Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Perfektion'

Was erwartet die Menschheit: Aussterben oder Aufschwung?

News Report: Wenn sich die Umstände des menschlichen Lebens und der Zivilisation nicht ändern, steht deren rasche genetische Auslöschung bevor. Jede nachfolgende Generation ist kränklicher als die vorhergehende. Letztendlich wird eine kranke Generation eine gänzlich nicht überlebensfähige Generation zeugen. Menschen in den Entwicklungsländern werden ein wenig länger durchhalten. Die Finanzkrise wird zu einer Krise des öffentlich verfügbaren Gesundheitswesens führen. Die Qualität des Lebens wird drastisch abnehmen und in ein oder zwei Jahrzehnten wird die Weltbevölkerung auf eine Milliarde schrumpfen.

Mein Kommentar: Es gibt viele tragische Vorhersagen über das nahe völlige Auslöschen der Menschheit aufgrund unterschiedlicher Faktoren. Die Wissenschaft der Kabbala schließt diese Möglichkeiten nicht aus, einschließlich Weltkriege. Gleichzeitig bietet sie jedoch eine allgemeine Lösung für alle möglichen Krisen und ihre Konsequenzen.

Denn der Grund für alle Probleme liegt im Gegensatz des menschlichen Egoismus zum Altruismus der Natur und die Korrektur des menschlichen Egoismus wird die Menschen der Natur angleichen und folglich die positiven Kräfte der Natur heranziehen. Als Ergebnis werden sich alle Umstände vom Negativen ins Positive verwandeln und die Menschheit wird sich bis zur inneren Enthüllung der Eigenschaft der Ewigkeit und Perfektion entwickeln.

Verwandtes Material:
Kabbala Heute: Das Allheilmittel

Eine Frau ist eine vollentwickelte Hälfte der Gesellschaft und noch mehr

Drei Fragen, die ich über die Aufgabe der Frauen in der Kabbala erhielt:

Frage: Welche Rolle spielt die Frau in der Kabbala?

Meine Antwort: Sowohl in unserer Welt als auch in der zukünftigen Gesellschaft, die vom Egoismus korrigiert sein wird, ist eine Frau eine vollentwickelte Hälfte und weit mehr, weil sich alle Leute in einem einzigen System ergänzen. Eine Frau kann ihre eigene Perfektion und ihren vollen Wert nur durch Eigenkorrektur wahrnehmen, indem sie der ganzen Welt gegenüber liebend und gebend wird. Es ist erst in ihrem korrigierten Stadium so, dass der weibliche Teil der gesamten Seele gleichgestellt oder eben größer als jeder Andere fühlt, weil gerade das vom weiblichen Teil der ganzen Seele verkörperte Verlangen die Enthüllung des Schöpfers (des Lichts) bewirkt.

Frage: Wenn lo liShma (לא לשמה) einen Menschen nicht dazu antreibt, liShma (לשמה) zu erreichen, dann muss die Gruppe ihren Einfluss auf ihn ausüben. Wie kann eine Frau diesen Druck hervorrufen?

Meine Antwort: Mit ihrem Verlangen, denn sie ist vom Erreichen des Lichts durch die Männergruppe abhängig ist.

Frage: Ich will ein Buch öffnen, es lesen und genießen. Aber immer wenn ich anfange, Kabbala zu studieren, genieße ich das Lesen nicht länger. Was soll ich tun?

Meine Antwort: Lernen Sie, Lebensfreude aus den Höheren Welten zu empfangen!

 

Der Kabbala Kanal YES 66 bringt gute Veränderungen


Aus vielen Briefen erfahre ich, dass Menschen, wenn sie erst einmal unseren neuen Kabbala Kanal eingeschaltet haben, regelrecht daran festkleben und ihn nicht mehr ausschalten können. Ich bin sicher, dass nachdem die Menschen eine kurze Zeit im Hintergrund kabbalistische Texte gehört haben anfangen, in ihrem Innern und in der Welt insgesamt eine Veränderung zu verspüren – eine Veränderung in Richtung Güte. Dies wird keine illusorische Veränderung sein, sondern eine aufrichtige Veränderung des Menschen und der Welt, weil dies vom Or Makif – dem Umgebenden Licht – durchgeführt wird, der einzigen Kraft, die alles in Richtung Güte wenden kann!

