Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Maßnahmen'

Ein weiteres trauriges Resultat eines weiteren G-20-Gipfels


In den Nachrichten (The Guardian): „Premierminister Gordon Brown handelt umfangreiche Subventionen für die Weltwirtschaft aus“ Die führenden Nationen haben sich gestern auf ein 1,1 Billionen US-Dollar schweres Hilfspaket zur Unterstützung der Weltwirtschaft geeinigt. Brown sagte: „Am heutigen Tage ist die Welt zusammengekommen, um gegen die globale Rezession anzukämpfen.“ Er bekräftigte weiter, das Paket würde Arbeitsplätze in Großbritannien retten. Die 1,1 Billionen werden es dem Internationalen Währungsfond (IWF), der Weltbank und anderen erlauben die Kredite an gefährdete Länder zu erhöhen. Die Kapazitäten des IWF, Mitgliedern die Inanspruchnahme von Krediten anderer Banken zu ermöglichen, wird um das Zehnfache auf 250 Millionen US-Dollar steigen.

Mein Kommentar: Keine dieser Maßnahmen wird helfen. Tatsächlich werden wir, nach einer kurzen Verschnaufpause- ganz so wie bei den ägyptischen Plagen- nur in eine weitere Krise geraten.

All dies geschieht mit dem einzigen Zweck, uns zu helfen zu erkennen, dass unsere egoistische Natur böse ist. Sobald wir dies erkennen, werden wir das Böse loswerden wollen, so wie ein Krebspatient sich wünscht die Krankheit loszuwerden, die sich in seinem Körper ausbreitet, ohne dass sich aufspüren oder entfernen ließe.
Genau dieses verzweifelte Wünschen befähigt einen Menschen das Böse loszuwerden. Das ist der wahre Auszug aus Ägypten. Es ist ein Auszug in die Welt des Lichtes – die Enthüllung der Höheren Welt und der Höheren Kraft. Wieviele weitere Gipfel werden wir jedoch benötigen, bis wir dorthin gelangen?

Wer will Was von den G-20?


In den Nachrichten (BBC News): Die Gruppe der 20 mächtigsten Länder der Welt kommt am 2. April in London für einen Tag zu einem Gipfeltreffen zusammen. Die G-20 beabsichtigen, das Vertrauen zu stärken, dass die Landesführer der Welt die Weltwirtschaftskrise vereint in Angriff nehmen. Doch selbst mit den sogenannten „automatischen Stabilisatoren“ weisen IMF Persönlichkeiten darauf hin, dass es bis 2010 nur einen schwachen Impuls gibt. Die ärmsten Länder der Welt werden von der Rezession wahrscheinlich am härtesten getroffen. Für Schwarzafrika werden mindestens $50 Millionen Dollar mehr benötigt, um den schlimmsten Folgen der Krise zu entkommen.

In den Nachrichten (Reuters): „Wer will Was von den G-20?“

China – fordert mehr IMF Stimmrecht und straffere internationale Regulierung der Finanzmärkte; letzte Woche brachte es die Idee einer neuen – gegründet auf IMF Sondererziehungsrechten – globalen Währung in Umlauf, was jedoch eine abweisende Erwiderung nach sich zog.

Mexiko – will, dass die G-20 die internationalen Finanzorganisationen stärkt, ihre Unterstützung für aufstrebende Wirtschaften verstärkt und die finanzpolitischen Maßnahmen gegen die globale Krise koordinieren.

Russland – will die Reform der IMF und der Weltbank; mehr Mitsprache – und mehr Stimmrecht – für aufstrebende Wirtschaften.

In Afrika bricht die Hauptinfrastruktur zusammen und vom gesamten afrikanischen Kontinent wurde nur Südafrika zu den G-20 eingeladen.

Mein Kommentar: Wenn sie nur folgendes tun würden:

1. Ein einziges Anti-Krisen-Zentrum gründen, verantwortlich für die globale Verteilung von Gütern und Diensten, die für die Existenz notwendig sind.

2. Dieses Zentrum steuert sämtliche finanziellen, menschlichen, natürlichen und kommerziellen Ressourcen;

3. sorgt dafür, dass kein Land der Welt ein anderes für etwas die Schuld gibt;

4. zwingt die Länder, die Aufrüstung mit Waffen zu stoppen und beginnt mit der Abschaffung der Waffenindustrie;

5. beginnt sofort mit einer globalen Erziehung, indem alle Medienkanäle genutzt werden;

6. stoppt jede Art direkter oder indirekter Propaganda und Zwang in den Massenmedien;

7. gibt eine eindeutige Erklärung von akzeptablen wechselseitigen Methoden für das Herauskommen aus der Krise.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wird der G-20 Gipfel sich als nützlich erweisen?
Blog-post: Was soll man mit Ländern tun, die nicht das Gesetz der globalen Koexistenz befolgen werden?

