Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Kritiker'

Unsere eigenen schlimmsten Feinde

Vor etwa einer Woche interviewte Amit Segal, ein politischer Kommentator für Israels Channel 12 News, den ehemaligen israelischen Botschafter in Washington Ron Dermer, der von 2013 bis 2021 amtierte. Für mich war der wichtigste Punkt, den Dermer vermittelte, dass die Unterstützung für den Staat Israel unter den amerikanischen Juden abnimmt. Außerdem betonte Dermer, dass einige der lautstärksten und giftigsten Kritiker Israels Juden sind. Wenn ich mir diese Kritiker anschaue, dann scheint es mir, dass sie nicht nur hasserfüllt gegenüber Israel sind, sondern dass sie stolz auf ihren Hass sind.

[Rest des Beitrags lesen →]

Religion und Kabbala sind Gegensätze


Frage: Warum haben Rabash und Baal HaSulam darauf bestanden, äußerlich die Mizvot einzuhalten und mehr noch, sie taten es so peinlich genau, mit dem Tüpfelchen auf dem i?

Meine Antwort: Sie lebten ausschliesslich in einer religiösen Umgebung und damals war es nicht realistisch oder notwending, die Kabbala unter dem weltlichen Publikum und generell in der Welt zu verbreiten. Sie hatten keinen Kontakt oder Verbindung mit nichtkirchlichen Menschen oder generell mit der Umwelt. Trotzdem schreibt Baal HaSulam im „Vorwort zum Sohar“, dem Artikel „Horn des Messias“ und anderen Texten, dass es notwendig ist, die Kabbala unter allen Nationen der Welt zu verbreiten. Dazu schreibt Baal HaSulam, dass ein Mensch nur dann mit dem Studium der Kabbala beginnen kann, nachdem er säkular wurde (auch wenn er es heimlich, innerlich tut). Solange er sich innerlich als Gläubiger fühlt, wird die Religion ihn an sich binden und er wird die Kabbala nicht verstehen. Weil sich diese beiden Welten völlig entgegengesetzt zueinander sind.

Aus der Sicht der Welt aller Religionen glaubt man daran, was einem über Gott erzählt wird, und blind folgt man diesen von anderen erlernten Anleitungen. Man grenzt sich fanatisch mit Versuchen ein, über den Verstand zu verstehen, wer man ist, wozu man lebt und wo man ist. Je weniger Fragen man stellt, für umso heiliger hält man sich. Und man vergisst das „liebe Deinen Nächsten“, da das ja doch nur von den schlimmen Atheisten kommt, man ist vom Schöpfer auserwählt. Man fliesst vor Stolz über und meint, dass jeder aufgrund unseres heiligen Lebenstils in unserer Schuld steht.

Auf dem Weg der Kabbala jedoch glauben Sie keinem anderen und verwenden Ihre eigenen Anstrengungen, Ihr Herz und Ihren Verstand, um die Natur und den Schöpfer für sich zu enthüllen. Sie ziehen sich zu Ihm herauf, lassen sich von Ihm beherrschen und beginnen Ihn zu verstehen. Und all das tun Sie, indem Sie Ihren Egoismus korrigieren, gemäß dem Aufruf der Tora „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. Sie machen einen Schritt aus sich heraus in Richtung Freund und Nachbarn und erreichen dadurch den Schöpfer.

Außerdem schreibt Baal HaSulam, dass Sie laut den Anleitungen im Buch Sohar allen Nationen der Welt die Kabbala verbreiten müssen. (Lesen Sie seine Artikel Die Enthüllung der Göttlichkeit („Matan Tora“, „Die Bürgschaft“ und „Der Friede“.)

Auf diesem Weg sind Sie und Ihre Entscheidungen das Wichtigste. Lassen Sie die Kritiker, die die Religion vorziehen, ihren eigenen Kram machen – da sie das brauchen, denn er rinnt ihnen durch ihre gierigen und neidischen Finger. Ich bin durchaus nicht gegen die Religion, aber gegen ihre egoistische Verwendung.

Verwandtes Material:
Blog-post: Kain und Abel sind in jedem von uns!
Blog-post: Die Bibel – Geschichte oder Wissenschaft?
 
interessiert an der „Wissenschaft der Kabbala“  >    Kabbala Akademie

Ein Artikel über mich in den Nachrichten


Im Folgenden die Übersetzung eines Artikels, der bei Walla.co.il, einem großen israelischen Web-Portal über mich veröffentlicht wurde:


Wie ist Rav Laitman zu einem so beliebten Verbreiter der Kabbala und einem der herausragendsten israelischen Botschafter des New Age in der Welt geworden?

Gibt es wirklich Menschen, die verrückt genug sind jeden Morgen um 3 Uhr aufzustehen, um die Kabbala zu studieren?. Scheinbar gibt es eine ganze Menge davon. Unter Ihnen sind eine ganze Reihe israelischer Berühmtheiten, die alle in den Hörsaal ihres Lehrers, Michael Laitman, eilen.

Früher war Michael Laitman Forscher, Wissenschaftler und Philosoph. Sogar Militärflugzeugmechaniker ist er gewesen. Seine rastlose Natur konnte jedoch keine Ruhe finden.
Es sind die späten 70er. In einem eingeschossigen Haus am Rande des Städtchens Bnei Brak sitzt eine Gruppe von weisen Männern und studiert die Kabbala. Eines Abends betritt Michael Laitman das Haus und bittet darum, mit ihnen studieren zu dürfen. Der Leiter der Gruppe ist der renommierte Kabbalist Rav Baruch Shalom Ashlag. Nicht viel später wird Michael Laitman Rav Baruchs persönlicher Assistent und verdient sich das Privileg eng in das tägliche – auch das spirituelle -Leben des Kabbalisten eingebunden zu werden.

