Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Psychologie'

Die materialistische Psychologie der Liebe

Die Liebe bezieht sich nicht auf unsere Welt. Wenn du gegenüber den anderen die Liebe empfindest, dann bedeutet es, dass deine Seele in dir zu handeln beginnt.

Und jetzt hast du von dieser Seele nur einen zerbrochenen Punkt. Wenn du aus diesem Punkt heraus, die Beziehungen der Liebe zu anderen Menschen aufbaust und einen „Vektor“ der Absicht, eine Bestrebung, die Liebe heißt, schaffst, dann wird diese Absicht zu deiner Seele.

Denn diese Absicht wird auf deinem Wunsch zu genießen aufgebaut, der mittels der Absicht „um des Gebens willen“ korrigiert wurde. Das heißt die Liebe eben.

Wenn du solche Absicht erreichst, dann wirst du schon zu einer spirituellen Persönlichkeit. In dieser Beziehung zu dem anderen Menschen beginnst du, das Licht NARANCHAJ, die höheren Welten und alles was sich zwischen Dir und Ihm befindet zu empfinden.

Es dauert so lange, bis du ihn, wie dich selbst, wie ein Ganzes empfinden wirst. Das bedeutet, dass du die Welt der Unendlichkeit erreicht hast. Denn es bleiben keine Grenzen, keine Beschränkungen mehr. Das bedeutet nämlich die spirituelle Welt.

Zu allem, was geschieht, soll ich mich mit der Liebe verhalten. Aber wenn mich jemand mit dem Messer angreift, was soll ich dann machen? Ich soll auch ein Messer nehmen und ihn mit der Liebe töten… So ist das Gesetz eben. Und wenn zu mir der Lewy – Kassierer der Steuern kommt und sagt, dass ich bezahlen soll, dann bezahle ich auch. In meinem Herzen kann ich über die leere Tasche weinen, aber meine Seele wird sich freuen.

Man muss verstehen, dass unsere Beziehung zum Nächsten auf unserem Wunsch zu genießen und seiner Korrektur für das Geben aufgebaut ist! Wenn ich alle Bedürfnisse eines anderen Menschen nehme und sie erfülle, unter der Benutzung von meinem eigenen Wunsch, dann bedeutet es, dass ich ihn liebe.

Und wenn ich meinen Wunsch beschränke, um dem anderen nicht zu schaden, dann befinde ich mich im Zustand „Des Gebens um des Gebens willen“ (Chafez Chessed), und nicht in der Liebe. Es steht geschrieben: „Was dir verhasst ist, das tue deinem Nächsten nicht an“, es ist eine Prüfung, wie ich mich verhalten soll. Wenn du selbst etwas nicht magst, dann tue es anderen nicht an.

Aber vielleicht liebt er etwas anderes? Das weiß ich nicht, ich prüfe es nur mittels eigener Wünsche. Das ist „die materialistische Psychologie“.

Und die Liebe bleibt auch innerhalb der materialistischen Psychologie. Aber ich fühle den anderen bis zu solchem Ausmaß, dass ich seine Wünsche empfinde. Deshalb nehme ich seine Wünsche und erfülle mich damit, womit ich sie mit Hilfe meiner Wünsche-Möglichkeiten tatsächlich erfüllen kann.

Wenn ich den Nächsten liebe und in mich seine Wünsche einsauge, dann kann ich seine Bitte (МАN) bis zur Welt der Unendlichkeit erheben! Er selbst kann das nicht machen, und ich kann es für ihn tun!

In der Spiritualität kann niemand von uns ein Stück direkt nehmen und in den Mund legen. Nur dann, wenn ich es dir gebe, und du es mir gibst. Und nur unter der Bedingung, dass ich genau weiß, was du willst, und du es von mir auch weißt! Dann kannst du mir dieses Stück in den Mund legen, und ich tue das gleiche für dich. So sind wir verbunden, und keiner von uns kann die Füllung alleine bekommen.

