Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Presse'

Wir sind gezwungen zu wachsen, trotz unserer Vernebelung durch die Medien

Noch bevor sich Covid-19 wie ein Flächenbrand über den Globus ausbreitete, standen wir vor einem Niedergang. Die Medien taten so, als gäbe es noch viele Leckerbissen zu entdecken, aber trotz dieser Vernebelung bewegten wir uns dennoch auf das Ende zu. Wir werden nicht glücklich sein, wenn wir auf einer Kolonie auf dem Mars leben; wir werden nicht glücklich sein, weil es einen neuen Präsidenten gibt; wir werden nicht glücklich sein, weil unser Auto elektrisch ist und unsere Energie aus erneuerbaren Quellen stammt, oder weil wir vegetarische Burger oder im Labor gezüchtetes Fleisch essen. Wir werden nur dann glücklich sein, wenn wir die Verantwortung für unser Leben übernehmen und aufhören, uns nur auf uns selbst zu konzentrieren.

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Wir geben unseren Kindern nicht die richtige Erziehung, da wir sie auch nicht erhielten


Ich nahm an einem Gespräch für die TV Serie „Der Schmetterlingseffekt“ teil.
Mit mir sprachen:

Ram Shmueli – Reserve-Brigade-General, ehemaliger Leiter des Geheimdienst -Geschwaders und Kommandant eines Luftwaffenstützpunktes. Vorsitzender eines staatlichen Kommitees, das das Ministerium für Erziehung( rechts) beaufsichtigt (rechts).

Avihu Sofer – der Manager unserer Abteilung für Publikationen in der Presse und dem Internet (Mitte).

Als Vorsitzender eines staatlichen Kommitees, dass das Ministerium für Erziehung beaufsichtigt, versteht Ram die Probleme, die heranwachsenden und erwachsenen Generationen auf lokaler und globaler Ebene zu erziehen. Jedoch sind alle Erziehungsministerien machtlos, irgendetwas zu unternehmen. Wir sind hilflos, wenn es um das geht, was uns lieb und teuer ist – unsere Kinder. Wir sind unfähig, sie in richtiger Weise zu formen, und wir überlassen diese Aufgabe stattdessen dem Egoismus, der in ihnen wütet. Wir lassen ihren Egoismus sie dazu bringen, dass sie aneinander geraten, und er sie zu seinen jämmerlichen Gefangenen zu machten – ohne auch nur einen Augenblick der Ruhe.

Und all dies geschieht, weil wir ebenfalls nicht die richtige Erziehung bekommen haben. Wir wurden nicht zu „menschlichen Wesen“ erzogen; wir bekamen keine Erklärung darüber, unseren Aufbau, wie wir gemacht sind, über unsere Verlangen und Eigenschaften, über das, was uns regiert, worin unsere Freiheit der Wahl besteht, welche Gesetze uns als Individuum und als Gesellschaft regieren und welches die Gesetze unserer Entwicklung sind. In Wirklichkeit wissen wir überhaupt nichts über uns oder von dem, was um uns herum ist. Deshalb ist unser Leben so wie es ist – es findet im Dunkeln statt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Notwendigkeit, die richtige Wahrnehmung in unseren Kindern zu fördern
Blog-post: So hilft man Lehrkräften und Eltern!
 
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Was von uns in der Verbreitung gefordert wird

Wir sollen eine eigene Medienagentur mit einem Bildungscharakter gründen, die Fernsehen, Rundfunk, Presse und Internet beinhaltet. Wir sollen ein System der Kindererziehung sowie eine Frauenorganisation aufbauen. Die Frauen sind leistungsfähig, sie fühlen intensiver als Männer die modernen Weltprobleme und verfügen über eine riesige Einflusskraft, die wir heute noch nicht richtig verwenden. Das ist aber sehr wichtig.

Wir sollen uns an die Regierungen wenden. Die heutigen Kontakte mit UNO, UNESCO und mit einigen anderen Organisationen genügen nicht. Es ist eine breite Verbreitung notwendig, die auf wissenschaftlicher Unterstützung basieren wird.

Wir haben viele Ideen, können sie aber nicht verwirklichen, da unsere kreativen Kräfte eingeschränkt sind. Wir müssen täglich Artikel verfassen und diese im Internet verbreiten, wir müssen viele kurze attraktive Videos produzieren, die in einfacher Weise die Situation erklären würden. All das haben wir noch nicht. Wir brauchen viele Menschen, damit jeder von uns ein wenig die Eigenschaft des Gebens nach außen präsentiert.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Ein Gebot“, 23.09.2011

Einladung zu einem vom Schöpfer organisierten Kongress

Eine Frage, die ich erhielt: Uns ist gelungen, einen so großen Kongress zu organisieren. Ist das ein Beweis dafür, dass wir auf dem Weg des Lichtes (der Tora) und nicht auf dem Weg der Leiden voranschreiten?

