Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Merkmale'

Ich sehe keine Merkmale einer Rezession…

Meinung (Angela Merkel, Kanzlerin von Deutschland): Ich sehe keine Merkmale einer möglichen Rezession in Deutschland. Nichtsdestotrotz soll die Wiederherstellung des Vertrauens in die Finanzmärkte zur Aufgabe der Politik als langfristige Perspektive gesehen werden. Die Stabilität des Euro wird von der politischen Union der europäischen Staaten nicht mehr gewährleistet.

Deshalb soll die einheitliche europäische Währung auf der Basis der engeren wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der Normen des obligatorischen Charakters stabilisiert werden. Der Ausgang aus der heutigen Krise mit Hilfe der Eurobonds ist unmöglich. Das Erscheinen der gesamteuropäischen Obligationen ist somit der falsche Weg.

Meinung (Barak Obama, Präsident der USA): Ich denke nicht, dass uns eine neue Rezession droht. Aber wir stehen vor der Gefahr, dass der Prozess des Aufschwungs der Wirtschaft nicht schnell genug verläuft, um folglich das Problem der vorliegenden Arbeitslosigkeit zu lösen.

Kommentar: Diese „Meinungen“ muss man sich merken, damit sie in der näheren Zukunft mit der Realität verglichen werden können.

Realistischer werden die aktuellen Geschehnisse in Peking wahrgenommen; dort wird die Krise der Eurozone mit „dem schwarzen Tod“ verglichen:

Meinung („People’s Daily“ – die Zeitung der kommunistischen Partei Chinas): „Der schwarze Tod“ der Krise hat 17 Länder der Eurozone verschluckt und wird negativ die Exporte Chinas beeinflussen. Die Schuldenkrise der Eurozone dauert zwei Jahre. Diese Krise hat sich in Europa verbreitet – wie sich damals der „schwarze Tod“ (die Epidemie der Pest) im XIV. Jahrhundert in Europa verbreitete.

Besonderheiten der Seele

Sohar, Kapitel „Yitro (Jethro),“ Artikel 190: Hier ist ein ungehaltener Mensch, jedoch nicht geschwind. Er nimmt seine Ruhe gefangen, gibt vor, weise zu sein, wenn er es nicht ist, und immer erhebt er sein Haupt, um zu schauen. Äusserlich ist er streitsüchtig, zuhause jedoch nicht. Er achtet nicht die Tora, um sie zu erfüllen. Worte der Menschen sind ihm eine Last, und er erwidert sie energisch.

Der Sohar spricht über den Menschen in uns, der fortwährend in uns enthüllt wird. Es gibt 125 Ebenen in unserem allgemeinen Verlangen zu geniessen, und jede von ihnen enthält ihre eigenen inneren Ebenen oder Zustände. Und jedes Mal, im Innern des neuen Verlangens wird eine neue Schicht von Eigenschaften enthüllt – ein neues Bild eines Menschen in mir, das Bild meiner Entsprechung zum Schöpfer, das Bild des Schöpfers in meinem Innern, das Bild meiner Ähnlichkeit und Gegensätzlichkeit zum Schöpfer.

Die gesamte Vereinigung der inneren und äusseren Eigenschaften, die gegenwärtig sind im Rosh (Haupt), Toch (Leib), Sof (den Enden des Parzuf der Seele), Kelim (Verlangen) und verwendet werden können, und die Verlangen, die vorerst nicht genutzt werden, da es für sie keinen Schirm gibt, ebenso wie die Verlangen, die nicht bis zur vollen Korrektur verwendet werden können, Lev HaEven (das steinerne Herz) genannt – die gesamte Anhäufung dieser Verlangen wird der Mensch in uns genannt.

Jedes und jedes Mal, in jedem Moment meines Wegs, indem ich zum perfekten Menschen aufsteige, enthülle ich das Bild des Menschen in mir. Wie kann ich erkennen, was für ein Mensch in mir enthüllt wurde, und wer bin ich in diesem Moment gemäss den inneren und äusseren Zeichen, die ich in meinem Innern entdecke?

