Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Sukkot – Eine besondere Gelegenheit, die Welt zu korrigieren

Wir können die ganze Größe des Festes Sukkot noch nicht erfassen. Es ist ein sehr großes und besonderes Fest. Denn zu dieser Zeit offenbart sich die Verbindung zwischen allen Menschen und dem Schöpfer, wenn wir Ihn preisen. Und Er nimmt unseren Segen, Lob an, schafft die richtige Verbindung zwischen uns und erhebt uns auf die Stufe der endgültigen Korrektur.

Das betrifft nicht nur Kabbalisten, sondern das gesamte Volk Israel und überhaupt alle Menschen der Welt. Deshalb hat jeder Mensch die Möglichkeit, dem Schöpfer für den Aufstieg zu danken, den er während des Festes Sukkot erlebt hat.
Sukkot ist ein innerer Zustand des Menschen, der zu bestimmten Kalendertagen gemeinsam mit anderen Menschen eintritt, die sich in derselben Erkenntnis und Empfindung befinden.

Die Bedeckung der Sukka wird aus den sogenannten „Abfällen der Tenne und des Weinkellers“ gebaut, also aus den Orten, an denen die Nahrung des Menschen hergestellt wird: Brot und Wein. Und selbst aus diesen Abfällen kann man spirituellen Nutzen ziehen, wenn ich alles, was mir in dieser Welt gegeben wird, richtig betrachte. Das bedeutet, dass ich den Schöpfer in allem, was geschieht, rechtfertige und alles als nützlich ansehe, auch wenn es mir nicht gut erscheint.

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Zu einem nützlichen Bestandteil der Gesellschaft werden

Frage: Die Einbeziehung von Menschen in die Arbeit kann in drei Methoden unterteilt werden. Die Erste ist die Zwangsarbeit (Sklaverei, Leibeigenschaft). Die Zweite ist Arbeit durch wirtschaftlichen Zwang, um den Lebensunterhalt zu verdienen. Die Dritte ist die freiwillige Arbeit, nach eigenem Wunsch, wenn ein Mensch keine Mittel benötigt.

Gemäß einem von der UNO verabschiedeten Gesetz hat der Mensch das Recht auf Arbeit. Es gibt Staaten, in denen Menschen, die unzumutbare Arbeit ablehnten, vor Gericht gestellt worden sind. Halten Sie das für richtig? Wenn ein Mensch nicht arbeitet, darf der Staat ihn dazu verpflichten?

Antwort: Es kommt darauf an, in welchem Staat und von welchen Zeiten wir sprechen. Im Prinzip sollte ein Mensch arbeiten, sonst lebt er auf Kosten der Gesellschaft die ihn versorgen muss.

Einen Schmarotzer wird man nicht zum Sterben in einen Wald bringen, damit er von wilden Tieren gefressen wird. Er muss in einer Gesellschaft leben, damit sie sich um ihn kümmert. Wenn es viele solcher parasitären Menschen gibt, dann muss man ihnen den Kampf ansagen. Schließlich lassen wir uns von niemandem zum Narren halten. Warum sollten diese Menschen die Früchte unserer Arbeit genießen?

Frage: Sind Sie also dafür, dass das Gesetz Faulheit bestraft?

Antwort: Ich bin dafür, dass jeder Mensch in der Gesellschaft, bis zum Ende seiner Tage, ein kontinuierliches Bildungs- und Erziehungsprogramm durchläuft. Basierend auf den Ergebnissen der Bildung, würde der Mensch danach streben, zu einem nützlichen Bestandteil der Gesellschaft zu werden.

Frage: Die UN- Menschenrechtserklärung besagt,  dass jeder das Recht auf Arbeit und eine freie Wahl des Arbeitsplatzes hat. Wer sollte die Arbeit wählen: der Mensch oder die Gesellschaft?

Antwort: Die Gesellschaft sollte einen Menschen so erziehen, dass er sieht, wo er für die Gesellschaft am nützlichsten sein kann. Außerdem sollte er unter der Autorität der Gesellschaft stehen und im Einklang mit ihr handeln. Das Primäre ist die Gesellschaft, das Sekundäre ist das Individuum.

Aus der TV-Sendung „das Zeitalter nach dem Coronavirus“, 04.06.2020

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