Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Migration'

Die Grenzen werden einfach explodieren

Kommentar: Einem aktuellen Bericht der Weltbank zufolge werden bis 2050 216 Millionen Menschen aufgrund des Klimawandels gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen. Am schlimmsten wird es in den Ländern südlich der Sahara sein. Die Zahl der Klimamigranten beträgt dort 86 Millionen, in Ostasien und Ozeanien 49 Millionen. Das Problem ist, dass die Welt nicht in der Lage sein wird, die Migration einzudämmen. Die Gründe dafür sind Wassermangel, Kriege, Missernten usw.

Antwort: Ja. Ist es nur Amerika das Menschen aufnimmt? Alle werden aufgenommen. Die Grenzen werden einfach explodieren.

Frage: Was wird passieren? Werden wir uns alle anpassen, wird sich die ganze Menschheit vermischen? Ich möchte Sie als Kabbalisten fragen: Was ist der Zweck dieser Vermischung?

Antwort: Die Menschen werden sich allmählich bewusst, wer sie sind, wie sehr sie niemanden und nichts außer sich selbst lieben und wie sehr sie dennoch- zwingend- ihren Nächsten lieben müssen.

Frage: Wird ihnen deshalb ein Nachbar gegeben, den sie niemals lieben würden? Und es heißt: „Ihr müsst ihn lieben. Er wird direkt neben euch wohnen und das war’s.“ Werden sie ihn lieben müssen? Macht das die Natur zwangsweise?

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Migrantenkrise lösen – humanitäre Krise neu definieren

Fox News berichtete, dass allein im März „Grenzbeamte 172.000 Migranten an der Grenze angetroffen haben … ein Anstieg von 71% gegenüber Februar und der jüngste Indikator für das Ausmaß der Krise an der Südgrenze. Unter den 172.000 Migranten … befanden sich 18.890 unbegleitete Kinder – ein Anstieg von 100 % gegenüber der bereits hohen Zahl im Februar und die höchste Zahl, die bisher verzeichnet wurde.“ Sobald sie die Grenze überquert haben, werden diese Kinder in „Pferche“ zusammengequetscht, wo Tausende die Räume belegen, die für nicht mehr als 250 Kinder gebaut wurden. Diese Pferche sind nicht nur völlig überfüllt, sie sind auch eine Brutstätte für gewalttätige und sexuelle Übergriffe auf hilflose Kinder. Schon jetzt sind die Geschichten, die aus diesen Ställen kommen, herzzerreißend. Nach allem, was man hört, handelt es sich um eine entsetzliche humanitäre Krise, und eine Lösung ist nicht in Sicht.

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Die Russen verlassen Israel

Bemerkung: Mehr als 60% der Menschen, die Israel für immer verlassen, sind Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion. Nach der Statistik der vergangenen 25 Jahre verließen seit der letzten Rückkehr 150000-200000 Menschen das Land. Der Grund dafür war, dass die meisten nicht in der Lage waren, sich finanziell zu verwirklichen. Der Großteil der Menschen, die nach Kanada und in die USA auswanderten, waren Spezialisten in der Hi-Tech Branche.

Meine Antwort: Natürlich, weil es dort einfacher ist. Ich möchte aber auf eine andere Besonderheit hinweisen: In unsere Organisation kommen Menschen aus der ganzen Welt! Sowohl Juden als auch nicht Juden. Alle! Hätten wir heute die Möglichkeit, alle aufzunehmen, die nach Israel möchten, würden wir 5000-10000 Menschen hierher bringen. Und sie würden nicht fragen, wo sie einen guten Job bekommen könnten oder was sie machen sollten; sie würden nur zusammen sein wollen, um hier, in diesem Land eine neue vereinigte Gesellschaft aufzubauen. Es hängt alles vom Ziel ab. Aber wenn man kein spezielles hat, dann ist es sicherlich besser, sich woanders niederzulassen. Was macht es für ein Unterschied, wo?

