Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Der Weise erkennt den Weisen

In dem Artikel „Kabbala und Philosophie“ erwähnt Baal HaSulam das Gleichnis vom weisen König Salomo, der ohne Geld und ohne Hab und Gut aus Jerusalem vertrieben wurde, der von Tür zu Tür seines Reiches ging und wo immer er hinkam, glaubte niemand, dass er ein König sei.

Es wird gefragt, wie es möglich ist, dass sie ihn nicht als einen weisen Mann erkannten, und warum er seine Weisheit nicht zeigte.

Und er antwortet, dass es „drei Hindernisse“ beim Erkennen von Weisheit (Kabbala) gibt.

1. Wegen der Wahrhaftigkeit der Kabbala kann man sie nicht verstehen und ihre Gesamtheit studieren, ohne all ihre Teile zusammenzufügen. Ohne dies zu erreichen, ist es unmöglich, ihre Universalität und Allgemeingültigkeit zu entdecken. Und um dies zu erreichen, ist die universelle Verbreitung ihrer Wahrhaftigkeit erforderlich.

2. Der böse Geist Ashmadai (egoistisch, das umgekehrte Bild der Wahrheit, des Gebens) kleidete sich in die Gewänder von König Salomon (Shlomo) und erbte seinen Thron. So setzte sich die Philosophie auf den Thron der Kabbala. Und so wird das Problem, die Wahrheit zu enthüllen, noch verschärft.

Schließlich ist die Wissenschaft der Kabbala tiefgründig und erfordert Anstrengung, während die Philosophie falsch und leicht verdaulich ist und alle Erfindungen von jedermann annimmt. Und Egoismus, das Herz neigt zu der Meinung, als ob es keine Notwendigkeit für Kabbala, und es ist durchaus möglich, mit der Philosophie zufrieden zu sein.

3. Der böse Geist behauptete, dass König Salomon (Shlomo) verrückt war, so macht sich die Philosophie lächerlich und versucht, die Wissenschaft der Kabbala zu stürzen.

Es gibt also eine Schwierigkeit, die Wahrheit der Wissenschaft der Kabbala zu erkennen. Wenn wir sie den Menschen vorstellen wollen, antworten sie, dass sie sie nicht brauchen und schon alles haben.

Die Menschen denken, dass sie bereits über Weisheit verfügen und dass alles, was die Kabbala über die höhere Welt erzählt, eine Fantasie ist, aber nicht die wirkliche Wahrheit, weil ein gewöhnlicher Mensch sie nicht sieht. Es stellt sich heraus, dass es unmöglich ist, den Menschen die Kabbala so nahe zu bringen, dass sie erkennen, dass sie richtig ist, dass es dort Wahrheit gibt, eine Lösung.

Denn sie sind in einem solchen Zustand, dass sie nicht in der Lage sind, sie wahrzunehmen und zu sehen, dass die Erlösung nur in ihr liegt.

Und deshalb konnte niemand in ihm den König, den Größten und Weisesten von allen, erkennen, bis König Salomo die höchste Versammlung der Weisen (Sanhedrin) erreichte, die selbst Kabbalisten waren, und unter dem Volk wandelte, wie das Gleichnis erzählt. Denn um ihn zu verstehen, muss man selbst die gleiche Weisheit und den gleichen Verstand haben wie er. Und wenn man das nicht hat, kann man nichts verstehen.

Nur die kabbalistischen Weisen des Sanhedrin konnten die Fälschung erkennen. Aber wo kann man sie heute finden?

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Aus der Lektion zum Artikel „Kabbala und Philosophie“

Isaac Newton und Kabbala

Die lateinischen Übersetzung des Buches Sohar, zugeschrieben Isaac Newton: Der Sohar auf Latein. In dem Buch The Religion of Isaac Newton schrieb Frank E. Manuel, dass „Isaac Newton davon überzeugt war, dass Moses das Wissen über alle wissenschaftlichen Geheimnisse besaß.“ Dr. Seth Pancoast schrieb, dass „Isaac Newton zur Entdeckung der physikalischen Gesetze (Kräfte der Gravitation und Abstoßung) durch das Studium der Kabbala geführt wurde.“Eine lateinische Übersetzung vom Buch Sohar (Kabbala Denudata) wurde in Newtons Bibliothek gefunden und wird zur Zeit am Trinity College in Cambridge aufbewahrt. Isaac Newtons wissenschaftliche Forschung basiert auf philosophischen Prinzipien. So schrieb er: „In meinen Büchern legte ich die Grundsätze der Philosophie dar, die nicht nur philosophische sondern auch mathematische sind und als Grundlage für die Diskussion physikalischer Fragen dienen können. Damit sie also nicht fruchtlos erscheinen, habe ich sie mit einigen physikalischen Erklärungen angereichert“ (Newton I., Mathematical Principles of Natural Philosophy, 1686, V. 3,“ The System of the World „, S. 501).AK