Und das alles soll hier, in dieser Welt geschehen! Das Licht der Unendlichkeit muss sich bis zu dieser Welt erstrecken, wie es geschrieben steht: „Und seine Beine werden auf dem Ölberg stehen“. Die spirituellen Beziehungen werden so sein, dass du auch im Materiellen nicht anders handeln können wirst.

Auszug aus einem Unterricht über den Artikel „Der allgemeine Charakter der Wissenschaft der Kabbala „, 12.01.2011

Geben aus Verzweiflung

Warum gibt der Mensch auf einmal auf und kämpft gegen die Leiden nicht weiter?

Das ist das Ergebnis seiner Informationsgene („Erinnerungen“, Reshimot).

Mit einem Tier passiert es nicht, weil es wie eine Maschine handelt und für sein Leben kämpfen wird bis zum Schluss, es verzweifelt nicht wie ein Mensch.

Das Tier kämpft verzweifelt oder flieht, es wird niemals den Schmerzen unterliegen. Nur der Mensch lässt die Hände hängen: es kommt wie es kommen soll, er hat „menschliche“ Informationsgene und handelt nicht instinktiv, wie eine Maschine, in der das Verlangen gegen die Leiden steht.

In diesem Punkt der Verzweiflung liegt die ganze menschliche Psychologie, wo der Mensch zum kämpfen aufhört und das Geschehene annimmt.

Denn unsere inneren Daten, „Reschimot“, sind das Ergebnis von der Zerbrechlichkeit der Seelen. Sogar in einem kleinem Reshimo gibt es eine Verbindung zum Höheren, zum Schöpfer, welcher mit uns auf der gebenden Stufe zerbrochen ist.

Und deshalb erwachen in uns unbewusst solche Eigenschaften, wo wir nicht mehr über das Nehmen denken, sondern bereit sind, über das Geben nachzudenken.

Auszug einem Unterricht ueber den Artikels „Frieden in der Welt“, 22.12.10

Universelle Formel der Natur

Viele Menschen verstehen, dass in der Welt nur eine Kraft am Werk ist – wir bezeichnen sie als die Macht der Natur. Die Menschen nennen Sie unterschiedlich: eine Kraft, ein Gott.
Aber diese Kraft ist keine Persönlichkeit, sondern ein Gesetz, eine universelle Formel der gesamten Natur, schon Einstein wollte diese Formel ableiten, um all die anderen Gesetze in sie einschließen zu könnten, all die anderen Formeln, auf allen Ebenen.
Diese universelle Formel hat die Kabbala schon vor langer Zeit aufgedeckt: auf einer Seite das Licht (y) – auf der anderen Seite das Verlangen (x), und in der Mitte die Funktion (f), welche diese beiden Seiten vereint, der antiegoistische Schirm. Hier ist die gesamte Formel, sehr einfach!

Unser Verlagen „multipliziert“ mit dem Schirm ist proportional dem Licht, welches wir entsprechend dieser Formel, empfangen können. Es gibt nichts außer diesen drei Komponenten!
Das Licht ist eine Konstante. Es ist immer unveränderbar. Das Verlangen, verändert sich ständig, allerdings unabhängig von unserem Willen. Unsere Aufgabe ist es, während der ganzen Zeit den Schirm aufrecht zu erhalten, das Gleichgewicht zwischen dem Licht und dem Verlangen!
Das ist die einzige Formel, die in der Natur existiert. Daraus können wir alle Gesetze der Chemie, Physik (auf der nicht lebenden Ebene des Verlangens), alle Gesetze der Pflanzenkunde und der Biologie (auf der pflanzlichen Ebene), Zoologie und Medizin (auf der tierischen Ebene), Psychologie (auf der Ebene der menschlichen Empfindungen), und auf der Ebene „Mensch“ und die Gesetze der höheren Ebene (höheren Welten) ableiten.
Überall wirkt ein und dieselbe einfache Formel. Es ist traurig, dass der Einstein nicht hier sein kann, er hätte sich letztendlich beruhigt! Obwohl er in der richtigen Richtung suchte, er wollte eine Abhängigkeit zwischen Licht (Leben) und der Masse (Verlangen / Materie) finden.

