Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Nutzen'

Die Mathematik der Liebe und des Hasses

Hass dem Mitmenschen gegenüber drückt sich nicht in einem Gefühl des Hasses aus, sondern in dem Verlangen ihn für das eigene Wohl zu benutzen. Das ist unser Grundgefühl, bis wir es in Liebe verwandeln – dem Verlangen, den anderen zu erfüllen, anstatt mich selbst.

Mein Lehrer Rabash pflegte zu sagen: Du kannst dich als eine Null sehen, und deinen Freund als eine Eins, oder du siehst ihn als Null und dich selbst als Eins. Das hängt von deinem Verlangen ab – ob du danach verlangst, ihn für deinen eigenen Genuss zu benutzen, oder benutzt du dich selbst, um ihm Genuss zu bereiten.

In dem Ausmaß, in welchem du das Verlangen hast, jemand anderen zu erfüllen, wird das Licht des Gebens und der Liebe dich erfüllen.

Kabbala Akademie

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Blog-post: Wahre Liebe ist die Erfüllung des Wunsches eines anderen
Blog-post: Wie kann man andere lieben?
Blog-post: Genieße deine Liebe für andere
 

Soziale Ungleichheit- Profitgier führt zu Zerstörung


In den Nachrichten (aus Nature): „Warum Ungleichheit verhängnisvoll ist“ Im neuen Buch der Epidemiologien Richard Wilkinson und Kate Pickett The Spirit Level, stellen diese in einer weitreichenden Analyse die sozialen Konsequenzen ungleichen Einkommens dar. Unter Verwendung von renommierten, unabhängigen Statistiken, vergleichen sie die Entwicklungs-Indexe der 23 reichsten US-Staaten in den Bereichen Gesundheit und soziale Entwicklung. Ihre frappierende Schlussfolgerung lautet, dass die Bürger sich in den Ländern am wohlsten fühlen, wo die kleinsten Unterschiede im Bereich der Einkommen anzutreffen sind.

Viele Indikatoren für die Lebensqualität, Lebenserwartung inklusive, werden mit dem Grad der wirtschaftlichen Gleichheit im jeweiligen Land verglichen. Eine Vielzahl an Problemen, wie z.B. Geisteskrankheit, Übergewicht, Herzerkrankungen, Missbrauch illegaler und verschreibungspflichtiger Drogen, Schwangerschaften im Teenageralter, mangelnde soziale Mobilität und Vernachlässigung von Kindern, gehen mit einer größeren Ungleichheit einher.

Mein Kommentar: Alles in der Natur ist vernetzt und zielt auf Gleichgewicht und Harmonie ab. Da wir gegenwärtig erkennen, dass alle auf der Welt tatsächlich wie „in einem kleinen Dorf“miteinander vernetzt sind, ist es lebenswichtig das Gleichgewicht aufrechtzuerhalten.

Es gibt nur einen Weg, uns aus der Krise zu befreien, und die Autoren haben ihn gefunden. Sie sind zu der Schlussfolgerung gekommen, dass der Egoismus als herkömmlicher Motor des Fortschritts ausgedient hat und ersetzt werden muss. Sie schlagen vor, dass wir von einem System des egoistischen Verbrauchs zu einer Gesellschaft übergehen, die freundlich und vereinigt ist: wir müssen aufhören nur hinter dem Profit her zu sein und stattdessen Ziele verfolgen, die den Nutzen für alle im Sinn haben.

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Blog-post: Wie man die Richtung der Krise verändert
Rabash Artikel: Die Wichtigkeit der Gruppe
Baal HaSulam Artikel: Aufbau der Gesellschaft der Zukunft

Die Menschheit betritt eine neue Stufe

Eine Frage, die ich erhielt: Der Wunsch, sich mit anderen zu verbinden für den persönlichen Vorteil, ist ein egoistisches Verlangen. Wo ist der Unterschied zu egoistischer Liebe?

Meine Antwort: Der Unterschied liegt im Verständnis der Tatsache, dass wir in einer globalen, verbundenen Welt leben, wo jeder von jedem abhängig ist, und wir alle in einem einheitlichen Netzwerk existieren.