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Verwende deine Kenntnisse der Philosophie, um Kabbala zu erklären

Drei Fragen, die ich über Psychologie und Philosophie als Beruf erhalten habe:

Frage: Heute arbeiten viele Leute im Bereich der Psychologie, die verschiedene Techniken für das Training des Verstandes, der Seele und der persönlichen Weiterentwicklung einschließt. Werden diese Berufe weniger gefragt sein, wenn die Wissenschaft der Kabbala enthüllt wird? Werden all diese Menschen arbeitslos sein?

Meine Antwort: Der Beruf, der übrig bleiben wird, ist  die empirische Psychologie: Die Psychologie, die auf realen, wissenschaftlichen, experimentellen Ergebnissen basiert.

Frage: Was ist empirische Psychologie? Ich studiere Psychologie, aber wir lernen nichts aus diesem Bereich. Wo kann ich empirische Psychologie ausüben und studieren?

Meine Antwort: Es ist dieselbe Psychologie, die du studierst, doch sie basiert lediglich auf experimentellen Resultaten ohne jegliche philosophische Annahmen.

Frage: Am Kongress sagten Sie, dass Sie den Leuten empfehlen, einen praktischen Beruf anzunehmen, und dass Sie gegen jegliche Art der Philosophie sind. Was soll ich also tun, wenn ich bereits ein Philosophie-Student bin, der nur noch seine Abschlussprüfungen bestehen muss? Ich lebe in Israel.

Meine Antwort: Du musst die Verbindung zwischen der Kabbala und der Philosophie finden und die Kabbala durch die Philosophie erklären. Ich habe einige Studenten, einschließlich meiner jüngeren Tochter, die das Studium im Fachbereich Philosophie absolviert haben. Wir werden eine Verwendung für deine Fachkenntnisse finden, fahre also fort und beende deine Studien.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Kabbala ist eine wissenschaftliche Studie über die Höhere Welt
Blog-post: Die Philosophie hat schlislich angedankt
Blog-post: kabbala und Ihre Karriere

Die Philosophie hat schließlich abgedankt


News Report (übersetzt aus www.YNet.co.il): Die philosophische Fakultät wurde geschlossen! Vertreter der Fakultät für Geisteswissenschaften an der Universität von Tel Aviv haben angekündigt, dass sie die Registratur für das kommende Studienjahr nicht öffnen werden.

Mein Kommentar: Wir leben in einer wahrhaft bemerkenswerten Zeit. Seit tausenden von Jahren wurden wir von menschlichen Spekulationen über die Essenz und die Bedeutung des Lebens beeinflusst und nun ziehen wir endlich den korrekten Schluss daraus, welcher völlig mit der Meinung der Kabbala übereinstimmt – dass die Philosophie uns während all der Zeit nur geschadet hat.

Ich verstehe, wie grausam meine Worte für jene klingen mögen, die noch nichts über die Gegensätze zwischen Kabbala und Philosophie wissen, doch ich hoffe, dass die Schließung der philosophischen Fakultät an einer großen Universität in Ihnen das Interesse weckt, den Artikel „Analytischer Vergleich zwischen Kabbala und Philosophie“ von Baal HaSulam zu lesen. Für mich ist diese Schließung definitiv ein Zeichen von Oben!

Baal HaSulam: Auszüge aus „Die Weisheit der Kabbala und die Philosophie“

Die Philosophie durchlebte viele Unannehmlichkeiten bevor sie beweisen konnte, dass die Körperlichkeit ein Spross der Spiritualität sei und dass die Seele den Körper erzeugt – und das war der vordringlichste Fehler. Die Bedeutung des Wortes Spiritualität hat nicht das Geringste mit Philosophie zu tun. Wie kann man etwas diskutieren, was man nie gesehen oder gefühlt hat?

