Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Raum'

Eine Einladung zum Internationalen Kabbala Kongress in Odessa, Ukraine


Liebe Freunde!

Die Internationale Kabbala-Akademie lädt jeden zu einem Kabbala Kongress ein, der vom 11.- 14. September 2008 in Odessa in der Ukraine stattfinden wird.

Das Thema des Kongresses ist: Einheit durch Verbreitung
Der Zweck des Kongresses ist:

1. Einen gemeinsamen virtuellen Raum für die weltweite Kabbala Gruppe schaffen
2. Besprechen von gemeinsamen Projekten
3. Neue Methoden entwickeln, Kabbala zu lernen und zu unterrichten

Der Kongressort ist die malerische Umgebung von Odessa am Urlaubsort Kuyalnik.
Das Programm wird Unterrichte von Dr. Michael Laitman, Seminare, Mahlzeiten und ein Kultur-Programm beinhalten.
Die Ankunft am Kongressort am Donnerstag, den 11. September ab 12 Uhr mittags.
Die Eröffnungszeremonie findet Freitag, den 12. September um 12 Uhr mittags statt.
Die Schlusszeremonie findet Sonntag, den 14. September um 12 Uhr mittags statt.
Die Zimmer haben Doppelbelegung.
Die Teilnahmekosten: $ 170
Der Anmeldeschluss: 10. August 2008

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Für zusätzliche Information schreibe an diese Adresse

Wir warten auf Dich!
Kongress Organisations-Komitee „Odessa 2008″

Verwandtes Material:
Blog-post: Internationaler Kabbala Kongress in New York
Blog-Post: Minikongress in Kolumbien

Würfelt Gott mit dem Universum?


Eine Frage, die ich erhielt:

Es gibt einen anhaltenden Konflikt in der Physik zwischen Einstein und den Quantenphysikern: Ist in der Natur alles vorbestimmt (Determinismus) oder nicht (Zufall)? Einerseits beeinflusst die Person, die das Experiment durchführt, dessen Ergebnis; andererseits wird alles in der Natur von vornherein festgelegt, wie Einstein es im Makrokosmos sah. Einstein pflegte zu sagen: „Gott würfelt nicht mit dem Universum.“ Doch sein Freund, ein Anhänger der Quantenmechanik, würde stets einwenden: „Sage Gott nicht, was er zu tun hat.“ Während Einstein die Natur als Gott wahrnahm, was ein sehr kabbalistischer Ansatz ist, behauptet die Quantenmechanik etwas anderes. Aus ihrer Sicht hängt das beobachtete Ergebnis eines jeden Experimentes vom Beobachter ab, was auch eine sehr kabbalistische Betrachtungsweise ist. Einstein ist nie mit der Vorstellung einverstanden gewesen, dass Gott mit dem Universum spiele. Deshalb basiert seine Gravitationstheorie auf dem Determinismus. Und er hat nie etwas Entsprechendes auf dem Gebiet der kleinsten Teilchen entwickelt, z.B. das Verhalten von Elektronen und Protonen im elektrischen Feld. Er hat immer nach einer allgemeingültigen Theorie gesucht, die auf 4 Kräften aufbaut, hat diese aber nie gefunden, so wie die Quantenphysik auch bis heute an der Entwicklung einer universellen Theorie gescheitert ist.
Meine Frage ist folgende: Welchen Weg bevorzugt die Kabbala in dieser Auseinandersetzung? Oder sagt sie, dass dies keine Rolle spielt, da wir von einer höheren Kraft gelenkt werden?

Meine Antwort: Es gibt zwei Systeme, die uns von oben lenken: Das Allgemeine und das Spezielle, HaVaYaH und Elokim. Und der Mensch muß die beiden gegensätzlichen Kräfte in sich vereinen, indem er seine Wahrnehmung über Zeit, Raum und Bewegung erhebt. Denn diese Gegensätzlichkeiten ergänzen sich in ihrer Kombination. Vorher ist es für uns unmöglich die Frage zu beantworten, ob der Schöpfer einen Stein schaffen kann, den er dann nicht selbst bewegen kann. Für mehr Details lesen Sie bitte den nächsten Post (Wenn ich es nicht für mich tue, wer wird mir dann helfen?)