Aus einem Unterricht über den Artikel „Eine Dienerin, die zur Erbin ihrer Herrin wird“, 13.12.2010

Das Begreifen ist nur mit Hilfe der Kabbalamethode möglich

Baal HaSulam schreibt in seinem Artikel „Aus meinem Inneren heraus werde ich den Schöpfer erschauen“, im Kapitel „Das Begreifen der Erkenntnis – nur mit Hilfe der Methodik der Kabbala“, dass die Negation der Höheren Lenkung sich der Frage gleichen würde: „Wer hat solches ungewöhnlich weise Buch geschrieben?“, wobei die Antwort darauf wäre, dass es in Wirklichkeit keinen solchen Weisen in der Welt gibt, und alles nur deshalb geschah, weil sein kleiner Sohn Tinte auf die leeren Blätter vergossen hat – die Tinten sind auseinander gelaufen und bildeten folglich die Buchstaben, die sich in die Worte dieser ungewöhnlichen Wissenschaft verbunden haben.

Wenn die Menschen also das Vorhandensein der Höheren Lenkung verneinen, dann handeln sie nach dem Prinzip: was ich nicht fühle – existiert auch nicht!

Obwohl sie sehen, dass es für alles einen Grund gibt – wählen sie bewusst die materielle Herangehensweise. Alle unsere wissenschaftlichen Forschungen sind auf dem Studium der gegebenen Gründe aufgebaut, anderenfalls würden unsere Naturwissenschaften nichts beweisen können. Aber dabei verneinen sie weiterhin, dass es einen Grund für die ganze Schöpfung gibt.

Und obwohl der Mensch versteht, dass sein Wissen beschränkt ist und er vieles nicht empfängt, versucht er trotzdem zu beweisen, dass das Bild des Universums gerade solches ist, wie es momentan aussieht.

Um das Universum jedoch zu erforschen, muss man sich über seine Natur erheben. Ich kann irgendwelchen Zustand erst dann erforschen, wenn ich mich über ihn befinde: ich soll also ein Mensch sein, um das Tier untersuchen zu können. Das Tier ist nicht in der Lage, sich selbst zu erforschen.

Folglich kann ich nur jene Stufen untersuchen, die niedriger als meine heutige Stufe sind! In der Psychologie, die das Verhalten des Menschen erforscht, ist alles nur auf den realen, erfahrenen Tatsachen gegründet, denn wir können nicht höher als die Stufe „Mensch“ hinaufsteigen, d.h. ihn von oben anschauen, die Methodik der menschlichen Beziehungen, das System der Beziehungen, die Mentalität verstehen. Dennoch kommt es uns vor, als ob wir darin objektiv und erfahren sind.

Deshalb schreibt Baal HaSulam, dass er die materialistische Psychologie respektiert, weil sie mittlerweile auf den Fakten, auf der Forschung des Materials und der Form, die ins Material eingekleidet ist, begründet ist.

Solange der Mensch das Material der spirituellenWelt und die Form, die in dieses Material eingekleidet ist, nicht erforschen kann, kann er auch nichts über sich selbst aussagen! Es gleicht dem Beispiel mit dem Kater, der begonnen hat, das Verhalten des Menschen zu erforschen, um seine Taten zu erklären.

Deshalb sagt Baal HaSulam, dass das Begreifen nur mit Hilfe der Kabbalamethode möglich ist, weil sie uns auf die nächste Stufe des Bewusstseins erhebt.

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Nicht alle Mittel sind gut

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann ich mein Herz erweichen?

Meine Antwort: Mittels der Arbeit in der Gruppe, mittels der Beispielen, die wir einander zeigen, mittels des Lichtes, das wir während des Studiums heranziehen wollen.

Es gibt keine andere Möglichkeit. Suche die Mittel des geistigen Aufstiegs nicht dort, wo es sie definitiv nicht gibt: weder in der Psychologie, noch in allerlei Wissenschaften und Methodiken. Die ganze Arbeit wird in der Gruppe ermöglicht.

