden auch in Litauen, an den Stränden des Baltischen Meeres, in Israel am Roten Meer, in Polen, der Tschechischen Republik, Frankreich und anderen Europäischen Ländern als auch an der Ost- und Westküste Amerikas verteilt.

Für Dezember ist eine Zeitungs-Verbreitungsaktion in Mexiko und Chile geplant.

„Verbindung“  >  Kabbala Akademie

Die Jüdischen Feiertage sind Schritte des spirituellen Aufstiegs und größerer Einheit zwischen den Seelen


Eine Frage, die ich erhielt: Was ist die kabbalistische Bedeutung der jüdischen Feiertage, die jetzt bevorstehen?

Meine Antwort: Gemäß dem Schöpfungsprogramm ist alles Leben der Korrekturprozess des geschaffenen Egoismus, sodass er für die Liebe zu den Menschen und das Schenken an sie gebraucht werden kann und von da aus – an den Schöpfer. Es gibt im Leben keinen anderen Sinn, Bedeutung oder Erfüllung. Dieser Prozess setzt sich aus normalen Handlungen der Korrektur – den Wochentagen – und besonderen Handlungen – den Sabbaten und Feiertagen – zusammen.

Die Tora unterteilt die Feiertage (die besonderen Handlungen der Korrektur) in Hagim (Pesach, Shavuot und Sukkot) und Moadim. Moadim bedeutet „heilige Zusammenkünfte“; sie sind heilig, weil „Schenken“ Heiligkeit genannt wird. Das ist dann, wenn bestimmte Korrekturen durch größere Einheit (Zusammenkünfte) der Seelen gemacht werden. Auf diese Weise erlangen die Seelen ein bestimmtes Maß an Nähe zum Schöpfer. Der große Kabbalist ARI beschreibt diese Stufen detailiert in dem Buch Ta’amei Mizwot. Heutzutage gibt es allerdings keine Moadim, weil es keinen Tempel gibt und wir sind nicht auf dem Level der Zusammenkünfte der Seelen zu einer einzigen Seele.

Hinzu kommt, dass es Feiertage gibt, die den Zeiten des Kalenders folgen, das heißt, die der direkten Ausführung des Korrekturprogramms folgen. Diese sind der Sabbat, Rosh Hodesh (Monatsanfang), Rosh HaShana (Neujahr) und Yom Kippur (der Tag der Sühne für den Egoismus). Alle zusammen gibt es fünf Feiertage: Pesach (Im April), Shavuot (im Juni), Rosh HaShana (im September), Yom Kippur (im Oktober) und Sukkot (im Oktober). Jeder Feiertag entspricht einer bestimmten Ebene des Aufstiegs entlang der 125 Stufen der Leiter des Aufstiegs in Richtung der Korrektur der Seele, von der egoistischen Ebene unserer Welt bis hin zur absoluten Ähnlichkeit mit dem Schöpfer – der Welt der Unendlichkeit.

All diese besonderen Tage sind Stufen des Aufstiegs aufgrund einer besonderen Verbindung zwischen den Seelen, in der die Seelen größere Einheit erlangen, um Eins zu werden, wie der Schöpfer. All diese Feiertage wurden uns von der Zeit an weitergegeben, als das Volk Israel auf der spirituellen Ebene war und Handlungen der Korrektur gemäß dem Plan des Schöpfers vornahmen. In unserer Zeit jedoch wurden diese Handlungen mit rituellen Gebeten und Zusammenkünften ersetzt, anstatt den Egoismus zu korrigieren und die Seelen zu vereinen.

Verwandtes Material:
Kabbala Heute Artikel: Das spirituelle Rosh HaShana
 

„Shana Tova!“ oder „Frohes Neues Jahr!“


Die Bnei Baruch Organisation hat in Verbindung mit TAPUZ – flix.co.il, einer führenden israelischen Webseite, einen Videoclip-Wettbewerb gestartet, in dem die Menschen zum kommenden Rosh HaShana – dem israelischen Neujahr – beglückwünscht werden.

Wir bitten alle unsere Freunde, an diesem Wettbewerb teilzunehmen und ihre Videos auf dieser Webseite einzustellen, um die Menschen zum Neuen Jahr zu beglückwünschen. Die Videos können in Englisch, Hebräisch oder auch ganz ohne Worte sein. Viel Glück!

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Anmerkung der Redaktion: Hier ist ein Videoclip mit Grüßen zu Rosh HaShana zu sehen mit Einblendungen von Text in Hebräisch.