Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Perpetuum Mobile'

Am Anfang schuf Gott die Gemeinschaft!

Nachricht und Kommentar: Aus der Geschichte über die Erschaffung von Adam wissen wir, dass zuerst seine Erschaffung und erst dann seine Trennung und Fortpflanzung folgten.

Eine stabile Existenz der Biospäre sei nur unter der Bedingung möglich, dass Biogeochemische Zyklen ein geschlossenes System darstellen, sonst würden die Lebewesen ihre Ressourcen schnell erschöpfen und sich mit Produkten eigener Stoffwechsel vergiften, so die Biologen. Aber die Abgeschlossenheit von Zyklen ist nur durch Gemeinschaften möglich, die aus verschiedenen Arten von Mikroorganismen, die sich die biogeochemischen Funktionen untereinander geteilt haben, bestehen.

Die einen füllen die Umgebung mit Produkten eigener Stoffwechsel, indem sie die Ressourcen der Umgebung verarbeiten. Die anderen benutzen diese Produkte, indem sie die ursprünglichen Ressourcen als eigene Abfälle an die äußere Umgebung zurückgeben. Ein Organismus, der dazu in der Lage ist, alleine einen solchen Zyklus abzuschließen, ist genauso unwahrscheinlich wie ein Perpetuum Mobile.

Für das Stadium des chemischen Vorlebens ist es noch offensichtlicher. Keine separate organische Moleküle kann sich stabil reproduzieren und eine Homöostase in ihrer Umwelt aufrechterhalten.

Das können nur komplexe Systeme schaffen, die aus einer großen Anzahl von verschiedenen Molekülen, deren gemeinsames Leben für beide Seiten Vorteile bietet (Symbiose), bestehen. Deshalb ist es offensichtlich, dass die erste Art der Lebenwesen, keine einheitliche Art der Mikroorganismen war, sondern eine polymorphe  Gemeinschaft, in welcher ein aktiver Austausch von Genmaterial zwischen Organismen stattfand.  Die Vielfaltigkeit, die Symbiose, Trennung von Funktionen und der Informationsaustausch sind die ursprünglichen Eigenschaften des irdischen Lebens, und haben sich nicht aus einer einzigen Moleküle entwickelt.

Heute ist es durchaus wahrscheinlich,  dass am Anfang der Entwicklung von Leben eine Gemeinschaft auf der Erde existierte und nicht nur eine einzige Art von Mikroorganismen.

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Das Perpetuum Mobile auf dem Weg in die Unendlichkeit

Woran unterscheiden sich die Welt der Unendlichkeit und unsere Welt?

In der Welt der Unendlichkeit existiert alles in einem einheitlichen geschlossenen Raum, wo wir zusammen sind, alles allgemein ist, und alles jedem einzelnen gehört, und es gibt keinen Unterschied zwischen mir und den anderen, zwischen dem, was mir und was dem anderen gehört. Aller existiert ohne jegliche Grenzen.

Und in unserer Welt ist es genau das Gegenteil. Alles ist unbedingt geteilt, und der Mensch überwacht seine Grenzen die ganze Zeit, egal ob er das möchte oder nicht.

Er soll diese Grenzen aufbrechen, um sich den anderen ein Stückchen zu nähern, und dann wird er wieder zu sich selbst zurückkehren, als ob die Natur ihn zurückziehen würde. Und er versucht wieder sich den anderen anzunähern, und geht wieder in sich rein.

Solange wir diese Unendlichkeit noch nicht erreicht haben, gibt es deshalb ein sehr wichtiges Prinzip in unserer spirituellen Arbeit,.

Auf dem gleichen Prinzip basiert die Arbeit einer Schwingung, die aus dem Kondensator und der Induktionsspule besteht, welche in einer elektrischen Kette verbunden sind.

Wenn wir diese Schwingung der Energie reichen, so geht sie zuerst durch den Kondensator, dann durch die Spule, und später wieder in den Kondensator, und zurück in die Spule. Auf diese Weise kann sie zwischen ihnen kursieren.

Dieses Prinzip funktioniert nicht nur in Leitungen. Denn alles, was im Aufziehmechanismus der Natur erfolgt, verwirklicht sich auch in der gesamten Natur und in ihren verschiedenen Teilen, nur in anderer Form, je nach Art des Systems: physisch, biologisch, öffentlich, die Beziehungen des Menschen in der Gesellschaft.

Deshalb sollten die Beziehungen zwischen mir und der Gruppe ebenfalls auf diesem Prinzip beruhen: meine Begeisterung und die Wichtigkeit des Ziels gebe ich der Gruppe weiter, und wenn ich niedergeschlagen bin, dann bekomme ich von der Gruppe jene Begeisterung zurück, die ich in sie angelegt habe, wobei diese sogar mit der Macht der Gruppe multipliziert wird, – und so arbeiten wir abwechselnd in einer geschlossenen Kette.

Aus dem 9. Unterricht des Kongresses „Sohar – 2010“ in New York, 09.05.2010

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