Durch all die verschiedenen, besonderen Eigenschaften, die ich in den Sefirot des Rosh, Toch und Sof des Parzuf meiner Seele enthülle, kann ich sagen, welches Bild mir jetzt innewohnt. Es ist, als ob ich über mich selbst in meinem Personalausweis lesen würde, der eine genaue Beschreibung meiner Merkmale beinhaltet.

Und jetzt verstehe ich, wer und was ich bin. Ich lerne mich selbst kennen, das heisst, meine Eigenschaften, welche von ihnen fürs Geben und welche dagegen arbeiten, welche noch egoistisch sind, wie sehr ich sie eingeschränkt habe, wie sehr sie sich in der Klipa befinden und in welchem Masse sie Gegenstand von Korrekturen sind.

Alles dies ist das Bild eines Menschen, und es gibt nichts ausser Ihm. Dieses Bild schliesst alles in sich ein.

Deswegen, während wir dieses Kapitel im Sohar lesen, müssen wir fortwährend unsere spirituellen Zustände erwägen, als ob Standbilder eines Films sich vor mir enträtseln, unaufhörlich ein neues Bild des Menschen in mir enthüllend, bis sich alle diese Bilder zusammenfinden und ich einen Einzelzustand erlange. Allerdings, alle die vorherigen Bilder sind ebenso gespeichert. Dann, basierend auf all den Sünden und Überschreitungen, erlange ich das wahre, vollkommene Bild – den Menschen, der dem Schöpfer ähnlich ist.

Aus dem 2. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichts vom 16/03/2011, Der Sohar

Gebt nicht zu viel Gewürz dazu!

Während des Lesens des Sohar müssen wir fortwährend an die Verbindung zwischen uns denken und basierend auf diesem ständigen, starken Gedanken uns lediglich ein wenig den Text anhören – nur soweit es möglich ist, als Zusatz, als Gewürz.

Der Gedanke an die Verbindung muss aber stark und ununterbrochen sein. Und nur im Rahmen des Möglichen fügen wir den eigentlichen Text hinzu, den Gedanken daran, die Empfindung dessen. Jedoch nur unter der Bedingung, dass diese Grundlage – der ständige Gedanke an die Einheit – nicht verschwindet und nicht abschwächt.

Wir könnten uns mit Leichtigkeit in der richtigen Absicht befinden, wenn wir nur wüssten, dass der Sohar, genauso wie auch die gesamte Tora, nur von den Arten der Verbindung zwischen uns spricht. Deshalb ist alles, was wir studieren, und alles, was wir in diesem Moment als Resultat unserer Arbeit sehen wollen, die Verbindung zwischen uns, die Arten unserer Verbindung, ihre charakteristischen Merkmale, alles, was zwischen uns stattfindet, – über all das steht im Buch Sohar geschrieben.

Und deshalb sprechen wir von ein und demselben Punkt – dem Punkt der Verbindung zwischen mir und den Anderen. Und in diesem Punkt gibt es alle möglichen Arten der Verbindung zwischen mir und allen Anderen. Genau darüber erzählt die Tora.

Deshalb, wenn ich mich korrekt ausrichte, verstehe ich, dass es nur darum geht. Welche Arten der Verbindung gibt es nun zwischen uns? Worin kann ich mich verbinden? Wie kann ich das erkennen?

Das bedeutet, dass wir den Lernstoff erkennen wollen – und ihn nicht beherrschen. Doch durch die Bestrebung ihn zu erkennen, uns zu einem gemeinsamen Verlangen/Kli zu verbinden und alle Arten der Verbindung, von denen die Tora erzählt, zu klären, kommt das Licht, das zur Quelle zurückführt, stellt diese Verbindung her, klärt auf – und dann enthüllen wir es tatsächlich.