In der Vergangenheit lebten wir gemäß dem kapitalistischen Gesetz des Gewinns, wo jemandes Einkommen von seinen Fähigkeiten abhing, andere zu benutzen, sie zu bestehlen und sie auf andere Weise zu betrügen. Einige taten das offen, andere taten es unauffällig. Jetzt aber funktioniert dieses Gesetz nicht mehr. Jetzt müssen Sie sich um die Menschen kümmern, die Sie früher ausgenutzt haben. Sie werden Nutzen nur in dem Ausmaß ernten, wie es anderen gut geht.

Es ist nicht leicht einzusehen, dass wir alle in einem Boot sitzen und dass jeder, der auf einem individuellen Niveau Schaden zufügt, damit alle verletzt. Sobald wir das begreifen, werden wir in eine gegenseitige Bürgschaft eintreten, auch wenn diese noch auf egoistischen Berechnungen beruhen wird. Nichtsdestoweniger, wenn Leute miteinander in Verbindung sind, selbst wenn sie es aus egoistischen Motiven tun, werden sie trotzdem anfangen, die Wirkung der spirituellen Kraft (das Licht) innerhalb dieser unfreiwilligen Verbindung zu fühlen.

Dann werden sie beginnen zu begreifen, dass diese Vereinigung etwas Höheres beinhaltet als die materiellen Vorteile, die sie verfolgen – und sie werden dann nach dieser höheren Erfüllung streben.

Verwandtes Material:
Kabbalabog Artikel: Globalisierung 101

Verbindung – die rettende Kraft

Wir haben einen Zustand erreicht, wo es wesentlich ist, dass wir uns verbinden. Wir sollen uns jedoch nicht verbinden, weil sich dann jeder von uns besser fühlt, sondern damit sich dadurch alle zusammen besser fühlen.

In der Vergangenheit wurden wir voneinander durch den Nutzen angezogen, den unsere Zusammenarbeit für uns hatte. Deshalb haben wir eine globale Verbindung aller Menschen in der Welt entwickelt. Wir produzieren etwas in einem Teil der Welt, verkaufen es in einem anderen Teil, bekommen wieder etwas anderes von einem weiteren Teil der Welt und all dies wirkt sich wiederum auf einen ganz anderen Teil der Welt aus. So erfüllen die Menschen ihre Egos, ihren individuellen Wunsch Genuss zu empfangen.

Nun ist es jedoch für uns an der Zeit, von den egoistischen Verbindungen zwischen uns, zu altruistischen überzuwechseln. Wir dürfen dies nicht tun, um selbst einen Nutzen daraus zu ziehen, sondern damit es allen zugutekommt. Wir müssen von einer Verbindung „um des Nehmens willen“ zu einer Verbindung „um des Gebens willen“ wechseln. Wir müssen uns verbinden, weil darin eine Gelegenheit zum Geben liegt.

Natürlich klingt dies vollkommen unrealistisch. Aber die Natur wird uns dazu zwingen, diese Art der Verbindung zu erreichen. Daher wird es uns besser ergehen, wenn wir die Initiative ergreifen und das Naturgesetz des universalen Gebens und der Liebe erlernen. Dieses Gesetz folgt aus der Tatsache, dass die ganze Natur ein einziger Organismus ist. Wenn wir wenigstens beginnen, darüber zu sprechen und nachzudenken, dann werden unsere Gedanken die restliche Arbeit verrichten!

Die Wissenschaft der Kabbala erklärt, dass keiner von uns die Kraft hat, die Spiritualität alleine zu erreichen. Alleine können wir die Eigenschaft des Gebens weder erreichen noch von ihr erfüllt werden und so Frieden erfahren. Wir können dies eher bewerkstelligen, wenn wir untereinander die richtigen Verbindungen schaffen.

