Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Religion'

Die Wahrheit gehört allen

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn Sie über den „Schöpfer“ sprechen, könnte man meinen, dass es um Religion geht. Können sie diesen Begriff in einer mehr alltäglichen und realitätsbezogenen Sprache erklären?

Meine Antwort: Ich verstehe, dass dieser Begriff unangenehme Assoziationen weckt und für jeden mit einer endlosen Zahl von Stereotypen verbunden ist. An der Wurzel der biblischen Geschichte jedoch liegt die Aufdeckung der Höheren Kraft für den Menschen und keine Religion hat einen alleinigen Anspruch auf diese Geschichte. Keiner hat je das alleinige Recht gepachtet „Ihn“ zu besitzen. Ganz im Gegenteil, jeder Mensch muss den Schöpfer für sich selbst entdecken. Die ersten, die dies tun, sind diejenigen, die spüren, dass es in ihnen etwas gibt, das korrigiert werden muss. So wie geschrieben steht: “ Ich habe die böse Neigung geschaffen und die Tora als Mittel zu ihrer Korrektur.“

Die Wissenschaft der Kabbala ist die wahre Tora. Tatsächlich wird sie „Tora-emet“ genannt ( wobei „emet“ Wahrheit bedeutet). Die gesamte Tora handelt nur vom spirituellen und gehört allen! In dem Maße wie jemand die Kabbala studiert und sich selbst korrigiert, wird er die Bedeutung dieser Worte verstehen.

Wir müssen daher unsere Haltung gegenüber von Baal HaSulam und anderen Kabbalisten gemachten Bezugnahmen auf die Tora, die Psalmen und die Mischna ändern. Ziel ist es nicht Worte auswendig zu lernen, sondern sie in uns zu spüren.

Angenommen jemand würde den gesamten Talmud auswendig kennen. Hätte er damit einen Teil seiner Seele korrigiert? Er würde in einer anderen Inkarnation auf diese Erde zurückkehren müssen, ganz so als hätte er in seinem Leben nichts erreicht. Es ist besser nur einen Satz zu kennen und durch die eigene Korrektur diesen Teil zu erfahren, ihn im eigenen Innern zu spüren. Dies ist wertvoller als tausende auswendig gelernte Seiten des Talmud.

Daher sollte man sich nicht durch Bezugnahmen auf den Tanach und Interpretationen durch weise Männer einschüchtern lassen. Man sollte einfach verstehen, worüber sie sprechen. Es ist schwierig kabbalistische Erklärungen mit Hilfe der weltlichen Sprache zu vermitteln. Es ist jedoch auch nicht notwendig. Das Buch der Psalmen beispielsweise wird von Menschen auf der ganzen Welt gelesen. Ebenso die Fünf Bücher Moses. Diese Texte sind mehr oder weniger allen vertraut. Man muss nur ihre wahre Bedeutung erklären und der Mensch wird verstehen, dass es sich hier um Texte einer ursprünglichen Quelle handelt. Diese Quelle gehört der ganzen Menschheit und enthält die Methode zur Korrektur der Seele. Wenn ein Mensch nicht das in der Tora enthaltene korrigierende Licht nutzt, dann hat er keine Tora. Alles, was er dann hat ist ein Buch, in dem Wörter gedruckt sind.

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Kabbala über Heilige und Hirntransplantationen

Eine Frage, die ich erhielt: Gibt es Leute, die aus Sicht der Kabbala als Heilige bezeichnet werden? Existiert dieses Konzept? Wie können Sie das Phänomen von unvergänglichen Reliquien erklären, die von Heiligen oder heiligen Leuten übrig bleiben? Das ist ein Konzept, das in verschiedenen Religionen existiert. Ist es möglich, dass diese Menschen die Eigenschaft der absoluten Liebe und des Gebens zu Lebzeiten erreicht haben und deshalb nicht gestorben sind, aber ihre Seelen einfach ihre Körper verlassen haben? Und wird dies als Heiligkeit bezeichnet?

Meine Antwort: Der menschliche Körper ist ein Tier, das letztlich stirbt und in seine Grundelemente zerfällt. Und die Seele hegt keine Beziehung zum Körper. Baal HaSulam hat sogar gesagt: „Es ist mir egal, wo sie meinen Sack voller Knochen begraben.“

Ein heiliger Mensch ist jemand, der Gleichheit mit dem Schöpfer erreicht, während er in dieser Welt lebt, indem er das Verlangen „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ entwickelt. Was den Körper betrifft, können Sie alle Körperteile transplantieren und Bluttransfusionen vornehmen. Das wird die Seele in keiner Weise beeinflussen. Die Ärzte können bereits das Herz ersetzen und bald werden sie auch Hirntransplantationen vornehmen können. Denn unsere Informationen werden nicht im Hirn gelagert, sondern im Feld um uns herum.