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Durch das einfache Anschauen oder Hören dieser Programme erweckt man den Einfluss guter Kräfte auf sich, wie Baal HaSulam in Punkt 155 von „Einführung in Talmud Esser HaSfirot“ schreibt:

„Solange der Mensch keine Perfektion erlangt hat, wird das zur Erfüllung seiner Seele bestimmte Licht als Umgebendes Licht definiert.

Demzufolge scheint das Licht unverzüglich in gewissem Maße auf ihn, wenn er sich mit der Weisheit der Kabbala beschäftigt, und bringt ihn der Erreichung der Perfektion näher.“

Welche Einstellung ist die richtige, die man gegenüber dieser Welt haben sollte?


Drei Fragen, die ich zur täglichen weltlichen Realität eines Kabbalisten erhielt:

Frage: Was ist die richtige Einstellung, die ich gegenüber meinen Handlungen in dieser Welt haben sollte, unter Anbetracht dessen, dass ich keinen freien Willen habe? Sollte ich aufhören zu versuchen, alle Dinge zu kontrollieren, die nicht wirklich wichtig sind; oder im Gegenteil, jederzeit nach Perfektion streben?

Meine Antwort: Nichts von dem oben erwähnten. Sie sollten sich mit ihrem gesamten Verstand und Herzen in Dem Höheren befinden, in dem System von Adam. In unserer Welt jedoch sollten Sie wie ein Roboter funktionieren, d.h. „wie jeder andere auch“.

Frage: Wie sollten wir den Leuten begegnen, die einen Vorteil aus uns ziehen möchten? Wenn wir uns wünschen, altruistisch und nicht egoistisch zu sein, anderen zu helfen, und wenn ich denke, dass ich dieses Verlangen habe, was ist dann der richtige Weg, mit diesen Leuten umzugehen, wenn ich ihnen begegne?

Meine Antwort: Sie sollten diese Leute auf die Weise behandeln, wie dies normale Leute auch tun würden – „freundlich/egoistisch“.

Frage: Was hilft einem Kabbalisten dabei, mit dem Theater der Welt der Roboter verbunden zu bleiben, nachdem er über die allgemeine Wahrnehmung der Realität aufgestiegen ist? Was hilft einem Kabbalisten dabei in der Hauptströmung des Lebens zu verbleiben? Welche Werte, die von normalen Leuten verstanden werden können, bleiben in der Spiritualität „erhalten“? Was motiviert einen Kabbalisten, in einem Körper im Zustand von „Chefez Chessed“ zu leben? Wie bleibt ein Kabbalist mit einer Gruppe von Studenten verbunden? Ist er lediglich von der natürlichen Entwicklung der Welten abhängig oder gibt es spezielle Methoden des „spirituellen Aufstiegs?“

Meine Antwort: Ich verstehe nicht, warum Sie sich darum Sorgen machen, doch es gibt eine kurze Antwort auf all Ihre Fragen: „Liebe für den Nächsten“.

Verwandtes Material:
Blog-post: Seine Unerreichbarkeit im Geist eines Kabbalisten
Blog-post: Warum verteidige ich mich auf diesem Blog gegen Widersacher?
Blog-post: Ein Kabbalist fühlt das selbe Vergnügen wie der Schöpfer
Artikel: Der sechste Sinn
Was ist kabbalistische Musik?

Sei kein Besserwisser!


Fragen, die ich über verwirrende Gedanken, die Verlangen der anderen, die richtige Ausrichtung und darüber, wie man Fragen stellt, erhielt:

Frage: Was machen Kabbalisten mit verwirrenden Gedanken und dem ständigen Geplapper, das im Gehirn vor sich geht?

Meine Antwort: Beteilige dich mehr am Studium und am Schreiben von Artikeln. Und am besten mit anderen zusammen. Es steht geschrieben: „Ungeachtet dessen, wie sehr die Schlange dich sticht, studiere die Tora.“

Frage: Wir sollten die Verlangen der anderen unseren hinzufügen, aber welche Verlangen? Wenn wir Handlungen des Schenkens vollziehen, erfüllen wir eigentlich die egoistischen Verlangen der anderen, also entwickeln wir eigentlich ihren Egoismus.