Philosophie rühmt sich, alles über die Essenz des Schöpfers zu verstehen. Sie hat sich einen Mantel übergestreift, der nicht einmal ihr eigener ist, denn sie nahm sich einfach Begriffe aus der Kabbala und machte mit ihrem menschlichen Verständnis Leckerbissen daraus. Hätte sie das nicht getan, wäre sie aus sich heraus niemals so scharfsinnig geworden.

Wir müssen uns nur die greifbare Wirklichkeit ansehen. Die Trennung zwischen Akteur und Aktion stammt aus der Bildlichen Philosophie, welche auf dem Beweis bestand, dass die spirituelle Handlung die körperliche beeinflusst.

Die Meinung der Kabbala auf diesem Gebiet ist völlig klar, jegliche Beimengung von Philosophie ausgeschlossen. Denn es ist die Meinung der Weisen, dass selbst die voneinander getrennten Wesenheiten, deren Körperlichkeit von der Philosophie verneint wird und die sie als rein konzeptionelle Substanz betrachtet, obwohl sie tatsächlich spirituell sind, nur sublimer und abstrakter, aus Körper und Seele bestehen wie der physische Mensch.

Ihre Gedanken sind nicht die unseren, denn der Weg der Weisen der Kabbala besteht darin, Beweise für ihre Erkenntnis zu finden, um sie nicht später nach intellektueller Grübelei widerrufen zu müssen.

Die Philosophie behauptet, dass unterschiedliche Individuen nicht zu kombinierendes Material sind (Kabbala sagt, dass alles aus zwei Kräften besteht – dem Gefäß und dem Licht).

Die alte Philosophie stellt drei Meinungen als Hindernisse vor meine Erklärung:
1. Ihr Urteil, dass die Macht des menschlichen Intellekts die ewige Seele – also die Essenz des Menschen – darstelle.
2. Ihre Vermutung, dass der Körper das Ergebnis der Seele sei.
3. Ihre Behauptung, dass spirituelle Menschen einfach und nicht komplex seien.

Nicht nur, dass dies der falsche Ort ist, über ihre vorgefertigten Vermutungen zu diskutieren, nein, auch ihre Zeit ist längst vorbei und ihre Autorität widerrufen. Wir sollten den Experten der materiellen Psychologie dafür danken, dass sie ihr Fundament auf den Ruinen der Philosophie errichtet haben und die Gunst der Öffentlichkeit auf ihre Seite ziehen konnten. Nun anerkennt jeder die Nichtigkeit der Philosophie, denn sie basiert auf wackeligem Fundament.

Die alte Doktrin wurde für die Weisen der Kabbala zu einem Stolperstein und zu einem tödlichen Dorn. Wo sie sich vor der Kabbala niederwerfen hätten sollen und sich in Enthaltsamkeit und Besonnenheit üben sollten, bevor sie sich auch nur dem kleinsten Teil der Spiritualität widmeten, erhielten sie das Erwünschte mit Leichtigkeit von der Bildlichen Philosophie. Ohne bezahlt zu werden löschten sie ihren Durst an dem Brunnen der Weisheit bis zur Sättigung und weigerten sich, in die Weisheit der Kabbala einzutauchen. Als Folge davon geriet die Weisheit der Kabbala innerhalb Israels beinahe in Vergessenheit.

Aus diesem Grund sind wir der materialistischen Psychologie dankbar, dass sie ihr einen tödlichen Stoß versetzt hat.

Es gab keine Rettung für Israel außer zu dem Zeitpunkt, als die materialistische Psychologie auftauchte und der theologischen Philosophie den Todesstoß gab.

Heute muss jeder Mensch, der den Schöpfer sucht, die Kabbala wieder auf ihren angestammten Thron setzen und ihren ehemaligen Ruhm wiederherstellen.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Philosophie und Kabbala
 

Die spirituelle Bedeutung von “Diebstahl”


Frage: Baal HaSulam schrieb, dass die Völker der Welt die Weisheit von den Kabbalisten „gestohlen“ hätten. Was bedeutet das?

Antwort: „Stehlen“ bedeutet, den egoistischen Wunsch eines anderen zu nutzen. Es steht geschrieben, dass Adam HaRishon vom Schöpfer stahl, was bedeutet, dass er das Licht Chochma empfangen wollte, ohne sich in das Licht Chassadim zu kleiden. Zu stehlen bedeutet, für sich selbst zu empfangen, ohne die Absicht des Gebens.

