Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Kriege'

Das gute Schicksal beim Schopf packen

Frage: Wenn es das egoistische Verlangen und den Funken des Gebens in mir gibt, wer bin dann ich selbst?

Meine Antwort: Du bist die Mitte, du stehst zwischen ihnen beiden wie jene entscheidende Kraft, die die Waagschale neigt. Wenn du zwischen dem Geben und dem Empfangen in dir nicht vermittelst, wird der Konflikt zwischen ihnen dich trotzdem zwingen, das zu tun, jedoch wird es auf dem Weg der Leiden, auf dem Weg der inneren, vielleicht sogar äußeren Kriege geschehen.

Andererseits steht dir die Wissenschaft der Kabbala zur Verfügung, die dir erklärt, wie du diesen Prozess schnell und bewusst durchlaufen kannst.

Frage: Wodurch wird nun meine Wahl bedingt, wenn ich mich in der Mitte befinde?

Meine Antwort: Durch die Umgebung, zu der du geführt wurdest. Der Schöpfer „legt die Hand des Menschen auf das gute Schicksal“, sozusagen, anschließend musst du selbst festen Fuß in der Gruppe fassen, du musst beginnen, mit ihr zu arbeiten. Wenn du jetzt im Unterricht sitzt, bedeutet es noch lange nicht, dass du die richtige Umgebung für dich gefunden hast. Du hast noch keine notwendigen Mittel gefunden: weder den Lehrer, noch die Gruppe, noch die Bücher. Sie wurden dir von oben gegeben, du aber hast die Waagschale noch nicht geneigt.

Dafür musst du dich an den erhaltenen Mitteln buchstäblich festbeißen und sie richtig benutzen. Jede Sekunde musst du sie anwenden und prüfen, was und wie du noch machen könntest. Genau darin besteht deine freie Wahl.

Der Egoismus stößt dich immer davon ab, schaltet dich mal vom Lehrer, mal von der Gruppe, mal von den Büchern ab, lenkt dich durch Zweifel und Verachtung ab. Wenn du diese Schwierigkeiten überwindest, kommst du voran.

Wir werden sehen, ob du ein richtiger Mann bist. Denn „Mann“ auf Hebräisch (Gewer, גבר) bedeutet „Überwindung“ (Itgabrut, התגברות), die es dir ermöglicht, deinen Funken über alle Hindernisse zu erheben.

Auszug aus einen Unterricht über den Artikel von Rabash „Annulierung nach der Methode von Baal Schem Tow“, 07.01.2010

Die Welt ohne Grenzen

Eine Frage: Wenn es Frieden auf der Welt geben wird, dann wird überall eine und die gleiche Lebensqualität sein? In Moment reisen die Menschen in der ganzen Welt um Arbeit zu finden. Kann danach Jeder in seiner Heimat bleiben und gut leben?

Die Antwort: Wenn es auf der Welt Frieden geben wird, dann wird die ganze Welt verschwinden, denn die „Welt“ (Olam) bedeutet „Verborgenheit“ und es wird sie nicht mehr geben, alle werden zur der Welt der Unendlichkeit aufsteigen. Unsere heutige Empfindung der Realität wird verschwinden.

Aber noch befinden wir uns im Prozess der Korrektur und empfinden uns in unseren „Welt“, in der Verborgenheit, in der nicht korrigierten Wirklichkeit und der Unterschied der Lebensqualität der Menschen bleibt. Denn unsere Welt ist die Projektion der höheren Welt.

Wenn wir in der höheren Welt die Korrektur hervorrufen, Vereinigung mit dem Licht (Siwugim), dann werden in der Welt die Folgerungen wie das Leiden oder die Freude, empfunden.

Wenn wir in der Welt Azilut nur die positiven Prozesse hervorrufen, die Erläuterungen, wird der Prozess der Korrektur wie eine richtige Uhr ticken, und wir werden uns in unseren Welt auch gut fühlen.

Doch haben wir die Korrektur noch nicht beendet und deshalb existiert unsere Welt in unserer Wahrnehmung, und nicht alle ihre Teile sind gleich.

Wenn in unserer Welt der Frieden herrscht, so denke ich, wird der Mensch keine Abhängigkeit von seinem Lebensraum fühlen. Die Welt wird so vereint sein, alles in einem Gedanken. Und wird sich so ergänzen, dass jeder einen Platz nach seinen spirituellen Kräften finden kann, um auf die verschiedenen Teile unseren Planeten einwirken.

