Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Lernen'

Wie wirksam ist ein Workshop?

Frage: Wie wirksam ist der Workshop, wenn die Freunde über Jahre nur Ihre Worte wiederholen? Wenn sie beim Antworten ihren Verstand (das Ego) gebrauchen, ohne ihre Gefühle einzuschließen? Sollten wir emotionale Übungen hinzufügen?

Meine Antwort: Ein Mensch wiederholt ähnlich einem Kind automatisch das, was er in einem Buch liest oder was er gehört hat; und es dauert eine Zeit, bis er ein größeres Verständnis für das, was er liest oder was gesagt wird, bekommt.

In unserer wie in der Höheren Welt ist dies ein normaler Prozess. In beiden Fällen entwickeln wir uns unter dem Einfluss des Umgebenden Lichts – aber im Fall der spirituellen Entwicklung aktivieren und sammeln wir das Umgebende Licht mit besonderen Bemühungen: Die Gruppe, die Sehnsucht nach Verbindung und Einheit, Kabbalistische Texte, etc.

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Ein Kreis verpflichtet

Frage: In normalen Klassen sind Kinder oft Rabauken und quälen einander. Welche Konditionen und Zustände sollte man mit ihnen durchlaufen, um sie mit der Integralen Methode positiv zu beeinflussen?

Antwort: Wir haben reguläre aufeinanderfolgende Klassen, um zu diskutieren und zum Beispiel manche Filme, um die Schüler zu Ehrlichkeit zu bringen, um die Zurückhaltung zu überwinden, die Scham, die Verwirrung, absichtliche Unhöflichkeit und so weiter.

Es ist sehr gut, wenn Probleme zwischen ihnen auftauchen, da wir dann ein „Gerichtshof-Rollenspiel“ inszenieren, in dem jeder von ihnen den Standpunkt des verteidigenden Anwalts einnimmt. Der Angeklagte und der Ankläger. In Wahrheit lebt jeder von uns als potenzielles Opfer und als potenzieller Krimineller.

Wir müssen sie durch eine Vielfalt an Möglichkeiten führen, um ihnen aufzuzeigen, dass sie tief in ihrem Inneren ohne Ausnahme unter dem Einfluss der Gesellschaft und deren Aktivitäten stehen. Wir müssen ihnen helfen, sich zu verändern, ohne Druck und Zwang, damit sie lernen, einander zu verstehen und den Zustand des anderen zu empfinden. Das ist sehr wichtig.

Unser Ziel ist Individuen zu bilden, die sich korrekt mit ihrem Umfeld verbinden, die andere fühlen und sich der Welt vertraut fühlen. Durch die Kooperation untereinander erlangen sie alle Unterrichtsfächer und bekommen die Fähigkeit, Spannungen zu lösen, welche während der Lektionen entstehen, wie Kondensatoren und während der Pausen verhalten sie sich dann ruhig, weil sie alle überschüssigen Energien transformieren konnten.

Kinder, die 45 Minuten lang still sitzen müssen, um einem Lehrer zuzuhören, fühlen sich elend. Wir führen sie entsprechend unserer Methode einer Integralen Kommunikation entgegen, die ihnen ermöglicht, ihre Beziehungen zu klären und Untersuchungen anzustellen. Allerdings nur unter gewissen Rahmenbedingungen, wie vor Gericht: Wir geben Spielregeln, dass jeder eine Minute bekommt, um sich auszudrücken. Auf diesem Weg entdecken sie, was die anderen über sie denken. Ihr werdet sehen, wie alles plötzlich funktionieren wird. Es wird keine Raufereien mehr geben in der Klasse, auch keine Übergriffe gegen Schwächere, die sich nicht verteidigen können. Alles wird im Ausgleich sein.