Auszug aus dem Sohar-Unterricht. Das Vorwort, 21.02.2011

Komplizierte Arbeit nach einem einfachen Prinzip

Eine Frage, die ich erhielt: Alle fragen, was genau wir tun müssen, damit der Schöpfer uns korrigiert. Wir würden gerne eine einfache und verständliche Antwort darauf bekommen!

Meine Antwort: Alle wollen eine verständliche Antwort bekommen: „Sag uns konkret, was wir tun müssen, ohne diese ganzen komplizierten Sachen!“ – um wie ein Roboter am Fließband zu arbeiten, irgendeinen Knopf zu drücken und an nichts zu denken. Doch so wird es nicht gehen!

Du wirst dich selbst bemühen und „alles, was in deiner Kraft liegt“, tun müssen. Denn unser spirituelles Gefäß (Kli) ist unwahrscheinlich kompliziert und enthält 613 (Tariag) Verlangen, zehn Sefirot, drei Linien, 22 Buchstaben, viele charakteristische Merkmale und sehr unterschiedliche Komponenten.

Aus diesem Grund reicht hier irgendeine einfache Handlung nicht aus: man muss studieren (in einer physischen Gruppe oder virtuell, übers Internet/Fernsehen), an den Freundesversammlungen und Kongressen teilnehmen. Ich befinde mich unter den Splittern einer zerbrochenen Seele und muss mit ihnen Verbindungen wiederherstellen, um das Zerbrechen zu korrigieren!

Um die spirituelle Welt, den Schöpfer, wahrnehmen zu können, muss ich mich mit allen anderen Seelen verbinden, und nur in unserer Verbindung werde ich die Spiritualität spüren. Denn die Spiritualität gibt es nirgendwo anders als in diesem uns verbindenden Netz.

Nur wenn ich den gemeinsamen Körper der Seele wiederherstelle und er richtig zu arbeiten beginnt, werde ich in seinem Inneren das Licht, das ihn ausfüllt und von einer Stelle zur anderen überfließt, wahrnehmen.

Ich werde spüren, dass es in diesem Körper einen Lebensstrom gibt und dass in ihm besondere Handlungen, Energieaustausch stattfinden. Genau das nennt sich spirituelles Leben!

Und es ist in der Tat eine einfache Aufgabe: es gibt mich/den Egoisten/meinen Punkt im Herzen – und ihn muss ich mit den anderen, eben solchen Punkten verbinden. Doch aus diesem einfachen Prinzip gehen Tausende von notwendigen Handlungen hervor: gemeinsames Studium, Vorbereitung und Teilnahme an Kongressen, Arbeit in der Küche… Alles zusammen nennt sich das „Arbeit in der Gruppe“.

Doch wozu brauche ich diese ganze Arbeit? – Um Verbindung und Liebe zwischen uns zu enthüllen! Ausgehend von diesem einfachen Prinzip, wirst du alles Andere ableiten können, was mehr oder weniger mit dem Ziel zu tun hat. Doch das spirituelle Leben existiert nur in der Verbindung zwischen den Seelen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Freiheit des Willens“ vom 24.12.2010

 

Wir sind gleich

Eine Frage, die ich erhielt: Warum nehme ich die innere Anspannung, die innere Aufladung nicht allen gegenüber im gleichen Maße wahr?
Meine Antwort: Natürlich nehme ich alle unterschiedlich wahr. Das hängt davon ab, inwieweit sie mir in meiner jetzigen egoistischen Wahrnehmung als nah oder fern vorkommen.
Manche bemerke ich gar nicht, andere finde ich auf eine gewisse Art anziehend und wiederum andere lehne ich ab.
Das liegt an meinem Charakter oder sogar an meiner Stimmung, an der Vielzahl von Details, Vorfällen und Erlebnissen, von denen ich gehört, die ich beobachtet oder gefühlt habe.
Das sagt gar nichts aus. In Wirklichkeit wächst in uns auf dem spirituellen Weg ständig das Gefühl, dass wir alle gleich sind, dass es keine Unterschiede zwischen Weißen, Schwarzen, Roten und Gelben, zwischen Schönen und Hässlichen gibt.
Nationalität, Sprache, Charakter – alle diese äußeren Merkmale verschwinden, weil sie der eingeschränkten Wahrnehmung der Eigenschaften unserer Welt angehören.
Wie der Mensch auch erzogen sein mag und was er auch gelernt haben mag – all das ist nur die äußere Hülle. Sobald ich mit seinem Verlangen in Berührung komme, enthülle ich dort den spirituellen Funken und sogar seinen Platz in dem Gesamtsystem der Seelen. Ich fühle ihn genauso wie Teile meines eigenen Körpers.
Und dann ändert sich die Einstellung: alle werden wichtig. Genauso liebt auch eine Mutter alle ihre Kinder gleich und schenkt jedem so viel Aufmerksamkeit, wie er braucht.
Denn wir alle sind Teile eines vollkommenen Systems, und in der Vollkommenheit kann kein einziges Detail wichtiger als das andere sein.
Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 05.11.2010

