Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Das Buch Sohar führt uns in die Höhere Welt

Die Wissenschaft Kabbala sagt uns, dass es fünf Welten gibt, die uns von der Höchsten Kraft trennen. Sie sind eine unterhalb einer anderen positioniert, wo alles, was in einer höheren Welt existiert, herabsteigt und in allen anderen Welten vollständig kopiert wird, bis hinunter zur niedersten aller Welten – unserer Welt.

Der Unterschied zwischen den Welten sind nicht die Details, sondern das Material jeder Welt. Je höher die Welt ist, umso spiritueller (gebender) ist ihr Material. Je niederer eine Welt ist, umso körperlicher (empfangender, egoistischer) ist ihr Material.

Weil die Details aller Welten identisch sind, können wir versuchen, uns den Unterschied zwischen ihrem Material oder Verlangen vorzustellen und wir können uns wünschen, dass diese Veränderung mit uns geschieht. Das Buch Sohar ist etwas Besonderes, denn es erzeugt eine Projektion der spirituellen Welt auf unsere Welt. Es erzählt uns eine Geschichte über diese Welt und parallel dazu über den Ursprung dieser Welt in der Höheren Welt. Außerdem beschreibt es all das in allen Einzelheiten und ermöglicht uns, in das Bild einer Welt einzutreten, deren Position über der anderen liegt.

Dadurch finden wir uns selbst zwischen zwei Welten wieder: zwischen jener, die wir in der Geschichte über unsere Welt verstehen können und dem höheren Bild, dass wir versuchen, uns vorzustellen. Der Unterschied zwischen diesen zwei Bildern ist, dass die Bilder in unserer Welt sichtbar sind; wir können sie sehen, sie wahrnehmen und sie verstehen. Jedoch in der spirituellen Welt, sind die Bilder qualitativ; sie sind Eigenschaften, Kräfte, Verlangen und Absichten.

Wenn sich jemand ständig zwischen diesen zwei Welten befindet, wird er, wenn er immer versucht, sich die Höhere Welt, anstatt diese Welt vorzustellen, anfangen, eine Enthüllung zu spüren, selbst dann, wenn er die Höhere Welt noch nicht erkennen kann, noch die spirituellen Sinne hat, um sie wahrzunehmen. Auf diese Weise kommt er seiner Geburt in die spirituelle Welt immer näher.

Das ist es, was das Buch Sohar zu etwas Besonderem macht. Manchmal zieht es einen Menschen an und manchmal stößt es ihn ab. Durch diese sich verändernden Bewegungen bringt es ihn der Höheren Welt oder der nächsten spirituellen Welt über ihm näher.

Wenn sich jemand schon auf einer spirituellen stufe befindet und höher aufsteigen möchte, dann führt dieses besondere Buch mit ihm die gleiche Handlung durch. Es wirkt auf allen 125 Stufen der spirituellen Leiter.

Wenn wir das Buch Sohar lesen oder hören, müssen wir versuchen, hinter jedem Wort oder jeder Handlung, die in diesem Buch beschrieben wird, uns das korrekteste Konzept von „Was mag das tatsächlich auf einer höheren Stufe sein“ vorzustellen.

Diese Anstrengungen werden uns befähigen, die Höhere Welt zu spüren. Das Verständnis wird nach der Empfindung kommen. Zuerst einmal beginnen die höheren Sinne, sich in uns zu bilden – parallel zu jedem unserer physischen Sinne. Auf diese Weise werden wir von einer Welt in die andere eintreten.

Mache deine Verlangen zu einer Kerze, die vom Licht entzündet werden kann


Eine Frage, die ich erhielt: Was ist die Bedeutung des Verses „Ein Gebot ist die Kerze und die Tora ist das Licht“?

Meine Antwort: In der Wissenschaft der Kabbala bedeutet ein Gebot die Korrektur deiner Absicht von „selbst genießen“ zur Absicht „lass andere genießen“. Wie macht man das? Mit der Hilfe des Lichtes, das Tora heißt, was dein Verlangen „entzündet“ wie ein Feuer einen Docht im Wachs oder Öl entzündet.

