Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Marktwirtschaft'

Hochdotierter Japan-Preis geht an einen Wissenschaftler, der vor 40 Jahren als “Schwarzmaler” angeprangert wurde

In den Nachrichten (WBCSD): Japan ehrt den Wissenschaftler der „Grenzen des Wachstums“. Am Donnerstag wurde einem US-Wissenschaftler, der vor Jahrzehnten vorausgesagt hatte, dass das schnelle wirtschaftliche und Bevölkerungswachstum auf unserem begrenzten Planeten zu einem Zusammenbruch führen würde, der hochdotierte Japan-Preis verliehen.

Unter der Leitung von Professor Dennis Meadows hatte 1972 ein Forschungsteam die Studie „Grenzen des Wachstums“ erstellt. Anhand eines Computer-Modells mit dem Namen World3 hatten die Wissenschaftler vorausgesagt, dass bei Fortsetzen des derzeitigen Verhaltens die Menschheit gegen 2100 dem Untergang geweiht sei.

Professor Meadows von dem amerikanischen Massachusetts Institute of Technology, war der Hauptautor, der zum Bestseller gewordenen Studie. Er war aber auch als Schwarzmaler und Anti-Fortschrittlich angegriffen worden. Nun hat Meadows, 65, den mit 500 000 Dollar dotierten jährlichen Japan-Preis von der Stiftung für Wissenschaft und Technik für „Transformation in Richtung auf eine nachhaltige Gesellschaft in Harmonie mit der Natur“ erhalten. In seiner Studie hatte Meadows erklärt, dass „der Mensch die Reserven der Natur erschöpft“. Wenn die Menschheit nicht von einem exponentiellen Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum auf ein nachhaltiges System umschwenken würde, so sein Team, würde sie die Grenzen der Erde weit überschreiten, und so den Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation verursachen.

Mehr als drei Jahrzehnte später meint Meadows: heute habe er sogar noch weniger Grund zur Hoffnung. Die wichtigsten Lektionen seien noch nicht gelernt worden, und die Suche nach Lösungen für die Krise sei nach wie vor auf das bekannte Vertrauen in die Märkte und in den technischen Fortschritt gegründet. „ So sei die am weitesten verbreitete Vorgehensweise zur Lösung aktueller wirtschaftlicher Probleme, der verzweifelte Versuch die physische Wirtschaft zurück zum altbekannten, exponentiellen Wachstum zu bringen“. „Ich weiß, dass diese Politik nicht funktionieren wird“, so Meadows.

Mein Kommentar: Seit seinen Vorhersagen sind fast 40 Jahre vergangen. Und tatsächlich ist alles nur schlimmer geworden! Alles, was er gesagt hat ist Wirklichkeit geworden.

Es gibt jedoch eine Lösung: wenn wir nur das Verbrauchen, was notwendig für unsere Existenz ist, können wir in Harmonie mit der Natur leben. Dann werden wir von allem genug haben, ganz gleich wie viele Menschen es auf der Welt gibt!

Verwandtes Material:
Blog-post: Kathastrophen und Krankheiten werden beendet, wenn sich die Menschheit jenseits der Selbstsucht vereint
Baal HaSulam Artikel: Aufbau der Gesellschaft der Zukunft

Neue Krisen, die unter der IMF Führerschaft auftreten

Aus den Nachrichten (Economist): Was ging schief?“ Der IMF gab der unzureichenden Regelung und nicht dem globalen Ungleichgewicht die Schuld für die Finanzkrise. Er argumentiert, dass „der Hauptschuldige“ die ungenügende Regelung des Finanzsystems zusammen mit einem Versagen der Marktordnung sei.

Mein Kommentar: Und diese Menschen leiten die Weltwirtschaft heute! Sie begreifen einfach nicht, dass der Egoismus jenseits aller Regulierungsgrenzen und des Management gewachsen ist. Stattdessen werden sie von ihrem blinden Drang angetrieben, alles unter ihrer Kontrolle zu halten.

Und in der Zwischenzeit verursachen ihre rigiden Denkweisen und ihre Unwilligkeit, die Struktur der neuen Welt zu verstehen, neue Probleme. Sie weigern sich, die Welt nun als globales und integriertes „kleines Dorf“ zu betrachten, mit einem gegenseitigen Schmetterlingseffekt (wo jeder den anderen beeinflusst), daher beginnen neue Krisen in Amerika zu entstehen – Zeltstädte.

Verwandtes Material:
Blog-post: In Amerika nennt man ein Zelt „Zuhause“
Blog-post: Können wir eine Rezession vermeiden?

Landesführer erkennen, was uns aus dem Finanzkollaps heraushelfen kann


In den Nachrichten (aus bundespraesident.de ): „Berliner Rede von Bundespräsident Horst Köhler am 24. März 09″ Die Krise zeigt uns, dass schrankenlose Freiheit Zerstörung in sich birgt. Der Markt braucht Regeln und einen Sinn für Ethik. Deshalb bestätigt gerade die Krise den Wert der Sozialen Marktwirtschaft. Sie ist mehr als eine Wirtschaftsordnung. Sie ist eine Werteordnung.

Mein Kommentar: Alle Staatsführer und Ökonomen sprechen über ein neues gesellschaftliches Regelwerk – die Verbindung zwischen den Menschen, obgleich sie noch nicht so recht erkennen, was die notwendigen Veränderungen sind. Dennoch, das Wichtige ist, dass die Entwicklung begonnen hat; alles andere ist eine Frage der Zeit.