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Ist die Untersuchungsmethode der Kabbala wirklich wissenschaftlich?


Eine Frage, die ich erhielt: In Ihrem Blogeintrag „Glaube und Wissenschaft sind unvereinbar“ haben Sie geschrieben: „Kabbala ist eine Wissenschaft: Eine Person enthüllt eine neue Realität und erforscht diese dann wissenschaftlich (experimentell).“

Als Wissenschaftler (Physiker, der auf dem Gebiet der Gehirnfunktionen forscht) stimme ich nicht zu, dass die Methode der Kabbala wissenschaftlich ist. In der herkömmlichen, irdischen Wissenschaft enthüllt und erforscht man simultan. Die Enthüllung erfolgt aufgrund der Untersuchung, anstatt ihr voranzugehen. Worauf sonst könnte die Enthüllung der neuen Realität beruhen, wenn nicht auf der wissenschaftlichen Untersuchung?

In der Kabbala jedoch ist es unmöglich, religiöse Erklärungen zu vermeiden. Alles, was in den heiligen Büchern geschrieben steht, erfordert eine gewisse Art von Glauben, wohingegen auf meinem Arbeitsgebiet ich nichts dem Glauben überlasse.

Meine Antwort: In der Kabbala enthüllt man eine neue Realität in dem Ausmaß, in dem man sich ihr angleicht. Dies geschieht durch die Heranbildung neuer Eigenschaften – jenen des Gebens und der Liebe – in seinem Herzen.

Danach aktiviert man das Gehirn (seine Gedanken und Intelligenz) um zu interpretieren, was die Sinne erlangt haben. Folglich gibt es in der Kabbala keinen Platz für Glauben, ganz zu schweigen von Religion.

Die Wissenschaft der Kabbala gründet sich auf:

1. Die stufenweise Umwandlung der eigenen Eigenschaften, indem man durch das Studienmaterial (das Höhere Licht, Or Makif) beeinflusst wird.

2. Die Wahrnehmung der neuen Realität in seinen neu erworbenen Eigenschaften.

3. Untersuchung und Erlangung der neuen Realität.

4. Im Ausmaß dessen, was man erreicht hat, schreiten Herz und Verstand dann zu einer tieferen Anheftung voran – zu einem tiefgreifenderen Eindringen in den neuen Zustand.

Die obere Abfolge von Zuständen wiederholt sich auf allen 125 Stufen der spirituellen Welt, welche Stufen der Veränderung in unseren Eigenschaften, Verlangen und Absichten sind. Sie wandeln sich von „um meinetwillen“ zu „um der anderen willen – für den Schöpfer“ um. Das setzt sich so lange fort, bis die Seele vollständig korrigiert ist, wodurch sie das Ziel, für das sie geschaffen wurde, erlangt.

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Wie können alle Nationen eine Familie werden?


In den Nachrichten (aus BBC News ): „Es besteht ein stark empfundenes Bedürfnis nach einer Reform der Organisation der Vereinten Nationen ebenso wie der wirtschaftlichen Unternehmen und der Finanzgesellschaften, um die Idee Wirklichkeit werden zu lassen, dass alle Nationen der Welt, wie eine Familie zusammenleben“, so der Papst in seiner Dritten Enzyklika (…) „Eine wirkliche politische und globale Autorität wird dringend benötigt, um die Weltwirtschaft zu verwalten, die von der Krise angeschlagenen Wirtschaften wiederzubeleben, und eine Verschlimmerung der bestehenden Krise und der daraus resultierenden schlimmen Folgen zu verhindern“, heißt es weiter. „Eine Regulierung per Gesetz wird vonnöten sein, damit beständig der Grundsatz der Subsidiarität und Solidarität respektiert und das Wohl Aller im Auge behalten wird (…) Weiterhin muss eine solche Autorität zur Gewährleistung der allgemeinen Sicherheit und der Gesetzestreue, allgemein anerkannt und mit Durchsetzungskraft ausgestattet sein.