Es gibt in der Seele 613 Verlangen. Doch die Verlangen sind nur das Wachs oder das Öl. Der Docht in dem Verlangen wird von uns durch unsere Anstrengungen, unsere Absicht zu einer Absicht des Gebens zu ändern, erschaffen. Dann wird es vom Licht entzündet.

Wir müssen unsere Verlangen vorbereiten, sodass jedes von ihnen zu einer Kerze wird. In dem Maße unserer Anstrengungen wird der Schöpfer in uns Lichter entzünden – wie ein Zauberer – und plötzlich wird in uns Licht sein und wir werden wie dieses Licht, wie der Schöpfer sein.

Wir bilden ein Material, dass sich nicht selbst entzünden kann. Wachs oder Öl können nicht von alleine brennen. Man muss einen Docht hinzufügen, unsere Anstrengungen, um den Egoismus zu überwinden.

Wir brauchen die richtigen Zutaten: das Höhere Licht, den Schirm (Docht) und das Verlangen zu genießen (das Material, das brennen kann). Dann werden wir zum Licht!

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Die Kabbala ist das steuernde Programm der Schöpfung


Die Wissenschaft der Kabbala ist nicht nur eine Beschreibung der Realität, sie ist viel eher das steuernde Programm der gesamten Schöpfung, Anweisungen für die Geschöpfe dazu, wie man die gesamte Realität verwendet. Das Programm ist so geschrieben, dass es an und für sich eine gesamte Realität ist.

Wenn wir Kabbalistische Texte lesen oder darüber sprechen, wenn wir darüber nachdenken oder sie fühlen, absorbieren wir ungewollt das Licht innerhalb von uns selbst, in unserem noch nicht geformten Verlangen. Das Licht formt dieses Verlangen aus, indem es uns in eine neue Realität führt.

Wir müssen verstehen, dass die Wissenschaft der Kabbala alles in sich vereint, das Material (das Verlangen, die Schöpfung) und das Licht (der Schöpfer). Tatsächlich schreibt man Schöpfer auf Hebräisch „Bo-Re“, was „komm und sehe“ bedeutet was in den Gefässen der Wahrnehmung des Geschöpfes enthüllt wird.

Es ist ein Programm der Schöpfung, das vom Beginn bis zum Ende die gesamte Schöpfung und all das beinhaltet, was wir wahrzunehmen fähig sind, zusammen mit der Urkraft, die uns erschuf und alles lenkt. Es gibt nichts, was durch diese Wissenschaft nicht abgedeckt wird. Normalerweise, denken wir, dass die Wissenschaft eine Beschreibung irgendeines (Kraft-)Feldes der Schöpfung und dessen Eigenschaften ist.

Aber die Kabbala ist keine Beschreibung. Ihre Buchstaben selbst sind Gefässe der Wahrnehmung. Die Aktionen, worüber die Wissenschaft der Kabbala spricht, sind tatsächliche Aktionen, und wenn wir fähig wären, diese Zeilen so zu lesen, wie sie geschrieben wurden, hätten wir diese Aktionen durchgeführt indem wir sie lesen. Tatsächlich lesen wir innerhalb unseres Verlangens und unser Verlangen hätte diese Aktion augenblicklich und simultan mit dem Lesen des Textes vollzogen.

Die Wissenschaft der Kabbala ist die tatsächliche Realisierung des gesamten Materials der Realität und nicht eine Beschreibung der Struktur der Schöpfung und wie sie funktioniert. Die Wissenschaft der Kabbala an und für sich setzt die Realität in Bewegung. Kabbalisten schreiben ihre Bücher für diejenigen, die bereits einen anti-egoistischen Schirm über ihrem Verlangen nach Freude zu empfangen besitzen und augenblicklich alle Aktionen durchführen können.

