Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Das 50. Tor von Bina

Viele verborgene Schätze liegen in diesem Palast, einer auf dem anderen. In diesem Palast gibt es Tore, die extra zum Verhüllen gemacht wurden, um die Lichter am Eintritt zu hindern. Fünfzig sind es.„(Einführung in Das Buch Sohar, Kapitel „ Schloss und Schlüssel“)

Kommentar: Wenn man das Buch Sohar studiert, muss man glauben, dass dieses Buch der Vermittler zwischen uns, den Niederen und dem Schöpfer, dem Höheren, ist und dass diese Verbindung durch die Gruppe von Rabbi Shimon stattfindet.

Die Tore sind die Bedingungen, die wir erfüllen müssen. Um das Tor zu durchschreiten, müssen wir uns ihm nähern und uns auf bestimmte Eigenschaften einstellen. Dann öffnet sich ein Teil des Tores, ein Teil hebt sich auf und einen Teil müssen wir korrigieren, indem wir uns in das Tor einfügen.

Mit jedem Tor, das wir öffnen, werden wir zunehmend bereit sein, zu geben, dem Schöpfer näher zu kommen und das ganze System, das die Schöpfung mit dem Schöpfer verbindet, besser zu verstehen. Mit jedem Tor, das wir passieren, gelangen wir weiter in den Palast des Schöpfers.

Jenseits des letzten, fünfzigsten Tores wird absolut alles offenbart – die Gesamtheit von Malchut, vollständig mit der höheren Kraft verschmolzen.

Aus einer Lektion über das Buch Sohar.

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Die Ansprüche sind rechtfertigt, aber unpassend

Der Sohar. Einleitungen. Artikel „Die Weisen der Welt“: Rabbi Schimon hat gesagt: „Einmal ist zu mir ein Philosoph aus den Völkern der Welt gekommen und sagte:“ Sie sagen, dass Ihr Gott in der ganzen himmlischen Höhe herrscht und alle Heere und Lager Ihn nicht begreifen, und Seinen Ort nicht finden können.

Es dient aber nicht Seinem Ruhm. Denn es ist doch gesagt: „Unter allen Weisen aus den Völker und in ihrem ganzen Reich gibt es niemanden, der Dir ähnlich sein würde“. Warum vergleicht man Ihn mit den vergänglichen Menschen?“

Auf dem spirituellen Weg entstehen im Menschen die Fragen, als ob in seinem Inneren, ein Philosoph sprechen würde. In diesem Fall geschah es mit Rabbi Schimon. Er stieß an den philosophischen Gedanken – auf eine vollkommen logische und für unsere Welt rationale Frage über den Schöpfer.

Natürlich, ist dieser „Philosoph“ sehr klug, und seine Postulate und Argumente sind wahrhaft. Es ist gesagt: „Die Weisheit liegt bei den Völkern – glaube das“. Mit anderen Worten, in unserer Welt wird nichts der Logik und dem gesunden Menschenverstand entgegenstehen können.

Die Wissenschaft der Kabbala verneint es nicht, sondern es gilt darin ein anderes Programm, andere Vernunft, anderes Herangehen. Und deshalb misslingt sie dem Menschen, wenn er versucht, die Logik dieser Welt an die spirituelle Realität anzuwenden. Denn die Rede ist über die unvergleichbaren Sachen, über verschiedene Kelim.

Selbstverständlich entstehen in dir die Fragen, und es gibt keinen Zweifel, dass du in allem dein Recht beweisen kannst. Denn die anderen Menschen haben auch dieselbe Logik.

Laut der Informationen, die im egoistischen Wunsch vorhanden sind, sind ihre Ansprüche rechtmäßig. Der Ausgangspunkt, das Herangehen an die Sache, die Analyse und das Ergebnis stimmen. Was sich zu unserer Welt verhält, unterliegt auch ihren Gesetzen.

Wir sprechen aber über die Forschung der spirituellen Welt, wo unsere Gesetze nicht gelten, wo unsere Logik und unsere Empfindung kraftlos sind. Das versuchen uns die Autoren des Buches Sohars zu erklären.

