Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Pyramide'

Ein Dreieck das zum Kreis wird

Frage: Liegt der wahre Egoismus in den Massen, die sich nicht selbst korrigieren sollten?

Antwort: Nein, der größte Egoismus existiert gerade in der Verbindung der Menschen, die auf das Spirituelle ausgerichtet sind. Sie sind es aber auch, die ihn korrigieren.

Wenn man es als eine Pyramide betrachtet, gibt es an der Spitze eine sehr kleine Zahl von Menschen die den Sinn des Lebens verstehen und erkennen und am unteren Ende befindet sich die große Masse.

Betrachtet man die Pyramide von der Seite des Egoismus aus, so ergibt sich das umgekehrte Bild. Der größte Egoismus befindet sich bei den Einzelnen und der kleinste bei den Massen. Was für einen Egoismus haben sie?! Was wollen sie vom Leben?! Schenken Sie ihnen ein wenig von dieser Welt: Fußball, Urlaub, eine Flasche Bier, einen Fernseher.

Frage: Wollen Sie damit sagen, dass selbst in unserer Zeit, in der sich die Welt globalisiert und auf eine Korrektur zusteuert, diese Spaltung weiter bestehen wird?

Antwort: Nein, sie wird nicht bleiben. Das hohe Dreieck und das niedrige Dreieck werden durch den Davidstern symbolisiert und gehen schließlich in einen Kreis über.

Wenn es eine absolut vollständige Ergänzung gibt, die gegenseitige Einbeziehung aller Teile in alle Teile: egoistisch und altruistisch, gebend und empfangend, unterlegen und überlegen, rechts und links, dann wird die ganze Schöpfung eine einheitliche Kugel. Diese Kugel, die sich ewig, perfekt und harmonisch anfühlt, geht durch das „Nadelöhr“ in die nächste Dimension.

Aus einer Fernsehsendung. 

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Tausend Menschen werden hereinkommen, um zu lernen, und zum Licht werden wir alle wie eine Eins hinausgehen

Die Weisen haben gesagt: „Tausenden kommen zum Lernen, aber nur einem wird das Licht offenbart“. Diese tausend Menschen haben die Möglichkeit geschaffen, dass einer zum Licht hinaufsteigen kann, da alles in der Welt nach einer Pyramide aufgebaut ist. Anders ist es unmöglich.

Aus dem ganzen unbelebten Niveau erscheint eine Pflanze. Aus dem gesamten Pflanzenniveau – ein Tier. Deshalb ist es unmöglich, ohne diese Tausend, die begonnen haben, zu lernen, einen einzigen ans Licht heranzuführen.

Diese tausend Menschen bilden ein spirituelles Gefäß. Als Ergebnis ihrer Arbeit erscheint jene Kraft, die folglich das Licht hervorruft. Das heißt, sie erreichen die Stufe der allgemeinen Einheit.

Auszug aus der Lektion nach einem Artikel von Rabasch, 09.11.2011

Wie kann man das Licht an alle weiterleiten

Die Struktur der Welt kann man in Form einer Pyramide darstellen, in der es mehrere Schichten gibt. Oben befinden sich die Menschen mit dem Punkt im Herzen (•). Solche Menschen lebten zu allen Zeiten und strebten nach der Eigenschaft des Gebens, weil es in ihrem „Herz“, d.h. in ihrem Verlangen zu genießen, „den Punkt“ aus der spirituellen Welt gibt. Die natürliche Selbstsucht und der Punkt im Herzen kann man mit zwei „Zügel“ vergleichen. Mit Hilfe dieser zwei „Zügel“ und der Umgebung, können die Menschen, die nach Spiritualität streben, aufsteigen, weil sie auf sich die Kraft des Gebens einwirken lassen.

Bei allen anderen Menschen gibt es keinen Punkt im Herz, ihre Verlangen sind nur auf den gewöhnlichen Selbstgenuss gerichtet. Nachdem die Menschen mit dem Punkt im Herzen (wir) das Licht empfangen, geht es auch zur folgenden Schicht herüber.