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Blog-post: Wir wurden als Teile eines Ganzen erschaffen
Blog-post: Egoistische Sehensüchte sind nicht in der Absichte auf das Schencken und die Nachtliebe ausgerichtet
Blog-post: Was wird geschehen, wenn die Menschen beginnen, die Idee der Verbindug zu verstehen

Gordon Browns Appell an das Gewissen der Banken wird kein Gehör finden


In den Nachrichten (Number10.gov.uk): Ein Auszug aus der Rede des britischen Premierministers Gordon Brown in der St. Pauls Kathedrale am 31. März 2009: „Die meisten Menschen, die hart gearbeitet haben, um ihr Unternehmen oder ihren Laden aufzubauen, verstehen, was es bedeutet, ein verantwortungsvolles Risiko einzugehen. Sie verstehen aber nicht, warum ein Unternehmen Versagen belohnt oder wie manche Leute unsagbar reich geworden sind, indem sie das Geld anderer Leute falsch angelegt haben. Unsere Aufgabe heute ist es, den Finanzmärkten die Werte näher zu bringen, die in Familien und bei Geschäftsleuten überall im Land gelten.“

Mein Kommentar: Die Banker werden diese Worte nicht verstehen. Und das ist der Grund:

Unser Egoismus durchläuft eine graduelle Entwicklung von den körperlichen Bedürfnissen (Nahrung, Sexualität, und Unterkunft) zu sozialen Bedürfnissen, die sich unter dem Einfluss der Gesellschaft entwickeln (Wohlstand, Macht, Ruhm, Wissen). Bei manchen Menschen ist ein Bedürfnis vorherrschend. Ein solcher Mensch kann die anderen Bedürfnisse nicht verstehen. So kann z.B. jemand, der sich auf der Ebene des „Wohlstands “ befindet, nicht von höheren Bedürfnissen, wie Macht, Ruhm oder Wissen angezogen werden. So sind die Banker.

Politiker hingegen, sind auf einer etwas höheren Ebene. Sie streben nach „Macht“ und „Ruhm“ und sind bereit diese mit Geld zu kaufen. Banker hingegen sind bereit für Geld alles aufzugeben. Daher wird Browns Aufruf an sie einfach überhört werden.

Was sollten wir stattdessen tun? Wir sollten ein Erziehungssystem aufbauen und so den Einfluss der Gesellschaft nutzten. Dies wird die Entwicklung der Menschen beschleunigen, da die Gesellschaft Einfluss auf die sozialen Bedürfnisse hat und bestimmt, welche wichtiger und welche weniger wichtig sind.

Die praktischen Schritte, die wir machen müssen, bestehen darin, die Öffentlichkeit unter Nutzung aller Medienkanäle, die neue globale Welt zu lehren. Die Menschen müssen das Konzept der globalen gegenseitigen Abhängigkeit verstehen lernen, wo jeder Mensch vom anderen abhängig ist. Das ist das Gesetz der Natur, und wir müssen damit beginnen, es auf uns selbst anzuwenden. Wir können die Umsetzung dieses Gesetzes nicht umgehen. Durch seine Umsetzung werden wir in allen Aspekten des Lebens einen Nutzen spüren.

Pesach – Universell und endgültig


Das Pesach Fest steht für Pe-sach (übergehen, Aussonderung) – nur solche Eigenschaften vom ganzen Egoismus aussondern, die korrigiert und zum Geben benutzt werden können, zum Nutzen von anderen.

Wenn der Mensch davon überzeugt ist, dass das einzig Böse auf der ganzen Welt seine Natur ist und ihn und andere zerstört, kommt er zu dem Schluss, dass er nur eines will – sich selbst von diesem Bösen zu befreien.

Wenn er versucht, das zu tun (durch das Studieren kabbalistischer Texte – die nur darüber sprechen – in einer Gruppe, die danach strebt, sich über das Böse zu erheben), entdeckt er seine Unfähigkeit, sich über den Egoismus zu erheben.

Das Verstehen der Notwendigkeit (aus dem Egoismus herauszukommen) und der Hoffnungslosigkeit (es alleine zu schaffen) erzeugt im Menschen einen inneren Schrei zum Schöpfer, der Eine, der das verursachte… und die Errettung aus dem Egoismus erfolgt!

Lass diese Errettung während dieser Feiertage jeden erleben, der sie will!