In der Vergangenheit, also vor Zerstörung des Zweiten Tempels, verhüllten die Juden die Weisheit der Kabbala nicht. Sei teilten sie bereitwillig mit den Völkern der Welt, wodurch alle irdischen Wissenschaften, die sich mit der Erforschung der Natur befassten (die verhüllte Form des Schöpfers), entstanden: so zum Beispiel die Philosophie (ein System, welches den egoistischen Verstand nutzt, um Vermutungen über den Schöpfer anzustellen, der jedoch vor dem Verstand verhüllt ist). Rav Kook beschrieb genauso wie Johann Reuchlin, der ein großer Philosoph des 16. Jahrhunderts war, die kabbalistischen Wurzeln der Philosophie.

Wann wurde die Kabbala verhüllt? Es geschah, nachdem das Volk Israel von seiner hohen Stufe der Nächstenliebe auf die Stufe des grundlosen Hasses herab fiel. Dies führte in der Folge zur Zerstörung des Zweiten Tempels. Rashbi, der Autor des Buches Sohar war diesbezüglich sehr besorgt, denn von diesem Punkt an musste die Kabbala in einer für die Menschheit verhüllten Form weitergegeben werden und dies würde bis zum 20. Jahrhundert so bleiben. Ab dieser Zeit aber würde sie der gesamten Welt offenbart werden, um allen Menschen zu Gute zu kommen.

Vor der Zerstörung des Zweiten Tempels war es nicht nötig, über Kabbala zu schreiben, denn die Menschen fühlten den Schöpfer noch und die Wissenschaft der Kabbala war einfach ihr Mittel, sich darüber auszutauschen. Wäre die Kabbala nicht „gestohlen“ worden, hätte sich die Menschheit nicht entwickeln können. Für diese Entwicklung musste die Menschheit einen Funken jenes Lichtes enthalten, der sie belebt und aufrechterhält. Es ist also dieser Funke, der die egoistischen Wünsche der Menschen von einer Generation zur nächsten entwickelte und den Fortschritt in Technologie, Kultur, Bildung und anderen sozialen Einrichtungen gewährleistete.

Heutzutage haben wir alles, was dieser Funke an Licht uns gab, verwirklicht. Das Ego wuchs zu einer vereinten Struktur bzw. zu einem System heran. Es zeigte sich, dass die Menschheit durch das Zusammenfließen aller egoistischen Wünsche nicht mehr weiter wachsen sondern nur mehr absteigen kann. Dies findet Ausdruck in der globalen Krise, in allen Bereichen, in die sich der Mensch vertiefte – Kultur, Erziehung, Wissenschaft, Handel und Wirtschaft.

Von diesem Punkt an können wir die Weisheit der Kabbala dazu nutzen, um uns und unsere Beteiligung am globalen System zu korrigieren, solange, bis wir vollkommene Harmonie erreichen werden.

Verwandtes Material:
Blog-post: Es braucht nur einen Funken des Höheren Lichtes, um die Welt zu korrigieren
Blog-post: Die Physik des Höheren Lichtes
 
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Damit das Gehirn berät, wie man am besten Geben kann

Frage: Wie kommt es dazu, dass der Verstand, welcher uns im Laufe der gesamten Geschichte der Menschheit geholfen hat zu wachsen und voranzukommen, heute im entscheidenden Moment, wo wir uns spirituell entwickeln sollen, uns stört und aufhält?

Antwort: Dein Verstand hat die ganze Zeit dein Ego bewirtet und deswegen hat er dir in Allem geholfen, in den tausenden von Jahren. Und heute, wo du deine Entwicklung auf der unbewegten, pflanzlichen und tierischen Ebene beendet hast, und dich auf eine neue Stufen erhebst, auf die menschliche Ebene, da brauchst du ein anderes Herangehen.

Alles hat sich verändert, die Sicht auf das Leben, auf die Welt, das ganze Paradigma; und jetzt musst du dich zu Allem mit der Eigenschaft des Gebens verhalten,mit anderen Verlangen. Doch der Verstand möchte nicht Geben, denn du hast kein Verlangen zu Geben!