Hier gibt es verschiedene Menschen, einschließlich die Wissenschaftler, die unsere Botschaft über die integrale Welt schneller verstehen können. Durch ihre Forschungen können sie unsere Aussagen nachvollziehen, und wir sollten sie deshalb zu unseren Partnern machen. Ein gebildeter Mensch kann aus der heutigen Entwicklung verstehen, dass die Welt ganzheitlich betrachtet werden muss. Und es ist eben die Forderung der Natur. Es gibt viele Tausende von diesen Menschen: Wissenschaftler, Ökonomen, Soziologen, Politologen usw.. Wir sollten mit ihnen kooperieren.

Außerdem gibt es noch Politiker, Magnaten usw.. Wir sollen sie mit Hilfe der Wissenschaftler über die komplizierte Weltsituation aufklären. Auf der einer Seite können uns Kriege erwarten und auf der anderen Seite ist die Vereinigung dringend erforderlich, um der Gewalt auf dem Planeten vorzubeugen. Die nächste Schicht, die uns hören wird, sind die Menschen, die etwas zu verlieren haben, es ist die wirtschaftliche – politische Elite.

Die Politiker und die Reichen werden mit einem neuen Problem konfrontiert, sie werden gehasst. Die Krise wird die Welt, mit den Politikern und den Reichen an der Spitze, beherrschen. Noch gestern hatten die Menschen Respekt vor ihrem Reichtum und heute werden sie gehasst. Diese Erscheinung wird sich bald bis zur Brutalität verschärfen, und sie werden einen schweren Druck fühlen.

Und in diesem Moment werden wir ihnen zusammen mit den Wissenschaftlern die Lösung anbieten können. Da es keinen anderen Weg gibt, müssen wir die allmählichen Veränderungen in der Gesellschaft vorbereiten. Was wir brauchen ist eine globale Erziehung. Sie ist heute lebensnotwendig.

So erreichen wir die Hauptschicht der Pyramide – das Volk, die Massen, die die Gesetze der neuen Welt studieren werden.

Es wird einfach sein, unsere Idee umzusetzen. Denn in der kurzen Zeit wird die Arbeitslosigkeit alle Rekorde schlagen. Die Wirtschaft wird nur die grundlegenden Bedürfnisse gewährleisten. Die Menschen werden sich keine überflüssigen Sachen leisten können. Eine riesige Zahl von Menschen wird ohne Beschäftigung bleiben, und sie werden gezwungen sein, sich dem Studium zu widmen. Das Studium wird also eine Art Ersatz für die Arbeit sein.

Allmählich wird das neue System aufgebaut. Angenommen, alle Menschen werden halbtags arbeiten, und die andere Hälfte des Tages lernen. Wer seinen Pflichten nachgeht, bekommt sein Gehalt angerechnet.

Auf diese Weise wird die ganze Pyramide die Übereinstimmung mit den Forderungen des globalen Netzes erreichen, in welches sich die neue Welt verwandelt.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Ein Gebot“, 07.10.2011

Botschafter der Höheren Welt

Heute haben wir alle Möglichkeiten spirituelle Fortschritte zu machen und das Wissen der Kabbala in der ganzen Welt zu verbreiten.

Indem wir in unserer weltweit vertretenen Gruppe unsere spirituellen Funken „die Punkte im Herzen“ verbinden, handeln wir als Vertreter eines höheren, spirituellen Systems in unserer Welt; und verbreiten ausserdem gemeinsam die Weisheit der Kabbala. Wir benötigen nichts anderes.

Wir sind an der Spitze der Pyramide der menschlichen Entwicklung. In dem Maße wie wir uns verbinden, wird dies die gesamte Welt beeinflussen. Und wir müssen auch die gesamte Welt uns näher bringen.

Dennoch sollten wir nicht denken, dass die gesamte Welt Kabbala studieren muss, oder dass alle Menschen verstehen müssen, was das ist. Überhaupt nicht! Das ist wie in einem Menschlichen Körper: 99% ist aus Materie beschaffen, die vom Gehirn gelenkt wird. Derzeit besteht das Gehirn aus den Menschen, die nach Spiritualität streben.

Der Rest wird diese Struktur der Welt akzeptieren. Dieses Bewusstsein wird sie erreichen und sie werden sich uns annähern. In ähnlicher Weise jedoch, wie heute die Mehrheit der Menschen ein normales Leben führt und kein Bedürfnis nach großen Errungenschaften verspürt, wird auch in der Zukunft der Rest der Menschen sich am spirituellen Prozess in passiver Weise beteiligen.