Mein Kommentar: Ich stimme dieser Idee zu, solange sie nicht mit der Religion und dem religiösen Verständnis moraler Prinzipien, der Gnade und der sozialen Wohlfahrt vermischt wird. Der einzige Weg sie zu verwirklichen ist jedoch, die menschliche Natur zu ändern. Der Egoismus muss in Altruismus verwandelt werden. Dies kann nur durch den Einsatz der Methode der Kabbala geschehen.

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Die Religion der Zukunft: “Liebe Deinen Mitmenschen”


Eine Frage, die ich erhielt: Welche Verbindung sollte zwischen der jüdischen Religion und dem Staate Israel bestehen?

Meine Antwort: Religion und Staat sollten vollkommen getrennt sein. Jeder Mensch sollte ein Leben nach Wunsch, ohne Zwang, führen dürfen. Die Kabbala sagt: „Es gibt keinen Zwang in der Spiritualität!“

Die Menschen sollten nur durch die richtige Bildung beeinflusst werden. Sicherlich sollte die Erziehung im Geist der jüdischen Tradition und Kultur erfolgen, mit allem, was wir von unseren Vorfahren erhalten haben. Dies sollte jedoch auf eine sanfte, freundliche Art geschehen, den Geist der Tratidionen der Nationalitäten respektierend.

Durch die Verbreitung der Kabbala wird die heutige Religion – eine Anzahl von Pflichthandlungen- in eine wahre Religion verwandelt werden. Dies wird von Baal HaSulam im Artikel „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“ beschrieben. Wie wird dies geschehen?

Die Höhere Kraft, die sich uns gerade enthüllt, wird uns verändern und die Menschen werden beginnen den Schöpfer zu fühlen und zu verstehen. Seine Enthüllung wird das Bedürfnis nach den heutigen religiösen Handlungen und nach Vermittlern zwischen den Menschen und dem Schöpfer, wie der Religion und ihren Anführern beseitigen. Es steht geschrieben, „Und die Menschen werden nicht mehr über den Schöpfer lehren, denn alle werden Mich kennen, von den Kleinen zu den Großen.“

Die Enthüllung des Schöpfers wird allen das grundlegende Gesetz der gesamten Tora zeigen: „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“, was derzeit unter religiösen Menschen nicht geschieht. In „Die zukünftige Generation“ schreibt Baal HaSulam:

Die religiöse (ethische) Form, die das Leben aller Nationen bestimmt, muss zuallererst ihre Repräsentanten dazu bringen sich zu verpflichten gemäß dem Gesetz „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.“ den Mitmenschen zu geben. Und dies wird das soziale Bewusstsein aller Nationen sein… Mit dieser Ausnahme jedoch, sollte jede Nation frei ihrer eigenen Religion und ihren eigenen Traditionen folgen können und kein Land sollte sich in die Angelegenheiten eines anderen mischen.

Die Wissenschaft der Kabbala erklärt, dass das wichtigste Gesetz der Tora, „Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst“ darauf hinweist, dass die Befolgung der „Mizwot“ (Regeln) und der Tora die Korrektur des eigenen Egoismus bedeutet, durch die man die Ebene der Liebe zum Mitmenschen erreicht. Die Regeln zu befolgen bedeutet daher, die eigenen egoistischen Wünsche zu korrigieren.

Wenn ein Mensch die Selbstkorrektur mit dem Ziel vorantreibt, eine Haltung des Gebens seinen Mitmenschen gegenüber zu entwickeln, bedeutet dies, dass er alle Regeln der Tora befolgt. Dies ist es was Rabbi Akiva sagte, als er gebeten wurde die gesamte Tora zu erklären, während er metaphorisch gesprochen „auf einem Bein stand“. Er zitierte das Hauptgesetz der Tora: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Ein anderer Weiser namens Hillel der zu Zeiten des Talmud (dem Beginn der heutigen Zeit) lebte, stellte das Gesetz folgendermaßen dar: “ Was Du nicht willst, das man dir tu‘ das füg‘ auch keinem andern zu.“

Daher wird die gesamte Einrichtung der Religion große Veränderungen durchlaufen, denn sie hält sich nicht an diese Gesetze.