Kabbala und die E-Book Partnerschaft

Vor sieben Jahren bekam ich einen Palm Pilot PDA, welcher sich als eine sehr praktische Speichermöglichkeit für eine enorme Menge elektronischer Bücher herausstellte, die man „immer bei sich hat“. Ich fragte mich: „Wenn ich in der Lage bin, Kabbala E-Books zu lesen, warum sollten andere nicht das gleiche tun wollen?“

Also begann ich damit, E-Books aus unseren Materialien herzustellen und sie auf den verschiedenen Webseiten bekannt zu machen. Zu Beginn waren sie in Englisch verfügbar, dann in Hebräisch und schließlich auch in Russisch.

Vor kurzem habe ich ein „historisches“ Ereignis erreicht – die Zahl der heruntergeladenen Bücher erreichte 25.000!

Besonders erfreulich ist, dass die Leute die Möglichkeit wahrnehmen, diese Bücher herunterzuladen. Ich ermutige Sie, das gleiche zu tun!

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Kabbala E-Books: Kabbala eBooks zum kostenlosen Download im PDF Format
Textbooks (englisch)

Die Kabbala ermöglicht uns die wissenschaftliche Erforschung der gesamten Schöpfung

Die Kabbala ist eine Wissenschaft und Kabbalisten sind Wissenschaftler, welche die Höhere Welt und die Vereinigte Kraft, den Schöpfer, wirklich enthüllen. Die Enthüllung geschieht, indem man seine Natur korrigiert und sie in die Natur der Höheren Welt transformiert.

Es gab Kabbalisten, welche die Verhüllung (Zimzum Alef und Zimzm Bet) der Welten Azilut, Beria, Yetzira, Assiya und sogar der Welt Adam Kadmon und der Welt der Unendlichkeit durch die Führung einer und dreier Linien und so weiter, enthüllten. Jeder dieser Kabbalisten machte eine Enthüllung in dem Maße seiner Korrektur.

Doch solange die Seelen fein (nicht sehr egoistisch) sind, können Kabbalisten nicht sehr viel enthüllen, da es ihnen an einem Instrument fehlt, das dafür groß genug ist. Das reflektierte Licht (Or Choser) ist schwach und erreicht nicht die höheren Stufen. Daher enthüllten die Kabbalisten der Vergangenheit die Schöpfung im Allgemeinen, ohne bestimmte Details.

Mit der Zeit gingen die gleichen Seelen durch viele Reinkarnationen und häuften zusätzlichen Egoismus (Aviut) und Verlangen an. Dadurch wurden sie fähig, mit korrupterem Material zu arbeiten. Deshalb erforschten sie die Materie der Schöpfung, das Werk des Schöpfers (Avodat HaShem) auf eine tiefere Weise.

Diese Erforschung gleicht der Forschung in jeder anderen Wissenschaft. Die äußere Wissenschaft bietet ein Wissen und das, was man erreichen kann, das äußerlich ist, d. h. es geht dabei nur um unsere Welt. Sie verändert uns nicht. Doch die Kabbala andererseits gibt uns einen höheren Verstand und höhere Empfindungen, korrigiert den Menschen selbst. Deshalb finden wir unsren Weg in eine neue Welt, weil wir uns verändern und die Welt ebenfalls.

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Es ist an der Zeit, alles, was wir lernen, lebendig werden lassen


Als Kabbala Lehrer beginne ich, mehr und mehr Material aus meinem Inneren „freizusetzen“, und das Material wird dichter und tiefgründiger als je zuvor. Das ist der Ruf der Zeit, um die Korrektur zu beschleunigen. Wer auch immer fähig ist, sich an unseren Lektionen und deren neuen Rhythmus „ festzuhalten“, wird fähig sein, schneller voran zu kommen.

Heute müssen wir alles lebendig werden lassen, worüber wir während der Unterrichte sprechen. Es genügt nicht, es lediglich zu verstehen. Wir müssen es in uns selbst jeden Tag umsetzen, damit die Worte, die während der Morgenlektion gesagt wurden, zu unseren Handlungen während des Tages werden.

