Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Musik'

Kongress 2010, Kulturabend 2, 10.11.2010

Kulturabend 2

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Kongress 2010, Kulturabend 1, 09.11.2010

Kulturabend 1

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Man braucht in Allem Geschicklichkeit

Frage: Wie soll eine berufstätige Frau, mit Kindern, die Vorbereitung auf den Kongress mit der täglichen Hausarbeit verbinden?

Antwort: Ich empfehle, bei jeglicher Hausarbeit, unsere Sendungen im Fernsehen oder Internet anzuhören.
Für eine Frau ist es leichter umzusetzen, während sie die Arbeit im Haus erledigt, schaltet sie den Fernseher an und hört zu.
Bereits dadurch befindet sich der Mensch unter dem Einfluss der richtigen Umgebung.

Ausserdem sollte man, nach Möglichkeit, jeden Tag meinen blog lesen, sowie die Zeit es eben zulässt auch in den Stimulator gehen
und Fragen beantworten.

Für gewöhnlich hat ja eine Frau weniger Zeit als ein Mann, doch falls sie dennoch Zeit findet für all dies, kann sie auch
kabbalistische Musik hören.

Wenn der Mensch sich danach sehnt, aber nicht in der Lage ist mehr zu tun, dann bedeutet dies, dass ihm von Oben solche
Bedingungen gegeben wurden und das diese, als Vorbereitungen, für ihn ausreichen.

Aus der Vorlesung „Kabbala für das Volk“ vom 12.10.2010

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Lieder von Moti Mor in spanisch

Unsere spanische Gruppe hat mit der Uebersetzung und Interpretation von Lieder unseres Freundes Moti Mor angefangen:

Danach streben, eine andere Dimension wahrzunehmen

Die Weisheit der Kabbala ist vor unseren Sinnen und unserem Intellekt verborgen. Sie gehört einer anderen Dimension an, welche wir nicht direkt wahrzunehmen und zu erforschen fähig sind.

Im Gegensatz zu Tieren, die nicht in der Lage sind, Musik, die von Menschen geschaffen wurde, zu begreifen, besitzen wir eine machtvolle Vorstellungskraft und die Grundeigenschaft, welche als Punkt im Herzen bezeichnet wird, wodurch wir befähigt sind, uns zu transformieren. Aus diesem Grund studieren wir Kabbala, nur um die Verbindung zur ewigen Weisheit aufrecht zu erhalten. Das ist unsere wichtigste Arbeit in dieser Welt.

Es kommt nicht darauf an, wie weit ein Mensch in der Kabbala vorankommt oder wie viel er versteht. Einzig das Studium der ewigen Weisheit der Kabbala, welche jenseits dieser Welt und über unserem unbewussten Zustand liegt, ist ein Ausdruck des Verlangens, aus dieser Welt heraus zu kommen, was für sich allein ein großartiger und zeitloser Ausdruck ist. Jeder Moment, der für das Kabbalastudium verwendet wird, mit der Absicht, sich an eine neue Realität anzunähern und sich der Unbewusstheit zu entledigen, ist ein gut genutzter Moment.

Es steht geschrieben, dass nach dem Tod des Körpers der Seele nur zwei Fragen gestellt werden: „Hast du die Tora studiert? Hast du Erlösung erwartet?“. Die Frage, „Hast du die Tora studiert?“ bedeutet: Hast du versucht, das Licht, welches dich zur Quelle zurück bringt, anzuziehen? Und die Frage, „Hast du Erlösung erwartet?“ bedeutet: Hast du daran geglaubt, dass das Licht für dich diese Arbeit tun würde, und hast du danach gestrebt, dich in ein „gebendes“ Wesen zu transformieren?

Wenn ein Mensch nur das mindeste Ausmaß an Aufmerksamkeit der Weisheit der Kabbala widmet und sie studiert, bringt er die gesamte Gruppe von Seelen voran, die ihm im System, welches „Adam“ genannt wird, nahe stehen.

Ausdruck spiritueller Errungenschaft durch Musik, Tanz und Theater

Eine Frage die ich erhielt: Wieso schrieben so viele Kabbalisten Musik?