Was kann ich in diesem Fall überhaupt machen? Was bleibt mir ohne Vernunft und ohne Gefühl übrig? Der Samentropfen? So ist das aber. Mir wurde der Punkt im Herzen gegeben, und die Arbeit an ihm erfolgt vom Anfang an oberhalb dieser Welt.

Ich werde mit anderen Punkten vereinigt, zu denen ich gebracht wurde, und ich ziehe die Kraft der Vereinigung mit Hilfe der Bücher heran, die auch dieser Welt nicht angehören. Und das alles, um die Kraft des Gebens zu öffnen.
Das Feld meiner Tätigkeit ist vom Anfang an und bis zum Ende von unserer Welt isoliert. Hier ist das irdische Herangehen untersagt. Es ist ein ganz anderes „Territorium“, der Staat der höheren Ordnung, wo die Fragen „der Philosophen“ jede Rationalität verlieren.

Aus dem Unterricht nach dem Buch. Das Vorwort, 24.11.2010

Wenn die Finsternis aufkommt

Eine Frage, die ich erhielt: Wie behält man Freude während des Abstiegs?

Meine Antwort: Alles hängt davon ab, welches Ziel du hast. Ich kann mich daran erinnern, wie wir als Kinder auf einen Berg gestiegen und heruntergeschlittert sind. Dabei empfanden wir Freude nicht beim Aufsteigen, sondern gerade beim Herunterfahren.

Also hängt alles vom Ziel ab. Wenn du weißt, dass der Abstieg neues Material mit sich bringt, mit dessen Hilfe du deine nächste Stufe aufbauen kannst, bereitet dir das etwa keine Freude?

Wenn das Durcheinander und das Unverständnis aufkommen, wenn alles vor den Augen „verschwimmt“, freue ich mich. Denn in Anschluss an die Finsternis werde ich neues Wissen, ein neues Gefühl, eine neue Annäherung, eine neue Enthüllung erlangen.

In der auf mich niedergestiegenen Finsternis, in der Gefühls- und Geistesverwirrung schaue ich mich von der Seite an, löse mich von dem Wirrwarr und der Wehmut und messe den bevorstehenden Aufstieg daran.

Genauso hat Rabbi Schimon, als er sich als „Schimon vom Markt“ gefühlt hat, begriffen, dass er vor dem Aufstieg zur Endkorrektur steht.

Und obwohl wir solche Höhen noch nicht erreicht haben, musst du trotzdem, wenn dich die Machtlosigkeit überkommt und ein Schleier die Sonne verdeckt, darin eine Vorbereitung sehen. Auf diese Weise kommt das Material der nächsten Stufe zum Vorschein, das noch nicht realisiert ist, noch nicht die richtige Form angenommen hat.

In einem solchen Moment darfst du nicht die Hände in den Schoß legen und sitzen bleiben, während du Kräfte sammelst, sondern musst im Gegenteil anfangen zu arbeiten. Versuche das Hindernis sofort zu überwinden und dich aus der Finsternis, selbst aus der kleinsten, herauszuziehen. Gerade dadurch wird das ganze Material, das sich am Prozess beteiligen muss, schneller in die Arbeit einbezogen.

Du hast die Möglichkeit, dich täglich systematisch mit Hilfe der Gruppe und des Studiums vorzubereiten. Bleibe jeden Tag in Verbindung, lasse den spirituellen Faden nicht los, selbst wenn er über Kopfhörer eines mp3-Players geht. Lass dich an das Ziel erinnern, denn während des Abstiegs schaltest du dich davon ab.

Wenn du dich ständig unter dem Einfluss einer richtigen Umgebung befindest, wirst du selbst beim Verstärken des Negativen deinen Zustand von der Seite betrachten und ihn analysieren können. Das wird dir erlauben, anders an die Geschehnisse heranzugehen. Die Freude geht daraus hervor, dass du den nächsten Zustand aufbaust.

Nur der völlige Abriss der spirituellen Verbindung, der durch eine ungenügende Vorbereitung ausgelöst wurde, nimmt dir die Möglichkeit, zu arbeiten. Auf alle Lebenssituationen kann man sich so vorbereiten, dass man niemals die gute Einwirkung verliert. Wenn du die Gruppe wirklich schätzt, wird die Freude dich niemals verlassen.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 19.11.2010

In die Spiritualität durch diese Welt hindurch

Der Sohar, Abschnitt „Beschalach“, Punkt 470: …wie geschrieben steht: „Da Ich sicherlich die Erinnerung von Amalek auslöschen werde“. „Auslöschen“ ist oberhalb, „Ich werde auslöschen“ unterhalb. „Erinnerung“ bedeutet die Erinnerung oberhalb und unterhalb.