Die Jahre, die wir damit verbracht haben, zu studieren, sind nicht vergebens, und wir können dies zusammen mit Hunderttausenden Menschen praktisch umsetzen, die am selben Prozess teilnehmen. Wenn wir dies mit all unseren Freunden und all denen, die bei den Unterrichten auf der ganzen Welt zusehen und zuhören, tun, dann ist es möglich.

Außerdem kann dies jeder Anfänger mit uns zusammen tun, indem er sich mit jedem verbindet und jede Anstrengung macht, die er kann. Es ist ähnlich wie bei der Geburt von Kindern, die anschließend alles nutzen, was für sie erschaffen wurde. Auf diese Weise kann eine Person, die sich am Anfang des spirituellen Weges befindet, mit uns zusammen Teil der allgemeinen Bewegung werden.

Das Wichtigste ist, eine Gewohnheit der konstanten Kontrolle über den persönlichen und den allgemeinen Fortschritt zu entwickeln.

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Unser einziges Gebet sollte sein, die richtigen Verlangen zu haben (Fortgeschrittene)

Eine Frage, die ich von einem meiner Studenten erhielt: Kann der Höhere Seine Verlangen dem Unteren übertragen?

Meine Antwort: Genau das tut er, aber nur als Reaktion auf unsere Bitte: „Gib uns die richtigen Verlangen!“ Wir beten nur darum, unser Verlangen auf eines auszurichten: „Lass uns unser Verlangen dem Verlangen des Schöpfers angleichen“.

Sie brauchen sonst nichts von Ihm, außer ein anderes Programm für ihr Verhalten und ihre Handlungen. Sie müssen von Ihm einen neuen Geist, Kraft und Wissen bekommen, um fähig zu sein, mit Ihrem „Material“ richtig arbeiten zu können. Genauer gesagt, müssen Sie erkennen, wie falsch Ihr momentanes Verhaltensprogramm ist, weil dieses entgegengesetzt zu dem Programm ist, welches von Oben auf uns wirkt. Danach müssen Sie sich an den Schöpfer wenden, um Ihr Programm durch das Seine auszutauschen. Dies ist dann Ihre Korrektur, welche zur Angleichung mit dem Schöpfer führt.

 
 

Beschränke nicht deine materiellen Vergnügen!

Eine Frage, die ich erhielt: Es gibt Bilder auf Ihrem Blog, die zeigen, wie Sie ebenfalls materielle Vergnügen genießen. Ich mag wirklich gerne Filme.

Bedeutet dies, dass das spirituelle Ziel noch nicht wichtig genug für mich ist? Ich arbeite an der Verbreitung der Kabbala im Internet mit und lerne, wie ich Material von Bnei Baruch editieren kann. Ich sehe täglich Ihre Morgenunterrichte und widme meiner inneren Arbeit sehr viel Zeit. Allerdings frage ich mich, ob meine Bemühungen genug sind, da ich immer noch genug Zeit finde, um jede Woche einmal ins Kino zu gehen?

Meine Antwort: Beschränke dich in keiner Weise! Studiere einfach weiter Kabbala und nach und nach wirst du dich unter dem Einfluss des Studiums verändern. Bis dahin, nimm alle Vergnügen, an denen du immer noch Freude hast, und betrachte sie eben als „kleine Schwächen“.

Askese, Unterdrückung und Einschränkung sind der spirituellen Entwicklung entgegengesetzt. All die richtigen inneren Veränderungen kommen in einer Person nur durch den Einfluss des Höheren Lichts (Or Makif) zustande, nach dem Sprichwort: „Ich habe den bösen Trieb geschaffen und die Tora als Gewürz (Heilmittel) zu seiner Korrektur, da die Tora das Licht birgt, welches zur Quelle zurück führt.“

Durch das Studium der Kabbala beginnst du mit der inneren Transformation, bis du schließlich die Angleichung der Form mit dem Schöpfer erreichst. Es gibt kein anderes Mittel, was dich wahrhaftig korrigieren wird. Dies ist der Grund, warum Kabbala gegen jede Art von Einschränkung neben dem Studium ist.

