Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Schönen Feiertag!

Heute beginnt nach dem jüdischen Kalender das neue Jahr . Ich denke, dass es ein besonderes Jahr sein wird. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit wird uns das System der Bürgschaft offenbart, das man in der Welt verbreiten soll: weil uns gerade dieses System der zwischenmenschlichen Beziehungen fehlt. Nur dann werden wir zum Guten voran schreiten.

Es wird ein gutes Jahr sein, weil die Nachricht über das Gute in der Welt verbreitet wird und die Menschen werden, infolge der sich immer mehr verschärfenden Krise, an unseren Materialien interessiert sein. Sie werden erkennen, dass es nur die einzige Methode gibt, die der Menschheit das Gute im materiellen Sinn, sowie einen riesigen, ewigen, vollkommenen Gewinn im spirituellen Sinn versprechen kann.

Ich bin davon überzeugt, dass wir den guten Zustand erreichen werden. Alles hängt vom Gleichgewicht zwischen den Kräften des Guten und des Bösen ab. Wir sind auf dem richtigen Weg zu diesem Gleichgewicht, man muss nur den Glauben festigen.

Wir sollen das stärkste System der Internetverbreitung weltweit in allen Sprachen aufbauen, damit es jeden Menschen und alle Mentalitäten erreicht. Dadurch werden wir den Einfluss der bösen Kräfte vermeiden. Ich habe ein gutes Gefühl bei unserer Arbeit.

Somit wird eben dieses ein frohes neues Jahr, das ich allen Menschen wünsche!

Auszug aus dem Unterricht nach der Zeitung „das Volk“, 28.09.2011

Du kannst niemand anderen als dich selbst korrigieren

Frage: Wenn es viele Menschen gibt, die in einem warmen Raum sitzen, wird es immer einen geben, dem kalt ist und der alle anderen dazu zwingt, die Klimaanlage auszuschalten. Der größte Teil der Menschheit ist in der Lage, sich den drohenden Veränderungen anzupassen. Aber was sollen wir mit denen tun, die feststecken und nicht bereit sind, die derzeitige Stufe zu verlassen?

Meine Antwort: Es ist viel wichtiger, dich selbst zu korrigieren, als die Welt. Tatsächlich möchte ich äußere Bewegungen hervorrufen und ich versuche den Menschen dabei zu helfen, den Prozess und die Methode der Selbstkorrektur zu verstehen. Jedoch kümmere ich mich eigentlich nur darum, mich selbst zu korrigieren. Ich korrigiere nicht meinen nächsten. Ich schenke ihm die Methode auf die angenehmste Weise, die möglich ist, aber ich bringe ihn nicht zum Handeln, das ist bereits seine Wahl.

Deswegen belästigen wir Menschen nicht, die noch gar nicht bereit für irgendeine Veränderung sind, in Gestalt oder Form. Sie sind noch nicht reif dafür. Wenn die kabbalistische Methode verbreitet wird, lassen wir jeden Menschen es für sich selbst einschätzen. Ich habe schon bei zahlreichen Gelegenheiten klargestellt, dass es mich nicht interessiert, wie die Menschen unsere Nachricht akzeptieren.

Ich höre mir ihre Reaktionen nur an, um die Präsentation zu verbessern: um etwas auf eine andere Weise darzulegen und um eine Frage zu beantworten die jemanden ärgert. Aber wenn ich alles gegeben habe und ein Mensch weist es immer noch zurück und verachtet meine Worte, dann achte ich ihn. Für mich ist das auch ein Zeichen von Erfolg, denn ich war in der Lage mich ihm anzunähern und seinen Widerstand zu enthüllen. Das ist für ihn heute die richtige Reaktion und daran kann man nichts ändern.

Wir wenden uns der äußeren Welt zu, um uns selbst zu verbessern. Und wenn wir uns selbst nach unseren Möglichkeiten bestmöglich verbessern, dann beschwere ich mich nicht über die Reaktion der Menschen. Warten wir noch ein Jahr, oder noch 5 Jahre. Wenn wir aber zu weit gehen wird es zum Zwang und wir lassen dem Menschen nicht die Möglichkeit der freien Wahl.

Wie ein Hase hinter einer Möhre

Frage: Kann man sich zur Vereinigung mit den Freunden durch die Angst vor kommenden Schlägen erwecken?

Meine Antwort: Schläge beeinflussen den Punkt im Herzen nicht! Leiden wirken auf mein egoistisches Verlangen, auf meinen „Esel“ ein! Und für den Menschen in mir, für meinen Punkt im Herzen, sind sie nicht effektiv. Der Mensch muss spirituell dadurch vorankommen, dass er selbst vorwärts läuft.

Deshalb, wenn ich das Bestreben, vorwärts zu kommen, d.h. mit Hilfe der Gruppe ein Gefäß für das Höhere Licht aufzubauen, in meinem Inneren nicht entwickle, bedeutet es, dass ich wie ein Tier, unter der „Peitsche“, nur durch Schläge, vorangetrieben werde. Und diese Schläge zwingen mich dazu, mir Gedanken darüber zu machen, warum sie mich ereilen, wofür und wozu. Und dann werde ich wahrscheinlich damit beginnen, meinen Punkt im Herzen an die anderen anzuschleißen.