Der Kreis verpflichtet. Ob du es willst oder nicht, wenn du dich in einem Kreis befindest, nimmt die integrale Natur enormen Einfluss auf dich. Die kleineren Kinder und ihre Gegner werden abgefangen, weil im Kreis jedem zugestanden wird, seine Meinung und seine Worte zu äußern. Niemand wird Angst haben, sich auszudrücken. Alles wird von dem Einfluss der Kraft der Korrektur ausgebügelt, die ihnen von Oben zuteil wird. [122544]

Auszug aus  dem TV-Programm „ Über die Zeit“ 24/09/13

Die Eintrittskarte in das Buch Sohar

 

Das Buch Sohar. Das Vorwort. Abs. „Und Jithro hörte”, Art. “Und schaue auf das Geheimnis des Anlitzes“, P. 100: “ Die Saat von David, die Ansichten der Farben wechseln in ihm, und das ist, warum Samuel sich irrte, wie geschrieben steht: „Blickt nicht auf seine Erscheinung“, denn die andere Seite war in Eliav“.

Das war nicht so mit David, denn die Formen Davids sind bedeckt, weil die Formen der anderen Seite in seinen Formen eingeschlossen wurden und die Form der anderen Seite in ihm zuerst erschienen ist, und für eine gewisse Zeit an den Augen vorbeizieht, und dann ist das Herz gewarnt und fürchtet (sich)

Wir irren uns: Wir investieren viel Kraft um zu verstehen, wovon der Sohar spricht, aber viel weniger in die Absicht bzw. in die Gedanken, dass wir uns verbinden müssen und gerade in dieser Verbindung zwischen uns den Sohar enthüllen. Denn nur im Maß unserer Verbindung wird die Form des Schöpfers offenbart. Diese Form ist in keiner Weise dem ähnlich, was wir uns, bevor wir uns verbinden, vorstellen können.

Unsere Verbindung ist wie eine Eintrittskarte, die uns erlaubt die spirituellen Formen und die Eigenschaften, von denen uns der Sohar erzählt, zu sehen und zu spüren. Wenn wir aber, ohne die Suche nach Verbindung zwischen uns, das Studierte erkennen wollen, wird dies äußeres Lernen, Klipa und Todesgift genannt.

Wenn ich mich bemühe in dem Studierten die Form, die ich gerade studiere, zu finden, ist das Klipa. Wenn ich allerdings diese Form vor allem durch die Prisma meiner Verbindung mit der Gruppe bzw. mit der Umgebung enthüllen will und erst wenn ich mich mit den anderen verbunden habe, die spirituelle Form, von welcher der Sohar spricht, suche, ist das Heiligkeit, Geben und Spiritualität. Denn im Endeffekt suche ich nach Formen der Verbindung bzw. des Gebens. Das ist das Wichtigste. Wobei im ersten Fall suche ich nach einer Form des Empfangens.

Deshalb muss ich mich vor allem darum kümmern, wie ich durch dieses Prisma, mit anderen Worten, in diese Absicht, in die Verbindung mit der Gruppe bzw. mit der Umgebung, gelange. Und das ist sehr wichtig! Ohne diese Absicht lohnt es sich nicht mal das Buch Sohar zu öffnen, denn sie kann nicht nur Lebenselixier, sondern auch Todesgift werden.

Auszug aus dem Unterricht über das Buch Sohar. Das Vorwort, 5.01.2011

Wie betritt man die Welt des Sohars

Der Sohar, Kapitel „Wajechi„, Punkt 442: … Dies ist so, da seit dem Tag, an dem der Tempel unten zerstört wurde, der Schöpfer geschworen hat, dass er Jerusalem oben nicht betreten werde, bis Israel nicht Jerusalem unten betritt.

Es steht darüber geschrieben: „Ein heiliger Mann unter euch, der heilig ist und Ich werde nicht in eine Stadt kommen wird.“ Das heißt, obwohl es dort einen heiligen Mann unter euch gibt, werde Ich dennoch nicht in die Stadt kommen -Jerusalem oben- bis Israel in Jerusalem unten einzieht.

