Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Personen'

Börsenmakler haben eine Leidenschaft für Zerstörung

Die Forschungsfrage „Wie können Börsenmakler oder Händler (Banken) aus psychologischer Perspektive gesehen, Milliarden Beträge verlieren?“ – beschäftigt seit langem die Experten.

Die konkreten Ergebnisse zu dieser Forschungfrage wurden genau dann herausgefunden, als der letzte skandalöse Fall der großen Verschwendung öffentlicher Gelder aufgedeckt wurde: Adovoli, ein Londoner Mitarbeiter der Schweizer Bank UBS, reduzierte die Kosten seines Arbeitgebers um 2,3 Billiarden $.

Das Ergebnis überraschte selbst die Forscher: Broker-Spezialisten besitzen mentale Eigenschaften, die psychisch kranke Personen charakterisieren: die Leidenschaft unkontrollierbarer Zerstörung. Das Handeln der Finanzleute ist völlig unabhängig von nichts und niemanden – mit einer Spannung höher, als die von Psychopathen.

Die psychologische Einzigartigkeit des Verhaltens von siebenundzwanzig Brokern wurde untersucht.
Es wurde erwartet, dass das Verhalten der Broker nicht weniger egoistisch und unverschämt sein wird, als das psychisch Kranker – jedoch wurden viel bessere Ergebnisse erreicht. Aber Banker haben nicht mehr als Menschen aus anderenTeams verdient, mit denen sie verglichen wurden.

Aber anstatt sich auf den maximalen Profit zu konzentrieren, haben die Broker sich bemüht, mehr zu bekommen als ihr Gegenspieler und verloren dabei im Endeffekt eine Menge Energie, um ihrem Gegner zu schaden.

Mein Kommentar: Natürlich führt der Egoismus zu erhöhtem Wettbewerb – Erfolg wird nicht durch Profit geschätzt, sondern im Vergleich zu anderen. Die Hauptsache ist, die anderen um jeden Preis schlagen. Nur ein Gefühl der völligen Abhängigkeit (eine Verbindung zwischen allen) wird den Wettbewerb beenden und Platz für eine gute Zusammenarbeit machen.

Auf 500 Bewohner unserer Erde kommt ein Millionär

Meldung: (Agentur Boston Consulting Group): Trotzt der Wirtschaftskrise steigt die Anzahl der Millionäre weltweit weiterhin an.

Aktuell werden 12,5 Millionen natürliche Personen gezählt, deren Vermögen eine Million Dollar übersteigt. Die genannte Zahl beträgt 0,2% der Gesamtbevölkerung der Erde oder mit anderen Worten, auf 500 Erdbewohner kommt ein Millionär.

Kommentar: Der tendenzielle Anstieg der Anzahl der Millionäre bedeutet ein schnelles Vorankommen zur Erkenntnis des Bösen, der Ungleichheit, welche gegen das vollkommene Gleichgewicht als Hauptgesetz der Natur ist. Wann werden wir es aber begreifen – durch Katastrophen oder durch den Verstand? So weit begreifen, dass wir ein einziges Gesetz einführen werden – das Gesetz der Gleichheit beim vernünftigen Verbrauch und der Einigung.

Das Buch der Bücher

Es gibt Bücher, über Wahrnehmungen in dieser Welt, die von normalen Menschen geschrieben wurden. Und es gibt Bücher, die von Kabbalisten geschrieben wurden, Menschen, die die höhere Welt erreichen und über ihre Empfindungen in der Spiritualität schreiben. Diese werden spezielle, heilige Bücher genannt. Heilig (Kadosh) wird buchstäblich als „getrennt“ übersetzt. Die spirituelle Welt ist von unserem Egoismus vollkommen getrennt. Folglich schreibt ein Mensch, der die Spiritualität aus seiner Wahrnehmung beschreibt, ein heiliges, besonderes oder getrenntes Buch.

Es gibt ein besonderes Buch unter allen Büchern, das von Menschen mit spirituellen Kenntnissen geschrieben wurde. In Kabbalistischen Quellen wird es einfach als „Das Buch“ bezeichnet, ohne Nennung seines Titels „Der Sohar.“ Dieses Buch ist so einzigartig, dass in Beziehung zu ihm, andere Bücher gar nicht als ein Buch betrachtet werden. Dies folgt daher, weil es von einer besonderen Gruppe von Menschen geschrieben wurde, die alle zehn der höchsten Sefirot in Malchut von der Welt der Unendlichkeit erlangten.