Es gibt die Freunde, und es gibt das Studium. Wieviel wir schaffen werden, aus dem Rat der Kabbalisten zu realisieren, wird unseren Handlungen zugeschrieben.

Wir können uns nirgendwohin von der Stelle unseres Zerbrechens entfernen. Wir werden darin die ganze Tiefe des Zerbrechens des geistigen Systems offenbaren .

Und hier, zwischen uns, sollen wir auch die Vereinigung, den Geist des Lebens, die Freude und die Bestrebung zum Ziel enthüllen.

Es gibt keine andere Möglichkeit sie zu finden. Der Schlüssel liegt in der gegenseitigen Hilfe. Ich soll von den Beispielen den Anderen lernen und, und ihnen als Beispiel dienen, wir sollen gemeinsam lernen.

Die Suche nach anderen Rezepten lenkt uns von dem ab, was die Kabbalisten uns hinterlassen haben, wir werden also noch mehr verwirrt werden. Es gibt keine andere Mittel, außer den Büchern, des Lehrers und den Freunden.

Wir sollen gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, unsere Verbindung oder ihren Mangel zu enthüllen, das Begreifen der Notwendigkeit, die Bürgschaft, die Energie, die gegenseitige Unterstützung und den Schöpfer unter uns aufzudecken.

Wenn wir die ganze Arbeit an einer Stelle fokussieren und darauf fixiert werden, dann kommen wir sehr schnell zum Ergebnis: entweder geben wir auf und ziehen uns zurück, oder wir beteiligen uns an diesem Prozess, gehen dadurch und erreichen das Ziel.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 26.09.2010

Eine psychologische Veränderung, die die Welt auf den Kopf stellt

Eine Frage, die ich erhielt: Warum schreibt Baal HaSulam, dass der Übergang zur Natur des Gebens nicht mehr als ein psychologisches Problem ist? Was ist so schwer daran?

Meine Antwort: Das psychologische Problem besteht darin, anzufangen, alles als ein beabsichtigtes äußeres Einwirken auf uns wahrzunehmen.

Später werden sich alle Welten für uns vereinen, doch noch ist das für uns eine Frage der Psychologie.

Wir müssen versuchen, uns ein wenig von uns selbst zu lösen, als ob wir uns von der Seite betrachten und einschätzen würden (Betrunkene haben manchmal ein ähnliches Gefühl der Spaltung).

Das Wichtigste ist, sich selbst einer Analyse zu unterziehen und zu erkennen, dass alles, was mit mir geschieht – sowohl im Herzen als auch im Verstand, und überhaupt in meinem ganzen Leben – der Schöpfer mit mir macht, Er erfüllt mich, steuert mich und spielt mit mir. Ich bin nicht ich, sondern Sein Spiel, und ich selbst beobachte es.

Was kann ich tun? Ich werde gänzlich von der inneren Erfüllung beherrscht, die Er mir gibt. Doch Er gab mir noch einen weiteren Punkt, den „archimedischen“ Punkt, damit ich von diesem Punkt aus mich selbst betrachten und sagen könnte: „Alles, was du denkst und was du spürst, kommt von Ihm“.

Frage: Und wie kann ich mich über diesen Zustand erheben?

Meine Antwort: Ich muss von Ihm verlangen, meine Natur zu verändern. Jedes Mal schafft er besondere äußere Bedingungen für mich, und jedes Mal muss ich Ihn darum bitten, dass Er die Bedingungen in mir drin (meine Eigenschaften) verändert und sie in Einklang mit den äußeren (Eigenschaften des Schöpfers) bringt.

Es ist so, als ob wir an einen Ort mit besonderen äußeren Bedingungen, die wir nicht aushalten können, gelangen würden. Für gewöhnlich wollen wir in solchen Fällen die Umgebung zu unseren Gunsten verändern.

Die „psychologische Veränderung“ besteht darin, zu verstehen, dass wir nicht die äußeren Bedingungen verändern, sondern uns selbst an die äußeren Bedingungen anpassen müssen, weil es unmöglich ist, sie zu verändern.