Aus dem Unterricht 1, WE! Kongress 01.04.2011

Die Gesellschaft der Zukunft mitten in der antiken Welt

Frage: Warum haben die Kabbalisten Tausende von Jahren die Kabbala vor dem Volk Israel verborgen, dabei aber ihre Geheimnisse den griechischen Philosophen offenbart?

Meine Antwort: Aber das geschah noch Hunderte von Jahren vor der Zerstörung des zweiten Tempels. Zu der Zeit kamen viele Wissenschaftler und Philosophen der Weltvölker, und nicht nur die Griechen, um bei den Kabbalisten zu lernen. Sie erforschten das Volk Israel und wollten es verstehen.

Zum Beispiel, Alexander der Große, welcher als Ziel die Verbreitung der Zivilisation auf der ganzen Welt vorhatte. Er umgab sich mit Wissenschaftlern und Philosophen, welche das Leben des Volkes Israel damals erforschten. Deswegen stand er im guten Verhätnis zu diesem Volk.

Die Wissenschaftler versuchten, die Weisheit des uralten Volkes Israel zu verstehen, welches nach spirituellen Gesetzen lebte. Diese Weisheit war mit bloßem Auge zu erkennen, und es war offensichtlich, dass dieses Volk, wenn man Staat und Gesellschaft betrachtete, nach besonderen Bräuchen lebte.

Es bestand ein großer Unterschied in der Lebensweise zwischen dem Volk Israel und den anderen Völkern, wir sprechen naemlich über sehr alte Zeiten. In Israel herrschte damals ein vollkommenes soziales System, der Mensch war vollkommen geschützt, viel besser, als jetzt mit der modernen Krankenkasse und Arbeitslosengeld.

Diese Zeit wird im Talmud folgendermaßen beschrieben: Es gab kein Kind, das nicht lesen und rechnen konnte und die Ordnung der Welt nicht kannte! Das Bildungssystem (der Leviten) hat das ganze Volk eingeschlossen. Es war so noch von Moses in der Wüste, nach dem Auszug aus Ägypten, organisiert worden.

Es gab keine Rechtlosigkeit, wie es geschrieben steht: „Der Mensch, der sich einen Sklaven kauft, kauft sich einen Herren!“ Es gab keine Aufteiltung der Gesellschaft in höhere und niedrigere Schichten. Die Menschen wurden nicht nach ihren Wohlstand verehrt, wie es in anderen Völkern üblich war. Stattdessen wurden die Weisen verehrt.

Die Menschen, die aus anderen Ländern kamen, waren erstaunt und konnten nicht verstehen, wie so etwas möglich ist. Angenommen, es ist möglich, in einer kleinen Gemeinde solche Regeln aufzustellen, doch in der gesamten Nation?! Denn aus Ägypten kamen drei Millionen Menschen, welche sich noch vermehrt haben! Zu diesen Zeiten war es ein großes Volk.

Es existierte Einigkeit im Volk, ein Gerichtssystem, besondere Bräuche und Feiertage, ein genauer Kalender, nach welchem das Volk lebte. Es war alles organisiert, wie in einem exakten Uhrwerk, abgestimmt mit der höheren Uhr. Nach dieser Uhr richtete sich das ganze Leben der Gesellschaft, es war ein absolut volkommenes System, genau enstprechend dem spirituellen.

Und jeder wusste, was zu tun war, er fühlte es in seinem Inneren! Es bestand keine Notwendigkeit fuer einen Herrscher, der die Ordnung mit Hilfe der Kraft einer Armee und von Aufsehern herstellte, die prüfen und bestrafen sollten. Jeder Mensch fühlte, wie er sich zu verhalten hatte, es war eine Gesellschaft der allgemeinen Gleichheit.

Der König diente dem Volk, und strebte nicht nach Macht. Es war eine vollkommen gegenteilige Pyramide: Derjenige, der oben stand, fühlte eine größere Verantwortung den Anderen gegenüber. Es bestand ein enormer Unterschied zum Leben der andren Völker, und deswegen kamen ihre Weisen, um zu lernen. Es war eine Epoche der Propheten, und die antiken Wissenschaftler der Weltvölker übernahmen von ihnen viel Wissen.