Verwandtes Material:
Blog-post: Ervin Laszlo und Michael Laitman – Vom Chaos zur Harmonie

Himmel und Hölle in der Kabbala


Fragen, die ich über das Leben in den Höheren Welten erhielt

Frage: Was bedeutet „Himmel“ aus der Sicht der Kabbala?

Meine Antwort: Himmel ist das Licht von Chochma. Der „Garten“ ist Malchut. Malchut gefüllt mit dem Licht von Chochma wird Garten Eden genannt. In diesem Zustand ist Malchut für die Seelen die Malchut der Welt Atzilut.

Mit anderen Worten, der Garten Eden bezieht sich auf einen Ort (oder ein Zustand), wo die Seelen mit dem Licht von Chochma gefüllt sind. Einfach ausgedrückt: der Garten Eden ist Malchut der Welt Atzilut. Der Höhere Garten Eden ist Bina der Welt Beria und der Niedere Garten Eden ist Yesod de Malchut von der Welt Assiya. Natürlich bezieht sich das nicht auf die üblichen Vorstellungen der Leute über den Himmel und seine Bewohner. In der Spiritualität gibt es keinen Raum, kein Abbild, Geräusche etc., sondern nur Kräfte ohne Materie. Die Seele ist ein Verlangen. In dem Maße, in dem sie dem Schöpfer gleicht, der Eigenschaft von Geben und Liebe, wird sie mit der Empfindung des Schöpfers erfüllt, der Empfindung dieser Eigenschaft innerhalb sich selbst. Diese Empfindung wird „Himmel“ genannt und es gibt keinen Himmel außer diesem.

Frage: Gebraucht eine Person das System von ABYA de Kedusha schon vor dem Machsom?

Meine Antwort: Dieses System beginnt erst über dem Machsom. Schauen Sie sich das „Vorwort zum Buch Sohar“ an, wo von der Erreichung der Malchut de Assiya gesprochen wird.

Frage: Wie hat sich der Parssa nach dem Zerbrechen der Gefäße (Shwirat ha Kelim) in der Welt von Nekudim wieder verstärkt, um zu vermeiden, noch einmal zu zerbrechen?

Meine Antwort: Um das Licht zu empfangen ist es nötig, von BYA zu Atzilut aufzusteigen – dies ist eine der Verstärkungen des Parssas.

Frage: Warum ist Ejn Sof (Unendlichkeit) umgeben von Igulim (Kreise)?

Meine Antwort: Weil jeder gleich ist und es keine Begrenzungen gibt.

Frage: Gibt es in der Kabbala Dinge wie den Teufel oder andere böse Kräfte oder sind dies nur Metaphern für den Egoismus?

Meine Antwort: Das Einzige, das geschaffen wurde, ist das Verlangen. Es ist verschiedenartig, bestimmte Arten haben verschiedene Namen. Meine Wahrnehmungen von mir selbst und von meiner Umgebung sind ebenfalls Verlangen oder Kräfte, aber wir empfangen sie als Überträger auf einem Fernsehschirm, als Bilder. In Wirklichkeit sind die einzigen Dinge, die existieren, die Kraft des Empfangs (Schöpfung) und die Kraft des Gebens (der Schöpfer). Sie stellen das gesamte Bild dar, das wir sehen. Wenn wir diese Kräfte erlangen, sind wir sofort von der Illusion des sichtbaren Bildes der Welt frei und daher beschreibt Kabbala unsere Welt als unwirklich und geträumt.

Verwandtes Material:
Kabbala Heute Artikel: Die Spirituelle Traumwelt leben
Michael Laitman: Aufbau der Welten, Lektion 1
Michael Laitman: Aufbau der Welten, Lektion 2
Michael Laitman: Aufbau der Welten, Lektion 3

Wozu sollen wir Fragen stellen?


Zwei Fragen über das Thema „Fragen und Antworten“

Frage: Worin liegt der Sinn im Zuhören, wenn ein anderer Mensch Ihnen eine Frage stellt? Und ganz allgemein gesehen, was soll das Fragenstellen?

