Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Treppe in die Unendlichkeit

Das Buch Sohar erzählt über die Höhere Welt. Wir können sie auch in uns entdecken, alles, was darin beschrieben wird, geschieht in unserem Inneren. Ebenso empfinden wir auch unsere Welt. Der Unterschied zwischen den Welten und Empfindungen besteht darin, dass diese Welt individuell, aus vollem Egoismus empfunden wird, wohingegen die Höhere Welt kollektiv und in der gegenseitigen Verbindung und Vereinigung gespürt wird .

Diese Vereinigung im gegenseitigen Geben und in der Liebe bezeichnet man als die Seele, und die Empfindungen darin als die Geisteswelt. Infolge der Korrektur der ursprünglich zerbrochenen Verbindung (Kli), enthüllen wir verschiedene Eigenschaften der Verbindung, über welche der Sohar erzählt. Die allgemeine Verbindung aller Teile der Seele, der Schöpfung, heißt der Schöpfer. Die gesamte Höhere Welt sind Arten der Verbindung. Abraham, Isaak, Jakob, Engel, unbelebte, pflanzliche, tierische, geistige Objekte, sie alle werden in der Verbindung offenbart.

Momentan empfinden wir unsere Welt und denken, dass sie getrennt existiert. Aber es ist nur eine Illusion, mit welcher wir die Art der Verbindung zwischen uns nennen. Das letzte, niedrigste Niveau der Verbindung der Teile einer Seele (die einzelnen Seelen) gibt uns die Empfindung solcher (zerbrochenen) Verbindung, die als „diese Welt“ bezeichnet wird. Und wenn wir die absolute Verbindung aller Teile des Universums erreichen – dann heißt sie „die Welt der Unendlichkeit“, weil diese Verbindung „unendlich“, ohne Beschränkungen, über Raum und Zeit hinaus ist.

Von der vollen Verbindung in der Welt der Unendlichkeit – bis zur vollen Abwesenheit der Verbindung in dieser Welt, existieren fünf Niveaus der Verbindung – fünf Welten AK, Azilut, Brija, Jezira, Assija. Wir existieren nur in einer Realität, in der Welt der Unendlichkeit, aber empfinden sie je nach eigener Beziehung zur Verbindung als

1. Egoistisches Erhalten oder

2. Das Geben und die Liebe. Unser Leben ist die Empfindung der Qualität der Verbindung aller Teile der Realität.

Wenn wir die wahrhafte Welt enthüllen, verstehen, begreifen und genießen wollen, dann sollen wir uns beim Sohar Lesen darin bemühen, uns mehr verbunden vorzustellen. Folglich werden wir beginnen, die größere Verbindung und die höhere Welt zu enthüllen. Solche Methode der Offenbarung der Höheren Welt heißt „wir werden tun und wir werden hören“ (na‘ase we nischma).

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 18.08.2010

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Kabbalisten über die Wissenschaft der Kabbala, T.19

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Analytischer Vergleich zwischen Kabbala und Philosophie

Die Philosophie rühmt sich, alles Negative über das Wesen des Schöpfers verstehen zu können (ohne zu behaupten wer er ist oder wer er nicht ist), während die Kabbalisten an dieser Stelle (wo es um den Schöpfer selbst und nicht um seine Einstellung uns gegenüber geht) völlig stumm bleiben und Ihm noch nicht einmal eine einfache Bezeichnung geben, denn alles, was wir nicht erkennen, können wir weder bei einem Namen noch bei einem Wort nennen.

Denn ein Wort verweist bereits auf den Ansatz irgendeiner Erkenntnis (ausgehend von unserer Empfindung des wahrgenommenen Objektes und unseren Gefühlen).

Die Kabbalisten jedoch sprechen und analysieren (praktisch, real) sehr viel (im Maß der Ähnlichkeit des Forschers mit den Eigenschaften des Lichtes) vom Licht des Schöpfers (d.h. seine Erscheinung uns gegenüber) in der Wirklichkeit.

Das heißt, die Rede ist von all jenen Erscheinungen des Lichts, in welchen sie (die Forscher selbst) einer tatsächlichen (praktischen, sinnesbezogenen) Erkenntnis (in sich) würdig wurden, Erkenntnissen (Objekten und Gefühlen) im Materiellen (Realität, die wir ursprünglich in unseren angeborenen Sinnesorganen empfinden) gleich.