Es war nur natürlich, so wie Abraham Babylon korrigieren wollte, so konnten auch die Propheten keinem den Wunsch, die Gesetze des Universums zu erlernen, verwehren.

Auszug aus einem Unterricht über den Artikel „Kabbala und Philosophie“, 10.01.2011

Der Hauptgedanke

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann man

„das gemeinsame Gebet“ auf dem Kongress vollbringen? Welchen Gedanken und die Absicht bezüglich der Umgebung soll ich im Laufe des Kongresses festhalten?

Meine Antwort: Zum Kongress werden 7000 Menschen ankommen, eine kolossale Kraft! Wenn diese Menschen beginnen, sich zu verbinden, sowohl die Erfahrenen, als auch die Anfänger – wenn sie einfach in diesem Prozess sein wollen, dann genügt es vorerst.

Denn in der Spiritualität zählt die qualitative Kraft und nicht die quantitative. Wenn es einen Blindenführer gibt, welcher den Weg kennt, dann folgen ihm alle anderen, und er bringt sie zum Ziel.

Wir haben schon eine große und erfahrene Gruppe, die seit 15 Jahren studiert. Diese Menschen verstehen und wissen, was zu tun ist. Selbst wenn noch Tausende von Neulingen hinzukommen würden, spielt es keine Rolle, denn der Geist verbreitet sich von der Spitze der Pyramide.

Deshalb schließen sich alle an eine Richtung an und aus „vielen“ wird „Eins“: „wie ein Mensch mit einem Herz“. Aus der Erfahrung der vorigen Kongresse wissen wir, dass es auf diese Weise geschieht.

Jeder empfängt während des Kongresses verschiedene innere Eindrücke: manchmal möchte man weglaufen, manchmal zurückkommen. Diese Zustände bezeugt die Macht der inneren Arbeit, die Intensität der Korrekturen und der Klärungen, die der Mensch durchgeht.

Im Laufe dieser drei Tage erreicht man die Ergebnisse, die man nicht im Laufe des Jahres erreichen kann. Deshalb ist der Aufenthalt auf dem Kongress außerordentlich nützlich.

Jeden Tag gebe ich auf dem Kongress drei Vorlesungen, außerdem gibt es die Versammlungen der Freunde, die Seminare, die kulturellen Abende, die gemeinsame Mahle und andere Veranstaltungen.

Sie alle sind auf die Bildung einer Einheit gezielt: um den Schöpfer zu eröffnen, sollen wir uns in ein Ganzes verwandeln. Daraus wird klar, was die Regel „Liebe deinen Nächsten, wie sich selbst“ bedeutet.

Durch die Handlungen in solcher Richtung werden wir unbedingt etwas erreichen. Auch wenn die unendliche Verbindung vorerst nicht erreichbar ist, können wir ihren 125zigsten Teil, die niedrigste spirituelle Stufe erlangen.

Dann werden wir eben fühlen, dass zwischen uns das kleine Leuchten existiert, welches uns die Empfindung des Geisteslebens gibt. In dieser Empfindung leben wir über unserem Körper, nehmen das andere Gebiet, die andere Dimension im Vergleich zu unseren körperlichen Sinnesorganen wahr.

Das alles wird durch die Verbindung zwischen uns, durch das gemeinsame Gebet erreicht. „Das Gebet“ bedeutet, dass ich um die Fähigkeiten bitte, vielen Menschen geben zu können, um dadurch – den Schöpfer zu enthüllen.

Die Frage: In welchem Moment des Kongresses kann man solche Empfindung erwarten?

Meine Antwort: Es hängt von der Kongressvorbereitung ab. Wenn wir uns richtig vorbereiten werden – dann werden wir das Material und die Themen der Vorlesungen kennen, die Lieder mitsingen können, an der Zusammenstellung der Fragen teilnehmen, diese dann beantworten – dann wird uns nichts daran hindern, am Ende des ersten Tages die gegenseitige Verbindung und die höhere Kraft zu fühlen, die uns verbindet.

