Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Kabbalisten über die Seele und die Gebote, Teil 2

Ich habe Maschiach gefragt: „Wann wird mein Herr kommen?“ Und er hat mir geantwortet: „Wisse, wenn deine Lehre bekannt wird und sich in der Welt verbreitet, so dass auch sie (die Menschen der Welt) die Verbindungen und die Aufstiege begehen können. Dann werden alle dunklen Kräfte verschwinden, und die Zeit des Wunsches und der Befreiung kommen. (Ein Brief vom Baal Schem Tow, das Buch“ Mekor maim chaim „, Abschnitt .“Noach“)

Die menschliche Seele ist die Kerze des Schöpfers. Mit anderen Worten, ziehen wir mit den Geboten (den Korrekturen) das Licht an die Seele heran. Deshalb heißen die Gebote (Mizwot) und stammen vom Wort „Einheit“ (Zawta). (Das Buch „Sfat emet“, Dwarim, Tize). Gemeint ist, dass unsere ganze Korrektur auf die Einheit zurückgeführt wird.

 

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Kabbalisten zu Tora und Geboten, T.6

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Das Wichtigste ist die Arbeit in der Tora und Geboten

Denn wenn die Absicht eines Menschen nicht für den Schöpfer, sondern für den eigenen Gewinn (egoistisch) sein wird, dann wird er seine Natur des Willens zu empfangen (aus Eigenliebe) (durch das Tora Studium) nicht verändern, sondern im Gegenteil wird sein Wille zu empfangen viel größer werden als der, den er von Natur aus hatte (bevor er sein Tora Studium angefangen hatte).

Baal HaSulam. Artikel zum Abschluss des Buches „Sohar“.

Das Ziel der ganzen Schöpfung besteht darin, dass die niederen Geschöpfe (die Menschen unserer Welt), indem sie sich durch Erfüllung von Tora und Geboten (durch das Anziehen des höheren Lichtes der korrektur mittels Tora Studium) allmählich entwickeln (sich korrigieren), immer höher (der Stufen des Gebens und der Liebe entlang) steigen können, bis sie schließlich würdig werden, mit ihrem Schöpfer (in voller Gleichheit der Eigenschaften) zu verschmelzen.

Baal HaSulam. Gabe der Tora, P.6.

Die ganze Tora und die Mizwot wurden einzig mit der Absicht gegeben, Israel (derjenige, der sich danach strebt) zu zu reinigen, was die Reinigung des Körpers bedeutet, nach welcher die wahre Belohnung (für seine Anstrengungen in der Korrektur) erreicht wird, mit Ihm zu verschmelzen (völlige Gleichheit der Eigenschaften mit der höheren Kraft zu erlangen), was das Ziel der Schöpfung ist.

Baal HaSulam. Die Bürgschaft. P.27.

Kabbalisten zu Tora und Geboten, T.4

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Das wichtigste ist die Arbeit in der Tora und der Geboten

Der Mensch muss nach einer Belohnung für die Erfüllung eines Gebotes (Ausführung einer Korrektur) streben. Das heisst, wenn er ein Gebot (eine Korrektur) auführt, wird er gewürdigt (ist verpflichtet zu forden nach) einer Verschmelzung mit dem Gebenden (wie es geschrieben steht: „Die Belohnung für die Erfüllung eines Gebotes ist die Erkenntnis von DEM, der sie gegeben hat“.)

Baal HaSulam. Shamati. Art. 227. „Belohnung für die Erfüllung eines Gebotes ist das Gebot selbst“.

Nur wenn der Mensch dazu in der Lage ist eine Handlung mit der Absicht um des Gebens willen (für das Wohl eines anderen) auszuführen, wird diese Handlung ein Gebot genannt.

Rabasch. „Stufen der Leiter (Schalavej HaSulam)“. Art. 32 1984-85.

Der Hauptteil der Arbeit in der Tora und den Geboten (Korrektur des Egoismus durch das Höhere Licht) beginnt erst dann, wenn der Mensch der Reue aus Liebe (Handlungen die aus Liebe zu den anderen ausgehen) gewürdigt wurde. Denn erst dann kann er sich mit der Tora und den Geboten (Mizwot) in Liebe und Ehrfurcht beschäftigen, wie es uns geboten wurde.