In der Kindheit wurde uns über allerlei Sachen erzählt, die wir nicht verstanden. Man erklärte uns jedoch mehrmals, was man denken oder machen muss.

Dasselbe macht man beim Sohar Lesen. Uns wird über etwas Verborgenes erzählt, worüber wir nichts wissen, was jedoch allmählich in uns übergeht.

Es ist die natürlichste Form der Ausbildung eines Menschen – unabhängig davon, in welcher Welt und was er studiert.

Denn für das neue Wissen und für die neuen Empfindungen hat er keine vorherige Vorbereitung, keine richtigen Instrumente, die Eigenschaften der Wahrnehmung (Kelim). Man muss die Vernunft und die Empfindungen entwickeln, um die neue Erscheinung wahrnehmen zu können, und später studieren, was sie darstellt.

Deshalb ist solche Etappe, wenn wir über etwas Unbekanntes lesen oder darüber einfach nur hören, die erste Stufe der Wahrnehmung, die man schätzen muss.

Genauso verhalten wir uns zu Kindern, auf natürliche Weise. Uns ist es klar, dass es so sein soll. Wir erklären ihnen mehrmals, bis sie es letztendlich verstehen.

Das Problem besteht darin, dass im Unterschied zu uns, das Kind ein Streben zur Erkenntnis hat, es möchte von uns lernen, den Erwachsenen in allem nachahmen, und in der geistigen Erziehung sollen wir solches Streben selbst erschaffen. Es ist nur mit Hilfe des Neides in der Gruppe möglich.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 27.09.2010

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Auf eine äußere Betrachtung umschalten

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn wir unsere Verlangen auf der Stufe der Eindrücke verwirklichen, machen wir dadurch die materielle Welt freundlicher?

Meine Antwort: Wir alle sind aus einem Material geschaffen, welches als „Verlangen nach Genuss“ bezeichnet wird. Wenn das Licht auf das Verlangen so einwirkt, dass es auf eine Weise Zufriedenheit erlangt, die es zum schlimmsten Zustand hinführt, so betrachtet es nur sich selbst; es sorgt nur für sich und fühlt nichts außer sich selbst. Dieser „Kurzschluss“ erschafft das Bild unserer inneren Welt.

Bei der Korrektur unserer inneren Verlangen beginnen wir eine Realität, welche außerhalb dieser liegt, zu spüren. Wenn etwas durch die Verlangen anderer Menschen gespürt wird, wird dies die Obere Spirituelle Welt genannt, und das ist die Welt des ewigen Lebens.

Korrektur ist ein Lernprozess, wie wir das, was außerhalb von uns ist, wahrnehmen im Gegensatz zu dem, was innerhalb ist. Dies ist eine rein psychologische Aufgabe. Am Ende des Tages wollen wir alle Freude empfinden und streben nach dem Guten. Tatsache ist, dass wir schließlich unendliche Güte erlangen werden, aber nur unter der Bedingung, dass wir aus uns selbst „heraus treten“.

Nachdem wir aus uns selbst ausgetreten sind, wird das Material der Schöpfung (das Verlangen nach Genuss) als „ich selbst“ behandelt, und in der Tat gehört es auch mir. Das heißt, wenn es mehr mit uns im Einvernehmen liegt.

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Weltweiter Sohar Kongress vom 7. bis 9. Mai 2010 –>

Erweitern Sie Ihre Fähigkeiten, um unendliche Genüsse zu fühlen


Eine Frage, die ich erhielt: Manchmal im Leben gibt es die seltenen Momente, in denen man das Gefühl hat, dass alles um einen herum von einer besonderen Kraft durchdrungen ist, die einen mit Güte umhüllt und die ganze Welt mit Liebe zu füllen scheint. Diese Empfindung ist das intensivste Vergnügen, das Sie je wahrgenommen haben. Und Sie wissen, es gibt eine Reihe von Leuten, die sich über die ganze Welt erstrecken und auf dieses angenehme Gefühl warten.