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Arbeiten Sie zusammen mit dem Licht um sich zu verändern

Wir sind alle aus dem Verlangen nach Genuss erschaffen – aus einem Material, welches nichts aus sich selbst heraus tun kann und völlig abhängig von dem Licht ist, welches es geschaffen hat. Alle Veränderungen, welche im Verlangen nach Genuss geschehen, werden durch das Licht durchgeführt.

Unsere Entwicklung beginnt mit der ersten Stufe, wo das Licht das Verlangen nach Genuss beeinflusst und es reifen lässt. Ab der Stufe der Reifung hört das Licht auf, das Verlangen zu entwickeln und wartet nun darauf, dass das Verlangen dies aus eigenem Antrieb will und dann das Licht darum bittet.

Heute sind wir in der Übergangsphase zu unserer unabhängigen Entwicklung. Das Licht entwickelt uns nicht mehr, sondern wartet auf unsere Forderung nach Weiterentwicklung. Allerdings muss unsere Forderung dem Programm der künftigen Maßnahmen des Lichtes über uns entsprechen. Auf jeder Stufe müssen wir das Licht bitten, dass es seine Aufgabe verrichtet.

Wenn wir vom Licht eine bestimmte Handlung für uns fordern – um uns vom Empfangen zum Geben zu korrigieren, so führt das Licht diese Handlung sofort aus, sobald unser Verlangen dem Programm des Lichts entspricht. So schreiten wir vorwärts, über 125 Stufen hinweg auf den Weg unserer Entwicklung.

Deshalb liegt unsere gesamte Arbeit darin, zu verstehen, was genau wir fordern sollen, was unser zukünftiger Zustand sein wird und was wir auf jeder Stufe erreichen müssen? Dann wird unser Verlangen dem Verlangen des Lichts, dem Schöpfer, gleich.

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Die ganze Welt ist ein Teil von dir

Das Verlangen, zu genießen, ist eine Notwendigkeit, denn ohne dieses Material wäre es für uns unmöglich, das Geben zu lernen. Ich kann nur die Form meines Verlangens ändern, was bedeutet, dass ich lernen kann, es für andere zu verwenden, anstatt für mich.

Dadurch werde ich die Wirklichkeit anders wahrnehmen – nicht in mir, sondern außerhalb von mir. Dann werde ich verstehen, dass ich eine imaginäre Welt in mir erblickt habe. Etwas in mir war falsch, denn es veranlasste mich zu denken, dass die Realität sich in mein Ich und eine Welt außerhalb von mir aufteilt. Wenn ich aber diese imaginäre Teilung der Welt an ihren einzelnen Teilen korrigiere und sie miteinander verbinde, indem ich alle Verlangen der Welt einbeziehe, welche mir zuvor fremd oder außerhalb von mir erschienen, dann erlange ich ein einziges Verlangen oder Kli.

Somit stellt sich heraus, dass das Problem, mit dem wir konfrontiert sind, rein psychologisch ist, wie Baal HaSulam in seinem Artikel „Die Wissenschaft der Kabbala“ schreibt. Wir müssen unsere Verlangen analysieren und erkennen, wie falsch diese Verlangen, andere auszubeuten, sind. Wenn der Mensch feststellt, dass alles um ihn herum nur seine eigenen Wünsche sind, dann erkennt er: Wen belügst du wirklich? Dies ist, als ob man mit seinem kleinen Sohn spielt und versucht, ihn zu verwirren und zu täuschen, damit er davon profitiert.

Genau auf diese Weise verhalten wir uns zur ganzen Welt, welche uns aufgrund des Zerbruchs fremd erscheint. Wenn aber die Wahrheit offenbart wird, werden wir eine andere Welt sehen.

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