Aus dem Programm „Kabbala für die Anfänger“, 11.10.2010

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Alle werden die Stimme des Schöpfers hören

Die erste Stufe der Bürgschaft ist die erste Stufe der spirituellen Leiter. Diese ganze Leiter ist die Umsetzung von Bürgschaftsbedingungen: von 0 bis 100%, bis zur 125. Stufe.

Aus diesem Grund versuchen wir auf dem Kongress, die allererste Bedingung für die Bürgschaft auf der einfachsten Ebene zu erreichen und uns wenigstens eine Zeitlang daran festzuhalten.

Und das ist möglich, wenn wir das alle gemeinsam leidenschaftlich wollen und dieses Bestreben aneinander weitergeben können. Einen solchen Zustand kann nur ein kleiner Teil von Menschen bewusst erlangen, alle anderen werden sich anschließen.

Denn wir sind miteinander zu einem spirituellen Schema „Parzuf“ verbunden, das die Form einer Pyramide mit einer Spitze (Männer zwischen 20 und 60 Jahren, mit einer Stärke von 60х10.000) sowie unteren Schichten (sogenannte Greise, Frauen und Kinder) hat, doch letztendlich vereinen wir uns zu einer Gruppe (einem Volk), das „am Berg Sinai steht“.

Und wenn der Kernteil, „Männer zwischen 20 und 60 Jahren“, eine Bürgschaft eingeht, schließen sich alle anderen, die Anfänger, ihnen an.

Alle ordnen sich in eine Gesamtheit ein und werden als „ein Volk“ bezeichnet, indem sie die spirituelle Enthüllung erlangen. Es steht geschrieben, dass das gesamte Volk die Stimme des Schöpfers vom Berg Sinai hörte.

Doch die Bedingung für die Bürgschaft an sich wird zuerst von der Kerngruppe eingegangen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Lehre der Kabbala und deren Wesen“ vom 14.10.2010

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Wie kann man alle Pyramiden zu einer einzigen verbinden

Die Pyramide, auf der die ganze Natur beruht, beinhaltet die vier Bewusstseinsebenen: unbelebtes, pflanzliches, tierisches und menschliches – und befindet sich innerhalb jedes Menschen.

Und sie ist immer in seinem Inneren, das heißt jeder Mensch vereint in sich alle Wünsche. Deshalb muss er sich bewusst werden, dass die Wünsche in Form dieser Pyramide angeordnet sein sollen – das heißt nach der Reihenfolge der Prioritäten.

Du kannst nicht vollständig von der Realität losgelöst werden und ungestört in der Spiritualität schweben – denn dieser Zustand wäre nicht richtig! Es bedeutet, dass du deine Wünsche nicht kontrollierst, du siehst sie nicht und fühlst sie nicht.

Folglich musst du das ganze System betrachten können, um zu erkennen, zu welcher Bewusstseinsebene dein innerer Wunsch gehört: zur unbelebten, pflanzlichen, tierischen oder zur menschlichen.

Dies ist mein vollständiges geistiges Kli – HaWaYa (jud-hej-waw-hej), und ich arbeite mit diesen Wünschen, indem ich für jeden Wunsch einen eigenen Schirm aufbaue. Dadurch wird die Seele in meinen Händen festgehalten!

Es ist klar, dass hierfür die Hilfe der Umgebung und des höheren Lichtes benötigt wird, aber diese geistige Konstruktion soll „vor mir“ sein.

Selbst wenn es vorkommt, dass ich mich irre und in der zufälligen egoistischen Berechnung sündige – trotzdem muss ich mir vollkommen bewusst sein was mit mir geschieht.

Sowohl die ganze Welt, als auch jeder einzelne Mensch ist nach dieser Pyramide aufgebaut, und durch diese Pyramiden der Wünsche verbinden wir uns miteinander.

Wir können nichts in dieser Welt korrigieren, bis wir uns im Gipfel unserer Pyramiden, in ihrem höchsten Punkt, in der Verschmelzung mit dem Schöpfer verbinden.

Dann wird alles ausgewogen sein und sich in ein vollkommenes System verbinden. Wir können unsere Pyramiden nur in diesem höchsten Punkt der Verschmelzung richtig verbinden.

