Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Der magische Ring

Das Buch Sohar, Kapitel „Mishpatim (Verordnungen)“, Punkt 343: Er (König Salomo) signierte seinen Stuhl mit einem mit dem heiligen Namen eingravierten Siegel, nahm einen Ring, in welchem der heilige Name eingraviert war, stieg auf, auf dem Adler reitend und entfernte sich.

Frage: Was ist dieser Ring?

Meine Antwort: Dies ist eine besondere Kraft, die Malchut beschützt, die sich selbst einschränkt, um das Licht von Chochma nur von oben nach unten zu nutzen, über dem Willen zu genießen. Das heißt, in der Absicht zu geben, anstatt für sich selbst, in sein egoistisches Verlangen zu empfangen. Das wird „Ring“ genannt. Das ist die Herkunft des Hochzeitsrituals, bei dem das Brautpaar seine Ringe austauscht und damit ihr Geben an den andern und ihre Verbindung zueinander symbolisiert.

Aus dem 2. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 9.05.2011, Der Sohar

Der Ring der Einheit um die ganze Welt herum

Heute (29.08.2010) findet der Tag der Einheit statt, an dem weltweit viele kabbalistische Gruppen sowie einzelne Menschen teilnehmen werden, die sich ihnen dank der Direktübertragung im Internet und Fernsehen anschließen können.

Wir erreichen das Endergebnis und das erwünschte Resultat unserer gesamten Arbeit, der gesamten Schöpfung, in der Einheit, denn die Einheit ist das Mittel, das Gefäß für die Enthüllung des Schöpfers, wenn Er sich „unter vier Augen“ („einer gegenüber Einem“) enthüllt, wie im Buch Sohar geschrieben steht.

Aus diesem Grund ist das die einzige Realität, die wir uns wünschen können, wo niemand sich selbst wahrnimmt, sondern nur diesen „einen“, der uns alle mit einschließt.

Wenn jeder sein Ich verliert und stattdessen nur das Wir empfindet, ist es eine vollkommen neue Wirklichkeit, die „über uns“ aufgebaut wird und Malchut der Welt von Azilut, Shechina, heißt.

Die zerbrochenen Seelen befinden sich in den Welten von BYA, die als „von der Heiligkeit getrennt“ bezeichnet werden, und Malchut der Welt von Azilut, die über den Welten von BYA liegt, ist der Ort unserer Verbindung.

Deshalb bauen wir die Shechina durch unser Streben nach der Einheit auf und enthüllen dort den Schöpfer, der Shochen heißt.

Aus diesem Grund ist der Tag, an dem wir uns mit der Erschaffung einer solchen Einheit beschäftigen, ein großer Tag, wir sollten ihm eine große Bedeutung beimessen, und jeder soll versuchen, sich im Rahmen des Möglichen anzuschließen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Vorwort zu Panim Meirot“ vom 29.08.2010