Jeder ist zu einer solchen übernatürlichen Anstrengung fähig
Wir brauchen lediglich zu wollen, uns zu verbinden, und das Licht verbindet uns.
In jedem von uns gibt es ein Verlangen, das über Jahrtausende entwickelt wurde, und einen Punkt im Herzen, der mich in irgendeine unbestimmte Richtung zieht.
Doch das ist nicht genug! Es entsteht ein Dipol, ein gespaltenes Verlangen, der eine Teil davon zieht in die eine Richtung, in diese Welt, und der andere Teil, der „Punkt im Herzen“, zieht in die andere Richtung. Was soll ich mit dieser Spaltung tun? – Nur das eine Verlangen von dem anderen überwinden lassen.
Aus diesem Grund komme ich in die Gruppe und erhalte von ihr ein zusätzliches Verlangen zum Punkt im Herzen, und zwar dadurch, dass ich meine Kraft in die Gruppe investiere und nicht mehr versuche, einen Durchbruch in die spirituelle Welt auf direktem Wege zu schaffen, sondern wie es geschrieben steht: „Von der Liebe zu den Geschöpfen zur Liebe zum Schöpfer!“ Das heißt, ich investiere Kraft in das vereinte Verlangen.
Und dann erhalte ich von der Gruppe die Kraft, die meine ursprüngliche Kraft von dem Punkt im Herzen und zusätzlich das, was ich von der Gruppe erhalten habe, enthält. Diese zusätzliche Kraft, die ich erhalte, nennt sich „spirituelles Bestreben“ (Ishtokekut).
Und mein ursprüngliches Verlangen nennt sich Razon. Deshalb weisen die Kabbalisten darauf hin, dass für die Erreichung der höheren Welt „Razon we Ishtokekut“ notwendig sind (s. TES, Teil 1).
Und genau dieses Bestreben über meinem natürlichen Verlangen wird vom darauf einwirkenden Licht korrigiert, das Licht vollzieht Veränderungen in mir, es verbindet mich mit den Anderen zu einem gemeinsamen Verlangen, zu einem Ort, an dem sich der Schöpfer enthüllt.
Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Freiheit des Willens“ vom 10.12.2010





Die Nächstenliebe bedeutet, dass ich den Wunsch meines Nächsten gefühlt und mir angeeignet habe.
Unser Hauptproblem besteht darin, dass wir die Kraft der Gedanken unterschätzen. Eine auf die Verbindung in ein System gerichtete innere Konzentration, dort wo wir alle zusammen sind, ist notwendig. So finden wir das Wesen der Tora, ihrer Methodik, unsere innere Kraft.
Wir dürfen nicht vergessen, dass das Wichtigste die Einwirkung des höheren Lichtes auf uns ist! Das ist die Hauptkomponente, die wir immer wieder vergessen. Wenn das Licht auf uns einwirkt, lässt es uns ein wenig die andere Seite, die Natur des Gebens, spüren. Und jener kleine Funke von ihr, der in uns existiert, beginnt zu wachsen.Ich befinde mich ganz und gar innerhalb meines großen Egoismus, und mir ist lediglich dieser eine Funke des Gebens, der Punkt im Herzen, gegeben. Und wenn ich die kabbalistischen Bücher studiere und mit Freunden arbeite und mich mit ihnen verbinden will, ziehe ich damit das umgebende Licht an, das mich zur Quelle zurückführt.


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