Wir können uns selbst an die neue Umgebung anpassen, dann werden wir uns in ihr wohlfühlen! Diese psychologische Veränderung bedeutet eine neue Einstellung gegenüber den Veränderungen, die die Menschheit heutzutage durchmacht.

Wir aber wollen immer noch, wie auch im Laufe unserer ganzen Geschichte, die Umgebung verändern und die Welt nach unseren Vorstellungen gestalten.

Doch wir befinden uns bereits in einem anderen Programm, und diese Welt (d.h. der Schöpfer, der das alles inszeniert) verlangt jetzt von uns, dass wir selbst anfangen uns ihr entsprechend zu verändern.

Um mich herum entstehen neue Bedingungen: es kommt Finsternis in die Welt, alles gerät durcheinander, zieht sich zusammen, wird kompliziert und beängstigend – doch ich muss darum bitten, nicht die Welt um mich herum, sondern mich selbst zu verändern.

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Die innere Arbeit eines Kabbalisten findet in drei Linien statt

Eine Frage, die ich erhielt: Worin unterscheidet sich ein Chasside von einem Kabbalisten?

Meine Antwort: Ein Chasside möchte seine egoistischen Eigenschaften auslöschen. Er ist völlig im Licht der Gnade (Chessed) eingetaucht, welches sich nicht in die Höhe ausdehnt, sondern nur in der Breite.

In diesem Zustand denkt der Mensch, dass alles einfach und gut ist, der Schöpfer ist die einzige Kraft, die überall und in allem präsent ist; es gibt nichts außer Ihm. Ich lebe in der Welt des Schöpfers, wo es keinen Egoismus gibt, und ich alles mit Freuden akzeptiere und keine Zweifel hege. Dies ist eine wundervolle Lebenseinstellung für kleine Leute, weil sie sofort mit Dank alles als vom Schöpfer kommend akzeptieren. Dies ist auch eine große psychologische Hilfe in allen schwierigen Lebenslagen. Wenn man jedoch diese Einstellung hat, dann arbeitet man nicht mit seinem Egoismus.

Ein Kabbalist andererseits verwendet seine egoistischen Verlangen (die linke Linie) und fügt sie der rechten Linie hinzu. Die rechte Linie muss gegenwärtig sein und man muss sie auf jeden Fall zuerst erlangen. Von dort aus muss alles begonnen werden. Aber dann, wenn man die Kraft der rechten Linie besitzt, sollte man sich sofort an die linke Linie wenden und die egoistischen Verlangen heraussuchen (Verlangen, die deinem spirituellem Fortschritt entgegenstehen), die man korrigieren kann.

Wenn man in sich die beiden Linien korrekt verbindet, dann bildet man die mittlere Linie. Dies wird mit der Kraft der linken Linie erreicht – dem Verlangen, zusammen mit der Absicht der rechten Linie, der Absicht „um des Gebens willen“.

Das spirituelle Wachstum findet nur in der mittleren Linie statt, indem es den Egoismus verwendet und sich über ihn erhebt. Dann erhält man das Licht von Chochma und enthüllt die Höhere Welt, den Schöpfer.

Warum Amerikaner von Antidepressiva abhängig sind


In den Nachrichten (aus MSNBC News): „Gebrauch der Antidepressiva verdoppelt sich in den Vereinigten Staaten, findet eine Studie heraus“ Der Gebrauch von Antidepressiva in den Vereinigten Staaten hat sich zwischen 1996 und 2005 verdoppelt, vermutlich aus einem Faktorenmix heraus, berichteten Forscher am Montag. „Ein signifikanter Anstieg des Gebrauchs der Antidepressiva ist in allen soziodemographisch untersuchten Gruppen erwiesen, außer bei Afro-Amerikanern“, schrieben Dr. Mark Olfson von der Columbia Universität und Steven Marcus von der Pennsylvania Universität in Philadelphia in den Archives of General Psychiatry.

