Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Erscheinung des Todesengels …

Meinung: Die europäischen Staaten sind durch ein Netzwerk von Schulden miteinander verknüpft: Griechenland, Italien nehmen den prominentesten Platz ein, und Irland, Portugal, Spanien sind gleich daneben. In Gefahr sind auch Frankreich und Deutschland sowie die Vereinigten Staaten.

Das Diagramm zeigt die unsichtbare Verbindung zwischen den Organisationen auf der ganzen Welt, was zum globalen Finanzchaos führen kann. Diese versteckten Verbindungen waren der Grund dafür, dass die US-Regierung sich im Jahre 2008 eingemischt hat, um den Zusammenbruch des Versicherungsriesen AIG zu verhindern. Der Fall AIG zeigt einen wichtigen Widerspruch in sich, der sich in heutigen europäischen Schuldenkrise wieder abzeichnet.

Wenn die wechselseitige Abhängigkeit gering ist, dann sind die Folgen bei einer Bankrotterklärung eines Mitglieds für die anderen Mitglieder nicht so ernst und verbreiten sich nicht so drastisch. In diesem Fall ist die Risikoverteilung sogar nützlich. Doch mit dem Zuwachs der gegenseitigen Abhängigkeit und mit dem Versuch, die Risiken zu verteilen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Bankrotterklärung insgesamt. Die Probleme können sich jedoch im ganzen System verteilen, so dass der totale Zusammenbruch wahrscheinlicher wird, und das Netzwerk der Risikoverteilung nur als eine Illusion der Absicherung erscheint.

Das, was die Risiken für jede einzelne Organisation reduziert, beginnt wiederum ein großes Problem für das umfangreiche Bankensystem zu werden, wenn man den zusätzlichen Faktor bedenkt, dass der Volumen der Swap-Kontrakte europäischer Schulden sich in den vergangenen drei Jahren verdoppelt hat. Und das trotz der Katastrophe der AIG. Die Explosion der nicht geregelten Kredit-Swaps, deren unaufhaltsame Inanspruchnahme ist somit ein Rezept für die neue Katastrophe.

Meine Antwort: Der Engel des Todes erscheint vor dem Menschen mit einem Gifttropfen an der Spitze des Messers und überreicht es dem Menschen. Und dieser Tropfen scheint dermaßen süß zu sein, dass der Mensch nicht in der Lage ist, an etwas anderes zu denken, und gezwungen ist, seinen Mund zu öffnen und diesen Gifttropfen herunter zu schlucken. Folglich stirbt er, weil er keine Kraft hat, um dem illusorischen Vergnügen zu widerstehen …

Die Liebe des Diktators al-Gaddafi und des Westens zur Gehirnwäsche

Meinung (Lee Kwan-Yew, Politiker, Autor des Buches „Die neue asiatische Halbkugel“, Zeitung „The Financial Times“, London): Die Diktatoren verlieren ihre Macht. Die Demokratien stürzen ein und werden bankrott. Ist das ein Merkmal dafür, dass in der Geschichte der Menschheit grundlegende Veränderungen eingetreten sind?

Die Eurozone basiert auf einer großen Lüge, auf der Nichtübereinstimmung zwischen dem Währungsbündnis und der Haushalts-Unabhängigkeit. Diese Grenze haben zunächst Frankreich und Deutschland überschritten. Alle haben stillschweigend zugesehen und dies dann auch nachgemacht: Portugal, Irland, Griechenland und Spanien. Bis man für diesen Betrug zahlen musste. Die Finanzkrise 2008-2009 hat alles geändert: man musste die Banken auf Kosten der Steuerzahler retten.

Das amerikanische Volk ist auch böse auf die eigene Regierung. Das Staatsoberhaupt der USA ist unentschlossen, dem Volk die unangenehme Wahrheit mitzuteilen und hofft darauf, dass es sich um die gewöhnliche Rezession handelt, weshalb man auf den „neuen Aufschwung“ in der Wirtschaft wartet. Aber es ist keine gewöhnliche Rezession. Statt die Steuern einzusammeln und der Bevölkerung das öffentliche Wohl zu gewähren, verteilt die Regierung diese Mittel an die bedürftigen Finanzgruppen. Denn die Finanzeliten sind eng mit den politischen Eliten verbunden. Für die Interessen der Banken wird gesorgt, aber über die Interessen der einfachen Bürger macht sich die Elite keine Gedanken.