Baal HaSulam. „Kabbala und Philosophie“

Abraham in Ägypten – das bin ich

Sohar, Kapitel „Lech Lecha„, Punkt 117: Gleichermaßen steht über den Auszug aus Ägypten geschrieben: „Und es trug sich zu, als Pharaoh das Volk hatte ziehen lassen,“ also Pharaoh ihm die Kelim aus eigener Entscheidung und eigenem Willen gab.

Diese Unterscheidung wird als die Untersuchung der Kelim, der Mochin de WaK der Stufe des Lichts von Chaya, betrachtet, da er (Abraham) sie nicht durch das Wort des Schöpfers erlangte, sondern durch eine Sünde und einen Test.

In der Empfindung der Höheren Welt gibt es nichts Irdisches, weder Ägyptens, noch Abrahams.

Wir bezeichnen mit diesen Wörtern die geistigen Kräfte, die in unserer Welt die entsprechenden Objekte darstellen. D.h. wir nehmen die Definitionen unserer Welt und benennen damit die höheren Kräfte.

Wir lesen Sohar, als ob wir nichts über unsere Welt, über ihre Geschichte wissen würden.

Denn Sohar erzählt uns über die geistigen Zustände, die uns bevorstehen.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 23.07.2010

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Jemand, der aufsteigt, verbindet alle Welten in seinem Innern

Eine Frage, die ich erhielt: Warum schrieb Rabbi Shimon das Buch Sohar allegorisch und verbarg dabei die Tatsache, dass es nur über die Verbindung zwischen dem Licht und dem Verlangen spricht?

Meine Antwort: Hat er wirklich etwas verborgen? Denken Sie daran, wie das Buch „Baum des Lebens“ von ARI beginnt: „Wisse, dass, bevor die Welten entstanden und die Geschöpfe geschaffen wurden, ein Höheres Einfaches Licht die gesamte Wirklichkeit ausfüllte“. Und dann erschien ein Punkt des Verlangens und entwickelte sich weiter, bis die Welten und alles, was sie bewohnt, aus diesem Punkt entstanden.

Es gibt dort nichts anderes als den Willen, Licht zu empfangen, und das Licht. Alles andere ist eine Entwicklung der Verbindung zwischen ihnen, wo das Licht unveränderlich bleibt und das Verlangen sich in der Angleichung zum Licht verändert. Diese Verbindung ist der Gegenstand, welcher in der Wissenschaft der Kabbala und insbesondere im Buch Sohar beschrieben wird.

Wenn ein Mensch sich auf einer spirituellen Stufe befindet, dann sieht er die Verbindungen zwischen unserem Bild der Welt und seiner spirituellen Stufe. Er sieht, wie Kräfte und Eigenschaften von der Höheren Stufe auf die niedere hinabsteigen, die wir alle wahrnehmen. Alle Namen der Eigenschaften und Kräfte auf allen 125 Stufen oberhalb unserer Welt bleiben gleich, wie die Bezeichnungen in unserer Welt, jedoch wenn er jeden Namen liest, erkennt er dessen Wurzel anstelle der materiellen Objekte.

Wenn jemand einen Schirm erlangt und in die spirituelle Welt eintritt, indem er den Machsom überquert, beginnt er die Quelle von allem, was in dieser Welt geschieht, zu enthüllen. Man erkennt das Bild dieser Welt und wie es im eigenen Innern von einer höheren Ebene aus projiziert wird, ebenso wie es sich in Ebenen unterteilt: unbelebt, pflanzlich, tierisch und menschlich.

Diese Sichtweise ermöglicht es ihm, automatisch alle Kräfte und Eigenschaften der Höheren Welt zu benennen, indem er die Bezeichnungen der materiellen Objekte verwendet, da sie die Materialisation der Höheren Kräfte sind, die in diese Welt herabkommen.

Wenn man alle Verbindungen zwischen dieser Welt und seiner spirituellen Stufe findet, steigt man zur nächsten, höheren Ebene auf. Unterdessen verbleibt diese Welt unverändert und behält die gleiche Form bei. Auf der neuen Stufe fährt man fort, die Verbindungen zwischen den Wurzeln (Eigenschaften auf der spirituellen Stufe) und ihren Projektionen in dieser Welt zu suchen. Die Suche kommt herab, um die eigenen Eigenschaften zu korrigieren und in dem Maße, in dem man sie korrigiert, sieht man ein klareres Bild der Höheren Stufe. Sobald man alle Kräfte, Eigenschaften und Verbindungen wahrnimmt, vollendet man diese spirituelle Stufe und steigt zur nächsten auf.