Die besondere Versammlung dieser zehn Personen fand vor ungefähr 2000 Jahren statt. Neun Schüler zogen sich, zusammen mit ihrem Lehrer Rabbi Shimon, in eine Höhle im Norden Israels zurück. Sie verblieben dort und studierten.

Die Höhle ist ein ganz besonderer Ort. Wenn mein Lehrer Rabash und ich nach Tiberius gingen, besuchten wir oftmals diese Höhle. Rabash liebte es wirklich dort zu sein. Er stand dort für einige Minuten und es sah so aus, als wäre er irgendwo anders, als ob er seinen Körper verlassen hätte. Dies ist der Bereich, wo er sich mit der spirituellen Kraft der zehn Sefirot verband, den zehn Seelen, die in dieser Höhle saßen, während sie die Welt der Unendlichkeit enthüllten.

Indem sie sich zusammen verbanden erlangten sie alle 125 spirituellen Ebenen, von unserer Welt, bis zur Welt der Unendlichkeit. Baal HaSulam schreibt in der „Einführung zum Buch Sohar“, dass solch ein hoher Grad von Erkenntnis, durch eine Gruppe von Menschen, nur einmal in der ganzen Geschichte auftrat, weil sie sich vereinigten und zusammen studierten.

Nur in der endgültigen Korrektur (Gmar Tikun) werden wir in der Lage sein, die gleiche Ebene zu erlangen, die von dieser Gruppe erreicht wurde, und wir werden dank ihrer Vereinigung dazu imstande sein. Sie schrieben im Buch Sohar, wie sie imstande waren sich zu vereinigen, was als Ergebnis dessen geschah und was in der Verbindung zwischen ihnen enthüllt wurde. Darin liegt die ganze Macht des Sohars.

Und dieses Buch kann uns eindeutig die größte Kraft der Korrektur für unsere Seelen geben. Daher ist dieses Buch so entscheidend.

Aus der 2. Lesung des WE! Kongresses vom 02/04/2011

Gemeinsam den Machsom überqueren

Frage: Können wir den Machsom während dem bevorstehenden Kongress überqueren?
Meine Antwort: Das ist, was wir alle erwarten und zusammen tun wollen! Der „Machsom“ ist die Barriere zwischen dieser und der spirituellen Welt, das heisst, die Erneuerung der egoistischen Absicht im Menschen in der Absicht zu geben. Die Kluft zwischen ihnen, die Grenzlinie, die undurchdringliche Trennwand, wird als der „Machsom“ (eine Barriere, eine Strassensperre) betrachtet.
Wir leben alle in einer einzigartigen Zeit. Bis zu unserer Generation hat jeder, der diese Barriere überquerte, den „Machsom“, individuell überwunden, seine inneren Anstrengungen bis zu einem ausreichenden Mass angesammelt, der „Becher quoll über“ und ein neuer Zustand wurde für einen Menschen enthüllt.
Heute leben wir in einer sich vor uns mehr und mehr entfaltenden globalen Welt. Und unsere Kabbalistische Gruppe sind nicht nur einige Menschen, wie es in der fernen Vergangenheit der Fall war, als sich nur zehn Kabbalisten versammelten, jetzt haben wir Millionen von Freunden in der ganzen Welt.
Deswegen denke ich, leben wir in einer neuen Epoche, in der die Überquerung des Machsom, wie in der Tora beschrieben, geschehen wird: „durch die ganze Nation“ oder en masse. Ich nehme an, dass sich die Enthüllung für die ganze Weltgruppe ereignen wird oder wenigstens für einen Teil von ihnen, die in fortwährender Verbindung mit uns verbleiben, in Studium und Arbeit. Das heisst, es werden nicht nur einige wenige, aus der Menge ausgesuchte Personen sein, sondern alle zusammen.
Schliesslich hat der Prozess der Korrektur eine solch fortgeschrittene Phase erreicht, dass die Kabbala aus der Verborgenheit herausgekommen ist und für alle offengelegt wurde. Die Veränderung wird nicht nur für eine kleine isolierte Gruppe geschehen, wie es früher war, sondern für eine große Weltgruppe wie die unsere.
Aus dem Unterricht über die innere Vorbereitung für den WE! Kongress vom 10/03/2011

Durch die Gruppe nach Oben

Anfangs habe ich einen einfachen materiellen Wunsch „nur für mich“ und den „Punkt im Herzen“, welcher schon zum Höheren gerichtet ist, ein Keim der Eigenschaft des Gebens.