Das Schöpfungssystem

Wir sind von der Welt der Unendlichkeit bis zu dieser Welt, von der Eigenschaft des Gebens bis zur Eigenschaft des Empfangens, „herabgestiegen“.

Auf dem Weg nach unten verringert sich in uns die Eigenschaft des Gebens, das Ausmaß der Ähnlichkeit mit ihr. Dementsprechend verringert sich die Erfüllung in uns (das Licht, die Wahrnehmung des Schöpfers), bis wir den Zustand „Unsere Welt“ erreichen, wo alle Merkmale des Lichts und des spirituellen Gefäßes (des Verlangens zu geben) gänzlich verschwinden, und wir von der Spiritualität vollkommen abgeschnitten werden.

Über unserer Welt, in den Welten Brija, Yezira und Assija, befinden sich die zerbrochenen Seelen – die Seelen, die ihren Egoismus wahrnehmen.

Wir müssen aus unserer Welt dorthin gelangen, d.h. erkennen, dass unsere Seelen zerbrochen, getrennt sind. Und dann die Grenze (Parssa) überqueren, die die Welten BY“A von der Welt Azilut trennt, d.h. die Bedingung der Einordnung in den Korrekturprozess erfüllen – uns wünschen, die Liebe, sprich die vollständige Vereinigung, zu erreichen.

Dann erwecken wir unsere zerbrochenen Seelen, damit sie sich in die Malchut der Welt von Azilut einordnen, die ursprünglich nur ein Punkt in Chase (Brust) von Seir Anpin ist. Über SA liegt GaR der Welt von Azilut: Atik, Arich Anpin, Aba we Ima, ISHSuT, und noch höher die nächste Grenze: Tabur von Galgalta, die Welt von Adam Kadmon und die Welt der Unendlichkeit.

Unsere Seelen in unserer Welt sind Punkte. So enthüllt der Mensch seinen spirituellen Zustand, genannt „unsere Welt“. Und später, indem er das ihn entwickelnde Licht anzieht, erreicht er das Empfinden seiner selbst in den Welten von BYA – das Empfinden von zerbrochenen, d.h. egoistischen Verlangen (Zustand des ägyptischen Exils).

Von hier müssen wir zum Licht aufsteigen, d.h. uns über Parssa erheben, weil es unmöglich ist, die Korrektur in den Welten von BYA zu vollziehen, wo das korrigierende Licht fehlt und nur das Licht der Erkenntnis des Bösen existiert.

Die Welten von BYA (Ort, Zustand, Empfinden) sind für die Erkenntnis des Bösen, für die zerbrochenen Seelen bestimmt, damit wir enthüllen, wie schlecht und abhängig von dem bösen Trieb wir sind. Dann, in dem Ausmaß dieser Erkenntnis, können wir aufsteigen und uns an Malchut der Welt von Azilut anschließen.