Obwohl dieser Prozess monoton klingen mag, ist er tatsächlich spannend, wie eine außergewöhnliche Entdeckung. Das Bild dieser Welt bleibt gleich, bis man die vollständige Korrektur (Gmar Tikun) erreicht hat, wo man zu einem Zustand aufsteigt, in dem sich alles zu Einem vereinigt. Alle Kräfte, Lichter und Verlangen vereinigen sich in ein einziges Ganzes und man ist vollkommen mit dem Schöpfer vereint.

Wenn ein Mensch die Verbindung zwischen dieser Welt und der letzten, höchsten Stufe erkennt, verbindet er zwei gegensätzliche Achsen: Sich selbst unten und den Schöpfer oben. Auf diese Weise erreicht er den Zustand der Anheftung an den Schöpfer und die totale Gleichheit mit Ihm. Anders gesagt, man erreicht die Welt der Unendlichkeit.

All die Verlangen – die unkorrigierten Verlangen unserer Welt oder die am meisten korrigierten, ebenso wie all die Bilder und Abbildungen, werden sich in eine vereinte Wirklichkeit verwandeln, genannt „Der Schöpfer und Sein Name sind Eins“. Dort wird nur ein einziges Verlangen sein: HaWaYaH.

Indem man die Tür ein wenig öffnet, kann man einen Blick auf die Höhere Welt erhaschen

Eine Frage, die ich erhielt: Sie erklärten, dass alle Welten, von der Welt der Unendlichkeit bis zu unserer Welt, einander in allen ihren Details als Zweige und Wurzeln gleich sind. Wenn ich im Buch Sohar über diese Welten mit dem Verlangen, Spiritualität zu erreichen, lese und mich mit dem Text verbinde, dann werde ich in die Höhere Welt eintreten und das spirituelle Bild durch irdische Bilder und durch das Buch erkennen. Ist das zutreffend? Geschieht dieser Kontakt nur dann, wenn man im Unterricht studiert?

Meine Antwort: Wenn wir durch den Text des Buches Sohar voranschreiten, beginnen wir ein inneres geistiges Bild zu erkennen, indem wir Eindrücke und Eigenschaften aus dem Text bekommen, über die das Buch spricht. Wir beginnen Namen von Charakteren, Objekten und Orten unserer Welt als Eigenschaften des Empfangens und Gebens zu erkennen, die groß oder klein, gut oder böse sind.

Eine Gruppe von Eigenschaften tritt parallel zum Bild dieser Welt hervor. Dieses spirituelle Bild verbleibt in uns als ein Modell, das sich auf die allegorische Handlung bezieht. Der Sohar benutzt Worte aus unserer Welt, um die Welt der Eigenschaften des Empfangens und Gebens zu erklären, die alles, was existiert, darstellen. Diese beiden Eigenschaften zeichnen ein Bild unserer Welt für uns, und sie formen ebenso das Bild der Höheren Welt.

So wie wir Beispiele für die Entsprechung der beiden Sprachen und der beiden Welten anhäufen, während wir das Buch Sohar lesen, so wie wir lernen und sie in unserem Innern ordnen, sind wir dazu in der Lage, mehr spirituelle Eindrücke zu empfangen.

Frage fortgesetzt: Fürs Erste besteht mein ganzes Studium daraus, vor einem Buch zu sitzen und zu versuchen, zu spüren, was darin geschrieben ist, damit es spirituelle Modelle in mir bildet?

Meine Antwort: Das Ergebnis aller unserer Handlungen in der Gruppe und in der Verbreitung und das Ergebnis aller unserer Anstrengungen, um die spirituelle Welt zu erreichen, wird in unserem Innern als Bild des Empfangens und Gebens offenbart und als Eigenschaften des Geschöpfs und des Schöpfers sowie deren mannigfaltige Kombinationen. Die Offenbarung der Seele, was die Empfindung und das Verständnis des Schöpfers ist, geschieht als Ergebnis dieser Handlungen.