Meine Antwort: Es steht geschrieben: „eine schüchterne Person kann nicht studieren“. Jeder muss Fragen stellen. Gleichzeitig sollte man die Antwort beherzigen und sich so lange in sie vertiefen, bis sie absolut klar wird, d.h. bis sie uns erreicht. Wenn Sie Ihrem Freund zuhören, verbinden Sie sich mit seinem Verlangen nach dem Ziel und das ist wichtig für die Verbindung in der Gruppe. Ich meine damit, dass Ihr Verlangen für sich alleine niemals ausreicht, um das Ziel zu erreichen, damit das Or Makif (Umgebendes Licht) eine neue Absicht – „um anderer willen“ – in Ihrem Verlangen erweckt. Zum Zwecke einer solchen Einheit mit anderen, erschienen die Welten, wurde die Seele von Adam erschaffen und dann zerbrochen und diese Welt so derart nieder erschaffen. Damit wurde für jeden ein Ort der Willensfreiheit geschaffen. Folglich ist das einzige, was wir tun, unseren freien Willen in unserem Bemühen zu verwirklichen, die Verlangen und das Ziel unserer Freunde in der gesamten Weltgruppe aufzusaugen.

Nur auf diese Weise kann die Menschheit ihre allgemeine Krise bewältigen, d.h. durch die Enthüllung ihres gegenseitigen Hasses und Ihrer Trennung untereinander. Die Menschen werden feststellen, dass dieser gegenseitige Hass und diese Trennung eine lebensbedrohliche Situation verursachen, sogar bis zur Zerstörung ihrer Leben.
Obwohl ihr Leben leer und wertlos ist, empfinden sie es als das Wertvollste, was sie haben, denn sie haben nur das eine.
Darum werden sie beginnen, die Fragen – die Verlangen anderer – anzuhören, bis sich alle in einer einzigen Frage vereinigen (Wie im Punkt 2 der Einführung zum Talmud Esser Sefirot beschrieben): „Was ist der Sinn meines Lebens?“ Dann werden sie zur Kabbala kommen.

Frage: Sie erwähnen oft, dass Spiritualität sich außerhalb von Zeit, Raum und Bewegung befindet. Was meinen Sie damit?

Meine Antwort: Sie müssen die Antwort in Talmud Esser Sefirot, Teil 1, Histaklut Pnimit (Innere Betrachtung) finden. Da kommen Sie nicht drum herum. Sie müssen es studieren. Diejenigen, die glauben, dass sie durch das Stellen von Fragen auf einfache Weise zu Wissen gelangen können, haben nicht verstanden, dass nur durch das Studium des Materials von Baal HaSulam (in jeder beliebigen Sprache) dass Licht der Korrektur angezogen werden kann. Fragen und Antworten sind nur dazu gedacht, Einsteiger auf den richtigen Weg zu bringen. Sie sollten wenigstens alle Beiträge dieses Blogs durchgehen. Vielleicht ist diese Form des Studierens fürs Erste am angebrachtesten für sie.

Verwandtes Material:
Interactive FAQ – Question Your Reality
eBook: The Kabbalah Experience – The Definitive Q&A Guide to Authentic Kabbalah
Purchase the Book: The Kabbalah Experience – The Definitive Q&A Guide to Authentic Kabbalah

Was bedeutet „direkt“ in der Kabbala? (fortgeschritten)


Eine Frage, die ich erhielt: Können Sie folgendes erklären, denn ich bin einigermaßen verwirrt:
Aus Baal HaSulam, Talmud Eser Sefirot, Teil 2, „Tabelle der Fragen und Antworten betreffend der Bedeutung der Worte“:
Frage 34, Was ist Yashar (direkt)?
Wenn Or Elyon (Höheres Licht) zu den Gefäßen absteigt, welche Aviut Dalet (4. Grad der Grobheit) besitzen (also ein bestimmtes Verlangen, denn die Gefäße vergrößern sich durch ihr Verlangen) wird behauptet, dass das Licht (Or) direkt (yashar) absteigt. Das heißt, dass das Licht, welches Yosher absteigt, proportional zu Aviut und dem Verlangen ist.

Wenn beispielsweise ein schweres Objekt auf den Boden fällt, tut es dies auf vollkommen geradem (yashar, direkt) Weg. Es fällt zudem mit hoher Geschwindigkeit, denn die Erdanziehungskraft trägt ebenfalls dazu bei. Wenn jedoch etwas Leichtes auf den Boden fällt und die Erdanziehungskraft darauf wenig Einfluss hat, schwebt es einige Zeit lang in der Luft und dann langsam zu Boden.