Denn unser Planet ist die Folgerung der höheren Kräften. Ich werde auf einmal fühlen, welcher Platz für mich am besten passt. Ich werde dahin ziehen, denn der Platz wird genau nach der spirituellen Erdkunde, zu dem Kern meiner Seele passen.

In der Zeit, in der Bewegung, im Raum werde ich nur solche Handlungen vollbringen, zu denen mich die höhere Kraft, welche meine Korrektur leitet, verpflichtet. Das heißt der Frieden und die Vollkommenheit.

Wenn wir uns der spirituellen Korrektur nähern, werden wir keine Kriege mehr um irgendwelche Gebiete führen! Jeder wird fühlen, wohin er gehört!

Alle Grenzen werden verschwinden und der Mensch wird übereinstimmend mit dem Kern seiner Seele leben, wie ein Elektron im Kraftfeld, der nach seinem Gleichgewicht strebt.

In welche Richtung wird Europa gehen?

Eine Frage, die ich aus Deutschland erhielt: Wie soll man vor dem großen Kongress in Berlin richtig MaN erheben?

Meine Antwort: Vom 28. bis 30. Januar 2011 findet in Berlin ein europäischer Kabbala-Kongress statt. Wir müssen uns auf ihn besser als auf irgendeinen anderen Kongress vorbereiten.

Denn Europa ist ein Kontinent mit den meisten Problemen, die Quelle aller Kriege und Probleme in der Welt. So war es im Laufe der Geschichte und so geht es auch heute noch weiter.

Deshalb, wenn wir dazu beitragen, dass die Menschen sich Gedanken über die wahre Verbindung und nicht über die gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit auf dem Gemeinsamen Markt machen, kann das zu einem großen Schritt nach vorne für die ganze Welt werden.

Anderenfalls werden von diesem Kontinent wieder unerfreuliche Ereignisse ausgehen. Ich denke, die Europäer spüren bereits die Ansätze dessen.

Also müssen wir alle gemeinsam an der positiven Einwirkung auf Europa arbeiten.

Aus dem Unterricht nach dem „Talmud Esser haSefirot“ vom 15.12.2010

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Eine Anleitung zum Konservieren des Egoismus

Das Buch Sohar. Das Vorwort. Der Artikel „Während der Brautnacht“: „Die Sitra Achra hat nur ein dünnes Licht des Leuchtens von Malchut. Dies wird als Schoresch [Wurzel] angesehen und ist ausreichend für das Fortbestehen der Klipot.

Diese Schoresch wird ebenso „ein dünner Faden“ genannt, gemeint ist eine dünne Wurzel der Sünden. Darüber steht geschrieben, „Am Anfang ist es einem Spinnennetz ähnlich, und später wird es zu Wagensträngen“.

Klipa bedeutet Kelim, die wir noch nicht in der Lage sind, mit der Absicht zu geben zu korrigieren. Die Rede ist von den stärksten und den wichtigsten Verlangen, in denen später, bei der Endkorrektur, die größten Lichter enthüllt werden.

Im Prinzip haben wir keine Chance, irgendetwas gegen das Verlangen zu genießen zu tun. Wir können nur dessen einzelne Teile sortieren und für uns entscheiden, mit welchen davon wir im Moment unter diesen oder jenen Bedingungen arbeiten können.

Was die anderen Verlangen betrifft, so sind wir verpflichtet, sie zu „konservieren“ und ständig den Schutz aufrechtzuerhalten, damit sie nicht ausbrechen und sich nicht auf uns stürzen.

Alle möglichen Hasser von Israel, sprich diejenigen, die das Bestreben direkt zum Schöpfer hassen, sind jene großen egoistischen Verlangen, die wir noch nicht korrigieren können. In der Tora werden sie als Völker der Welt bezeichnet, die Israel ständig keine Ruhe lassen.

Selbstverständlich begreifen wir, dass ihre Kriege Erweckung des Egoismus sind, die dem Menschen zugute kommen.

Dank ihnen spürt er immer besser seine unkorrigierten Verlangen auf und „tötet“ sie, sozusagen, d.h. findet in ihnen immer neue Teile, die er korrigieren und an sich, an die Benutzung um des Gebens willen anschließen kann.

Also müssen wir uns um die egoistischen Teile des Verlangens, die der Korrektur noch nicht unterliegen, kümmern. Wir müssen ihre Existenz aufrechterhalten und um derentwillen eine besondere spirituelle Arbeit durchführen.

Denn immerhin spüre ich sie in mir. Es reicht nicht, sie einfach abzuschalten und sie nicht zu benutzen – im Moment korrigiere ich sie dadurch, dass ich ihnen ein kleines Leuchten ermögliche, welches durch den Buchstaben Kuf (ק) gekennzeichnet wird, dessen unterer Teil bis unter die Zeile reicht, womit ein dünnes Leuchten bis zu den Welten von BYA und bis zu den Klipot, die sich dort befinden, durchdringt.