Meine Antwort: „Andere“ sind deine Freunde in der Gruppe, die deine Handlungen verstehen und sich auch auf diese Weise dir gegenüber verhalten. Um den Schöpfer zu enthüllen ist es notwendig, ein gemeinsames Verlangen nach Ihm zu entwickeln. Das heißt, um die Eigenschaft des Schenkens und der Liebe zu enthüllen, ist es notwendig, die Verlangen eines jeden Menschen in einem gemeinsamen Verlangen zu vereinigen.

Die Empfindung des gemeinsamen Verlangens für die Liebe und das Schenkens ist die Offenbarung des Schöpfers in uns! Es bringt das Gefühl von Perfektion, Ewigkeit und Harmonie. Wenn du jedoch mit anderen zusammen bist, die nicht den Punkt im Herzen haben, musst du dich einfach wie sie verhalten.

Frage: Wenn der Schöpfer sich von uns entfernt und verbirgt, um uns zu korrigieren, sollten wir dann im Verlauf der Rückkehr zu Ihm, an Erreichung und Enthüllung denken und danach streben oder nach Korrektur?
Meine Antwort: Das ist dasselbe, da man ja die Eigenschaft der Liebe und des Schenkens erwirbt.

Frage: In einer Deiner Lektionen sagtest Du, dass Du uns lehren willst, die Fragen richtig zu stellen. Manchmal sagst Du zu Deinen Studenten, dass sie „Besserwisser“ sind. Was bedeutet es also, während der Lektion eine Frage zu stellen? Was sollte diese Frage sein?

Meine Antwort: Eine Frage muss genau zum Thema der Lektion gehören, um allen Freunden zu helfen, das Thema besser zu verstehen. Es sollte nichts sein, was nur die Person interessiert, die fragt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Woher kommen Gedanken, Ideen und Träume?
Blog-post: Die moralischen Normen eines Kabbalisten
Blog-post: Wozu sollen wir Fragen stellen?
 

Anstatt sich selbst zu zwingen, gesellig zu sein – lass das Licht seine Arbeit machen!


Eine Frage, die ich erhielt: Wenn ein Mensch als Erwachsener seine spirituelle Entwicklung beginnt, und vorher immer abseits der Gesellschaft gelebt hat, und er nur berufsbedingte Beziehungen mit anderen hatte, sollte er dann jetzt anstreben, sich mit anderen zu verbinden?

Meine Antwort: Du solltest nichts in einer künstlichen Weise tun oder sich selbst zu irgendetwas zwingen. Du solltest nur Kabbala studieren und das Licht wird Dich verändern, Dich korrigieren – genau in der Weise, in der Du korrigiert werden musst. Niemand in der Welt weiß, wie diese Korrekturen aussehen – außer dem Licht!

Nur das Licht kann jemand zu seiner Wurzel zurückführen, zum einzig wahren Zustand. Dies gilt für den Einzelnen genauso wie für die Regierungen und die gesamte Welt. Suche nicht nach verschiedenen Wegen oder staatlichen Konzepten und hör auf, sich andere Modelle und Entwürfe auszudenken. Lebe weiterhin so wie vorher und lasse das Licht in Dich eindringen und seine Arbeit tun – und dann wirst Du Dich selbst innerhalb von Perfektion wiederfinden!

Verwandtes Material:
Blog-post: Als Einsiedler verwehrt man sich die Korrektur
Blog-post: Was ist das Höhere Licht?

So lesen Sie die Tora richtig!


Hier ist eine Anleitung, wie man die Kapitelzusammenfassungen der Tora liest, die auf diesem Blog gepostet werden:

Die Tora legt die Grundlagen der Theorie und Praxis des Erreichens eines spirituellen Lebens aus. Weder Adam noch Abraham empfingen die vollständige Methode, um den Schöpfer zu erreichen – nur Moses. Alle anderen Texte sind Kommentare, das heißt, andere Erklärungsweisen zur Erreichung des Schöpfers oder Beschreibungen Seiner teilweisen Erreichung.