Die Einordnung in Malchut der Welt von Azilut wird als MaN, unser Gebet, bezeichnet. Malchut der Welt von Azilut übergibt unser Gebet an Seir Anpin der Welt von Azilut, und schließlich erhebt SoN dieses Gebet in Bina der Welt von Azilut. Und dann steigt von oben das Licht (das umgebende Licht oder das Licht von AB-SaG) herab, korrigiert die Verbindung in SoN und erfüllt sie anschließend.

Also ist alles was wir tun müssen, Malchut der Welt von Azilut, Shechina im Exil, zu erheben. Denn alles, was sich in den Welten von BYA befindet, sind Teile dieser Malchut, der Shechina, und wir müssen unsere Verlangen dorthin erheben. Malchut der Welt von Azilut ist die „Versammlung der Seelen Israel“ (Isra-el, derjenige, der „direkt zum Schöpfer“ strebt), d.h. die Verbindung von zerbrochenen Verlangen.

In dem Maße, in dem wir uns verbinden können, ordnen wir uns in Malchut der Welt von Azilut ein. Natürlich können wir das selbst nicht tun, sondern nur darum bitten.

Malchut übergibt unsere Bitte um die Vereinigung an Seir Anpin und enthüllt in dem gleichen Ausmaß, dass sie sich Ihm anschließen will. Und SA muss das Verlangen, sich mit Malchut zu vereinen, von Bina erhalten. Anschließend erheben sie sich beide, SA und Malchut (SoN), jeder mit seinem Verlangen, zu Ima – Bina, die sie verbindet.

Dann steigt SA zu seinem Platz herab, erschafft Malchut und schließt sie an sich an. Und in dem Maße, in dem SoN verbunden sind, beteiligen sich die Seelen, die sich dort befinden, an dieser Verbindung und werden durch sie erfüllt. Denn genau diese Seelen bilden den Körper von Malchut.

Aus dem Unterricht nach dem Talmud Esser HaSefirot vom 12.09.2010

Kabbala Akademie

Sohar-Unterricht: Das erste Gebot

Punkt 191: Die wahrhafte Angst ist die Angst vor dem Schöpfer, weil Er groß und allmächtig ist. Er ist die Quelle für alles, jedoch alles in der Welt ist nichts im Vergleich zu Ihm. Deshalb muss man sich alle Mühe geben, um diese Art von Angst zu begreifen.

Es existieren drei Arten von Angst:

• Die Angst um die Gesundheit und den materiellen Wohlstand, d.h. die Angst vor der Strafe in unserer Welt. Diese Art von Angst kann keine Grundlage für den geistigen Aufstieg werden und ist nur im Rahmen der Versorgung von unseren Leibesbedürfnissen gerechtfertigt.

• Die Angst vor der Strafe in einer anderen Welt. Der blinde Glaube an das Paradies oder die Hölle hält den Mensch von verschiedenen Versuchungen und unerwünschten Taten fest. Es ist jedoch keine Wurzel des geistigen Aufstiegs.

• Die Angst vor dem Schöpfer. Das ist die Grundlage und die Wurzel der geistigen Entwicklung.
Das erste Merkmal für die Formung der Seele ist die Formung der Ehrfurcht vor der Eigenschaft des Gebens und der Liebe, die Schöpfer heißt.

Wenn in uns die Angst dafür entsteht, ob wir diese Eigenschaft erreichen können, werden wir zur Realisierung des Ziels kommen. Wenn alle unsere Gedanken und die Bemühungen auf das höchste Ziel gerichtet sein werden, dann wird in der Eigenschaft der Ehrfurcht die Empfindung des Gebens und der Liebe entstehen.

Es ist der Anfang von der Entdeckung des Schöpfers, die sich etappenweise, je nach dem Erwerb der Eigenschaften des Gebens verwirklicht.

Das Gebot der Ehrfurcht vor dem Schöpfer ist die Angst, für sich zu erhalten, die Angst vor der Nichtübereinstimmung mit den Eigenschaften des Schöpfers, die Angst vor der Unmöglichkeit, Ihm mit derselben Liebe zu antworten, die von Ihm ausgeht.