Meine Antwort: Musik, Theater und Tanz sind alles Hilfsmittel um spirituelle Errungenschaft auszudrücken. Es ist kein Zufall, dass Musik und Tanz zwei von sieben Wissenschaften waren, die man beherrschen musste bevor man sich dem Studium der Kabbala nähern konnte. Sie wurden als Wissenschaften betrachtet, da die Menschen, die höhere Errungenschaft durch den Klang der Musik, Tanzbewegungen und durch das Singen ausdrücken mussten.

Worte sind auch Musik. Ich kann mein Empfinden durch Worte oder auch durch Noten ausdrücken. Jede Musikkomposition erzählt nach den Gesetzen von Ursache und Wirkung. Musik ist eine Sprache.

Das TaNTA (das volle Kli Taamim, Nekudot, Tagin und Otiyot), das in der geschriebenen Sprache gebraucht wird, wird auch in der Musik und im Tanz angewendet. Es spielt keine Rolle, in welcher Form du die Verbindung zwischen dem Kli und dem Licht ausdrückst, es wird immer aus TaNTA bestehen.

Derselbe Satz kann durch Worte, Musik und Tanz ausgedrückt werden. Die Kabbala drückt es jedoch dadurch aus, dass sie die Beziehung zwischen den Gefäßen und dem füllenden Licht aufzeichnet, was eine einfache und universale Sprache ist.

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Das Ziel – Ein neuer Song von Arkadi Duchin

Arkadi Duchins neuer Song basiert auf dem Morgenunterricht vom 3.09.09:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=BqpCwDjKAvY]

Spielen Sie Ihr Stück

Folgenden Text habe ich von Maxim Matushevsky, einem Moskauer Mitglied von Bnei Baruch erhalten:

Erinnern Sie sich an ihre ersten Schritte, als Sie begannen Musik zu lernen? Sie saßen auf einem unbequemen Hocker, die Füße berührten kaum den Boden. Vor Ihnen die widerspenstige und steife Tastatur, darüber ein Notenheft voller Kritzel, unleserlicher Zeichen und italienischen Notizen. Neben Ihnen der Lehrer.

Mit großer Mühe versuchten sie, die Zeichen im Notenheft zu entschlüsseln. Bei dem Versuch sie in der richtigen Reihenfolge mit dem richtigen Druck, auf die richtigen Tasten zu platzieren, brachen Sie sich beinahe die Finger. Ihr Lehrer war nicht erfreut. Sie betrachteten sich als einen Stümper und Versager.

Sie hassten den Komponisten. Es musste sich um einen Perversen handeln: „wie kann jemand so etwas komponieren?“

Er muss fünf Hände gehabt haben. Sie waren böse auf ihren Lehrer, auf ihre Eltern, Sie selbst und dieses dumme Instrument. Derweil schien draußen die Sonne. Die Jungs spielten Fußball und lachten.

„Nein! Ich werde das niemals spielen! Lasst mich gehen!“.

Die Tage vergingen. Ihre Finger haben sich daran gewöhnt, die richtigen Tasten zu schlagen. Sie können sogar Bruchstücke einer Melodie erkennen…Wow!- das klingt nicht schlecht!, denken sie sich.

Die Wochen vergingen. Sie schauen nicht mehr auf die Noten. Ihre Finger führen sie die Tastatur entlang. Sie ertappen sich dabei, wie sie diese schöne, vielschichtige und polyphone Melodie genießen! Sie sind stolz auf sich selbst, sie erleben ein Meer von Emotionen. Das ist es also, was der Komponist durchlebte als er diese schöne Musik schuf! Vielleicht sollte ich an dieser Stelle einen Akzent setzen? Sobald Sie es getan haben, weckt der neue Klang neue Emotionen.

Diese Musik ist wunderbar und grenzenlos! Sie fühlen eine Affinität mit dem Komponisten. Sie sind ihm dankbar, solche Erregung erleben zu dürfen. Sie sind ihrem Lehrer dankbar, der Sie nicht geschont hat und Sie veranlasst hat diese Musik lesen zu lernen.