Tora stammt von den Worten Or (Licht) und Ora’a (Anweisungen). Sie ist in der Sprache der Zweige geschrieben, welche spirituelle Kräfte mit den Dingen benennt, die sie in unserer Welt erzeugen. Selbst wenn wir also denken, dass sie unsere Welt beschreibt, beschreibt sie tatsächlich spirituelle Kräfte, denn in der spirituellen Welt sind sie nur Kräfte ohne Materie.

Warum brauchen wir diese Beschreibungen der Höheren Welt?

1. Durch das Lesen werden wir den Einfluss des korrigierenden Lichts (Or Makif) auf uns ziehen.
2. Nachdem wir uns selbst durch das Licht korrigiert haben, werden wir von Ihm in dem Grad erfüllt, wie wir korrigiert sind.

Wenn es diese Methode nicht gäbe, würden wir für immer auf dem tierischen Level der Existenz bleiben. Wir wären nicht in der Lage, den Level der Unendlichkeit, Perfektion und Gleichheit mit dem Schöpfer zu erreichen.

1. Die Sprache der Zweige (welche die Höheren Kräfte mit Hilfe ihrer Auswirkungen oder Zweige beschreibt) hat vier Modifikationen oder mit anderen Worten: es gibt vier Sprachen der Zweige:

2. Die Sprache von Tanach – historische Schilderungen, wie sie in den hier veröffentlichten Kapitelzusammenfassungen der Tora verwendet wurden;
3. Die Sprache von Halacha – Gesetze;
4. Die Sprache von Hagadot – Legenden;
Die Sprache der Kabbala – diese Sprache ist den spirituellen Wurzeln am nächsten und die genauste aller Sprachen. Mehr dazu in Baal HaSulams Artikel „Das Wesen der Wissenschaft Kabbala.“

Mein Rat: Wenn Sie die Tora lesen, beginnen Sie sich vorzustellen, dass sie über den Egoismus spricht, das Verlangen, das korrigiert werden muss, so dass es anstatt für das eigene Wohl, für das Wohl des Nächsten (oder den Schöpfer, was dasselbe ist) benutzt wird. Diese Korrektur passiert allmählich, stückweise. Alles teilt sich in die Kraft des Schenkens (den Schöpfer) und die Kraft des Empfangens (die Schöpfung) ein. Der Teil der Schöpfung, der korrigiert ist oder die Korrektur durchläuft, wird Israel genannt (Isra-El – direkt zum Schöpfer). Es gibt auch Teile, die Menschen, Herrscher, Sklaven (der Verlangen), Leiter (der Korrektur), Leviten, Kohens u.s.w. genannt werden. Testen Sie sich selbst und finden Sie heraus, inwieweit Sie in der Lage sind, hinter den „dramatischen“ Szenen, die Sie lesen, die Handlungen der Kräfte zu erkennen, die unsere Welt beherrschen.

 

 interessiert an der „Wissenschaft der Kabbala“  >    Kabbala Akademie

 

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Tora. Das Buch Genesis. Abschnitt Wajera
Blog-post: Die Tora. Das 5. Buch Mose. Kapitel Wa’etchanan
Blog-post: Die Tora. Das Buch Bamidbar. Abschnitt Behaalotcha
Blog-post: So verwenden Sie kabbalistische Quellentexte richtig!
Blog-post: Übermittlung der Tora – Übermittlung von Moses bis zu unseren Tagen
Blog-post: Warum das Studium der Kabbala gut für Sie ist
 

Was ist Schmerz und wie können wir damit aufhören, ihn ständig zu spüren?


In unserer Welt ist Schmerz die Reaktion des Organismus zu einem Problem, das in ihm auftaucht. Es ist die Art des Organismus, uns zu sagen, dass etwas mit unserem Körper nicht stimmt. Zum Beispiel warnt uns Schmerz vor Gefahr und lässt uns die Hand vom Feuer wegnehmen. Schmerz zwingt uns dazu, uns zu bewegen, etwas/jemandem näher zu kommen oder Abstand zu nehmen, unsere Eigenschaften zu ändern, neue Standpunkte anzunehmen, uns der Ursache des Schmerzes bewusst zu werden und uns zu neuen Seinszuständen zu entwickeln.