Und wenn dies alles nur ein mikroskopisch kleiner Teil dessen ist, was man fühlt, wenn man auf die erste spirituelle Stufe aufsteigt, ist es dann überhaupt möglich, dieses Vergnügen zu ertragen? Ich selbst hatte solch ein Erlebnis und kann mir nicht vorstellen, wie man möglicherweise noch mehr Platz in seinen Empfindungen für mehr haben kann.

Meine Antwort: Natürlich wären Sie nicht in der Lage, dies zu ertragen. Angenommen Sie wären im Begriff im Lotto eine Million Dollar zu gewinnen: Ihr Herz würde platzen, weil wir nur durch gute und durch schlechte Dinge beeindruckt sind. Man fühlt sich bis zu einem gewissen Punkt gut, aber wenn man diese Grenze passiert, hat man „zu viel des Guten“ und die Empfindung wird zu intensiv.

Dies geschieht, weil unsere Fähigkeit zu fühlen sehr begrenzt ist und wir diese erweitern müssen. Wir müssen das Gefühl von Ewigkeit, Vollkommenheit, Grenzenlosigkeit und Unendlichkeit haben – in jeder Hinsicht auch aus unserer Perspektive. Jeder Mensch auf der Welt wird den Schöpfer voll und ganz fühlen müssen. Jeder von uns wird die Macht und das Ausmaß des Schöpfers fühlen müssen – Sein gesamtes Programm und die inneren Fähigkeiten.

Somit sind all unsere Arbeit, unser Studium und das Leben nur zu einem einzigen Zweck, um unsere Sensibilität für die Aufnahme der Freude zu erweitern. Deshalb wird die Wissenschaft der Kabbala als Kabbala bezeichnet, was „empfangen“ bedeutet.

Man muss nur lernen, wie man dies korrekt ausführt. Im Moment empfangen wir alle auf egoistische Weise und deshalb zerstören wir permanent unsere Verlangen, denn diese verschwinden nachher. Sobald ich etwas genieße, verschwindet die Freude daran sofort. Es kann zwar mehrere Minuten, Stunden oder Wochen angedauert haben (wenn das Empfangene wirklich groß war – wie zum Beispiel ein neues Haus oder eine spannende Reise), doch schließlich endet alles und der Genuss verschwindet.

Wir müssen ein Kli oder Verlangen aufbauen, das ewig ist und nicht verschwindet. Der Schöpfer will nur eines von dir: Lernen zu genießen, damit man Vergnügen aus allem empfindet, sogar von diesem weltlichen Leben. Du musst dich in keinster Weise beschränken oder wie ein Einsiedler leben.

Der Genuss, den man empfinden wird, wird stetig wachsen und größer werden. Um dies tun zu können, muss man nur die Natur (einschließlich dieser Welt) studieren und erkennen, wie man dieses Vergnügen empfinden kann.

Aber dies ist etwas, was wir nicht wissen! Es ist eine Tatsache, dass wir in dieser Welt viele tausend Jahre gelebt haben, und wir aber immer noch nicht gelernt, Genuss zu empfinden. Wir empfinden mit der Zeit nur immer mehr Unglück.

Was will ein intelligenter Mensch am Ende des Tages von seinem Leben? Es genießen! Und er kann dies in seinem kleinen irdischen Leben nicht! Er lernt auch nicht wie es funktioniert und macht sein Leben immer nur schlimmer und schlimmer. Aber am Ende all unserer Versuche, wenn wir mit all unseren Enttäuschungen wachsen, kommt die Wissenschaft der Kabbala zu uns, die uns lehrt, wie wir genießen können.

