Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Natur'

Erziehung zum globalen Bewusstsein

Die integrale Realität, in der wir heute Kinder großziehen, unterscheidet sich sehr von der, in der wir aufgewachsen sind. Damit sie in einer vernetzten Welt gedeihen können, müssen sie sich bewusst sein, wie vernetzt wir sind, und je früher wir anfangen, ihnen das beizubringen, desto besser.

Wir sollten ihnen erklären, dass wir auf dem Planeten Erde leben, und ihnen zeigen, wie die Erde beschaffen ist. Nicht nur ihre runde Form, sondern auch den Boden, die Pflanzen, die Tiere und die Menschen, und wie wir alle in einem System miteinander verbunden sind.

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Die Kraft des Meeres

Es ist ein Kampf darum entbrannt, wer die Kontrolle über das Meer haben wird. Israel beschuldigt den Iran, ein von einem israelischen Unternehmen verwaltetes Schiff im Golf von Oman angegriffen zu haben, während der Iran seinerseits durch verschiedene Faktoren zahlreiche Schäden an seinen Schiffen erlitten hat, und einige sagen, dass dies das Werk Israels war.  Von den alten Griechen bis Churchill heißt es, dass derjenige, der das Meer beherrscht, die Welt beherrscht. 

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Die schwer fassbaren „Fakten“ darüber, wie das Leben beginnt

In den letzten zwei Jahrzehnten wurden mehrere Studien veröffentlicht, die vieles von dem widerlegen, was wir über die Befruchtung menschlicher Eizellen im Mutterleib zu wissen glaubten. Es stellt sich heraus, dass die Eizelle keineswegs passiv ist, sondern sich die Samenzelle „aussucht“, die schließlich in sie eindringt und ihr ihre Chromosomen verleiht. Außerdem ist die stärkste und schnellste Samenzelle nicht unbedingt diejenige, die die Eizelle befruchtet; die Samenzellen bewegen sich in Gruppen, die sich gegenseitig durch die saure Umgebung, die die Eizelle um sich herum schafft, „helfen“, und es gibt noch weitere Erkenntnisse, die die Wissenschaft bisher nicht kannte.

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Nationaler Faulenzer Tag – was für eine großartige Idee

Am Dienstag letzter Woche, genauer gesagt am 10. August, war der Nationale Faulenzertag, ein inoffizieller Feiertag, der laut der Website Time and Date, den „inneren Stubenhocker“ feiert. 

Uns wird beigebracht, Faulheit zu verachten und Fleiß zu bewundern, aber der derzeitige Zustand der Welt ist eine direkte Folge unserer übermäßigen harten Arbeit. Wenn wir uns ab und zu eine Pause gönnen würden, würden wir vielleicht auch der Erde eine Pause gönnen, und wir wären alle ein wenig sicherer und ruhiger.

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Umweltschützer zu sein, zahlt sich aus

In einem kürzlich veröffentlichten Bericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) heißt es: „Der menschliche Einfluss hat das Klima mit einer Geschwindigkeit erwärmt, die zumindest in den letzten 2000 Jahren beispiellos ist. Der vom Menschen verursachte Klimawandel, so der Bericht, wirkt sich bereits auf viele Wetter- und Klimaextreme in allen Regionen der Welt aus. Die Beweise für die beobachteten Veränderungen bei Extremen wie Hitzewellen, Starkniederschlägen, Dürren und tropischen Wirbelstürmen und insbesondere für deren Zurückführung auf den menschlichen Einfluss haben sich seit [dem letzten Bericht von 2013] verstärkt.“

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Zwei Möglichkeiten, mit Covid umzugehen

Der Staat Israel und das Coronavirus hatten bisher eine stürmische Beziehung (nicht dass es im Rest der Welt sehr ruhig gewesen wäre). Zu Beginn war die Welt noch in Ordnung, als wir mit der ersten Abriegelung mehr Erfolg hatten, als alle erwartet haben. Nach ein paar Wochen dachten wir, wir hätten das Virus besiegt, also gingen wir alle aus, um zu feiern, und das Virus kehrte mit voller Wucht zurück. Innerhalb weniger Wochen gelangten wir vom Zenit zum Tiefpunkt, denn in unserem kleinen Land erkrankten mehr Menschen pro Million an dem Virus als irgendwo sonst, sogar mehr als in den Vereinigten Staaten in den schlimmsten Zeiten.

Gedemütigt und widerstrebend schlossen wir uns erneut ein, und der Tsunami der Ansteckung begann sich zu beruhigen. Als wir wieder herauskamen, schlug das Virus erneut zu. Glücklicherweise gab es dieses Mal Impfstoffe, und Israel beeilte sich, Millionen davon zu beschaffen. Das funktionierte eine Zeit lang, und die Zahl der neuen Fälle ging fast auf Null zurück.

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Was heißt es, sich unter den Einfluss einer höheren Macht zu stellen?

Frage: Es ist ein schmaler Grat zwischen den Gewohnheiten in unserer materiellen Welt, in der man einfach die Prioritäten ändert und dem Zustand, bei dem man seine Natur bewusst ändert und die ganze Welt und alle Menschen nicht mehr durch sein egoistisches Prisma, sondern durch altruistische Absicht betrachtet und so die spirituelle Welt begreift.