„Oberhalb“ und „unterhalb“ – damit ist nicht unsere Welt gemeint. Denn unsere Welt unterliegt keiner Korrektur, in ihr gibt es nichts zu korrigieren.

Diese ganze Welt, in der wir unser normales Leben, in den Körpern, wie alle anderen Menschen, führen, bevor in uns der Punkt im Herzen erwacht und wir in die Gruppe, zu der Verbindung mit der Spiritualität kommen, hat nichts mit der Korrektur und der spirituellen Welt zu tun.

Es geht hier um das Verlangen, welches mit dem Punkt im Herzen beginnt und sich dann der Gruppe anschließt, d.h. der Versammlung von anderen Punkten im Herzen, die zusammen verbunden werden müssen.

Der Sohar spricht nur davon. Und die ganze übrige Realität, die wir um uns herum sehen, unterliegt keiner Korrektur und hat nichts mit der Spiritualität zu tun.

Im Moment sehen wir vor uns eine riesige materielle Welt, doch in der Spiritualität gibt es sie nicht. Sie ist uns nur gegeben, um von hier das spirituelle Leben zu beginnen.

In Bezug auf die Spiritualität existiert unsere Welt nicht. Das ist eine gewisse imaginäre Realität, aus der heraus wir selbständig und unabhängig in die Spiritualität hineintreten können.

Der Schöpfer gibt uns den Punkt im Herzen, und mit ihm gehen wir weiter. Wenn wir unseren jetzigen Zustand durch ein besonderes Filter, welches nur das durchlässt, was wirklich mit der Spiritualität, mit der wahren und nicht imaginären Welt zu tun hat, hindurchführen ließen, würden nur Punkte im Herzen durchgehen können.

Alles Andere wäre von dem Filter absorbiert worden und verschwunden, denn es existiert einfach nicht.

Das heißt, die imaginäre Realität dieser Welt ist nur dazu da, damit wir von hier an beginnen, mit unseren Punkten im Herzen in die spirituelle Welt einzutreten.

Obwohl wir gezwungen sind, in dieser imaginären Realität zu leben, bis wir alle Punkte im Herzen zu einer spirituellen Realität verbunden haben, bis zur vollständigen Korrektur (Gmat Tikun). Dann verschwindet dieses imaginäre Bild unserer Welt.

Und bis dahin verschwindet unsere Welt nicht, denn in jeder Korrekturhandlung, bis zur allerletzten, müssen wir uns doch in dem imaginären Bild unserer Welt befinden, weil wir eine neue Korrektur jedes Mal von dieser Welt an beginnen.

Über Rabbi Schimon, den Verfasser des Buchrs Sohar, steht geschrieben, dass er sich vor seiner letzten Korrektur als „Schimon vom Markt“ gefühlt hat, d.h., er ist bis zu unserer Welt hinabgestiegen und hat gespürt, dass er nur in ihr existiert. Und von hier an vollbringt er bereits die letzte, die höchste Korrektur.

Aus diesem Grund ist diese imaginäre Realität, die wir als „unsere Welt“ bezeichnen, sehr wichtig, weil sie uns das Gefühl der Trennung von der Spiritualität gibt.

Gerade durch diese Trennung, indem wir jedes Mal noch eine weitere Portion des sich in uns enthüllenden unkorrigierten Verlangens zu korrigieren beginnen, korrigieren wir es selbständig und unabhängig – aus dieser Welt, die in der Spiritualität nicht existiert, aus dem „Nichts“ heraus.

Deshalb ist diese Welt sehr wichtig. Und darum sagen wir, dass der Mensch in dieser Welt, in allen ihren Systemen normal eingerichtet sein muss – eine Arbeit, eine Familie haben, studieren, alles tun, was sich gehört.

Ohne all das wird er nicht nach der Ähnlichkeit mit der Spiritualität ausgerichtet und wird sich nicht korrigieren können, indem er richtig in die spirituelle Welt eintritt.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 15.11.2010

Strengt Euch an und ihr werdet es erlangen!