Im Zustand der Ehrfurcht enthüllen sich die höchste Weisheit, die Kräfte und die Eigenschaften des Weltalls. Das Studium des geistigen Systems hilft uns zu verstehen, wie es richtig ist, sich zur Höchsten Kraft zu verhalten, das Analogon des Schöpfers aufzubauen und Ihm gleich zu werden.
Unsere Welt ist sehr beschränkt und stellt eine beklagenswerte Reflexion einiger niedrigster, geistiger Gesetze dar.

Mit Hilfe der Ehrfurcht werden wir eine neue Welt entdecken, die Stufen der Erhöhung enthüllen, die Milliarden Mal größer nach dem Umfang, nach der Erhabenheit, nach der Macht und der Tiefe der Weisheit als unsere Welt sind.

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Den Reschimot entlang die Treppe hinauf zur Unendlichkeit

Eine Frage, die ich erhielt: Warum haben wir seit Beginn des Studiums des Sohar so viele Aufstiege und Abstiege, und warum sind sie so stark?

Meine  Antwort: Jetzt gehen wir in den Prozess der Heilung ein, und deshalb empfinden wir solche Schwingungen der Zustände.

Jedes Mal, wenn ich den Aufstieg und den Abstieg fühle, ist es ein Merkmal, dass ich ein weiteres Reschimo realisiert habe. Und wie viele Reschimot gibt es bei mir? Ich weiß es nicht. Doch bin ich verpflichtet, all diese Reschimot nacheinander durchzugehen und kann keines von ihnen überspringen bzw. auslassen. Die komplette Kette der Reschimot von hier aus bis zur Unendlichkeit muss ich realisieren. Und der Weg von hier aus bis zur Unendlichkeit ist ein Weg meiner Vereinigung mit den anderen Seelen in ein Ganzes, um dort den einzigen Schöpfer zu finden.

Deshalb sind alle Zustände, die ich durchgehe, Merkmale der Realisierung meiner Reschimot. Und je höher die Geschwindigkeit des Zustandswechsels ist, desto besser. Die Hauptsache dabei ist, weiterzumachen.

Hier sollen wir über den Verstand handeln. Die Zeiten für das Studium, die Verbreitung, die Arbeit in der Gruppe und die Vereinigung mit den Freunden müssen festgelegt sein.

Im Laufe des Tages muss man das Ziel vor Augen behalten. Eventuell sich zur Erinnerung den Wecker stellen, SMS-Dienst nutzen, alle mögliche Mittel einsetzen, die uns helfen könnten, ein Reschimot nach dem anderen zu realisieren. So „sammeln sich ein Cent nach dem anderen zum großen Guthaben“ an.

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Die Einzigartigkeit von Pessach ist das Licht des Glaubens

Die spirituellen Wurzeln haben auch einen Einfluss auf ihre physischen Zweige. Alles wird durch die Abfolge der Ausbreitung der Kräfte des Lichtes bestimmt, was unser Material, das Verlangen nach Genuss, beeinflusst. Im Wirken dieses Lichtes liegt eine spezielle Periodizität und Kausalität.

Es beinhaltet einen Mechanismus, welcher alles von der Spitze der Welt Atzilut aus in Gang setzt und kontrolliert. Genau von dort aus, von Arich Anpin, Aba ve Ima, ISHSuT und SON, welche in einer speziellen Beziehung zueinander existieren, erhalten wir Veränderungen, welche man als Jahr, Monat, Woche, Tage, Minuten, Nächte und noch viele weitere innere Zustände definiert. Wir sprechen hier über Eigenschaften und die Kombination von Eigenschaften, welche einen großen Einfluss auf diese Welt haben.

Wenn ein Mensch sich mit der spirituellen Wurzel verbinden möchte und sich unter den Einfluss des Höheren Lichtes begibt, um sich ihm anzunähern, muss er diese Perioden des speziellen Einflusses auf uns von oben benutzen. Wenn man spirituell aufsteigen möchte, dann muss man sich während solcher Perioden in unserer Welt, welche wir als Feiertage bezeichnen, mit den Absichten, welche solche Einflüsse betreffen, verbinden.