Man denke nur: Wie viel Freude kann man tatsächlich erhalten? Du bist wie ein Kind, das von einem ganzen Karton Eis träumt, aber in Wirklichkeit nicht in der Lage ist, mehr als drei Portionen zu essen. So ist es mit Ihnen: Sie erleben einen kleinen spirituellen Funken, können aber nicht begreifen, wie etwas darüber hinaus möglich sein könnte. Aber die niedrigste spirituelle Stufe ist eine Milliarde Mal größer als das, was Sie in diesem ungewöhnlichen Augenblick wahrgenommen haben, sobald sich die Spiritualität ein bisschen zu offenbaren beginnt.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Man braucht keine „Behandlung mit dem Tod“ um Ewigkeit und Perfektion zu fühlen
Blog-post: Rezept für ewiges Leben
Leben aus der Kabbala, Seite 192: Vereinigung mit dem Schöpfer

Überlieferung der Weisheit der Kabbala von Mund zu Mund


Eine Frage die ich erhielt: Sie sagten, dass die Wissenschaft der Kabbala seit Jahrtausenden von „Mund zu Mund“ überliefert wurde. Was bedeutet das?

Meine Antwort: „Von Mund zu Mund“ bedeutet, dass spirituelle Errungenschaft durch einen gemeinsamen Massach (Schirm) von einem Lehrer an seinen Schüler weitergegeben wurde, als sich beide auf der gleichen Stufe befanden. Sie sind verbunden, wie ein Erwachsener mit einem Kind in unserer Welt verbunden ist: Ein Erwachsener kann auf das Niveau des Kindes herabsteigen um es zu lehren, wobei das Kind von dem Erwachsenen empfangen kann. Lernen ist möglich, da sich beide in der gleichen Welt und auf der gleichen Stufe befinden.

Das gleiche gilt auch in der spirituellen Welt. Wir können eine Verbindung mit dem Lehrer erreichen, weil dieser sich auf eine niedrigere spirituelle Stufe begibt, zu welcher der Student aufsteigen muss. Dadurch erreichen sie eine Verbindung, die „von Mund zu Mund“ heißt, was bedeutet: durch einen gemeinsamen Massach (Schirm) zwischen einem Parzuf der höheren Stufe und einem Parzuf der unterem Stufe. Dieser Schirm ist auf der Stufe von Pe (Mund), und deshalb wird diese gegenseitige Verbindung „Pe el Pe“ – von Mund zu Mund- genannt.

Warum dich selbst bestrafen?


Die Menschen denken, dass der Schöpfer uns in der gleichen Weise straft, wie die Menschen in dieser Welt bestraft werden: Man tut etwas Schlechtes und man wird dafür bestraft. Doch in der Spiritualität gibt es so etwas nicht. Wir erschaffen unsere eigene Bestrafung, wenn wir unseren Willen zu genießen nicht in irgendeiner Hinsicht korrigieren. Das Fehlen der Korrektur oder unser Verlangen, das nicht auf der Stufe korrigiert wurde, es aber hätte korrigiert werden müssen, verwandelt sich auf der nächsten Stufe in unsere Bestrafung.

Sagen wir zum Beispiel, dass ein Schüler in der dritten Klasse nicht so lernte, wie er sollte wird aber in die vierte Klasse versetzt. Jetzt, in der vierten Klasse, benötigt er den ganzen Stoff, den er in der dritten Klasse nicht gelernt hatte, um weiterzukommen. Deshalb bekommt er Schwierigkeiten und allerlei Probleme bei seinem Lernen, was für ihn wie eine Strafe erscheint.

Doch wer hat ihm diese Strafe beschert? Es war niemand außer ihm selbst: er hat diese Strafe mitgeschleppt. Und sie häuft sich von einer Stufe zur nächsten an, wie ein Schneeball, und wird zu solch einer schweren Last, dass es einfach unmöglich wird, damit weiter voranzuschreiten. Aber niemand kann dafür beschuldigt werden. Alles, was er tun sollte ist, seine Vergangenheit zu korrigieren.