Wenn das Verlangen zu Geben in dir erwacht, dann wird der Verstand damit arbeiten werden. Du hast im Moment nur egoistisches Verlangen, und der Verstand bewirtet es. Der Verstand ist eine Maschine, ein Computer. Es ist ihm gleichgültig, welche Daten er verarbeiten soll, welche Zahlen er bekommt. Solange er die Daten deines Egos bekommt, von dem Verlangen zu genießen, arbeitet er dem entsprechend.

Was könnte denn hier getan werden? Versuche dein Verlangen zu verändern und nicht deinen Verstand. Ziehe zu dem Verlangen das Licht an, das zur Quelle zurückführt. Das Licht hat dieses Verlangen geschaffen, nur das Licht kann es auch verändern. Dann kann dein Verstand für das neue Verlangen zu Geben arbeiten und dich beraten, wie du am besten Geben kannst!

Deswegen ist der Verstand im Unterricht nicht so wichtig, wie es geschrieben steht: „Nicht mit dem Verstand wird gelernt“- alles wird durch das Verlangen bestimmt. Der Verstand ist eine Erlangung, die neben dem Verlangen wächst.

Auf das Verlagen kann nur das höhere Licht einwirken, sonst nichts; oder die Umgebung, welche dich erweckt und dein Verlangen zu ändern begeistert, welches auf dich, durch „Eifersucht, körperliche Instinkte, Ehrgeiz,usw.“ einwirkt. In dem es diese materiellen Mittel, deiner irdischen Verlangen gebraucht, führt die Umgebung dich zur spirituellen Bestrebung.

Aus dem Unterricht des Artikels „Kabbala und Philosophie“, 03.01.2011

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Wo sollen wir Kabbala studieren?

Drei Fragen, die ich über das weltweite Kabbalastudium erhielt:

Frage: Unterrichten Sie Kabbala in Europa und wenn ja, wo?

Antwort: Sie können die gesamte Information Kabbala Akademie   finden.

Frage: Ist der Lehrplan ihrer Unterrichte als Download verfügbar?

Antwort: Ja. Schauen Sie sich bitte die Informationen über all unsere verfügbaren Materialien und Lernmöglichkeiten auf unserer Akademie Seite an.

Frage: Ich bin so glücklich, über die Kabbala zu lernen. Diese Philosophie reflektiert meine persönlichen Sehnsüchte. Haben Sie irgendwelche Standorte in Russland? Ich würde sie gern besuchen, während ich dort bin.

Antwort: Besuchen Sie bitte unsere , um Informationen zu finden. Es gibt Bnei Baruch Gruppen, sowie einzelne Studenten in vielen Städten in Europa. 

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Materialistische Psychologie schlägt Philosophie


 

Frage, die ich zu meinem Beitrag über Depression – die Epidemie des 21. Jahrhunderts – erhalten habe: Ich höre manchmal, dass Sie über materialistischen Psychologie sprechen. Was ist das?

Antwort: Materialistische Psychologie erklärt alles, was auf der Grundlage von präzisen Experimenten und Statistiken beruht, ohne den ohne Einsatz von psychologischen Theorien oder Philosophie – es ist also nichts anderes als pure Praxis!
Der folgende Text ist ein Ausschnitt aus dem Artikel „Die Weisheit der Kabbala und Philosophie“, wo Baal HaSulam über materialistische Philosophie schreibt:

„Es ist nicht nur der falsche Ort, um mit ihnen über ihre erfundenen Vermutungen zu diskutieren, sondern ihre Zeit ist auch abgelaufen und ihre Autorität wurde bereits widerrufen. Wir sollten uns bei den Experten der materialistischen Psychologie dafür bedanken, dass sie ihren Sockel auf dem Ruin ihres Vorgängers errichtete und die Gunst der Öffentlichkeit gewann. Heute bestätigt jeder die Nichtigkeit der Philosophie zu, da sie nicht auf konkreten Grundlagen beruht.

… Aus diesem Grund sind wir der materialistischen Psychologie dankbar, dass sie ihrem Vorgänger einen tödlichen Schlag verpasst hat. “

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Philosophie und Kabbala

Die Philosophie hat viel versucht, um zu beweisen, dass das Körperliche vom Spirituellen erzeugt wird und dass die Seele den Körper erschafft. Das ist natürlich nur eine Erfindung der Philosophie. Das Spirituelle hat nichts mit dem Körperlichen zu tun; es gibt überhaupt keine Verbindung zwischen Körper und Seele.