Sohar, Abs. BeShalach, P. 212: „Zu der Zeit, als er erschien, um auf das Land herabzusteigen, um sich in einen Körper aus dem Samen des Levi einzukleiden, wurden 425 Kerzen für den König, SA, errichtet, und 425 ernannte Gravuren begleiteten diesen Geist von Moses zu seinem Platz.

Als er in die Welt, Hej, Göttlichkeit hinabkam, welche sich vor ihm erhellte, und das Haus mit ihrem Glanz erfüllte.“

…ich lese den Sohar und verstehe kein Wort darin. Vielleicht kann ich kein Hebräisch, und auch wenn ich Hebräisch kann, verstehe ich doch nicht, wovon sie sprechen. Auch wenn ich die Zitate von berühmten Kabbalisten kenne, woher kann ich wissen, was sie bedeuten? Sie sprechen von einer völlig anderen Realität, von der ich gar keine Ahnung habe.

Wenn wir den Sohar lesen, wissen wir nichts. Aber wir wollen, dass das im Buch Gelesene in uns verkörperlicht ( nein – entweder verinnerlicht oder verkörpert) wird.

Die Kabbalisten, die Autoren des Sohar, Rabbi Schimon und seine Schüler, die zwischen sich so eine starke richtige Verbindung entdeckt haben, dass sie die Welt der Unendlichkeit erreichen konnten, haben in diesem Buch ihre Empfindungen beschrieben, wie ein Reisender, der alles was er sieht und fühlt, niederschreibt.

So schreiben die Kabbalisten über die höhere Welt, und sie haben kein Problem damit, denn sie befinden sich darin.

Es gibt keine Weisheiten hier, keine Tricks. Die Weisheit der Kabbala ist das Licht Chochma, das sich in das Licht Chassadim einkleidet. Das ist eine Vision, eine Erkenntnis. Und wir müssen auch danach streben, dann verstehen wir, worum es sich im Buch Sohar handelt.

Deshalb braucht man nicht klug oder gelehrt zu sein. Man muss kein Wissenschaftler werden, sondern vielmehr soll man danach streben, sich zu ändern, um zu spüren, was uns der Rabbi Schimon weitergegeben hat.

Aus einer Sohar-Lektion, 29.10.2010

Die unversiegbare Quelle ist genau vor dir

Eine Frage, die ich erhielt: Wir sprechen von der allgemeinen Korrektur. Doch in der Gruppe gibt es Menschen mit einer großen Erfahrung, die die Kabbala bereits seit 10-15 Jahren studieren, und es gibt diejenigen, die erst jetzt kommen und zu einem Teil der Gruppe werden wollen.

Wie können sie diese riesige Lücke füllen, die durch jahrelanges Studium entstanden ist, um sich mit denjenigen, die bereits fortgeschritten sind, zu einer Gruppe zu verbinden?

Meine Antwort: Jeder Mensch, der in die Gruppe kommt, bekommt von ihr so viel, wie viel er in sie hinein investiert. Wenn hier Rabbi Schimon und seine Schüler, die die Endkorrektur erreicht haben, sitzen würden, könntest du auch von ihnen nur im Maße der von dir investierten Anstrengungen empfangen.

Das hängt nicht von der Größe der Freunde in der Gruppe, sondern von deiner Einstellung ab. Du kannst nicht von einer Quelle der unendlichen Höhe trinken, du bekommst von ihr entsprechend der genauen Übereinstimmung deiner Ähnlichkeit der Eigenschaften!

Die Unendlichkeit ist immer vor dir, doch wie viel bekommst du von ihr? Tröpfchenweise, durch eine winzige Öffnung. Warum? Weil du nicht in der Lage bist, eine größere Öffnung (Nekew) zu machen, dir fehlt das Verlangen (Nekewa) dazu.

Deshalb spielt es keine Rolle, auf welcher Stufe sich die Gruppe befindet. Werden Menschen etwa in 200 Jahren näher an das Ende der Korrektur sein, und wird derjenige, der dann in die Gruppe kommt, es leichter haben? – Nein, der Schöpfer, das höhere Lenkungssystem, kann auf kein einziges Gramm Anstrengung eines Menschen verzichten, denn diese Anstrengung wird ihm bei dem korrigierten Endverlangen fehlen, und es wird unvollendet bleiben.