Genauso wird ein Kranker auf der Intensivstation an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Ich tu nicht so, als ob ich diese Verlangen in mir nicht hätte, sondern akzeptiere im Gegenteil ihre Existenz und herrsche über sie. Also hängen sie von mir ab, denn ich erhalte einen kleinen Funken Leben in ihnen aufrecht.

Wir brauchen die Klipa, denn sie ähnelt der Schale, die die Frucht während ihrer Reifung schützt. Ohne diese Handlungen werden wir uns an die Korrektur von Malchut nicht machen können.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 18.11.2010. Das Vorwort.

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Lasst uns die Zeit der Erlösung näher bringen!

Aus dem Artikel von Baal HaSulam „Die letzte Generation“: Wenn alle Volker der Welt zustimmen, werden Kriege in der Welt aufhören – denn jeder Mensch wird nicht im Geringsten für das eigene Wohl sorgen, sondern für das Wohl des Nächsten.

Diese Lehre von der Angleichung der Eigenschaften ist die Lehre des Maschiach (Messias)… Darüber steht geschrieben: „ Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden“.

„Maschiach“ ist das größte Licht „Yechida“, welches kommt und in der Lage ist, alles zu korrigieren. Wenn wir ein so starkes Verlangen verspüren, die Endkorrektur (Gmar Tikun) zu erlangen, wird dieses Licht mit aller Kraft zum Vorschein kommen und alle Verlangen korrigieren.

Doch selbst jene kleine Lichter, welche wir heute empfangen, welche die Verbindung zwischen uns erschaffen und uns vereinen, welche uns erlauben, einen dermaßen großen Kongress zu veranstalten – all das ist die Hilfe von oben und nicht unsere eigene Errungenschaft.

Alles, was ich vor mir sehe – die Freunde und diese ganze Welt –, ist das Abbild des vor mir stehenden Schöpfers, der sich mir auf diese Weise präsentiert.

Deshalb kommt diese Kraft, die sich Maschiach nennt, jetzt bereits zu uns, und sie zieht die gesamte Menschheit von ihrer letzten Stufe, vom letzten Zustand zum Ende der Korrektur heraus.

Doch noch nennt sich das „Geburtsschmerzen von Maschiach“, Enthüllung der Kraft von Maschiach in der Welt – die allerersten Zustände des gesamten Geburtsprozesses.

Entweder auf gutem oder auf schlechtem Wege – durch große Leiden und Kriege oder durch eigene Erkenntnis und das Verlangen, korrigiert zu werden, so oder so muss die Korrektur unbedingt vor dem Ablauf von 6000 Jahren nach der Zeitrechnung dieser Welt abgeschlossen werden.

Diese Frist wird durch die sechs Sefirot von Seir Anpin (WaK) bestimmt und in drei Abschnitte zu jeweils zwei Tausend Jahren unterteilt, was den Einfluss von S“A auf drei Welten BYA (Brija, Yezira, Assija) darstellt. Deshalb müssen wir die Korrektur innerhalb dieser Zeit erreichen.

Doch bereits von der heutigen Zeit an und weiter treten wir in das Zeitalter des Maschiach ein, und darum enthüllt sich die Wissenschaft der Kabbala. Deshalb können wir bereits heute, ohne die Frist abzuwarten, alles korrigieren.

Genauso wie es beim Auszug aus Ägypten war, welcher sich nach 210 Jahren Exil statt nach den festgelegten 400 Jahren ereignet hat, so auch jetzt müssen wir nicht unbedingt warten, bis auf dem Kalender 6000 Jahre vergehen. In der Spiritualität können wir die Zeit beschleunigen, den Endzustand heranziehen und ihn genau jetzt realisieren.

Das bedeutet, dass „Isra-el“, d.h. der Mensch, der „direkt zum Schöpfer“ strebt, die Zeit „beschleunigt“, sie voranschiebt. Deshalb können wir bereits hier und jetzt die Zeit der Erlösung und die Ankunft des Messias erreichen – alles hängt von uns ab!

Seitdem die notwendige Vorbereitung abgeschlossen war, haben die Informationsgene (Reshimot) des letzten Zeitabschnitts begonnen, sich zu offenbaren, und das Mittel zu deren Nutzung wurde enthüllt: die Wissenschaft der Kabbala und das Buch Sohar – nun liegt alles in unseren Händen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die letzte Generation“ vom 07.11.2010

Der Weg des Lichtes anstelle des Weges der Leiden

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn alles in der Welt von den Menschen abhängt, die sich mit der geistigen Entwicklung beschäftigen, dann sind wir doch für alle Leiden verantwortlich, die in dieser Welt geschehen?

