Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Das Schicksal der Physik hängt am Großen Hadronenbeschleuniger


Ich führte ein Gespräch über den Großen Hadronenbeschleuniger, das aufgezeichnet wurde. Ich sprach mit unserem Freund und meinem langjährigen Studenten Dr. Valdas Rapsevichus, der einer der Teilnehmer am globalen Physikexperiment in der Schweiz ist.

Zusammenfassung: Die Physik entwickelt sich in dem Ausmaß wie sie neue experimentelle Daten erwirbt. Auf dem Gebiet der Hochenergiephysik wurden in den letzten 30 Jahren keine ernsthaften neuen Erkenntnisse erworben.

Wenn mit Hilfe des Großen Hadronenbeschleunigers neue Entdeckungen – wie zum Beispiel Higgs-Teilchen, Supersymmetrie, etc. – gemacht werden, wird die Physik fähig sein als Wissenschaft voranzuschreiten und sie wird die Geldmittel erhalten, um ebenso weiterzumachen. Wenn allerdings nichts Neues entdeckt wird, wird die Finanzierung gestoppt werden und das wird das Ende der Physik als Wissenschaft sein.

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Würfelt Gott mit dem Universum?


Eine Frage, die ich erhielt:

Es gibt einen anhaltenden Konflikt in der Physik zwischen Einstein und den Quantenphysikern: Ist in der Natur alles vorbestimmt (Determinismus) oder nicht (Zufall)? Einerseits beeinflusst die Person, die das Experiment durchführt, dessen Ergebnis; andererseits wird alles in der Natur von vornherein festgelegt, wie Einstein es im Makrokosmos sah. Einstein pflegte zu sagen: „Gott würfelt nicht mit dem Universum.“ Doch sein Freund, ein Anhänger der Quantenmechanik, würde stets einwenden: „Sage Gott nicht, was er zu tun hat.“ Während Einstein die Natur als Gott wahrnahm, was ein sehr kabbalistischer Ansatz ist, behauptet die Quantenmechanik etwas anderes. Aus ihrer Sicht hängt das beobachtete Ergebnis eines jeden Experimentes vom Beobachter ab, was auch eine sehr kabbalistische Betrachtungsweise ist. Einstein ist nie mit der Vorstellung einverstanden gewesen, dass Gott mit dem Universum spiele. Deshalb basiert seine Gravitationstheorie auf dem Determinismus. Und er hat nie etwas Entsprechendes auf dem Gebiet der kleinsten Teilchen entwickelt, z.B. das Verhalten von Elektronen und Protonen im elektrischen Feld. Er hat immer nach einer allgemeingültigen Theorie gesucht, die auf 4 Kräften aufbaut, hat diese aber nie gefunden, so wie die Quantenphysik auch bis heute an der Entwicklung einer universellen Theorie gescheitert ist.
Meine Frage ist folgende: Welchen Weg bevorzugt die Kabbala in dieser Auseinandersetzung? Oder sagt sie, dass dies keine Rolle spielt, da wir von einer höheren Kraft gelenkt werden?

Meine Antwort: Es gibt zwei Systeme, die uns von oben lenken: Das Allgemeine und das Spezielle, HaVaYaH und Elokim. Und der Mensch muß die beiden gegensätzlichen Kräfte in sich vereinen, indem er seine Wahrnehmung über Zeit, Raum und Bewegung erhebt. Denn diese Gegensätzlichkeiten ergänzen sich in ihrer Kombination. Vorher ist es für uns unmöglich die Frage zu beantworten, ob der Schöpfer einen Stein schaffen kann, den er dann nicht selbst bewegen kann. Für mehr Details lesen Sie bitte den nächsten Post (Wenn ich es nicht für mich tue, wer wird mir dann helfen?)

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