Meine Antwort: Natürlich! Denn uns wird ermöglicht, die Wissenschaft der Kabbala für eine so breite Öffentlichkeit und an so einem Ort zu enthüllen, wo sich die stärkste Widerstandskraft (Klipa) befindet – in Israel, an dem Ort der Zerstörung des Tempels, dem Ort des spirituellen Zerbrechens.

Die restliche Welt wehrt sich nicht so sehr gegen die Kabbala, denn sie weiß sehr wenig davon.

Doch gerade in Israel existiert dieser Widerstand, denn es befand sich einst auf einer spirituellen Ebene, mit der Absicht des Gebens und der Nächstenliebe, dann stürzte es von dieser Stufe in den grundlosen Hass, in die unreinen Kräfte, in die „Klipa“, in die egoistische Absicht ab.

Deshalb ist gerade hier, in Israel, der Ort der Enthüllung des Bösen und der größten Unreinheit. Aber auch deren Korrektur.

Und noch schlimmer ist es in Jerusalem, an dem Ort der Zerstörung des Tempels. Und der schlimmste Ort ist das „Allerheiligste“, der heiligste Platz im Tempel, der zum Ort der größten Unreinheit wurde.

Darum spricht die Tatsache, dass es uns gelingt, in Israel so einen großen und hinreichend bekannten Kongress zu veranstalten, der im Fernsehen, in der Presse und selbst auf den Werbetafeln auf den Straßen angekündigt wurde, und zur Teilnahme daran Tausende von Menschen heranzuziehen, davon, dass wir von oben als ein Mittel zur Enthüllung des Schöpfers den Geschöpfen benutzt werden!

Und der Schöpfer führt diese Handlungen zur Erreichung der Korrektur durch uns aus, für die scheinbar die Zeit gekommen ist! Ich sehe darin nur die lenkende Hand des Schöpfers – allein hätten wir das alles nicht bewerkstelligen können.

Doch natürlich haben wir nicht nur einen ebenen Weg vor uns. Der Weg zu der Rose (s. den Sohar, Einführung in das Buch Sohar, Artikel „Die Rose“), zu Malchut, ist mit lauter Dornen versehen.

Also werden wir noch um die Korrektur von Malchut kämpfen müssen, um ihren korrigierten Zustand – die Rose – erreichen zu können. Und wir werden noch den Widerstand gegen unser Bestreben zur Vereinigung der ganzen Welt und zu „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ enthüllen…!

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die letzte Generation“ vom 07.11.2010

Gespräche über die Globalisierung und die Finanzkrise


Ich nahm an einem Gespräch über eine kommende TV-Serie teil: „Der Schmetterlingseffekt: Eine Ansicht der Tagesereignisse“. Mit mir haben über Globalisierung, Finanzkrise und deren Lösung gesprochen:

Avihu Sofer – Manager unserer Verlagsabteilung in der Presse und im Internet (Bild Mitte);

Shlomi Buhana – Doktor der Wirtschaftswissenschaft an der Bar-Ilan Universität (rechts im Bild).

Zusammenfassung: Vorerst gibt es kein Heilmittel für die Weltwirtschaft! Es wird auch solange keines geben, bis die Leute das Gesetz des Ausgleichs in der Menschheit akzeptieren sowie die Tatsache, dass die Menschheit ein geschlossenes, globales System mit einer harmonischen Verbindung zwischen allen seinen Teilen ist. Schrittweise werden die Menschen entweder durch Krisen und Leiden oder indem sie sich der objektiven Realität bewusst werden, das grundlegende Gesetz der gesamten Schöpfung enthüllen – „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“

Worauf steuert Amerika zu?


Eine Frage, die ich erhielt: Ich sah in The Marker eine interessante Schlagzeile: „Amerika wird zu etwas, wogegen es viele Jahre lang gekämpft hat – eine sozialistische Nation“

Wir sehen, dass unsere Natur uns dazu drängt, füreinander zu sorgen. Amerika, das keinen Zusammenbruch seiner gesamten Ökonomie will, versteht, dass alle miteinander verbunden sind und ist nun dabei, die Folgen des Kapitalismus zu begreifen. Ist dies die Art der Natur, uns zur richtigen Koexistenz zu führen?

Meine Antwort: Unbedingt! Ich freue mich, dass neuerdings so viele Artikel darüber in der Presse erschienen sind. Sie zeigen bereits das Verständnis für den Grund der Krise – das falsche Verhalten des Menschen in der Gesellschaft. Zudem weisen manche Artikel sogar darauf hin, dass die Natur selbst uns drängt, unsere sozialen Beziehungen zu korrigieren.

Verwandtes Material:
Blog-post: Ein Neujahrswunsch an die Welt
Artikel: Veränderung hin zu altruistischen sozialen Werten