Tatsächlich ist Schmerz die einzige Kraft, die fähig ist, auf unseren Egoismus einzuwirken: Schmerz, wenn wir uns mies fühlen oder wenn andere sich mies fühlen oder wenn andere sich wohl fühlen. Schmerz schiebt uns von hinten an und zwingt uns dazu, uns weiterzuentwickeln. Das Gefühl der Leere schiebt uns nach vorne in Richtung Erfüllung. Schmerz ist überall! All unsere Wahrnehmungen kommen von Zusammenstößen, Kontakt, Druck – oder mit anderen Worten, von Schmerz. Wir empfinden Genuss nur bei vorheriger schmerzvoller Wahrnehmung eines unerfüllten Verlangens, Leiden oder unerfüllter Erwartung.

Wenn wir jedoch aus dem Egoismus herauskommen und uns über den Machsom erheben, beginnen wir zu erkennen, dass wir unser Leben auf der Grundlage von vollständiger Erfüllung und Befriedigung leben können, anstatt auf der Basis von Mangel und Abwesenheit. Anstelle von Schmerz können wir Perfektion als Ausgangspunkt nehmen. Anstatt Dinge zu tun, weil wir sie tun müssen, können wir sie aus Liebe tun, ohne irgendwas zu benötigen.

Dies ist eine völlig andere Art des Daseins, eine andere Einstellung zur Welt, zu Menschen, zu dir selbst und natürlich – zum Schöpfer. Und wenn wir dies erreichen, wird sich der Schöpfer sofort für uns enthüllen, weil wir dann vollkommen werden, genau wie Er.

Verwandtes Material:
Blog-post: Kabbala ist da, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt
Blog-post: Korrigiere Dich und alles wird Harmonie ausstrahlen
Blog-post: Schicksale großer Kabbalisten
Blog-post: Wut in Fortschritt umwandeln

Es ist unmöglich für einen Kabbalisten, lustlos und melancholisch zu sein


Eine Frage, die ich erhielt: Bezüglich meiner vorherigen Frage möchte ich noch etwas wissen. Falls jemand lustlos und melancholisch wird, ist es dann nicht sehr schwierig, die spirituellen Abstiege zu ertragen, die zwangsläufig mit dem spirituellen Aufstieg verbunden sind? In vielen Texten wird erwähnt, dass Kabbalisten die Korrektur mit den Qualitäten der Perfektion der Schöpfung und Angleichung der Form an den Schöpfer in Zusammenhang bringen. Bitte helfen Sie mir, dieses Rätsel zu lösen.

Meine Antwort: Eine Person, die sich im spirituellen Aufstieg befindet, rechtfertigt den Schöpfer in allen Dingen (man bezeichnet so jemanden als Gerechten). Es ist für ihn unmöglich, melancholisch und lustlos zu sein.

Die Annäherung an den Schöpfer bedeutet die Angleichung der Form an Ihn. Anstatt der Eigenschaften, mit denen man geboren wurde, erlangt man die Eigenschaften von BYA de Tumah (die unreinen Welten von BYA; BYA = Beria, Yetzira, Assiya), welche sich über dem Machsom enthüllen. Es offenbaren sich die 613 Qualitäten des wirklichen Egoismus (Pharao). Diese sind entgegengesetzt zum Schöpfer. Mit Hilfe des Lichtes der Tora von BYA de Kedusha (die heiligen Welten von BYA), welches zur Quelle zurückführt, wird die Absicht dieser Verlangen von „für sich selbst“ zu „für den Schöpfer“ transformiert. Damit erlangt man die vollständige Füllung der 613 Verlangen und Formgleichheit bzw. Verschmelzung mit dem Schöpfer. Natürlich hat das nichts mit dem Ausführen von irgendwelchen Handlungen zu tun, wie geschrieben steht: „Der Schöpfer schert sich nicht darum, wie jemand Rinder schlachtet – vom Kopf oder vom Nacken her“ (Das meint das Beachten einer rein mechanischen Handlung), sondern vielmehr sind die Gebote gegeben worden, um den Menschen zu korrigieren.

Verwandtes Material:
Kapitel 15 aus: Leben aus der Kabbala – Stufenweise spirituelle Korrektur
Chapter 18 from the Book: Interview with The Future – A Spiritual Task
Chapter 2.12 in the Book: The Path of Kabbalah – The Body at the End of Correction