So geht es der gesamten Menschheit heute. Die Menschen schleppen die Last von versäumten Korrekturen, die nicht rechtzeitig durchgeführt wurden und deshalb gelangt die Welt zu einer globalen Krise. Darüberhinaus wurde dieser Zustand von Oben programmiert.

Heute müssen wir mit der Korrektur beginnen. Es spielt nicht länger eine Rolle, in welch einen Zustand wir selbst geraten sind, was wir durchmachen mussten und an welchem Punkt wir zu faul gewesen sind und die Korrektur versäumten, die wir hätten durchführen müssen. Jetzt, ungeachtet aller Schwierigkeiten und dem Gewicht, die nur weiter anwachsen, müssen wir beginnen aufzusteigen und die Vergangenheit zu korrigieren. Tatsächlich ist die Gegenwart die einzige Möglichkeit, um die Vergangenheit zu korrigieren.
(Aus dem täglichen Kabbala Unterricht)

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Die besten Momente aus dem täglichen Kabbala Unterricht – Lernen vom Schöpfer

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Wie man sich von der Dunkelheit ins Licht bewegt

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann man das gesamte System der Wirklichkeit enthüllen und die richtige Berechnung machen? Schließlich können selbst Physiker mit den fortschrittlichsten Computern, die ihnen zur Verfügung stehen, nicht die exakte Position eines Elektrons in der nächsten Millisekunde bestimmen. Und was bedeutet es, vollständig das Universum zu enthüllen?

Meine Antwort: Natürlich können Physiker, die mit dieser Materie umgehen, nicht wissen, was im nächsten Moment geschehen wird. Dies gilt besonders, wenn sie sich so in ihre Studien vertiefen, dass die Grenzen zwischen Materie, Wellen und anderen Existenzformen verschwinden und beginnen, bezüglich der Konzepte von Zeit, Bewegung und Raum, verwirrt zu sein. An dieser Grenze hören unsere Sinne auf, Phänomene wahrzunehmen.

Echte Realität wird in Form von Kräften, welche die Natur lenken, enthüllt. Diese positiven und negativen Kräfte vereinigen sich in ihrer Quelle, die Höhere Kraft genannt wird. Das Wissen darüber ist für uns die Basis, um die richtigen Berechnungen zu machen.

Unsere Welt ist die Auswirkung dieser Kräfte, die von oben in sie hinabsteigen. Darum werden wir hier für immer in Dunkelheit bleiben, wenn wir nicht auf eine höhere Stufe aufsteigen. Wir werden niemals wissen, warum etwas so und nicht anders geschieht und immer Fehler machen! Und mit diesen Fehlern werden wir noch nicht einmal verstehen, wo wir uns im Irrtum befinden.

Wenn wir jedoch in dieser Welt in der richtigen Weise existieren wollen, wie es durch die Natur erzwungen wird, dann können wir das nur, indem wir zur nächsten Stufe aufsteigen. Das bedeutet, die allgemeine Kraft, die in der Natur wirkt und den Mechanismus ihres Einflusses auf alle Teile des Universums zu erkennen. Das wird es uns ermöglichen, alle unsere Handlungen im Einklang mit der allumfassenden Kraft der Natur durchzuführen und positiver zu leben.

Diese allgemeine Kraft (Höhere Kraft, Natur oder Schöpfer genannt) zeigt uns durch ihre Schläge, dass wir eine falsche Berechnung durchgeführt haben und vom Weg abgekommen sind. Auf diese Weise zwingt sie uns, auf ihre eigene Stufe aufzusteigen. Wenn wir jedoch darin versagen, uns auf die Stufe der Höheren Kraft zu erheben, steht uns schreckliches Leiden bevor.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Physik des Höheren Lichtes
Blog-post: Die Quelle des Glücks
Blog-post: Wie kann man andere lieben?
Blog-post: Was für einen Zweck hat unser Leiden?