Ich erheben ihn über den Wunsch, indem ich ihm eine Wichtigkeit gebe, im Vergleich zu den irdischen Wünschen, und dann wende ich mich an die Umgebung – an die Gruppe, an die Bücher und an den Lehrer.

Als Antwort bekomme ich von ihnen den vergrösserten und bearbeiteten Wunsch. Dieser Wunsch ist dann bezüglich der Wichtigkeit des Zieles vergrössert und verändert, d.h. bezüglich des Erwerbs von der Eigenschaft des Gebens, die unmöglich allein zu erreichen ist.

Mit diesem Wunsch nun erhebe ich mich zum „Höheren“, ich erhebe das „MAN“, dann kommt das Licht von Oben (Or Makif), das zur Quelle, zur Eigenschaft des Gebens zurückführt.

Die erforderlichen Etappen:

1. sich an die Gruppe wenden
2. von ihr das spirituelle Streben zu bekommen
3. sich an den Schöpfer zu wenden
4. die Korrektur zu bekommen

in Folge ensteht das Kli, das Gefäss für das Geben – die Summe aller Faktoren.

Frage : Woher weiss ich dass ich meine Bestrebung von der Gruppe bekomme ?

Meine Antwort : Du prüfst inwieweit du dich mit den Freunden vereinigen willst, und doch nicht dazu bereit bist. Mit diesem Bedürfnis, worin die grossen qualitativen Bemühungen angelegt sind, erhebst du MAN. Anders gesagt, schafft die Summe deiner Wünsche, die auf die Vereinigung gerichtet ist, diese Bitte um Hilfe.

Frage : An welchen Merkmalen kann ich erkennen, dass ich mich in richtiger Weise an die Gruppe gewendet habe?

Antwort : Wenn ich mich in richtiger Form am sie wende, kann ich erkennen inwiefern die Freunde vereinigt sind, und ich von ihnen abgetrennt bin, inwiefern sie gross sind und ich klein bin, inwiefern das Schöpfungsziel gross ist und ich unfähig bin es zu schätzen.

Die Gruppe gilt für mich als das Ideal, als ein Kriterium bezüglich dessen ich meinen eigenen Mangel empfinde. Und damit kann ich mich nur an den Schöpfer wenden.

Bei der richtigen Bitte an die Gruppe zeigen sich in mir grosse Mängel, Fehlbestände, nicht erfüllte Wünsche, die sofort das Licht hervorrufen welches zur Quelle zurückführt.

Dieses Licht kommt nicht aus einer anderen Galaxie – nein, es befindet sich in mir, in meinem Herzen. Es ist eben nur der vertiefte Wunsch notwendig, es zu òffnen.

Meine Anmerkung, bei der `Gruppe` werden nicht irdische Personen und deren Eigenschaften gemeint, sondern immer die Verbindung der `Punkte im Herzen` meiner Freunde in einem System.

Auszug aus dem Unterricht über einen Artikel von Rabasch, 30.12.2010

Die geistige Wurzel der ganzen Menschheit

Die Arbeit an unserer geistigen Ganzheit erinnert an den „Tamagotchi Effekt“ – des japanischen Spielzeuges, das den Menschen dazu zwingt, sich um etwas virtuelles, nicht Existierendes zu sorgen.

Aber der Mensch konzentriert sich auf das Spielzeug, wird davon abhängig, und es wird für ihn mehr als real! Er ist einfach verpflichtet, sich von allem anderen abzulenken, um mit diesem Spielzeug etwas zu machen, um es bspw. „zu füttern“.

Seine Selbstsucht stört ihn nicht, sich darum zu kümmern. Denn es ist nicht der andere Mensch, mit dem man konkurrieren muss, sondern das abstrakte Wesen, bei dem es leicht ist, ihm Aufmerksamkeit zu zeigen. Aber andererseits drängt es dir seinen Willen auf.