Mein Kommentar: Wir sind so geschaffen, dass uns die Empfindung der Vereinigung und der Zusammengehörigkeit tausendmal mehr erfüllen und befriedigen kann als jedes andere egoistische Vergnügen unserer Welt – und nur dieses Empfinden kann eine würdige Belohnung für jegliche Bemühungen des Menschen werden. Denn in der Empfindung der Harmonie des inneren Systems der Verbindung zwischen den Menschen erreicht der Mensch das Gefühl der Ewigkeit und der Vollkommenheit.

Dieses Gefühl der Vollkommenheit lässt keine Gedanken über die Vergrößerung der Belohnung zu, welche die Harmonie des Gleichgewichtes mit der Natur verletzen könnte. Aber einen solchen Zustand kann man nur in der richtigen Umgebung, mit den richtigen Massenmedien und mit der neuen Methodik der Erziehung erreichen.

Die Europäische Union wird untergehen, wenn sie mehr ausgibt als sie hat

Meinung: (F.Dessertin, französischer Ökonom, Prof., Paris): 2009 geschah die Krise im privaten Sektor der Wirtschaft, die Banken waren bankrott. Heute sind es die Staaten, die bankrott sind. Das nächste europäische Land, das die Schuldenkrise erleben wird, ist Frankreich. Die Krisen von Griechenland und Portugal entwickelten sich schneller als vermutet.

Frankreich ist also demnächst an der Reihe. Die Frage ist nicht, ob uns die Krise betreffen wird, sondern, wann sie geschieht. Im Falle des Zusammenbruchs der Europäischen Zentralbank wäre der internationale Handel bedroht. Dies würde zu einer tiefen geopolitischen Krise führen, die letztendlich den Weltkrieg auslösen könnte.

Es geschieht zu dem Zeitpunkt, wenn die Staaten nicht miteinander verhandeln können, um einen Warenwechsel auszuführen, was nur im Falle einer gesunden internationalen Währung möglich ist.

Die Rettung der EU hängt von der Einheit der gesamten Welt ab

Meinung: (Harald Schumann, einer der führenden deutschen Experten auf dem Gebiet der Globalisierung): Die Eurozone braucht eine gemeinsame Wirtschaftspolitik und eine gemeinsame Wirtschaftregierung. Ansonsten werden die nationalen Bilanzen, die sich voneinander unterscheiden, das ganze Projekt platzen lassen.

Wir müssen eine aufeinander abgestimmte Wirtschafts-, Sozial- und Steuerpolitik erschaffen, ansonsten ist der Euro zum Scheitern verurteilt. Momentan befinden wir uns in einem Stadium, in dem die Deutschen, die Franzosen und die Holländer begreifen müssen, dass keine Exportüberschüsse angestrebt werden dürfen, während die anderen Staaten sich verschulden.

Die deutschen Wähler müssen begreifen, dass ihre Einkommen darauf basieren, dass andere Länder – Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien – Schulden machen. Und ein Teil dieser Mittel sollte zurückfließen. Aber dafür braucht man Zeit, damit die Menschen es verstehen und akzeptieren können. Und auf dem Weg dahin wird eine aufeinander abgestimmte Wirtschaftspolitik aufgebaut.

Kommentar: Schumann hat eine sehr hohe Meinung von den Menschen – versteht außerdem das Böse unserer Natur nicht, welche absichtlich so geschaffen wurde, damit wir, sofern wir uns nicht korrigiert haben, keinen Erfolg erzielen können. Denn das Ziel des Schöpfers ist nicht ein gutes Leben für Egoisten, sondern der Aufstieg vom Egoismus zum Altruismus, bis hin zum vollständigen Geben und der Liebe, wie Er selbst.

Und die Krisen sind lediglich für die Erkenntnis des Egoismus als böse für uns bestimmt. Darum ist alles, was Schumann aufführt, richtig – wir müssen einen wahrhaft gemeinsamen Raum erschaffen; doch dies wird nur möglich sein, wenn wir wirklich zu einer Einheit werden. Übrigens – die Europäische Union wird es auch nicht schaffen, sich alleine zu korrigieren, sondern nur mit der ganzen Welt zusammen. Doch diese Entdeckung steht der EU noch bevor.

Damit der Euro gerettet wird, soll sich die Krise weiter verschärfen.

Meinung: ( A. Kaletsky, Kommentator „The Times“): Es gibt nur zwei Möglichkeiten, die griechische Krise zu regeln: entweder erklärt Griechenland seinen Staatsbankrott und verlässt den Euro-Raum oder die EU übernimmt eine gesamtschuldnerische Verpflichtung über die Schulden von Athen.