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Es gibt keine Heiligkeit in unserer Welt


Eine Frage, die ich erhielt: Warum müssen wir jedes Wort im Buch Sohar gemäß seiner spirituellen Bedeutung betrachten und nicht in seinem einfachen physischen Verständnis?

Meine Antwort: Wir sollten niemals die Worte aus dem Buch Sohar in seiner physischen Bedeutung interpretieren, denn dadurch würden wir die Tora auf die Stufe dieser Welt erniedrigen. Wir müssen von den Zweigen zu den Wurzeln aufsteigen, von dieser Welt hinauf zur spirituellen Welt. Und Sie fragen: Warum man nicht die spirituelle Welt nimmt und sie zu unserer Welt herabzieht?

Zuallererst unterliegt unsere Welt nicht den gleichen Gesetzen wie die spirituelle Welt. Die ganze Verwirrung in unserer Realität resultiert aus der Tatsache, dass sich die Menschen die spirituelle Welt vorstellen, ohne darin zu existieren. Dadurch kleiden sie das Spirituelle zwangsweise in das Materielle. So stellt man sich vor, dass die Kraft des Gebens in der rechten Hand wäre und die Kraft des Empfangens in der Linken, oder dass einige Teile des Körpers heiliger sind als andere, usw. All dies ist falsch und deshalb ist es uns verboten, das Spirituelle mit dem, was wir in dieser Welt begreifen, fühlen und tun, zu verbinden. Zwischen diesen zwei sollte keinerlei Verbindung bestehen.

In unserer Welt gibt es nichts Heiliges, einschließlich der unbelebten, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Stufen. Somit existiert auch nichts Heiliges in allem, was Menschen in dieser Welt tun. Das Buch Sohar bezeichnet man als ein heiliges Buch, weil es uns dabei helfen kann, von dieser Welt, vom Egoismus, zur Heiligkeit, zum Geben und zur Nächstenliebe aufzusteigen.

Ich bin ein Punkt im Herzen, welcher zur spirituellen Welt gehört – der Welt der Heiligkeit. Dies ist der einzige Punkt in mir, der völlig unterschiedlich zu meiner ganzen Natur ist, und wenn ich etwas benutze, was als „heiliges Buch“ bezeichnet wird, kann ich mich zur Welt der Heiligkeit erheben – zum Geben. Es ist jedoch nicht das Papier mit den gedruckten Buchstaben darauf, das als heilig bezeichnet wird, und auch die Buchstaben in dem Buch sind nicht heilig. Heiligkeit ist die Verbindung zwischen dem Licht und dem Gefäß (Kli), welches durch die Buchstaben symbolisiert wird. Aber hier in unserer Welt existiert nichts Heiliges.

Unser ganzes Problem liegt darin, dass wir beginnen, einem Menschen oder seinen Handlungen Heiligkeit zuzuschreiben. All dies jedoch sind lediglich Symbole. Alles was der Einhaltung der Gebote zugeschrieben wird – der Tallit (Gebetsschal), Tefillin (Gebetsriemen), das Buch der Tora, Aron Kodesh (Schrein für die Aufbewahrung der Torarollen) – sind nur Symbole für die Interaktion des Lichtes mit den Kelim, die Beziehungen zwischen ihnen und die Zustände der Seele. Folglich sind es die Zustände der Seele, die eigentlich heilig sind, weil diese die Eigenschaft des Gebens enthalten.

Ein Buch der Tora, welches im „Aron Kodesh“ steht, ist nur ein Symbol für eine spirituelle Essenz, genannt Seir Anpin, welche Einfluss auf das Verlangen – Malchut (die Vereinigung aller Seelen) ausübt und diese durch das Licht der Heiligkeit zum Geben führt. Folglich korrigiert sie unsere Seelen und erhebt uns. In unserer Welt gibt es nichts als Symbole. Wir alle sind wie „sterbliche Tiere“.

Ein Mensch, welcher die Objekte und Handlungen dieser Welt einteilt, in jene die mehr oder weniger heilig sind, bringt sich damit selbst vom Weg der Korrektur ab. Solche Arten von Handlungen werden „Erev Rav“ genannt, weil sie den Menschen vom Fortschritt hin zur spirituellen Welt und der Korrektur der eigenen Seele abhalten.