Meine Antwort: Wir rufen in die Welt keine Leiden hervor – im Gegenteil, wir ziehen das Licht heran, und übertragen somit die Leiden vom materiellen Niveau auf das Niveau der geistigen Leiden.

Es ergibt sich, dass anstelle der Leiden der Kriege, Krankheiten und allen anderen Problemen, wir daran leiden, dass wir keine Spiritualität erreichen. Diese Empfindung wird dem Menschen durch die Wissenschaft der Kabbala gegeben. Sie bringt ihm „die Leiden“ mit – man kann sie aber nicht so benennen, … es sind die Leiden der Liebe … Als ob man in ein paar Stunden zum Abendessen eingeladen wurde und jetzt absichtlich nicht isst, um sich den Appetit nicht zu verderben. Es sind die Leiden der Liebe, wenn ich verstehe, dass ich geistige Kelim vorbereiten soll. Sogar jetzt, in den leeren Kelim, empfinde ich die Einblendung vom bevorstehenden Treffen mit den Menschen, die ich liebe. Man muss die Menschheit dazu bringen – ihnen zeigen, dass es eine Lösung gibt, dass man sich nicht nur unter den Schlägen der Natur entwickeln kann.

Wir kommen nun in die Periode der ökologischen Probleme, welche die Leiden und den Niedergang von Tausenden Menschen hervorrufen kann. Wir sehen, dass die Naturkatastrophen weltweit – in China, Europa, Russland, Amerika geschehen. Und die einzige Möglichkeit, sie zu vermeiden – liegt in der Vorbereitung der geistigen Kelim, man soll also nicht warten, bis Dutzende von Jahren in Leiden vergehen werden, bis wir uns endlich bewusst werden, dass es den Grund und das Ziel und zwei Wege zum Ziel gibt: den Weg des Lichtes und den Weg der Leiden.

Warum sollen wir uns umsonst quälen? Lasst uns schon jetzt das Licht heranziehen, das uns den Unterschied zwischen Seinem Zustand und unserem zeigen wird,  sodass uns bewusst wird, dass wir den besseren Zustand wollen, und nicht den in dem uns schlecht geht.

Es ist das, was die Wissenschaft der Kabbala dem Menschen ermöglicht – den Weg des Lichtes anstelle des Weges des Leidens.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „das Vorwort zu“ Panim Meirot „“, 01.09.2010

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Es ist besser, freiwillig, als unter Schlägen vorankommen

Wenn wir uns als unfähig erweisen, die Welt zum geistigen Aufstieg zu erwecken, damit ihr das Licht am Ende des Tunnels leuchtet, dann wird sie gezwungen, durch Leiden voranzukommen.
Und dieser Weg wird sehr lang sein, bis die Leiden den Menschen zwingen werden, darüber nachzudenken, was zu machen ist, und warum er leidet. Stellen Sie sich vor, wieviel Zeit und Leiden dazu notwendig sind! Wenn wir dagegen zur Entwicklung ein wenig beitragen, indem die Wissenschaft der Kabbala verbreitet wird, dann rufen wir dadurch eine schnellere Entwicklung hervor und vermeiden all diese Schläge. Es ist bekannt, dass alle Geschehnisse auf dem unbelebten Niveau äquivalent einer einzigen Handlung auf dem Pflanzenniveau sind! Alle Geschehnisse auf dem pflanzlichen Niveau – einer Handlung auf dem tierischen Niveau gleichen sich. Stellen Sie sich diesen Unterschied zwischen den Stufen vor!
Es müssen  Kriege und  Leiden, furchtbare  Katastrophen geschehen, um uns, wenn auch nur um einen Schritt, zur nächsten, höheren  Stufe voranzutreiben.

Und stattdessen können wir das höhere Licht heranziehen und diese Probleme auf der Stufe dieser Welt vermeiden!

Die Jahrzehnte der Leiden kannst du mit einer winzigen eigenen Bewegung in Richtung der geistigen Entwicklung mithilfe des Lichtes ersetzen! Es ist eben der Unterschied zwischen den Stufen der unbelebten, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Niveaus.

Deshalb müssen wir unserer vollen Verantwortung den uns gegebenen Möglichkeiten gegenüber bewusst werden.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel von Yehuda Ashlag „das Vorwort zu „“Panim Meirot““, 04.08.2010

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Werden sich die Menschen an die Krise gewöhnen, so wie es die Regierungshäupter erhoffen?