Baal HaSulam. „Einführung zu „Der Lehre der Zehn Sfirot““, P.133.

Kabbalisten über das Wesen der Wissenschaft der Kabbala, T.1‏

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten der großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.

Anmerkungen in Klammern sind von mir. [M. Laitman]

3. Gerade diejenigen, welche die Tora und die Mizwot richtig befolgen, kosten den Geschmack des Lebens und sehen und bezeugen, dass der Schöpfer gut ist. Wie die Weisen sagten, Er kreierte die Welten, um Seinen Geschöpfen Genuss zu schenken, denn für einen Guten geziemt es sich, Gutes zu tun. Das ist die Grundlage des Lebens.

Wenn wir uns trotzdem (Die Frage über die Notwendigkeit des Studiums der Kabbala wird für jeden von uns verschwinden) auf die Suche nach der Antwort nur auf die eine, berühmteste Frage begeben… Die Rede ist von jener schwerwiegenden Frage, die von allen Menschen gestellt wird: „Worin besteht der Sinn unseres Lebens?“

Jahre dieses unseres Lebens kommen uns so teuer zu stehen, anders gesagt, wir erdulden wegen ihnen solch eine riesige Menge an Leiden und Qualen, um sie im Endeffekt (ohne jegliches Ergebnis!)zum Abschluss zu bringen . Wer genießt sie? Oder noch genauer, wem bereite ich damit Genuss?

Es ist wirklich wahr, dass Forscher/Wissenschaftler mehrerer Generationen bereits daran ermüdeten, darüber nachzugrübeln; um nicht zu sprechen von unserer Generation, in welcher niemand über diese Frage auch nur nachdenken möchte.

Dadurch blieb aber das Wesen der Frage in seiner ganzen Kraft und Bitterkeit unverändert. Manchmal ereilt es uns völlig überraschend, versengt uns den Verstand und zwingt uns in den Staub, bevor es uns wieder gelingt, den allen bekannten „Trick“ anzuwenden – (sie zu vergessen) sich dem Fluss des Lebens ohne Überlegungen hinzugeben, so wie früher.

Als Lösung dieses nebulösen Rätsels steht geschrieben: „Kostet und seht, dass der Schöpfer gut ist“ (Dies ermöglicht uns die Kabbala, eine Methodik der Enthüllung des Schöpfers, und folglich, auch des Rätsels unseres Lebens).

Baal HaSulam. Einführung zu der Lehre der Zehn Sfirot, Pp. 2-3.

 

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Antworten auf eure Fragen – 17. Fragen zu „Kabbalisten über das Ziel der Schöpfung”, Teil 5

Eine Frage, die ich erhielt: Welches Ziel hat die Schöpfung?

Meine Antwort: Genießen, wie der Schöpfer!

Frage: Stimmt die Behauptung: Wenn alle Juden 613 Mizwot erfüllen werden, dann wird es keinen Antisemitismus geben?

Meine Antwort: Ja. Nur geht es nicht um die irdischen Handlungen, sondern um die Korrektur der 613 Wünsche, aus welchen die Seele besteht.

Wenn die Juden ihre Seelen korrigieren werden, dann wird das Licht für alle Seelen der Welt leuchten – siehe „das Vorwort zum Buch Sohar“, Punkt 70-71..

Weil ihre Seelen früher die Eigenschaft des Gebens besaßen und sie verloren haben, sollen sie sich deshalb diese Eigenschaft wieder aneignen, um die Rolle des Adapters zwischen dem Schöpfer und den Seelen der Welt zu spielen.

Der Grund für Antisemitismus liegt in der Missachtung der jüdischen Mission – auf diesem Wege bringt sie der Schöpfer der Ausführung ihrer höheren Mission näher.

Und die Völker der Welt empfinden diese Mission unterbewusst – und spüren deshalb den Hass.

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