Nach dem Tod seines Ravs und Lehrers 1991 macht es sich Michael Laitman zur Aufgabe die Kabbala zu verbreiten. Seither unterrichtet er auf verständliche und logische Art die Kabbala als Wissenschaft und Philosophie. Für „gewöhnliche“ Menschen überall, die in Zeiten der Krise leben und Jahre der Erfahrung benötigen, um ihre Grundlagen zu verbessern, wird die Welt, trotz aller wissenschaftlichen Erkenntnisse, mit jedem Tag, der vergeht, nur noch ungewisser. Im Gegensatz zu diesem Ansatz, entwickeln diejenigen, die sich der kabbalistischen Weisheit widmen, verborgene Sinne zur Wahrnehmung. Im Wesentlichen ist ein Kabbalist jemand, der den Sinn seiner Existenz enthüllt hat und daher auf Fragen Antworten findet, die niemand anderes hat.

Michael Laitman unternimmt enorme Anstrengungen, um die Kabbala zu verbreiten. Nach dem Namen seines Lehrers hat er hat eine Organisation mit dem Namen „Bnei Baruch“ (die Kinder Baruchs) gegründet. Die gesamte Organisation ist darauf konzentriert, ein Bildungssystem zu schaffen, das die Weisheit der Kabbala für Jeden verständlich macht. Zu den Angeboten gehören, unter anderem, ein Fernsehkanal, eine in 30 Sprachen übersetzte Webseite, eine große Auswahl an Büchern und sogar eine Filmgesellschaft, die Videoinhalte produziert.

Natürlich hat Michael Laitman auch Kritiker. Diese sind der Ansicht, dass das Studium der Kabbala nur bei gleichzeitiger religiös-orthodoxen Lebensweise, verbunden mit dem Studium der Tora und der strikten Befolgung der Gebote, erfolgen darf. Sie meinen, dass die Kabbala, ohne diese Voraussetzungen, von ihren heiligen Wurzeln abgetrennt und nur eine weitere New-Age-Richtung sei. Herr Laitman lässt sich durch diese Kritik nicht beirren und geht weiter seinen Weg. In den letzten Jahren hat er in den USA und Europa, große Beliebtheit als Vortragender erlangt. Er hat über 30 Bücher veröffentlicht und ist Mitglied einer Organisation mit dem Namen World Wisdom Council. Michael Laitman zählt zweifellos zu den herausragendsten und inspirierendsten Persönlichkeiten im heutigen Israel.

Zum Kabbalalernzentrum –>

Verwandtes Material:
Kabbala weltweit

Lassen Sie sich nicht durch den Aufschwung der Märkte täuschen


Zwei Fragen, die ich über die zukünftige Wirtschaftslage erhalten habe

Frage: Wie begründen Sie die Behauptung, dass wir in einer neuen Welt leben? Es gibt zwar eine Krise, aber die Ökonomen behaupten, dass wir in einem Jahr schrittweise aus ihr herauskommen werden.

Meine Antwort: Hätten sie solch große Einsicht in die Zukunft, würden wir nicht in der heutigen misslichen Lage stecken. Jeder ist schlau, wenn es darum geht, in die Vergangenheit zu blicken. Wenn die Situation den Tiefpunkt erreicht, beginnt jeder damit, seine Beobachtungen und Analysen anzubieten. Weshalb haben sie uns nicht vorzeitig über die Gefahr gewarnt, damit wir alles rechtzeitig hätten korrigieren können?

Dieselben Leute, die uns in diesen Schlamassel gebracht haben, erzählen uns jetzt, dass der Wohlstand nur ein paar Jahre von uns entfernt ist. Aber die Tatsache ist, dass niemand weiß, wie das Leben in ein paar Jahren sein wird. Sogar jetzt hecken sie während der Krise weiterhin Pläne aus, wie sie von ihr profitieren können. Mit all den Marktschwankungen lügen sie uns unverblümt an. Sie benutzen diese Einbrüche und Bankrotte um weiterhin Geld zu machen.

Woher ist der derzeitige Marktaufschwung plötzlich gekommen? Weshalb steigt der Markt wieder an? Sie blähen die Blase nur einfach noch mehr auf. Es gibt dafür keine Lösung. Wir enthüllen lediglich, dass wir in einem neuen Gesetzessystem existieren.

Frage: Ist es nicht so, dass die Wirtschaft durch Aufschwünge und Einbrüche funktioniert?

Meine Antwort: Die Wirtschaft funktioniert nicht so. Die Wirtschaft ist keine Wissenschaft, sondern ein Spiegelbild der Verbindung zwischen uns. Sie wird das sein, was wir daraus machen. Zurzeit ist sie auf unserem Egoismus aufgebaut, obwohl wir dies noch nicht verstehen. Wir machen einfach Verträge und haben alle Arten von Beziehungen, die sicherstellen, dass jeder profitieren, gewinnen, andere bestehlen und ausbeuten kann. Und die Tatsache, dass jemand ein neues Spiel ausgedacht hat, bietet keinen Grund zur Behauptung, dass die Krise vorbei ist und alles zur Normalität zurück kehrt.

In einem halben Jahr oder Jahr werden wir sehen, dass die aktuelle Beruhigung und der Aufschwung, die die Ökonomen herbeiführen, lediglich eine raffiniertere Methode sind, um weiterhin Geld zu stehlen.

Zum Kabbalalernzentrum –>

Verwandtes Material:
Blog-Post: Das Leben stößt  uns in eine Höhere Dimension
Blog-Post: Wo sind  Obamas  Milliarden hin?
Blog-Post: Wird eine neue Moral  die Welt vor dem Zusammenbruch retten?