Offener Brief an die G20: Wegbeschreibung aus der Krise


Ein offener Brief an die Führenden der G20 im Hinblick auf ihr Treffen am 2. April in London

Thema: Der Zustand der Welt

Liebe Führer der G20,

mein Name ist Michael Laitman, ich bin Professor für Ontologie, PhD in Philosophie und Kabbala sowie Master of Science in medizinischer Biokybernetik. Ich bin Gründer und Präsident von Bnei Baruch, eine in Israel gegründete internationale Organisation mit Zweigstellen in Nordamerika, Zentral- und Südamerika und Europa (Ost und West). Auf meiner Webseite www.kabbalah.info gebe ich einer Zuhörerschaft von 2 Millionen Menschen weltweit täglich kostenfreien Unterricht in Kabbala und Spiritualität. Der Unterricht wird simultan in sieben Sprachen übersetzt: Englisch, Spanisch, Hebräisch, Russisch, Französisch, Türkisch und Deutsch. Ich besitze auch den Fernsehkanal 66 beim israelischen Satelliten- und Fernsehprovider YES.

Ich schreibe Ihnen in ernster Sorge um die Zukunft der Welt. Der Grund, warum ich mich an Sie wende, liegt in meiner Überzeugung, dass Sie die einzigen sind, die eine sichere Welt garantieren können, in der alle Menschen ungeachtet ihrer Religion, Herkunft, Geschlecht oder Nationalität ein Leben in Frieden, Gesundheit und Unabhängigkeit führen können.

Ich möchte zunächst meine tiefsten Respekt und meine Bewunderung für Ihre Initiative zum Ausdruck bringen, durch die Sie sich sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene dafür einsetzen, diese mehrdimensionale Krise, der wir derzeit ausgeliefert sind, zu lösen. Wie Sie selber schon öfters in Ihren Ansprachen erwähnten, liegt die Einmaligkeit der heutigen Krise in der Globalisierung. Daher ist auch eine globale Lösung von Nöten. Doch bevor ich meinen Lösungsvorschlag präsentiere, möchte ich kurz auf die Ursachen der Krise eingehen.

Die Wurzel der Krise – das globale Ego

Wenn wir die Menschheitsgeschichte analysieren, wird offensichtlich, dass die Menschheit durch die Kraft des egoistischen Wunsches, welcher sich in uns seit Anbeginn der Zeit entwickelt, angetrieben wird. Mit der Entwicklung dieses Wunsches erfanden wir immer ausgefeiltere Methoden, ihn zu befriedigen.

Im 21. Jahrhundert aber änderten sich die Spielregeln. Wir wechselten von einer „persönlichen“ Entwicklung zu einem integralen System, in welchem alle Teile voneinander abhängig sind. Das Ego, welches unser Hauptantrieb war, wurde zu einem globalen Ego, welches uns alle in einem Teufelskreis verbindet. Von dem Moment an, als wir uns zu einem globalen und integralen System vereinten, wurden wie bei jedem anderen System in der Natur unsere Stärke und Zukunftsfähigkeit von dem gegenseitigen Verantwortungsgefühl aller Menschen abhängig.

Ein Problem wurde offensichtlich: Während unsere Beziehungen immer mehr in einander griffen, verhielten wir uns selbst aber nach wie vor egoistisch – daher die Krise.

Die Lösung – Bildung
Das geschlossene System der Zivilisation treibt uns dazu, die Wichtigkeit einer bewussten Beteiligung der gesamten Menschheit zu erkennen. Unsere gegenseitige Abhängigkeit nötigt uns dazu, dass wir alle dieses System verstehen und uns rücksichtsvoll den anderen gegenüber verhalten.

Daher setzt die Lösung der Krise eine Veränderung des Bewusstseins aller Menschen voraus. Jede Person muss erkennen, dass in einer globalisierten Welt das Schicksal des einzelnen in seiner Einstellung den anderen gegenüber liegt.