Jeder Mensch muss alle Korrekturen durchlaufen. Wann genau er erwacht, hängt von der Korrekturabfolge der Seelen im Gesamtsystem ab. Doch alle machen die gleiche Arbeit durch.

Später, aus der Unendlichkeit, wirst du erkennen, wie vollkommen alle Zustände für jede Seele durchgeplant wurden – in völliger Gleichheit zwischen allen, unabhängig davon, welchem Teil der Gesamtseele von Adam sie angehören. Weil jede Seele die gesamte Seele von Adam erkennt.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu den Geschöpfen“ vom 06.10.2010

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Sohar-Unterricht auf Russisch vom 04.07.10

Der Himmel und die Erde

Pp.: 151-160
151. Rabbi Schimon hat geöffnet (enthüllt) und gesagt: „Zunächst hat der Schöpfer den Himmel und die Erde geschaffen“.

Man muss das Gesagte anschauen, weil jeder, der behauptet, dass es einen anderen Schöpfer gibt, aus der Welt verloren geht.  Wie gesagt: „Diejenigen, die behaupten, dass es einen anderen Schöpfer gibt, gehen sowohl von der Erde als auch vom Himmel verloren, weil es keinen anderen Schöpfer außer dem Dominus gibt. “

Der Himmel ist die Eigenschaft des Schöpfers, Bina, die Eigenschaft des Gebens.

Die Erde ist die Eigenschaft des Geschöpfes, Malchut, die Eigenschaft des Empfangens

Ursprünglich ist das ganze Weltall mit Hilfe dieser zwei entgegengesetzten Kräfte geschaffen worden. Auf ihrer Kombination stützen sich die Handlungen aller Objekte und der Erscheinungen im Universum.

Die geistige Arbeit in drei Linien ist auf den Prinzipien des Gleichgewichtes zwischen der Selbstsucht und dem Altruismus, dem Empfangen und dem Geben gegründet.

Die Linke Linie ist die Erde oder der Wunsch zu empfangen, und die Rechte Linie ist der Himmel oder der Wunsch zu geben.
Zwischen den beiden befindet sich der Mensch, der diese Eigenschaften in sich einer bestimmten Ordnung in aufnimmt:

• Der Aufstieg über die Selbstsucht mit Hilfe der Eigenschaft des Gebens;

• Die Heranziehung der Eigenschaft des Empfangens je nach dem Erwerb der Eigenschaft des Gebens;

• Die Bildung der mittleren Linie auf ihrer Grundlage.

Die Mittlere Linie, die aus der Kombination zweier Kräfte besteht, schafft solch ein geistiges Gleichgewicht, das „der Mensch“ heißt.

Der Mensch ist kein physiologischer Körper, sondern die Eigenschaft, die wir in uns entwickeln, ausgehend von unserem Punkt im Herzen.

Mit Hilfe der Kräfte des Empfangens und des Gebens dehnen wir den Punkt im Herzen bis zum höchsten Zustand, der sowohl den Himmel als auch die Erde einschließt.

Die Wissenschaft der Kabbala ist eine praktische Enthüllung des Schöpfers in der Welt. Wir müssen ständig in uns den Wunsch entwickeln, der danach strebt.

Solchen Wunsch kann man nur von der Umgebung bekommen, unter deren Einfluss sich die vollwertige Forderung in uns entwickelt, den Schöpfer zu enthüllen.

Jeder von uns hat nur einen Punkt im Herzen – ein sehr kleiner Wunsch, der zur höchsten Welt gewendet ist.
Um ihn zu enthüllen, braucht man ein riesiges Potential oder die Kraft, die unseren Wunsch ausdehnen wird und dem Licht den Eingang öffnet.

Die Teilnahme an den Kongressen, das Streben zur Vereinigung ermöglichen uns, vom gegenseitigen, geistigen Wunsch durchdrungen zu werden.

Die Wünsche der anderen in uns aufnehmend, werden wir den Weg dem Licht öffnen, das zur Quelle zurückführt.

Aus einem Unterricht “zum Buch Sohar”, von 04.07.2010

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