Die ganze Sinnlosigkeit und Verwirrung der Philosophie liegt darin begründet, dass sie stolz auf ihr theoretisches Verständnis des Schöpfers ist. Kabbala auf der anderen Seite basiert auf und spricht nur über tatsächliche Erkenntnis. Das Spirituelle stellt eine Kraft dar, die keine materielle Form und keine Verbindung zum Körperlichen hat. Was die Seele anbelangt, hält die Philosophie eine spirituelle Existenz für unerreichbar, sie ordnet sie der Kategorie des reinen Verstandes zu.

Wie kann das Spirituelle das Körperliche erzeugen und erhalten? Diese Frage ist nur für Philosophen ein Problem. Für Kabbalisten ist dies keine Schwierigkeit, weil sie das vollkommene Gegenteil von dem erreichen, was Philosophen sich vorstellen. Außerdem ist jede Eigenschaft eines spirituellen Objektes gemäß den Kabbalisten gleich seiner körperlichen Eigenschaft. Die Zeit der Philosophen wurde durchlaufen und ihre Herrschaft ist zu Ende – dank den materialistischen Psychologen. Materialistische Psychologie entstand auf den Ruinen der Philosophie. Heute versteht jeder die Sinnlosigkeit der Philosophie, weil ihr ein rechtmäßiges Fundament fehlt. Die Gelegenheit, der Welt die Kabbala zu enthüllen, offenbarte sich, als die materialistische Psychologie aufkam und der philosophischen Theologie einen siegreichen Schlag versetzte.

Heute ist die Kabbala in der Lage, ihre Gültigkeit unter Beweis zu stellen, indem sie die Sinnlosigkeit und Falschheit der philosophischen Theologie aufklärt, welche den Thron der Kabbala vor so langer Zeit erbte.

Basierend auf: Y. Ashlag (Baal HaSulam) „Die Weisheit von Kabbala und Philosophie“

 

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Verstand und Gefühl

Frage: Woher kommen entsprechend der Weisheit der Kabbala bei einem Menschen die Gedanken?

Antwort: Gedanken sind ein Produkt des Wunsches. Verlangen ist das Grundthema des Menschen: Ich möchte meine Leere füllen. Infolgedessen tauchen die Gedanken auf, um herauszufinden, wie ich mich selbst füllen kann.

Frage: Woher kommen die Gefühle?

Antwort: In den kabbalistischen Quellen gibt es keine Hinweise auf solche Konzepte. Es gibt ein Verlangen und es gibt die Absicht, die hilft, den Wunsch zu erfüllen. Die Absicht ist eine zusätzliche Stufe über dem Wunsch, die ausdrücklich zur Wunscherfüllung dient.

Zuerst kommt der Wunsch, dann die Absicht, da der Verstand den Wunsch niemals ändert. Im Gegenteil, der Wunsch regiert den Verstand. Was auch immer Philosophen, Schriftsteller, Dichter, Künstler den Menschen darlegen möchten – unser körperliches Verlangen ist Herrscher über alles.

Frage: Was bedeuten laut Kabbala die Emotionen wie Freude, Humor, etc.?

Antwort: Das sind alles Gefühle im Verlangen.

Frage: Welche Funktion haben die Gefühle und der Verstand eines Menschen in seiner spirituellen Entwicklung?

Antwort: Die Rolle der Gefühle soll zeigen, was mit dem Wunsch eines Menschen geschieht; die Rolle des Verstandes ist es, mit diesen Wünschen zu arbeiten. Der Verstand arbeitet aber nicht selbst mit ihnen. Er kann das Verlangen jedoch durch das Licht, das erneuert, bewegen.

Häufig versuchen Psychologen und Experten aus pseudowissenschaftlichen Bereichen, mit der inneren Welt, mit den Gedanken und Wünschen eines Menschen zu arbeiten; es gelingt ihnen aber nicht vollständig.

Als Ergebnis der Wünsche beeinflussen die Gedanken die innere Welt eines Menschen. Mit Hilfe seiner Gedanken, schafft der Mensch in seinem Wunsch die Bedingungen, unter welchen das umgebende Licht beginnt ihn zu beeinflussen beginnt.

Aus der russischen Kabbala Lektion, 21/8/16

(200471)