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Atheismus begrenzt Kinder auf die physische Welt


In den Nachrichten (aus The Guardian): „Gottlose Alternative – Kinder-Ferienlager für Atheisten“ – Im Vereinigten Königreich soll dieses Jahr erstmalig ein Sommerferienlager angeboten werden, das eine „gottlose Alternative“ zu ähnlichen Angeboten religiöser Prägung darstellt… Ziel des vom Atheisten und kritischen Autor Richard Dawkins gelobten Veranstalters Camp Quest UK ist es, kritisches Denken zu fördern und den Kindern ein Ferienlager zu bieten, das frei von religiösen Dogmen ist. (…) Der Webseite von Camp Quest UK ist zu entnehmen, dass die Freizeitaktivitäten der 8 bis17-Jährigen zum Thema Wissenschaft, freies Denken und Humanismus von Beratern und Freiwilligen gestaltet werden. Die Aktivitäten decken die Bereiche kritisches Denken, Wissenschaft, Geschichte, Menschenrechte und Ethik ab.“

Mein Kommentar: Die religiöse Sicht von Gott als einer zornigen oder alles vergebenden Gestalt rührt noch von den ursprünglichen menschlichen Ängsten vor der Natur her und vom Wunsch uns sicher und geborgen zu fühlen.

Die völlige Negierung einer Höheren Welt jedoch (die unmöglich durch den Gebrauch unserer egoistischen Wünsche wahrgenommen werden kann, die wir jedoch wahrnehmen können, wenn wir unsere Wünsche in die gegensätzliche Richtung lenken) begrenzt den Menschen auf die physische Ebene, ohne ihm ein Verständnis von “ Wissenschaft, freiem Denken und Humanismus“ zu geben. Es ist eher so, dass die Negierung der Religion eine neue Religion gebiert.

Die Kabbala erklärt, dass diese Welt aus zwei Kräften besteht. Unsere Welt basiert auf der Kraft des Willens zu Empfangen. Es ist jedoch auch eine gegenteilige Welt möglich, eine Gegenwelt, die auf dem Willen zu Geben beruht. Die Kabbala ist die Methode, um dem Menschen diese andere Welt zu enthüllen.

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Blog-post: Religion wird heutzutage durch Kabbala ersetzt
Blog-post: In Zeiten der Krise nehmen die Menschen Zuflucht zur Religion
Artikel: Unterschied der Kabbala von der Religion
Baal HaSulam Artikel: Das Wesen der Religion und ihr Ziel

Unsere “Sünden” zu tilgen, hängt von unserer Absicht ab


Eine Frage, die ich erhielt: Seit einiger Zeit lese ich nun Ihre Bücher. Ich wuchs in einer christlichen Familie auf, jedoch blieben alle meine Fragen unbeantwortet. Viele Male haben Sie angeführt, dass man die Bibel nicht wortwörtlich ausgelegen soll, denn sie ist sinnbildlich geschrieben. Seit langer Zeit bin ich von der gleichen Sache überzeugt. Aber warum benutzt die Bibel die Idee von Opfer für Sünde? Warum gibt es dort eine Notwendigkeit für die Vorschriften des Sühneopfers, in Anbetracht dessen, dass der bedeutendste Glaubenssatz im Christentum jener ist, dass Christus sich selbst als Sühneopfer für die Sünden der Welt dargebracht hat?

Meine Antwort: Die gesamte Bibel (Tora) spricht darüber, wie man den Egoismus des Menschen korrigieren kann, um die Ebene der vollkommenen Gleichheit mit dem Schöpfer zu erreichen. Wenn die Bibel alle möglichen Sünden des Menschen aufzählt, spricht sie über die Enthüllung des menschlichen Egos.

Das bedeutet, dass wenn ein Mensch seinen eigenen Egoismus offenbart, fühlt er, dass er ein Sünder ist, denn er benützt andere zu seinem eigenen Nutzen. Jedoch bietet die Tora auch eine Lösung an, indem sie uns sagt, wie wir unseren Egoismus korrigieren können. Sie erklärt die verschiedenen Ebenen des Egos (unbewegt, pflanzlich, tierisch und menschlich) ebenso wie die Methode der Korrektur des Egos. Genauer gesagt, erzählt sie uns, wie wir unsere Absicht von „mir zuliebe“ zu „den anderen zuliebe“ korrigieren können.

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Blog-post: Kabbala ist die präziseste Sprache,  um Spiritualität auszudrücken
Blog-post: Warum gibt es so viele Worte in der Tora?
Blog-post: Was versteht die Kabbala unter „Sünde“?
Baal HaSulam Artikel: Die Lehre der Kabbala und deren Wesen

 

Meine Begegnung mit dem Psychologen Dr. Kalman J. Kaplan


Während meines Aufenthaltes in New York führte ich ein Gespräch mit dem rennomierten amerikanischen Psychologen Dr. Kalman J. Kaplan.