Im Buch „Die Tore der Absichten“ des ARI, erklärt dieser, wie ein Mensch in einer solchen speziellen Periode des Einflusses auf unsere Welt handeln soll, wie zu Rosh Hashana, Sukkot, Pessach, Shavuot, usw. Wenn wir über Pessach sprechen, dann ist darin das hervorstechendste Merkmal das Licht von Chassadim. Wenn ein Mensch zum ersten Mal in seinem Leben das Licht von Chassadim empfängt, erwirbt er die Eigenschaft des Gebens und erhebt sich über sein Ego.

Daher zahlt es sich für uns aus, mehr über das Höhere Licht nachzudenken, welches in dieser Zeit mehr Kraft besitzt, um uns über unseren Egoismus zu erheben und uns darüber in die Eigenschaft des Gebens zu bringen. Anschließend sind wir bereits in der Lage, weiter in der spirituellen Welt voranzuschreiten und diese mit all ihren Details zu spüren.

Daher sollten wir an allen Tagen von Pessach über die Vereinigung zwischen uns und dem Höheren Licht nachdenken, welches jeden von uns über seinen persönlichen Egoismus erhebt. Dies sollte unsere hauptsächliche Absicht während der Feiertage sein.

Michail Fridman deutet die Finanzkrise gemäß der Bibel


In den Nachrichten (aus Interfax): „Fridman glaubt, dass das Alte Testament die Unvermeidlichkeit von wirtschaftlichen Krisen anführt.“ Der Leiter der Alfa Group, Michail Fridman, glaubt, alle wirtschaftlichen Krisen, einschließlich der gegenwärtigen, wurden in biblischen Zeiten vorhergesagt.

„Wirtschaft im Allgemeinen ist ein zyklischer Prozess, der mit vielen Einflussfaktoren verbunden ist, hauptsächlich mit Zyklen des menschlichen Bewusstseins. Es bewertet Situationen als besser werdend und entscheidet sich dann plötzlich, dass alles schlecht läuft und es besser ist, alles zu verkaufen. Beginnend mit der Geschichte von Joseph, der dem Pharao `sieben Jahre des Überflusses und sieben Jahre Hungersnot´ verhieß. Dieses typische Merkmal der menschlichen Psyche und der natürlichen Zyklen wurde nicht in Frage gestellt,“ sagte Fridman bei einer Sitzung des Russisch Jüdischen Congress Business Clubs.

In den Nachrichten: (übersetzt aus Cursor.co.il): Bezüglich der russischen Wirtschaft sagte Michail Fridman, er habe gute und schlechte Nachrichten:

  • Die schlechte Nachricht ist, dass durch ein Fehlen von breit gefächerten Quellen für die Ausgestaltung des Bruttoinlandsprodukts, der Stabilisierungsfond bereits 2009-2010 aufgebraucht sein könnte
  • Die gute Nachricht ist, dass die Krise ineffiziente Manager und Geschäfte entfernen und durch leistungsfähigere ersetzen wird.

Mein Kommentar: Vor zwei Jahren habe ich mich mit ihm in seinem Büro getroffen und ihm meine Meinung über die Krise mitgeteilt, aber ich denke nicht, dass er mich zu jener Zeit verstanden hat. Die Wirtschaftskrise war noch nicht offenkundig und er war nicht an anderen Krisen interessiert.

Sieben Jahre Überfluss sind für immer vorbei. Sieben Jahre Hungersnot sind gekommen und sie werden mit den „Zehn Ägyptischen Plagen“ enden, die uns zwingen werden, aus Ägypten – unserem Egoismus – auszuwandern. Wir werden die gesamte Wirtschaft vom Egoismus – basierend auf Maximalprofit, zum Altruismus – basierend auf maximalem Geben, transformieren müssen.

Freilich hatte ich Freude daran, ihn zu treffen, besonders als er seine Gedichte vortrug.

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