So wie wir ein Bildungssystem etabliert haben, das unsere Kinder auf das Leben vorbereitet, müssen wir nun ein globales System erschaffen, das erklärt, wie die Menschen ihr Leben in einer neuen globalisierten Welt leben sollen – entsprechend dem Prinzip aller Religionen „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. Wenn wir so ein System etablieren, werden wir umgehend den Heilungsprozess der Gesellschaft spüren, denn wenn sich die Menschen der neuen Gesetze der Welt gewahr sind, werden sie sich zueinander auf neue Art und Weise verhalten, in Fürsorge.

Wir müssen die Wirtschaftssysteme und die politischen Systeme erneuern, denn alle anderen Systeme werden sich entsprechend unseres Bewusstseins der Verbundenheit bzw. unserer Vernetzung anpassen.

Wir sind mit einer facettenreichen globalen Krise konfrontiert. Daher benötigen wir eine globale Bildung, um richtig auf die diversen speziellen Krisen zu reagieren.

Der Arbeitplan

Weil die überwiegende Mehrheit der Menschen sich durch die öffentliche Meinung beeinflussen lässt, müssen wir, um den Fokus der Menschheit auf eine konstruktive Geisteshaltung zu verlagern und um ein neues Wertesystem zu erschaffen, die Kraft der Gesellschaft nutzen.

Daher schlage ich folgende Schritte vor:

  • Ein internationales unpolitisches Bildungszentrum zu etablieren, in dem sich berühmte Wissenschaftler der harten Wissenschaften und der politischen Wissenschaften der ganzen Welt versammeln. Diese Experten werden eine Vielfalt von erläuterndem Inhalt über den neuen Zustand der Welt entwickeln und mit den Medien zusammenarbeiten, um ihre Ansichten zu publizieren.
  • Eine Arbeitsgruppe bilden, die die Pläne zur Erhöhung des sozialen Bewusstseins auf der ganzen Welt fördern.
  • Bestimmen, dass jedes Medium Programme produziert, die die Menschen über unsere Vernetzung informieren und dies mindestens 30 Minuten täglich zur Hauptsendezeit.
  • Alle großen Werbeagenturen darüber in Kenntnis setzen, dass Werbungen, die einen negativen Effekt auf die Gesellschaft haben können, nicht im öffentlichen Radio und TV ausgestrahlt werden.
  • Zusätzlich sollten wir eine von den Regierungen unterstützte Kampagne starten, die aufklärende Informationen über das Ausmaß unserer Vernetzung bzw. Verbundenheit anbietet.
  • Jede Schule dazu verpflichten, in ihrem Lehrplan Hinweise zu den Regeln, die sich aus der neuen Gesellschaft ergeben, aufzunehmen. Damit einher sollte es einen täglichen Unterricht geben, in dem Studenten die menschlichen Beziehungen, die in einem globalisierten Zeitalter vorherrschen, diskutieren können.
  • Preise und andere finanzielle Zuwendungen für Produktionen in Literatur, Kunst, Kino, Theater und Journalismus entsprechend dem Ausmaß ihres Nutzens für die Gesellschaft vergeben.

Als Anführer der größten Länder könnten Sie die Institution einer globalen (Aus-)Bildung einführen, die die Welt so verzweifelt braucht.

Indem Sie das tun werden die Länder nicht nur ihre Sorge um die Menschheit beweisen sondern sie sogar vorantreiben.

Mit freundlichen Grüßen,

Michael Laitman

Eine neue Studie zeigt, dass Jugendliche vom Internet profitieren

In den Nachrichten (aus McArthur Foundation): „Eine neue Studie zeigt, dass für Jugendliche die Zeit wichtig ist, die sie online verbringen.“ Es gibt Mythen über Kinder, die ihre Zeit online verbringen – dass es gefährlich sei oder sie faul macht. Aber wir haben herausgefunden, dass es für junge Leute wesentlich ist, Zeit online zu verbringen, um gesellschaftliche und technische Fähigkeiten aufzunehmen, die sie brauchen, um im digitalen Zeitalter kompetente Bürger zu sein.

Mein Kommentar: Dieser positive Effekt kommt überhaupt nicht vom unbelebten Internet-Netzwerk oder von der Kommunikation, die meistens dumm und gegenstandslos ist, sondern von der Übereinstimmung mit dem Naturgesetz, das uns zur Globalisierung und Integration treibt.