Es ist notwendig, die zweite Variante vorzuziehen, da das Zerbrechen des Euro-Raums undenkbar ist, und der Staatsbankrott Griechenlands, sowie die Geldentwertung eine Kettenreaktion hervorrufen werden: Alle EU-Länder werden ihre Ersparnisse in deutsche Banken bringen, was ihre Nationalbanken zum Bankrott führen wird.

Für die Euro-Rettung sind die kreditwürdigen Staaten Europas gezwungen, die Verantwortung für die Schulden Griechenlands, Irlands, Portugals (500 Mrd. Euro) auf sich zu nehmen. Aber dafür wird die EU ein einigendes Finanzministerium für alle Länder der EU gründen müssen.

Aber der Egoismus stellt ein Hindernis dar: Die reichen Länder wollen nicht zahlen, und die armen wollen ihre Souveränität nicht verlieren. Deswegen werden sich sowohl die Kreditoren als auch die Schuldner der einzig möglichen Lösung der Euro-Krise widersetzen, bis sie alle sonstigen Möglichkeiten ausgeschöpft haben.

Paradox, aber Tatsache, dass die nicht schwächer werdende Gefahr der Krise – eine notwendige Bedingung der vorübergehenden Finanzstabilität Europas darstellt . Für den Übergang zum „fiskalen Föderalismus“, der von der Krise heilen wird, soll sich die Krise noch verschärfen.

Die europäischen Führungsspitzen hoffen, dass die Krise sich allmählich beilegt – aber die Zeit arbeitet gegen das Überleben des Euro. Die Schulden-Länder verstehen ihre Macht: Deutschland, Frankreich und die EU sind bereit, alles Mögliche zu zahlen, um Griechenland oder Irland zu besänftigen, wenn sie mit Default drohen werden.

Wenn europäische Politiker tatsächlich den Euro retten wollen, dann sollen sie einen qualitativen Sprung zur fiskalen Föderation machen, und das möglichst schnell.

Kommentar: Wie einfach sehen alle diese Pläne aus, wenn man alle Geschehnisse in zwei Kräfte überführt – die egoistischen Kräfte von Menschen, den Staaten, der Welt und die altruistische Kraft des Schöpfers/Natur. Sie befinden sich im Gegensatz – und die Natur lehrt die Menschen geduldig die Unumkehrbarkeit des Entwicklungsprozesses und die Notwendigkeit des gegenseitigen Nachgebens, Erreichen einer Übereinstimmung, Vereinigung, gegenseitige Bürgschaft, Liebe.

Nun, die zwei Lager, stark und schwach, lehren einander Zugeständnisse, zeigen, wie sehr sie einander brauchen – bis zu dem Maße, dass sie die Notwendigkeit erkennen werden, sich voll über alle Unterscheidungen zu verbinden. Die Natur wird sie zwingen!

Die Krise könnte bald ganze Nationen bankrott gehen lassen


In den Nachrichten (aus The World Socialist Website): „Europa sieht sich einer ständig wachsenden Rezession gegenüber“ Die Kosten der Rettungsaktionen und sich verringernden Steuereinnahmen durch den Abschwung haben zu einer Staatsverschuldungsspirale geführt, die kollektiv bereits 2,3 Prozent des BIP der 27 EU-Nationen erreicht hat. Die Regierungsschulden gemessen am BIP stiegen von 66 Prozent Ende 2007 auf 69,3 Prozent in der Euro-Zone und von 58,7 Prozent auf 61,3 Prozent in der EU … Gemäß der Zahlen der [holländischen Zeitung] NRC Handelsblad sind Italiens Regierungsschulden bereits höher als das BIP, Griechenland nähert sich dieser Zahl und Belgien, Frankreich, Deutschland, Portugal und Österreich übersteigen bereits 60 Prozent des BIP … Einige Staaten gingen bereits demütig zum IWF, einschließlich Ungarn, Serbien, Rumänien, Lettland und die Ukraine.

Mein Kommentar: Es liegen noch weitere unangenehme Überraschungen vor uns und wenn wir unsere Augen davor verschließen, werden wir uns selbst verletzen.

Weil die Leute das Heilmittel gegen die Krise nicht gefunden haben, ziehen sie es vor, sie zu ignorieren. Zwischenzeitlich jedoch breitet sich die Krankheit aus. Lasst uns alle Kräfte aufwenden, um es jedermann bekannt zu machen, dass es ein Heilmittel gibt, und indem wir es anwenden, können wir uns schnell heilen.

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