Genauso ist es in unserem „geistigen Stimulator“: einerseits, abstrahieren wir uns von den Menschen, und schaffen etwas Abstraktes, wo ich alles unpersönlich mache, die Personen von ihren Körpern, von ihrem Äußeren, und ihren Charakteren abtrenne. Mir sind nur ihre Punkte im Herzen, die Bestrebungen zur Vereinigung für die Offenbarung der allgemeinen Kraft der Liebe des Schöpfers wichtig.

Andererseits ist es immerhin unser Wunsch, unsere Erwartung, die vom Körper und von allem anderen abstrahiert sind, was uns von einander abstößt und trennt. Folglich vereinigt uns unser allgemeiner Traum, unsere allgemeine Notwendigkeit, gemeinsam das Ziel zu erreichen. Dieses System wird zur weltweiten Mehrsprachengemeinschaft – und es wird zur allgemeinen geistigen Wurzel der ganzen Menschheit. Denn die Idee betrifft die Vereinigung aller Menschen der Welt. Zunächst schaffen wir mit unseren Bemühungen, das System der Verbindung zwischen uns, das System des Gebens und der Liebe. Und später „trägt die Arche die Träger selbst“ – es wird beginnen, uns zu lenken und uns mittels des höheren Lichts zu formen, das darin im Maß der Aufbau des Kli des Gebens erscheinen wird.

In diesem System ermöglichen wir der Höheren Kraft der Natur, die in der Vereinigung der Menschen existiert, in uns „lebhaft zu werden“, sich zwischen uns zu zeigen. Und sie wird in uns arbeiten, uns großzuziehen und uns vorwärts zum Schöpfungsziel führen.

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Woher kommen unsere Gedanken?

Eine Frage, die ich erhielt: In der Quantenphysik besteht das Universum aus Energie. Daher ist alles, einschließlich unserer Gedanken, Energie. Woher kommen die Gedanken, und warum/wie denkt bzw. zieht jeder seine eigenen, speziellen Gedanken auf sich?

Meine Antwort: Es gibt zwei Kräfte, aus denen alles Existierende besteht: Empfangen und Geben. Alles geschieht nur zwischen diesen beiden Kräften. Wir erlernen ihre Natur, indem wir sie uns selbst enthüllen, da wir aus beiden bestehen.

Das Zusammenspiel der beiden Kräfte lässt unsere Verlangen entstehen, und die Verlangen bringen wiederum Gedanken hervor, wie wir das Verlangen erfüllen können. Eine Person kann ihr Verlangen beeinflussen, indem sie sich bewusst unter den Einfluss einer Umgebung begibt, das heißt unter Personen oder Seelen (vorausgesetzt man kann bereits Seelen wahrnehmen). Auf diese Weise kann eine Person in das eigene Schicksal eingreifen.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Der Gedanke ist die stärkste Kraft in der Welt
Blog-post: Der Verstand ist ein Diener des Verlangens
Blog-post: Können wir unsere Gedanken kontrollieren?
Shamati #153: „Der Gedanke ist Folge des Wunsches“

Das Konzept von “Geht und verdient aneinander”

Eine Frage, die ich erhielt: Wie können wir wahres Geben von egoistischem Geben unterscheiden?

Meine Antwort: Bis eine Person würdig ist, den Schöpfer zu offenbaren, ist ihr Geben rein egoistisch, das heißt, nur für ihr eigenes Interesse. Ebenso wenn wir für jemanden eine Dienstleistung erbringen, wägen wir ab, welchen Nutzen wir daraus ziehen können. Darüber hinaus stellen wir Berechnungen über unseren Gewinn an: Der Gewinn aus dem Geben muss größer sein als der Verlust.

Doch selbst wenn die Menschen beginnen, sich auf diese Art und Weise gegenseitig zu helfen und zu geben, auch unter der Berücksichtigung des jeweiligen Interesses des Anderen, kann dieses ( wenn auch egoistische) Geben eine Möglichkeit bieten, das Gefühl des gegenseitigen Nutzens im Streben nach Güte, Gleichheit und des Erwerbs von Vertrauen sein. Wir werden dadurch beginnen, den Wert der Eigenschaft des Gebens anzuerkennen. Das Resultat der Handlung des Gebens wird für uns weniger wichtig sein, als vielmehr dieWahrnehmung dieser Eigenschaft, ihre positive Verwirklichung in uns und das positive Gefühl des Gebens an sich.

Außerdem, wenn eine Person etwas Gutes aus einer Quelle bezieht (einer Handlung oder von einer anderen Person) wird er oder sie beginnen, die Quelle selbst zu lieben und zu bewundern.