So auch bei den Kelim, die kein Aviut wie die Kelim de Igulim (die zirkulären Kelim) besitzen – hier wird behauptet, dass das Licht sie durch die Kraft der Sefirot von Yosher durchdringt. Es wird gleichmäßig, denn es gibt kein Aviut dort, also kein Verlangen, das es zusätzlich anziehen würde.

Jedoch besitzen die Kelim de Yosher (die direkten Kelim) ein Aviut, welches das Licht mit großer Kraft anzieht und so kommt das Licht sehr schnell und geradlinig herab.“

Was soll dieses Beispiel mit dem schweren Gegenstand, welcher durch die Erdanziehungskraft mehr beeinflusst werden soll als ein leichterer? Wusste Ashlag nicht, dass die Beschleunigung im freien Fall von der Masse eines Gegenstandes abhängt, oder hab ich etwas falsch verstanden?

Meine Antwort: In der Spiritualität wird das Licht durch (in) das Kli (Gefäß) angezogen, da es keinerlei leeren Raum gibt. Der Raum gleicht das Verlangen aus. Es ist in 5 Grade eingeteilt – von Null bis Vier (Größenabstufungen des Verlangens). Der Unterschied zwischen den Stufen liegt nicht nur in der Größe des Verlangens (Quantität) sondern auch in der Qualität – in der Wahrnehmung und Realisierung des Verlangens und des Lichts. Daher ziehen die Stufen 0,1,2,3 „indirekt“ Licht an. Anders gesagt weiß das Kli noch nicht, was es ist und wozu es dient und daher wird in den Verlangen 0 bis 3 das Licht als Lichtobjekt wahrgenommen. Die vierte Stufe aber nimmt das Licht als den erwünschten Genuss wahr – sie nimmt die Lichtquelle wahr und daher wünscht sie sie sich direkt. Und so steigt das Licht „Ba Yosher“ also direkt auf sie herab.

Verwandtes Material:
Kabbalah Blog Post:Talmud Eser Sefirot and the Need to Define Spirituality Correctly
Kabbalah Blog Post: Baal HaSulam’s Intention for Writing Talmud Eser Sefirot
Kabbalah Blog Post: What is Spirituality? What is a Soul?

Die Korrektur der Frau


Zwei Fragen, die ich über die Korrektur der Seele einer Frau erhielt

Frage: Sie haben viele Erklärungen über den Pfad eines Mannes zur Korrektur zur Verfügung gestellt – er studiert, arbeitet in der Gruppe und dadurch zieht er das Licht, das zur Quelle zurückführt und seine Seele korrigiert, zu sich selbst heran an. Ich versuche zu verstehen, wie eine Frau ihre Seele korrigiert und die einzige Antwort, die ich finden kann, ist, dass sie das Licht nicht selbst auf sich zieht, welches zur Quelle zurückführt, dass das die Arbeit des Mannes ist und dass eine Frau studieren und verbreiten muss und sie auf diesem Weg ihre Seele korrigiert. Können Sie eine ausführlichere Erklärung über den spirituellen Prozesses geben, den die Seele einer Frau durchläuft, wenn die Frau auf ihrem Pfad zur Korrektur studiert und verbreitet?

Meine Antwort: Der Unterschied ist:
1. Eine Frau vereinigt sich mit anderen Frauen in einer Gruppe nicht im Sinne von „Liebe zu ihrem Nächsten oder zu ihren Freundinnen,“ vielmehr vereinigt sie sich mit anderen Frauen nur durch das einander Helfen, um Kabbala zu verbreiten.
2. Sie erhält die Hilfe nicht direkt von oben, wie das die Männergruppe tut, sondern durch die Männergruppe. Dies wird in der Geschichte über den Empfang der Tora erklärt, wo die Männer die Bedingung der Gegenseitigen Bürgschaft (Arwut) ausführen und die Frauen unterstützen sie mit ihrem Verlangen. Infolgedessen erhalten sie es zusammen – die Männer führen das Licht den Frauen zu. Der Unterschied ist nur die Reihenfolge, in der sie das Licht von oben erhalten und das ist praktisch egal. Das heißt, eine Frau fühlt es keinesfalls, wenn sie studiert und verbreitet. Außerdem sollte eine Frau Kabbala nur in dem Ausmaß studieren, in dem sie ein Bedürfnis danach empfindet und nicht mehr als das, wohingegen die Männer verpflichtet werden, zwischen einer und drei Stunden pro Tag zu studieren.