Frage: Und wie kann man dem Menschen in sich Angst einjagen, um ihn zum Vorankommen zu zwingen?

Meine Antwort: Wenn du plötzlich im Radio gehört hättest, dass eine radioaktive Wolke auf dem Weg zu uns ist, dann würde dein „Tier“ vor dieser tragischen Nachricht zu zittern beginnen.

Eine solche Einwirkung kannst du in etwa von der Gruppe erhalten. Nur sprechen wir nicht davon, was mit uns sein wird, wir kommen nicht durch die Angst voran. Wir wollen vorwärts schreiten, indem wir die Wichtigkeit des spirituellen Ziels erkennen.

Die Wichtigkeit des Ziels ist etwas sehr Virtuelles, nicht Greifbares und hängt davon ab, wie wir es uns selbst zeichnen. Wenn wir uns jedes Mal das Ziel immer höher vorstellen, werden wir dementsprechend auch vorankommen.

Mit anderen Worten, bin ich wie ein Hase, der einer Möhre hinterherläuft, die an einem Seil vor ihm hängt. Dabei hält der Mensch in mir sowohl die Möhre als auch das Seil fest, und mein „Tier“ läuft ihr nach.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 18.03.2011

Die Arbeit von Uri und die Arbeit von David

Das Buch Sohar erzählt uns über die Korrektur von Malchut.Malchut ist das Allgemeine Kli, der Wunsch zu genießen, den der Schöpfer geschaffen hat.

Er hat ihn jedoch eine Reihe bestimmter Handlungen geschaffen, um diesem Wunsch eine besondere Form zu geben, die ihm im Nachhinein gestatten wird, sich auf das Empfangen des gesamten Lichtes der Unendlichkeit vorzubereiten. Deshalb sprechen wir nur über die Korrektur von Malchut, bzw. die Korrektur des Wunsches. Der Prozess wird in folgende Etappen unterteilt: die Entstehung (Ibur), die Ernährung (Jenika) und der erwachsene Zustand (Mochin).

Alle diese Zustände werden mittels der Vereinigung von Malchut und Bina korrigiert. Ihre richtige Kombination heißt „Malchut David“. Das richtige Herangehen besteht darin, dass wir Malchut nur in jenem Maß korrigieren, in welchem wir fähig sind, sie in Bina aufzunehmen.

Im Artikel „Die Nacht der Braut“ erzählt der Sohar metaphorisch, wie sich König David in Batschewa verliebte. Sie war die Frau seines Feldherren Uri und David hat absichtlich seinen Tod auf dem Gefechtsfeld vorbereitet, und er nahm Batschewa ohne auf die Nachricht über ihren Mann zu warten. Diese Geschichte, die vom Propheten Schmuel beschrieben wurde, wird zur großen Verwunderung als unmoralisch dargestellt, obwohl heut ähnliche Geschichten mit Leichtigkeit geschehen. Wie konnte also so etwas geschehen? Natürlich, handelt es sich um die allegorische Erzählung. „David“ ist die „männliche“ Malchut, die sich mittels des Schirmes und des widergespiegelten Lichtes, d.h. mittels der Absicht korrigieren kann. „Batschewa“ ist jener Teil der allgemeinen Malchut, der momentan zur Korrektur brauchbar ist. Wenn sie vom Licht Chasadim korrigiert wird, dann kann sie David gehören. Die Reihenfolge der Handlungen ist folgende: das Licht AB-SaG zeigt den vorliegenden Teil Malchut, und das Licht Chassadim füllt ihn aus. Die vorläufigen Etappen der Analyse und der Füllung durch das Licht Chassadim sind „die Arbeit von Uri“. Seinen Name kann man auf das Licht des ersten Teils von HaWaYaH und auf die empfangenden Kelim Davids aufteilen.

Danach kann man ihn zum Empfangen um zu Geben korrigieren, was schon „die Arbeit von David“ ist.

Aus dem Unterricht zum Buch Sohar, 18.11 

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Lernen Kinder von den Ratschlägen der Eltern oder von ihren eigenen Fehlern?


In den Nachrichten (aus Science Daily): „Neue Einsichten über die Art, wie Kinder denken“ Die Forscher haben herausgefunden, dass Kinder weder für die Zukunft planen noch komplett in der Gegenwart leben. Statt dessen rufen sie sich je nach Bedürfnis Vergangenes ins Gedächtnis. Die gute Nachricht ist, dass das, was wir unseren Kinder sagen, nicht ins eine Ohr hinein und aus dem anderen wieder heraus geht, wie es manche Leute angenommen haben könnten. Es geht auch nicht hinein und wird dann wie bei Erwachsenen gleich umgesetzt. Sondern es geht hinein und wird für später archiviert.

Mein Kommentar: Eine Person lernt nur aus ihren eigenen Fehlern. Sie wird nicht dieselben Fehler jetzt machen, die sie bereits in der Vergangenheit gemacht hat, aber sie wird sich immer bezüglich der Zukunft täuschen. Es steht geschrieben „Es gibt keinen gerechten Menschen auf der Welt, der nicht gesündigt hat, bevor er eine gerechte Tat verrichtet hat“.

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