Wenn das World Wide Web Elemente von authentischer Kooperation einbezieht, wie Spiele, die auf ein Miteinander, anstatt auf virtueller Gewalt basieren und die korrigierte Welt simulieren (selbst für eine egoistische Belohnung – Lo Lishma), dann werden wir vorankommen und den Nutzen der Kooperation enthüllen. Dann, entsprechend der Regel „die Gewohnheit wird zur zweiten Natur“ (Ergel Naase Teva Sheni), werden wir der jungen Generation helfen, in Richtung der Eigenschaft der Natur voranzuschreiten – Geben und Liebe (Lishma).

Verwandtes Material:
Blog-post: Technische Verbindungen sind dazu da, um unsere inneren Verbindungen zu korrigieren
Blog-post: Jetzt kann man sich via Internet an Wahrnehmungen beteiligen
Kabbala Heute Artikel: Bist du verbunden?

Das modernde Russische Reich

Hier zwei Fragen, die ich zum gegenwärtigen Zustand der russischen Regierung erhielt:

Frage: Wie ist eine Einheit der russischen Regierung und des russischen Volkes möglich, wenn es nicht genügend Ressourcen gibt, um die ganze Bevölkerung zu versorgen?

Meine Antwort: Die Regierung sollte den Menschen das wahre System erklären, das in der Welt und in der Menschheit wirkt, die Globalität dieses Systems und die vollkommene gegenseitige Abhängigkeit aller Menschen. Sie muss dann über das allen Menschen gemeinsame Ziel sprechen – unserer gemeinsamen Aufgabe als menschliche Wesen. Sie muss auch erklären, dass wir dies nur gemeinsam erreichen können, indem wir den richtigen Weg gehen und an unserer eigenen Korrektur mitwirken; indem wir der Natur ähnlich werden, statt den Zustand der Liebe und des Gebens an den Nächsten auf dem Weg des Leidens zu erreichen.

Wenn Sie diese Botschaft an das russische Volk richten, werden Sie sehen, dass sie Sie besser verstehen werden als irgendjemand sonst. Das liegt daran, dass das russische Volk historisch gesehen, mehr gelitten hat, als jedes andere Volk.

Es sucht nach seinem Platz in der Welt, unter den anderen Nationen und hat ihn noch nicht gefunden. Deshalb wird das russische Volk Ihnen folgen. Sie müssen ihm aber die Wahrheit sagen, und ihr trotz aller Widrigkeiten treu bleiben. Sonst werden die Gegner dieser Idee Sie zerstören.

Eine Meinung eines Professors für internationale Angelegenheiten an der The New School, New York City.
Das modernde russische Reich“ (Auszüge):

Das Problem Russlands ist es, dass sich der Staat entwickelt, nicht aber die Gesellschaft. Die heutigen demokratischen Strukturen sind genauso unterentwickelt, wie sie es zur Zeit Peter des Großen waren. (…) Der Nutzen für die Menschen wird dem Nutzen des Landes geopfert. Und die Menschen selbst glauben, dass sie bereit sein müssen ihre Freiheiten für die Größe des Landes herzugeben.

Mit einer bemerkenswerten Beständigkeit, besteht (Russland) darauf seine globale Rolle, im Sinne einer einzigartigen und besonderen Nation, selbst zu definieren. Das Russland unter Putin fühlt, dass es sich Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen, ja Militanz leisten kann, weil es sich nach wie vor, vor dem trügerischen Westen schützen muss, der Russlands Niedergang anstrebt.

Das Symbol des „doppelten Adlers“, mit den nach Osten und Westen schauenden Köpfen – ursprünglich im Russland zur Zeit des byzantinischen Untergangs verwendet- wurde nach 1991erneut als Symbol des Staates eingesetzt.