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Materie, die verschwindet: Der nächste Schritt für die Wissenschaft

Wenn Wissenschaftler die Natur erforschen, entdecken sie, dass die gesamte Materie aus Elementarteilchen und Energie besteht. Indem sie tiefer in die Materie eindringen, finden entdecken sie Wellen, anstatt Teilchen oder in anderen Worten – Kräfte.

Aber danach verschwindet die Materie vollständig und das Einzige, was bleibt, ist die Kraft, die das Höhere Licht enthält.

Wenn diese Kräfte durch die Menschen erkannt werden, nehmen sie die Formen von unbelebten Objekten, Pflanzen, Tiere und Menschen an. Doch dies alles sind nur Kräfte.

Es gleicht dem erschaffen eines Bildes auf einem Bildschirm durch elektromagnetische Kräfte. Auf diese Weise wird unser Bild von der Wirklichkeit durch Kräfte dargestellt, die uns eine Wahrnehmung von der Welt und uns selbst geben.

Wenn wir jedoch tiefer in die Mikrowelt eindringen, werden wir an einen Punkt gelangen, wo wir nicht einmal Wellen sehen. Alles dort verschwindet, ähnlich wie ein leeres weißes Blatt, dass nie von einem Bleistift oder Füller berührt wurde. Auf diese Weise wechselt die wissenschaftliche Erforschung der Wirklichkeit von der Beobachtung physischer Objekte zu Atomen, Wellen und dann – Leere.

Durch unsere Erforschung der Materie kehren wir zur Ursache ihrer Entstehung zurück – zum Höheren Licht. Doch um Es wahrzunehmen und zu erforschen, müssen die Forscher sich verändern!

(Aus dem 3. Teil des täglichen Kabbala Unterrichts)

 

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Die gesamte Schöpfung ist das Werk von zwei Kräften

Die gesamte Vielfalt in der Schöpfung wurde durch die Wechselwirkung zweier Kräfte erschaffen – geben und empfangen. Deren Wechselwirkung hat die Entstehung von Bildern zu Folge, die wir klar empfangen, denn diese zwei Kräfte vereinen sich in einem Menschen. Wir nehmen die Kraft des Empfangens oder die Kraft des Gebens getrennt war. Wir spüren immer ihre Wechselwirkung, die vielfältige Bilder in unserer inneren Welt darstellt.

Diese Bilder sind von der Dicke unseres Verlangens (0, 1, 2, 3 und 4) abhängig, welches das Gefäß ist, in dem die Kraft des Gebens diese Eigenschaften einem Menschen zeigt. Je nach dem spürt man die unbelebten, pflanzlichen und belebten Objekte in der Natur oder das menschliche Wesen (die Seele) und die Höhere Welt.

(Aus dem 3. Teil des täglichen Kabbala Unterrichts)

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Quanten-Teleportation hilft uns, den Sinn der Schöpfung zu verstehen: Die Angleichung der Form des Menschen mit dem Schöpfer


In den Nachrichten (aus ScienceBlog): Zum ersten mal haben Wissenschaftler Informationen zwischen zwei getrennten, voneinander abgeschlossenen Atomen, die einen Meter voneinander getrennt waren, erfolgreich teleportiert. Quanteninformation, wie zum Beispiel der Eigendrehimpuls eines Partikels oder die Polarisation eines Photons, wird von einem Platz zum anderen übertragen, ohne durch irgendein physikalisches Medium zu reisen.

Teleportation funktioniert aufgrund eines bemerkenswerten Quantenphänomens, „Verflechtung“ genannt. Wenn zwei Objekte einmal in einen verflochtenen Zustand versetzt wurden, sind deren Eigenschaften untrennbar miteinander verbunden. … wenn man beide Objekte misst, beeinflusst eines augenblicklich die Eigenschaften des anderen, egal wie weit sie voneinander entfernt sind.

Mein Kommentar: Auf der gleichen Grundlage arbeitet unsere spirituelle Entwicklung: Wenn eine Person die Eigenschaften des Schöpfers erlangt, wird sie wie der Schöpfer! Er teleportiert den Schöpfer in sich selbst.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Der Schöpfer ist Ihr korrigiertes Selbst
Blog-post: Individualität und Einzigartigkeit verwirklichen sich in der Verschmelzung mit dem Schöpfer