Deshalb werden die Leute die Eigenschaft des Gebens, die ihnen Lebenskraft, Unterstützung und Vertrauen bringt, zu schätzen wissen. Sie werden sich diese Eigenschaft aneignen wollen und sich ihr annähern. Folglich werden sie verstehen, dass sich das Licht, welches die Korrektur bringt, durch das gegenseitige Geben auszahlen wird. Dies bezeichnet man als „Geht und verdient aneinander“, im wahren, nicht-materiellen Sinne. Im Bestreben nach einem guten Leben wird die Gesellschaft beginnen, das Geben zu respektieren und somit den Schöpfer enthüllen.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Menschheit betritt eine neue Stufe
Blog-post: Die Zeiten des egoistischen Austauschs sind zu Ende
Blog-post: Geben kann uns mehr erfüllen als alles andere
Shamati #12: Hauptarbeit des Menschens

Wir sehen nur, was wir sehen wollen

In den Nachrichten (aus News Bureau):

Wir schwimmen in einem Meer an Informationen, aber filtern das Meiste, das wir sehen oder hören, aus… Die Untersuchung, über die dieses Monat in Psychological Bulletin zu lesen war und von American Psychological Association veröffentlicht wurde, wurde von Forschern an der Universität Illinois und der Universität von Florida geleitet und beinhaltet Daten aus 91 Studien mit nahezu 8.000 Teilnehmern… Die Forscher fanden heraus, dass Personen ungefähr doppelt soviel Information auswählen, die ihre eigenen Ansichten bestätigen (67 Prozent), als eine ihnen entgegengesetzte Vorstellung in Betracht zu ziehen (33 Prozent)… die Forscher fanden ebenfalls heraus, was nicht überraschte, dass die Personen gegenüber neuen Betrachtungsweisen resistenter waren, wenn ihre eigenen Ansichten mit politischen, religiösen oder ethischen Werten in Zusammenhang standen.

Mein Kommentar: Die meisten Leute werden immer das hören, was sie hören wollen und man braucht keine teuren Studien vorzunehmen, um das herauszufinden, denn unsere Natur ist auf Egoismus gegründet oder dem Verlangen, unsere Wünsche zu erfüllen, egal ob wir Ruhm, Prestige, Macht, Gesundheit oder Wissen begehren. Und dies bestimmt, was wir hören, sehen, empfinden und verstehen können.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Wir enthüllen den Schöpfer indem wir unserem Egoismus entfliehen- dem Pharao
Blog-post: Die Entwicklung der Reshimot in der Geschichte

Sollten Arbeitslose im Bildungswesen eingesetzt werden?

In den Nachrichten (Sky News): „Union missbilligt sechsmonatige Lehrerausbildung“ Großbritanniens Premier Gordon Brown schlägt vor, Kurse für eine beschleunigte Umschulung einzurichten, um es Personen zu ermöglichen, ihren Beruf zu wechseln und innerhalb eines halben Jahres Schullehrer zu werden. Jedoch die amtierende Generalsekretärin der staatlichen Lehrervereinigung, Christine Blower, sagte, dass sechs Monate Ausbildung „bei weitem nicht genug sind.“

Mein Kommentar: Wir müssen globale Ausbildungskurse ohne Ausnahme für jeden einrichten – sowohl für Arbeitnehmer, als auch für Arbeitslose. Wir müssen jeden lehren, wie man in einer globalen, integral-verbundenen Welt existieren kann. Die Menschen müssen lernen, worin ihre Willensfreiheit besteht und welche Verhaltensweise die Natur in Bezug auf uns selbst, unsere Familien, unsere Angehörigen und Fremde und auf allen Ebenen – der wirtschaftlichen, politischen, kulturellen, religiösen und so weiter – von uns fordert. So, wie wir Kinder erziehen, um sie auf das Leben in dieser Welt vorzubereiten, so muss jetzt jedermann lernen, wie man in der neuen Welt lebt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Was können wir unsere Kinder lehren?
Blog-post: Die Änderung der durch Massenmedien verbreiteten Information ist von höchster Wichtigkeit
Blog-post: Die Medien müssen damit beginnen, freundliche Werte und Beziehungen zu fördern
Kabbalablog Artikel: „Wir wollen Veränderung“

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