Politiker, Wissenschaftler und Analysten zeigen sich besorgt


Neue Berichte, die ich über die finanzielle Krise erhielt:

„Wir wissen nicht, ob Katastrophen abgewendet werden können“, so der US-Abgeordnete Paul Kanjorski, aus dem 11. District of Pennsylvania (Daily Kos): „Die USA waren im September 2008 vom wirtschaftlichen und politischen Kollaps nur 3 Stunden entfernt.“ In das Problem sind mehr Gelder geflossen, aber die Probleme haben in der Zwischenzeit weiter zugenommen. Ich hoffe, dass ein finanzielles Desaster abgewendet werden kann, aber nach dem zu beurteilen, was ich bisher erlebt habe, kann diese Hoffnung im besten Fall als gedämpft bezeichnet werden. Jemand hat uns ohne Rettungsboot mitten in den Atlantischen Ozean geworfen, und wir versuchen die nächste Küste auszumachen, und ob wir überhaupt eine Chance haben, so weit zu schwimmen. Wir wissen es nicht.

Obama hat nur vier Jahre Zeit, die Welt zu retten.
Professor James McCarthy (BBC News): Die Erde geht auf „riesige Probleme“ zu, wenn Barack Obama im Hinblick auf den Klimawandel nicht vorankommt, so der führende Wissenschaftler. Obama hat nur vier Jahre, um den Planeten zu retten, so Professor McCarthy, Präsident der Amerikanischen Assoziation für den Wissenschaftlichen Fortschritt (AAAS). Ohne die Führung der USA, deren Fehlen schmerzlich zu spüren ist, werden wir nicht dort hingelangen, wo wir sein müssen (…) jetzt ist der Moment, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen und Maßnahmen festzusetzen, mit denen der Klimawandel erfolgreich bekämpft werden könnte.

Die Welt hat einen Ausblick auf „ den Tag danach“ erhalten.
PWC-Analyse: Einen finanziellen Wandel dieser Art hat es noch nicht gegeben und im Zuge der Krise ist immer deutlicher geworden, dass das einzig Verwertbare das Unerwartete ist. In der Folge, werden alte Arbeitsweisen möglicherweise nicht mehr funktionieren.

Die globale Wirtschaft als größte Bedrohung für die USA.
New York Times: Die globale Wirtschaft stellt die größte Bedrohung für die USA dar“, so der Chef des US-Geheimdienstes. Der neue Leiter des amerikanischen Geheimdienstes, Dennis C. Blair, erklärte am Donnerstag vor dem US-Kongress, dass die globale Wirtschaftskrise und die Instabilität, die aus ihr hervorgehen könnte, dem Terrorismus als dringendste Bedrohung für die USA den Rang abgelaufen hätte.

Mein Kommentar: Die Ursache für die Krise liegt in unserer egoistischen Natur. Die Krise enthüllt uns, dass wir im Gegensatz zur Natur stehen, zur Eigenschaft des Gebens und der Liebe. Unsere Ungleichheit zur Natur drückt sich in Form von Leiden aus, das uns beeinflussen und erkennen lassen möchte, dass wir der Natur gleichwerden müssen, dass wir die Eigenschaft erwerben müssen den Nächsten zu lieben. Die Natur wird uns auf die eine oder andere Weise dazu zwingen. Es ist eine Tatsache, dass die Welt bereits zu einem kleinen globalen Dorf geworden ist, wo jeder Mensch von allen anderen abhängig ist.

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Noch ein unseliges Zusammentreffen der G20


Pressebericht (übersetzt von Gazeta.ru): Die Interessen der G20-Länder sind viel zu unterschiedlich, als dass ernsthafte Änderungen der finanziellen Architektur von dem Gipfeltreffen in Washington erwartet werden können, wie es Sarkozy und Medvedev wollen. Der G20-Gipfel wird nationale Bestimmungen und das Eingreifen in die Wirtschaft bekräftigen. Diese Maßnahmen werden jedoch nicht helfen, die Krise zu überwinden.

Mein Kommentar: Jeder von ihnen versucht, „seine eigenen Schäflein ins Trockene zu bringen“ – und aus diesem Grund ist das Treffen zum Scheitern verurteilt. Als nächstes wird sich die Krise weiterentwickeln und danach wird es ein weiteres Treffen geben und ein weiteres Scheitern – und dann wird es nicht mehr weit sein, bis Krieg ausbricht. Es wäre besser, sie würden sich überhaupt nicht treffen, so wie geschrieben steht: „Wenn Egoisten fernbleiben, ist es besser für sie selbst und für die Welt.“

Verwandtes Material:
Blog-post: Das siebte Asien-Europa Treffen bringt keine guten Nachrichten mit sich
Blog-post: Noch eine gegenstandslose Konferenz der Weltführer