Wo ist also die Freiheit? Die rigiden Harmoniegesetze beachtend, spielen Sie streng nach einer Vorlage, die jemand komponiert hat. Sie können jedoch ihren winzigen Beitrag durch die Ausführung und Interpretation der Komposition beitragen, ohne den Plan und die Unversehrtheit des Stückes zu korrumpieren. Es ist Ihr Instrument, Ihre Musik und sie wurde dazu komponiert, dass Sie sie spielen!

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Verwandtes Material:
Blog-post:  In dieser Welt sind wir programmiert, doch in der Höhere Welt gibt es Freiheit
Baal HaSulam Artikel: Die Freiheit

Morgan Stanley Bank hostet neue Untersuchung über die Internet-Generation

In den Nachrichten (aus Physorg): „Twitter ist nicht cool, berichtet britischer Teenager globalen Anlegern“ Ein 15jähriger Brite hat mit einem Erfahrungsbericht Resonanz in der Finanzwelt gefunden, den er für eine bedeutende US-Bank geschrieben hat, in dem er die Mediengewohnheiten von Teenager enthüllt – einschließlich dem, dass Twitter nicht gerade cool ist. Der Erfahrungsbericht – der an Morgan Stanley Kunden weitergeleitet wurde – deckt auf, dass Teenager, während sie eine breite Palette an Medien konsumieren, von Fernseher, Computerspielen bis zu Internet und Musik, nicht willens sind, dafür zu bezahlen. „Sie hören selten Radio oder kaufen kaum CDs, bevorzugen es aber, Webseiten zu nutzen, die Musikstreams anbieten oder Musik illegal herunterzuladen,“ schrieb der Teenager Matthew Robson in seinem Report.

Robson sagt, Teenager schauen zwar fern, jedoch haben sie keine Zeit, regelmäßig Programme anzusehen, vor allem wenn sie diese später dann online anschauen können. Sie haben keine Zeit für Außen- oder Bannerwerbung in Webseiten, stattdessen bevorzugen sie virales Marketing. Der Bericht schließt mit einer nützlichen Liste was „in“ und was „out“ ist: Alles was einen Touchscreen hat, Mobiltelefone mit großem Speicher für Musik und „wirklich große Displays“ sind begehrenswert.

Mein Kommentar: Die Menschen können sich überhaupt nicht vorstellen, wie sehr die Technologie ihr Leben, ihre Kultur, Beziehungen und Vorlieben verändern wird. In zehn Jahren wird die Welt sehr verschieden sein – leerer. So wie die Leute mehr und mehr miteinander verbunden sein werden, werden sie die Leere zwischen sich aufdecken, und dadurch werden sie einer Krise gegenüberstehen, in der Menschen in einer leeren Welt leben.

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Kabbala Blog: Sie haben eine neue Nachricht J

Musik, die Verbindung fördert, beruhigt zu früh geborene Babys


In den Nachrichten (übersetzt aus BBC): „Musik ‚nährt‘ zu früh geborene Babys“ Sich verdichtende Hinweise lassen darauf schließen, dass Musik zu früh geborene Babys wachsen und gedeihen hilft.

Der Gewinn sind ruhigere Säuglinge und Eltern, so wie eine schnellere Gewichtszunahme bei den Babys und kürzerer Klinikaufenthalt.

Ein kanadisches Team prüfte neun Studien und fand heraus, dass Musik Schmerzen reduzierte und ein besseres Stillen förderte.

Mein Kommentar: Musik hilft, denn in ihr ist Harmonie, die aus der Verbindung zwischen Gegensätzen geboren wird. Genau dann, wenn sich diese Gegensätze verbinden, erzeugen sie Harmonie, die zerstörerische Gedanken, Verlangen und Eigenschaften korrigieren. Nach außen manifestiert sich das als Entspannung, Ablenkung, und so weiter. Jedoch diese Eigenschaft befindet sich nur in Musik mit großer innerer Harmonie, wie klassische Musik (Mozart) und nicht in Musik, die sich auf Zerstörung aufbaut (Rock, Pop etc.).

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Verwandtes Material:
Blog-post: Spirituelle und physische Babys