Für Putin bleibt Moskau „das Dritte Rom“ für das es sich im Jahre 1472 erklärte. Die nicht so feinsinnige Idee hinter all dieser Byzanz – Nostalgie, ist die dass Russland nur im Gegensatz zum Westen existieren kann (und sollte), der einst das Byzantinische Reich hasste und heute Russland, den geistigen Erben, hasst. Wie Stalin glaubt jedoch auch Putin, dass Russland nur dann ein Mitglied im Club der mächtigsten Nationen der Welt sein kann, wenn es Härte zeigt. So folgt Putin tatsächlich der traditionellen Denkweise der meisten russischen Herrscher: Furcht ist Respekt gleichzustellen, oder übertrifft diesen sogar…. „ Ich beziehe mich auf Russlands Einschüchterung seiner unabhängigen Nachbarstaaten, auf die Benutzung von Öl und Gas als politisches Druckmittel,“ erklärt Condoleeza Rice.

„Das sich aus diesem Verhaltensmuster ergebende Bild ist das eines Russlands, das sich national immer autoritärer und auf internationaler Ebene immer aggressiver verhält,“ so Rice. (…) Wenn Moskaus Anti-Westen-Paranoia und die byzantinischen Fantasien die nächsten 15 bis 25 Jahre fortdauern, werden beide Kräfte China zugute kommen, der neuen globalen Supermacht, die den ganzen Fernen Osten und Sibirien vereinnahmt. Ein stark geschwächtes Russland wird dann auch den Nördlichen Kaukasus und die Wolga-Region an die wachsende muslimische Bevölkerung verlieren und Kaliningrad wird wieder einmal das deutsche Königsberg werden. Russland wird seine 11 Zeitzonen verlieren und keinerlei Anspruch mehr darauf haben, Großrussland zu sein.

Frage: Von welcher „guten alten Zeit „ sprechen Sie denn? Einer Welt ohne Selbstbestimmung, wo autokratische Regime bestimmen, was wir zu tun haben? Einer Welt in der die eigene Zukunft durch die Geburt bestimmt wird, ganz gleich wie hart man auch arbeitet? Es hat noch nie eine Welt gegeben, wo so viele Menschen die Freiheit der Wahl haben. Ist es eine perfekte Welt? Natürlich nicht. Wir müssen immer den menschlichen Faktor einkalkulieren, der per se nicht perfekt ist.

Meine Antwort: So sieht jeder heutzutage die Welt. Es ist unsere alte, vertraute und einfache Welt.

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Blog-post: Russland könnte bei der globalen Einheit eine Vorreiterrolle spielen
Blog-post: Wer wird von der Wirtschaftskrise am meisten betroffen sein?

Eine Welt ohne Geld


Eine Frage, die ich erhielt: Glauben Sie wirklich an eine Welt ohne Geld?

Als Antwort möchte ich den Brief meines langjährigen amerikanischen Studenten, Tasha, online stellen:

Ich arbeite in einem Finanzunternehmen, das bis vor kurzem zu den Grundpfeilern der Finanzwelt zählte, das sich aber nun an jeden Dollar klammern muss, um sich über Wasser zu halten. Noch vor nur einem Jahr gab es in diesem Unternehmen keine einzige freie Stelle, doch nun, nur ein Jahr später sind weniger als ein Drittel der Stellen besetzt. Jeden Monat werden Menschen entlassen. Alle warten, dass es sie trifft, alle hoffen dabei das Unvermeidliche hinausschieben zu können und versuchen eine Lösung zu finden, um ihre Familie zu ernähren.

Was ist also geschehen? Warum ist alles auseinandergefallen? Man sagt uns, wir hätten für „virtuelles“ Geld gelebt und gearbeitet. Aber wir haben gearbeitet und haben anderen die Möglichkeit gegeben zu arbeiten und ihre Familien zu ernähren. Was hat sich also geändert?

Die materielle Welt hat sich nicht verändert, aber die Büros sind leer, Flüge sind gecanceled und niemand macht mehr Urlaub in Ferienanlagen. Stattdessen stehen die Menschen Schlange, um Arbeitslosengeld zu erhalten. Warum erlebt jeder auf diesem Planeten plötzlich eine surreale Welt? Warum funktioniert das althergebrachte System nicht mehr, wo jeder vom Anderen etwas bekam? [Rest des Beitrags lesen →]