Folglich werden wir erkennen, dass alle unsere Wünsche und Eigenschaften gut und notwendig sind, wenn sie sich vermischen und einander in ein Ganzes ergänzen!

Aus dem Morgenunterricht am 29.07.2010

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Warum geht es mir schlecht, obwohl ich alles habe?

Eine Frage, die ich erhielt: Was muss ein Mensch tun, wenn er sich in dieser Welt zurecht finden will? Bis jetzt musste er nur an sich selbst denken, aber nun entdeckt er, dass er sich mit anderen aktiv vereinigen muss. Reicht es aus, dass seine alleinige Absicht seine eigene Erlösung ist?

Meine Antwort: Ja, es ist genug. Der Beginn des Erwachens eines Menschen ist die Frage: „Was ist der Sinn meines Lebens?“ Aber wenn jemand diese Frage stellt, ist es wichtig, genau zu verstehen, was es bedeutet. Entweder geht es ihm schlecht in materieller Hinsicht: Er wurde vom Arbeitgeber entlassen und hat alle Arten von Problemen, Krankheiten und Schwierigkeiten. Oder er fühlt sich schlecht und leer, obwohl er alles hat und nichts im Leben ihn erfüllt; alles ist sinnlos und leer.

Es gibt Menschen, die in materieller Hinsicht Schlechtes tun, und das ist der Teil der Menschheit, der sich im unteren Teil der Pyramide befindet. Sie wollen nur etwas darüber erfahren, wie sie sich in der materiellen Welt erfüllen können. Und dann gibt es Menschen, die sich schlecht fühlen, nicht nur weil sie materielle Vergnügen vermissen. Selbst wenn sie alles haben, fühlen sie sich, als ob sie nichts haben. Der Grund dafür ist, dass ein neues, nicht-materielles Verlangen in ihnen erwacht ist – der Punkt im Herzen.

Wenn der Punkt im Herzen in einem Menschen erwacht, bedeutet es, dass ein neues Verlangen oder eine neue Eigenschaft in ihm entsteht. Von diesem Verlangen spricht die Kabbala und erklärt, warum Sie kein Glück in dieser Welt mehr finden können. Also, fangen Sie an und enthüllen Sie die Höhere Welt. Entdecken Sie, wie wundersam der Schöpfer ist. Letzten Endes haben Sie gar keine andere Wahl.

Die sozialen Hierarchien der Vergangenheit gelten nicht mehr

Bis heute fand die Entwicklung der Menschheit innerhalb definierter Grenzen und klarer Hierarchien wie Religion statt. Ein Mensch wusste immer, was er mit seinem Leben anfangen wird, und wie er sich entwickeln würde. Wenn sein Vater ein Schmied war, würde er Schmied werden. War er im Schneiderei-Geschäft, musste er sich anziehen, wie sich ein Schneider anziehen sollte. Alles und jeder hatte verschiedene Rollen und Funktionen, und Leute akzeptierten diese Grenzen, weil sie ihre Beziehungen brauchten, um einer Hierarchie zu folgen.

Was sind die Vorteile einer Hierarchie? Angenommen, ich bin auf einer bestimmten Stufe. Daraus folgt, dass ich will, dass die Leute über mir so stark wie möglich sind, damit sie im Stande sind, mich vor denjenigen zu schützen, die unter mir sind und eine Gefahr für mich darstellen könnten. Außerdem, wer auch immer an der Spitze dieser Pyramide ist, muss gnadenlos und stark sein; er muss Angst und deshalb auch Liebe erwecken. Das Einzige, das höher sein kann als er, ist die Höhere Kraft, die ihn schützt.

Diese Pyramide bestand immer – bis zu unserer Generation. Leute haben sie immer geschützt, sich darin entwickelt und sie bewahren wollen. Diese Hierarchien, wo eine Person von einer anderen unterjocht wird, waren für die Menschen sehr wichtig. Zum Beispiel: Hauptmann, Leutnant, Unteroffizier, usw.

Aber heute liegt die Pyramide in Trümmern. Ehemalige Rollen gelten nicht mehr. Von jetzt an müssen wir weitergehen und ein neues System von Beziehungen bauen. Und die einzige Art, wie wir sie bauen können, ist durch das Studium der Kabbala.

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