Dr. Kaplan, zugelassener Klinikarzt, ist Sozial-und Entwicklungs-Psychologe. Er hat schon vieles in den Bereichen interpersonale und internationale Beziehungen, Entwicklungspsychologie der Lebensspanne mit den Schwerpunkten Altern, Familientheorie und -therapie, sowie im neuen Bereich der biblischen Psychologie und dem Gebrauch der Transaktionsanalyse bei Schizophrenie, Selbstmord und Selbstmordprävention veröffentlicht.

Derzeit hält Dr. Kaplan eine Professur für Klinische Psychologie in den Abteilungen für Psychatrie und für Medizinische Erziehung der Universität Illinois im Chicago College of Medicine. Und er leitet das von der John Templeton Foundation getragene Programm für Religion, Spiritualität und Geistige Gesundheit (www. rsmh.org).

Im Rahmen des Fulbright-Programms war er von 2006 bis 2007 in der Abteilung für Psychologie an der Universität Tel Aviv tätig, gab die Zeitschrift Journal of Psychology und Judaism heraus und ist in der Redaktionsleitung der Zeitschrift Omega: Die Zeitschrift über den Tod und das Sterben. Er redigiert auch die Internationale Zeitschrift für Psychologie und Religion.

Dr. Kaplan hat vom Nationalen Wissenschaftsfonds (National Science Foundation), dem Nationalen Institut für geistige Gesundheit (National Institute of Mental Health) und dem Amerikanischen Fonds für Selbstmordprävention( American Foundation for Suicide Prevention) staatliche Zuwendungen erhalten.

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Positive Veränderungen in der israelischen Gesellschaft


In den Nachrichten (übersetzt aus The VosIzNeia): Die Anzahl der Charedim (Ultra-Orthodoxe), die im Gewerbe in Jerusalem beschäftigt sind, ist laut Yizchak Reif, dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Jerusalemer Teils der Industriegenossenschaft Israels, in den letzten 5 Jahren rasch auf ungefähr 70% angestiegen. Reif rief die Leiter der verschiedenen ultra-orthodoxen Gemeinschaften der Hauptstadt dazu auf, ihren Mitgliedern zu erlauben, einer technischen Ausbildung und Karriere in der Industrie nachzugehen.

Mein Kommentar: Das ist eine der nützlichsten sozialen Initiativen, die in den letzten Jahren stattfand! Dies wird die orthodoxe Gemeinschaft den anderen Teilen der israelischen Gesellschaft näher bringen. Es besteht kein Zweifel, dass die Trennung von Religion und Staat, den Frieden in der Gesellschaft fördert.

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Blog-post: Warum sind die meisten Israelis gegen die Bräuche ihres Landes?
Shamati #183: Der Aspekt von Messias (Maschiach)

Alle Wunder werden durch unsere Verlangen hervorgebracht

Eine Frage, die ich erhielt: Ich bin ein orthodoxer Priester und interessiere mich seit sechs Jahren für die Kabbala, wie sie in Ihrem Ashlag Forschungsinstitut gelehrt wird. Meine Frage ist: Haben die unerklärlichen Phänomene der Natur spirituelle Wurzeln? Ich war Zeuge einer übernatürlich weinenden Ikone. Das geschah vor drei Wochen in einer Kirche, während ich am Altar meinen Dienst verrichtete. Die Schlieren und Tropfen der Myrrhe sind noch nicht getrocknet und verströmen noch immer einen sehr starken Duft. Mit mir ist alles in Ordnung – es ist nicht notwendig, einen Notarzt zu rufen. Außerdem war ich nicht der einzige Zeuge des Phänomens.

Meine Antwort: All die „unerklärlichen“ Phänomene der Natur können ganz einfach erklärt werden: die Verlangen eines Menschen können Wunder Wirklichkeit werden lassen. Wenn man sich wahrhaftig etwas wünscht, kann alles geschehen. Das gleiche gilt für Wunder – besonders in religiösen Praktiken, auch wenn wir uns dieser Erwartung nicht voll bewusst sind.

Wenn wir die Wahrnehmung in der Kabbala studieren, lernen wir, dass das Weltbild in unserm Innern und durch uns dargestellt wird. Es hängt vollständig von unseren Verlangen ab. Es ist also nichts unmöglich. Wenn ein Mensch an etwas denkt oder sich etwas wünscht, bedeutet das, dass es einen Ort dafür in dieser Welt gibt und es in irgendeiner Form möglich ist. Andernfalls wäre dieses Verlangen in ihm nie aufgekommen. Jedoch das Wichtigste ist, etwas Gutes zu wünschen!

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Blog-post: Es gibt keine Wunder
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