Bemerkung: Es ist ja nicht so, dass sie nicht wissen, warum sie hierher kommen. Sie wollen einfach ein großes Haus haben, ein Auto…

Meine Antwort: Ja. Aber all das sind die gleichen Ziele, die Menschen überall in der Welt haben. Um sie zu verwirklichen, muss man nicht nach Israel ziehen. Man muss den Unterschied kennen zwischen den Menschen, die zu unserer Organisation „Bnei Baruch“ gehören und in der ganzen Welt verstreut sind – und den anderen. Wir haben ein gemeinsames Ziel, eine klare Richtung, die uns zeigt, was im Leben wichtig ist. Wenn die Wichtigkeit des spirituellen Ziels wächst, wird alles andere in den Hintergrund treten. Und wenn es tatsächlich so ist, entscheiden sich die Menschen, hierher zu kommen, egal unter welchen Bedingungen; wichtig ist, dass die Seele sich entwickelt kann. Und der Körper bekommt alles, was er braucht.

Frage: Bedeutet dies, dass die Zukunft Israels hauptsächlich im Erreichen des spirituellen Ziels liegt?

Meine Antwort: In Israel werden in Zukunft nur die Menschen leben können, die sich spirituell entwickeln wollen. Nur so! Sonst zu welchem Zweck? Egal wie stark der Antisemitismus in anderen Ländern ist, die Juden finden immer eine friedliche Gegend, wo sie leben können. Das sehe ich an den Menschen, die ich an vielen Orten in Amerika traf. Ich war dort auf einigen Kongressen von ehemaligen Israelis, hielt da einen Vortrag und sah, welche Menschen es sind. Ihnen ist es gleichgültig, wo sie leben: In Phoenix, Arizona, Nevada, in Wüstengebieten, wo das Klima schlimmer ist als in Israel. Das spielt keine Rolle, Hauptsache weit weg von Israel. Es kommt ihnen so vor, als wären sie hier in höchster Gefahr – woanders spüren sie angeblich weniger Bedrohung und Druck, sogar mehr Sicherheit. In der Tat aber kommt es laut Statistik dort zu mehr Vorfällen als hier. Der Grund ist, sie fühlen sich in Israel unerfüllt. Dieses Land ist nur für die Menschen bestimmt, deren Ideologie auf den Sinn des Lebens gerichtet ist. Daher sind wir die Zukunft!

Aus der TV-Sendung “News mit Michael Laitman“

[#180421]

Weltwirtschaftsforum, Bericht der globalen Risiken 2011

Bericht: Globale Risiken 2011. Die Vernetzung der Risikolandkarte veranschaulicht die Verbindung zwischen den folgenden Faktoren:
Liquiditäts- und Kreditkrise, Abschwächung der chinesischen Wirtschaft, Einschränkung der Globalisierung, globale Ungleichheiten und Währungsvolatilitäten, Einbruch der Immobilienpreise, extreme Schwankungen der Rohstoffpreise, extreme Schwankungen der Energiepreise, haushaltspolitische Krisen, extreme Schwankungen der Verbraucherpreise, Ordnungpolitische Versäumnisse, illegaler Handel, Korruption, organisiertes Verbrechen, geschwächte Staaten, Terrorismus, geopolitische Konflikte, globale Regierungsfehler, Massenvernichtungswaffen, Weltraumsicherheit, Sicherheit von Online-Daten, Zusammenbruch kritischer Informationsstrukturen, Umgang mit den neuen Technologien, Infrastrukturzusammenbruch, Wirtschaftliche Ungleichheiten, demographische Herausforderungen, Migration, Nahrungsmittelsicherheit, Wassersicherheit, Infektionskrankheiten, chronische Krankheiten, Klimaänderungen, Verlust der Biologischen Vielfalt, Luftverschmutzung, Überschwemmungen, Stürme und Wirbelstürme, Governance der Weltmeere, und Erdbeben und Vulkanausbrüchen.