Mein Kommentar: Da die Leute ein neues, überirdisches Verlangen verspüren, das in dieser Welt unmöglich erfüllt werden kann, erfahren sie einen unheilbaren Zustand der Depression und Melancholie, den sie mit Drogen oder anderen abhängig machenden Substanzen zu unterdrücken versuchen. Dieses Verlangen kann stattdessen durch die Enthüllung der Höheren Welt mit dem ersehnten Genuss gestillt werden, indem die Methode der Erfüllung dieses neuen Verlangens genutzt wird – die Seele. Diese Methode wird die „Weisheit der Kabbala“ genannt. Kabbala wird aus dem Hebräischen als „Empfangen oder Erfüllung“ übersetzt.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Wir müssen uns auf eine höhere Bewusstseinsebene erheben, um unsere Probleme zu lösen
Blog-post: Virtueller Unterricht – Die Krise und die Lösung
Blog-post: Antworten auf Kommentare über „Depression“, „anderen egoistisch zu erscheinen“ und „Elternschaft“
Leben aus der Kabbala, Seite 370: Leiden, die uns aus uneingeschränkter Güte geschickt werden

Warum das Zusammenleben vor der Heirat schlecht für die Beziehung ist

In den Nachrichten (The Daily Mail): „Lebt vor der Heirat zusammen und ihr werdet euch viel eher scheiden lassen“ Paare, die ein Heim vor der Heirat gründen, werden sich eher scheiden lassen, als jene, die bis nach dem großen Tag warten… Eine Umfrage unter mehr als 1.000 verheirateten Männern und Frauen in den USA hat gezeigt, dass jene, die mit einem Liebhaber vor einer Bindung oder Heirat zusammengezogen waren, über erheblich schlechtere Ehen und einer größeren Wahrscheinlichkeit der Trennung berichteten… Psychologe Dr. Galena Rhodes sagte: „Es gibt einen Anteil an Personen, die vor der Bindung zusammenlebten und sich zu einer Heirat aufgrund anderer Gründe entschieden – weil sie bereits zusammen lebten und weniger, weil sie es wirklich wollten und sich für eine gemeinsame Zukunft entschieden.“

Mein Kommentar: Wenn ein Mensch eine dauerhafte Beziehung mit jemandem haben möchte, sollte er nicht versuchen, die Art der Beziehung, die sie haben, zu ändern. Wenn du mit jemanden eine Familie gründen willst und es das ist, was du willst, dann solltest du genau das tun. Die Menschen sollten familiäre Beziehungen nur als das betrachten, wofür die Natur sie bestimmt hat.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Junge Erwachsene lehnen die Ehe wegen des globalen Egoismus, der enthüllt wird, ab

Mein Treffen mit Sufi-Sheikh Kabir Helminski


Während meines Aufenthaltes in New York hatte ich ein Treffen mit Kabir Helminski, Sheikh des Mevlevi Sufi-Ordens.

Aus Wikipedia: Kabir Helminski ist der Co-Direktor der Threshold Society, einer gemeinnützigen pädagogischen Stiftung, die Programme entwickelt hat, welche eine Struktur für Praxis und Studium in Sufismus und spiritueller Psychologie anbieten. Er hat viele Ausgaben der Sufi-Literatur übersetzt, einschließlich vieler Werke von Rumi und ist Autor von zwei Büchern über den Sufismus: Living Presence (Lebendige Gegenwart) und The Knowing Heart (Das erkennende Herz).

Seit mehr als zwanzig Jahren steht bei ihm die Entwicklung und das miteinander Teilen einer zeitgemäßen Betrachtungsweise von islamischen Konzepten und der Praxis im Mittelpunkt, sowohl innerhalb der islamischen Gemeinschaft, als auch außerhalb davon. Im Jahr 2001 war er der erste Muslim, der an der Harvard Divinity School die angesehenen Harold M. Wit Vorträge über Spiritualität hielt. Seine Vorträge sollen von The Paulist Press als Buch herausgebracht werden.

Er ist einer der Unterzeichner von A Common World between Us and You (Eine gemeinsame Welt zwischen uns und euch), einem offenen Brief von islamischen Gelehrten an christliche Religionsführer, der zu Frieden und Verständnis aufruft.

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