Frage: Heute erreichen Frauen dieselben spirituellen Zustände, durch die Ihr Männer geht. Aber Sie haben ein Sicherheitsnetz – eine Gruppe Bnei Baruch Frauen. Wie steht’s mit uns – Frauen und Mütter und unsere Kinder?

Meine Antwort: Die Männer des Welt-Kli haben die Unterstützung des Frauenteils des Welt-Kli. Das ist, was ich wahrnehme, wohingegen Sie auf den Körper statt auf spirituelle Verlangen schauen. Ein spirituelles Verlangen ist nicht mit dem Körper verbunden, es geht darüber hinaus. Stellen Sie sich die Welt ohne unsere Körper – ein mit unkorrigierten Verlangen gefüllter Raum, der danach strebt, gefüllt zu werden, eher um einander zu geben und sich in einem gemeinsamen Verlangen zu verbinden. Diese Verlangen teilen sich in aktive – männliche- und passive – weibliche – auf. Das ist ähnlich der Empfängnis, wobei die männlichen Zellen sich bewegen und in die weiblichen Zellen eindringen. Und dann ist ein neuer Körper geboren – ein gemeinsames Verlangen.

 
 

Spiritualität liegt über unserer Welt (fortgeschritten)


Frage: Was sind die 613 Verlangen?

Meine Antwort: Es sind Verlangen, nicht nach den Genüssen dieser Welt, sondern egoistische Verlangen, die sich an den Schöpfer richten. Daher werden sie als „unrein“ oder „Pharao“ bezeichnet. Um diese Verlangen in sich selbst zu entdecken, muss man die Kabbala studieren und große Mühen auf sich nehmen. Beim Finden dieser Verlangen erfährt man ebenfalls jene Scham, die Adam verspürt hatte und korrigiert sie. Daher kann ein Mensch in die Spiritualität eindringen und das Schöpfungsziel erkennen.

Ein Dialog mit einem User namens Caligula (aus meinem russischen Blog)

Caligula’s Kommentar: „Spiritualität liegt über Bewegung, Raum und Zeit; das heißt doch, selbst wenn sich die Zustände in dieser Welt ändern, bleibt doch der spirituelle Zustand eines Menschen gleich!“ – so sagt man doch. In anderen Worten: egal, was wir tun, studieren und erreichen wollen – es ist alles vergeblich und unnötig.

Meine Antwort: Falsch! Wir können nicht das Höhere Licht beeinflussen, doch wir können es indirekt erwecken, indem wir uns in der Gruppe und beim Studium anstrengen. Lies die „Einführung zu Talmud Esser Sefirot“, Punkt 155.

Caligula: Ja, aber, wenn wir Rav Laitman’s Aussage zu diesem Thema glauben, kommen wir doch zu einer absurden Schlussfolgerung – Ich weiß nicht warum Sie so ein Vertrauen darauf haben; man könnte neidisch werden.

Ich spreche nicht von normalen Menschen, sondern von denen, die zum Schöpfer streben und Kabbala studieren. Tatsächlich bin nicht ich derjenige, der dies sagt, sondern Ari in Shaar HaKedusha. Er zählt darin einige altersspezifische Zustände im Leben einer Person auf. Kind: Ein Zustand, wo sich die Gefäße des Verlangens zu empfangen noch nicht entwickelt haben. 13 Jahre: hier hat ein Mensch bereits seinen Yetzer Ra; und 21 Jahre: ein Mensch hat die Möglichkeit zum spirituellen Aufstieg.

Meine Antwort: Alles falsch! Schauen Sie sich Ari und Etz Chaim an oder Teil 12 von Talmud Eser Sefirot. Geburt bedeutet spirituelle Geburt, egal wie alt man ist. Alle Menschen, außer Kabbalisten, sterben physisch, ohne jemals spirituell geboren worden zu sein.

epi