Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Europäische Union wird untergehen, wenn sie mehr ausgibt als sie hat

Meinung: (F.Dessertin, französischer Ökonom, Prof., Paris): 2009 geschah die Krise im privaten Sektor der Wirtschaft, die Banken waren bankrott. Heute sind es die Staaten, die bankrott sind. Das nächste europäische Land, das die Schuldenkrise erleben wird, ist Frankreich. Die Krisen von Griechenland und Portugal entwickelten sich schneller als vermutet.

Frankreich ist also demnächst an der Reihe. Die Frage ist nicht, ob uns die Krise betreffen wird, sondern, wann sie geschieht. Im Falle des Zusammenbruchs der Europäischen Zentralbank wäre der internationale Handel bedroht. Dies würde zu einer tiefen geopolitischen Krise führen, die letztendlich den Weltkrieg auslösen könnte.

Es geschieht zu dem Zeitpunkt, wenn die Staaten nicht miteinander verhandeln können, um einen Warenwechsel auszuführen, was nur im Falle einer gesunden internationalen Währung möglich ist.

Treffen bei der UNESCO und der UNO

In letzter Zeit haben wir rege Beziehungen mit der UNO, insbesondere mit der UNESCO, während unserer Treffen in Paris, Moskau und New York hergestellt.

Im vergangenen Monat habe ich mich in Frankreich mit der Generaldirektorin der UNESCO, Frau Irina Bokowa, getroffen.

Als Präsident und Gründer des Ashlag-Forschungsinstituts (ARI – Ashlag Research Institute) habe ich zusammen mit den anderen Delegationsmitgliedern einen Plan der neuen Methode der globalen Erziehung, die allgemeine Gesetze der integralen Welt nutzt, zur Durchsicht vorgelegt.

Ich wurde von den Mitgliedern des Direktorenrats des ARI-Instituts begleitet: Norma Livne, Rachel Laitman, Leonid Makaron, Seth Bogner.

Frau Bokowa hat unsere Prinzipien bezüglich des neuen Bildungssystems, welches die heutigen Kinder auf ein vollwertiges Leben in der höchstdynamischen globalen Welt vorbereitet, mit großem Verständnis aufgenommen.

Nach diesem Treffen haben wir eine Einladung zur Präsentation des Weltberichts „Bildung für alle“ auf dem alljährlichen Treffen der UNESCO erhalten. Diese Präsentation hat im März 2011 in der Columbia University stattgefunden.

Unsere Freunde Seth Bogner, Rachel Laitman und Norma Livne haben die Gelegenheit bekommen, unseren Standpunkt bezüglich der Methoden der Bildungsverbesserung dem israelischen UN-Botschafter, Herrn Meron Reuven, sowie der Generaldirektorin der UNESCO, Frau Irina Bokowa, vorzustellen.

Dieses Ereignis wurde von der UN-Untergeneralsekretärin und Exekutivdirektorin Michelle Bachelet durchgeführt.

In Moskau haben die Vertreter des ARI-Instituts Eli Vinokur, Leonid Makaron, Anatoli Uljanov und Leonid Ilizarov aktiv an der UNESCO-Konferenz „Die Beteiligung der Jugendlichen an den sozialen Transformationen: Initiative und Mitwirkung“ teilgenommen.

Außerdem wurde unsere Teilnahme an den bevorstehenden Ereignissen besprochen. Die von uns auf dieser Konferenz vorgestellten Materialien werden in Kürze in einem Sammelband der UNESCO erscheinen.

Am 11. März haben unsere Vertreter Leonid Makaron und Seth Bogner an der Konferenz „Friedensherstellung: Rekonsolidierung mit Hilfe von Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation“ teilgenommen, die im UN-Hauptquartier in New York stattgefunden hat. Unsere Materialien werden im Bericht veröffentlicht; weitere Schritte wurden besprochen.

Dieses Forum wurde vom UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und der Generaldirektorin der UNESCO eröffnet. Die höchste Ebene dieses Dialogs wurde vertreten durch den Prinzen Turki al-Faisal aus Saudi-Arabien, den Nobelpreisträger für Physiologie Günter Blobel u. a.

Eine erfolgreiche Teilnahme an allen diesen Veranstaltungen trägt zu einem nachhaltigen Prozess der Zusammenarbeit im Bildungssystem zum Aufbau einer besseren Zukunft für die gesamte Menschheit bei.

Erste Fragen eines Anfängers

Frage: Was ist der Schöpfer?

Meine Antwort: Der Schöpfer ist die Höhere Kraft, die das gesamte System lenkt und zum Laufen bringt. Wir enthüllen Ihn so weit wie wir diesem integralen System ähnlich sind. In dem Maße verbinden wir uns mit dem Schöpfer, der allgemeinen lenkenden Kraft und werden genauso ewig und vollkommen wie Er.

Das ist der Grad, den jeder Mensch früher oder später erreichen muss. Jeder Mensch muss sich diesem allgemeinen Systems bewusst werden und den Schöpfer erreichen.

Frage: Gibt es in der spirituellen Welt Engel?

Meine Antwort: Engel sind Kräfte. „Engel“ (Malach) kommt von dem Wort Malchut, Kraft.

Frage: Was sind Sefirot?

Meine Antwort: Sefirot sind bestimmte Eigenschaften, die in jeder Seele gegenwärtig sind, jedoch in unterschiedlichen Kombinationen. Dies bestimmt alle Unterschiede zwischen uns.

Frage: Was ist „Korrektur“?

Meine Antwort: Korrektur ist die Angleichung unserer Sichtweise, unserer Wahrnehmung, die einen befähigt zu erkennen, wie die Welt in Wirklichkeit verbunden ist. Die Natur ist global und ganzheitlich. Die uns gewohnte Einteilung in separate Bestandteile, wie z.B in Biologie, Zoologie, Botanik, Geographie und so weiter, besteht nicht.

Die Natur schließt alles mit ein. Dies ist das allgemeine Bild. Die Korrektur besteht in meiner neu erworbenen Fähigkeit, alles in einem Bild verbunden zu sehen und ich selbst betrete es gemeinsam mit allen anderen. Darum ist die ganzheitliche Medizin in unserer Zeit so populär, da sie den Gesamtorganismus und die Welt im allgemeinen als Einheit betrachtet.

Frage: Was ist eine Seele?

Meine Antwort: Unsere Seele ist der Teil des ewigen Systems, das wir erlangen. Wir werden über 125 Stufen in dieses Sytem aufgenommen, bis wir uns mit dem allgemeinen System vereinen. Jeder Mensch muss die gesamten 125 Stufen aufsteigen.

Uns bleiben noch maximal 230 Jahre (bis die 6000 Jahre zu Ende sind), um unsere Korrektur zu vollenden, die globale ganzheitliche Welt zu enthüllen und vollständig in ihr aufgenommen werden. Doch wir können das früher tun.

Frage: Was ist „Reinkarnation“?

Meine Antwort: Ein Mensch muß sich solange als ein Teil in dieses allgemeine globale System eingliedern und sich darin vermischen und ausbreiten, bis er seine Korrektur beendet hat.

Aus meinem Vortrag in Paris, 1.02.2011