Der Mensch beginnt seine spirituelle Reise ohnehin mit dem egoistischen Verständnis des Schöpfers, wenn er Ihn für sich offenbaren will. Wird es für ihn zur Gewohnheit und zur zweiten Natur die Welt durch altruistische Absichten zu sehen?

Antwort: Ja, diese Gewohnheit wird seine zweite Natur, dementsprechend handelt er.

Frage: Er kann also nicht mehr zu seinem egoistischen Denken zurückkehren?

Antwort: Das kann ich nicht sagen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Es ist aber möglich, in einer Natur zu sein, dann zu einer anderen zu wechseln und manchmal in die erste Natur zurückzufallen.

Alles hängt davon ab, wie sehr er sich unter die höhere Macht begibt, die ihn hält, wie ein Magnet ein Stück Eisen. Das Eisen hängt durch die Kraft des Magneten in der Luft und wird von ihm gehalten. Auf dieselbe Weise kann der Mensch die höhere positive Kraft der Natur, die anti-egoistische Möglichkeiten hat, dazu bringen, ihn über der Erde, über seinen Egoismus halten.

Frage: Hat der Mensch, der die zweite Natur erhalten hat, wie der Schöpfer keinen Gedanken an sich selbst?

Antwort: In dem Maß, wie er diese Macht vom Schöpfer erhalten hat.

Frage: Was bedeutet es, dass der Schöpfer keinen Gedanken an sich selbst hat?

Antwort: Der Schöpfer hat eine Natur, die unserer egoistischen Natur völlig entgegengesetzt ist. Da es in Ihm kein Verlangen zu empfangen gibt, ist sein ganzes Wesen auf das Geben ausgerichtet. Das ist Seine Art zu arbeiten.

Aus dem Fernsehprogramm „Spirituelle Zustände“, 25.06.2021

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Menschlicher Einfluss auf den Klimawandel

Früher dachten wir, wir hätten die ökologische Umwelt unter Kontrolle, aber von Zeit zu Zeit taucht eine natürliche Plage auf und zeigt uns, wie schwach und zerbrechlich wir sind. Extreme Hitze, Heuschreckenschwärme, turbulente Stürme, heftige Winde, verheerende Überschwemmungen und lang anhaltende Seuchen treten immer häufiger und heftiger auf. Gibt es eine Möglichkeit, unsere Sicherheit in Zukunft vollständig zu gewährleisten?

Es ist ganz klar, dass unsere Handlungen die ökologische Umwelt beeinflussen und das natürliche System aus dem Gleichgewicht bringen. Aber es ist nicht klar, welche Folgen jeder einzelne Schritt haben kann. Es ist nicht klar, wo der nächste Schlag kommt und welcher Art er sein wird, weil das System so komplex ist, dass wir die unzähligen Zusammenhänge darin nicht verstehen.

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Hiroshima – Haben wir die Lektion gelernt?

In den späten 1940er und frühen 50er Jahren schrieb der große Kabbalist und Denker Baal HaSulam eine Reihe von Aufsätzen und Notizen, die später unter dem Titel „Die Schriften der letzten Generation“ zusammengefasst wurden. In diesen Schriften beschrieb Baal HaSulam die Herausforderungen, die er in der Situation der Menschheit sah, was er befürchtete, wozu diese Herausforderungen führen könnten, und wie die Menschheit sie seiner Meinung nach lösen sollte. Im ersten Teil der Schriften zeichnet Baal HaSulam ein sehr düsteres Bild von der Zukunft der Menschheit, wenn wir nicht unserer Pflicht nachkommen, nicht mehr nur an uns selbst zu denken, sondern an die anderen. In seinen Worten: „Ich habe bereits gesagt, dass es zwei Wege gibt, die Vollkommenheit zu entdecken, den Weg des Lichts oder den Weg des Leidens.” 

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Zeit, verantwortungsbewusste Erwachsene zu sein

Seien wir ehrlich, wir sind Egoisten. Wir mögen einander nicht, und was noch schlimmer ist, wir denken, dass daran nichts auszusetzen ist. Wir fangen an, unsere Einstellung gegenüber anderen vom Nullpunkt aus zu messen. Das heißt, das Gefühl der Gleichgültigkeit gegenüber anderen ist unser Ausgangspunkt, unser Nullpunkt, und von dort aus beginnen wir zu urteilen. Wenn ich einer anderen Person gegenüber etwas Zuneigung empfinde, gilt das als gut. Wenn ich eine Person nicht mag, gilt das als schlecht.

Diese Haltung hat uns dorthin gebracht, wo wir jetzt sind, und je mehr wir sie beibehalten, desto mehr beschleunigen wir unseren Niedergang. Dies gilt nicht nur für die soziale Ebene, wo die zwischenmenschlichen Beziehungen offensichtlich der Schlüsselfaktor sind, sondern auch für alle anderen Bereiche. Von Kriegen über Armut bis hin zum Klimawandel.

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