Eine Frage, die ich erhielt: Als Kind befragte ich meine Großmutter über den Krieg, den sie durchgemacht hatte, und sie antwortete: „Weißt du, man gewöhnt sich an alles, auch den Krieg.“
Kann man daher annehmen, dass das, was zur Zeit in dieser unsicheren wirtschaftlichen Lage geschieht, gar nicht so schlimm ist, weil die Menschen sich einfach daran gewöhnen werden, kleinere Gehälter zu bekommen, und irgendwann wird die Krise dann einfach vergessen sein.

Meine Antwort: Genau dies erhoffen sich die Regierungen: dass sich unser Lebensstandard langsam senkt und wir eine bescheidene Existenz mit einem sehr viel niedrigeren Lebensstandard als heute erreichen. Somit werden ebenfalls die Ökologie und die Öffentlichkeitsarbeit verbessert. Wenn man gemeinsam leidet, dann tröstet dies die Menschen und alle sind einer Meinung.

Die Menschen merken jedoch nicht, dass die Krise nicht durch Überproduktion oder Marktspekulationen verursacht wurde, sondern durch die Tatsache, dass unser Egoismus gewachsen ist und wir jede Kontrolle darüber verloren haben. Wir sind nun an der Endstation der Entwicklung unseres Egos angelangt, und die Natur führt uns nun in die nächste Phase unserer Entwicklung – den Altruismus. Die Tatsache, dass wir eine totale Verbindung unter uns und der der Natur enthüllen, zeigt, dass diese Stufe bereits da ist. Sie wurde enthüllt und wir müssen uns an sie anpassen.

Das Einzige, was uns ein wenig leichter durch diese Phase hilft, ist die Verbreitung der Weisheit der Kabbala, die diese Situation und die Mittel, mit der wir sie korrigieren können, erklären kann. Die Regierungshäupter sind nicht fähig, irgendetwas zu verbessern, sie können sich nicht einmal auf irgendetwas einigen. Es wäre gut, wenn sie an ihren G8 oder G20 Treffen zu einer Vereinbarung kommen könnten und entscheiden würden, wie jedes Land seinen Lebensstandard zugunsten des Gemeingutes senken könnte.

Stattdessen verfangen sie sich in Protektionismus, wobei jeder sich von allen getrennt hält. Und diese Art von Verhalten führt oft zu Krieg.

Dennoch bin ich optimistisch, dass die Situation gut ausgehen wird, und ich hoffe sehr, dass sie den wahren Grund für die Krise und ihre Lösung entdecken werden, die in der Kabbala erklärt werden. Das Programm für alles existiert bereits in der Natur. Dieses Programm enthält aber nichts Künstliches, wie die Maßnahmen, die sie nun ergreifen wollen.

Leider sprechen sie bisher darüber nur, wie gewöhnliche Führer es eben tun: „Ich habe Macht, eine Armee, Polizei und Geld“. So beherrschen sie die Welt und jedes individuelle Land verwendet zwei Dinge: Die Autorität des Geldes und die Autorität der Macht.

Was die Menschen heutzutage jedoch brauchen, ist das Wissen und die Kenntnis über die globale Welt, in der wir nun leben, und die Tatsache, dass all unser Leiden durch die fehlerhafte globale Beziehung unter uns verursacht wird.

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Verwandtes Material:
Blog-Post: Die Krise ist ein Aufruf, uns über diese Welt zu erheben
Blog-Post: Steuert die Welt auf  Nazismus oder spirituelle Entwicklung zu?
Blog-Post: Die Wurzel des neuen Wirtschaftsmodells
Blog-Post: Können diejenigen, die leiden, die Welt retten

Mit der Welt spielen


Nachrichtenreport (aus End Game the Movie): „Sie wollen dich tot“ – Für die neue Weltordnung ist eine Weltregierung gerade erst der Anfang. Einmal etabliert, können sie ihren Plan aktivieren und 80% der Weltbevölkerung ausrotten, während sie die „Eliten“ dazu befähigen, mit Hilfe fortgeschrittener Technik für ewig zu leben … Zum ersten Mal enthüllte der kämpferische Regisseur Alex Jones ihre geheimen Pläne für die Ausrottung der Menschheit. Jones zeichnet die Geschichte des blutigen Aufstiegs der globalen Elite zur Macht auf und gibt preis, wie sie Diktatoren unterstützt und die blutigsten Kriege finanziert haben – Ordnung wird aus dem Chaos kreiert, um den Weg für die erste wirkliche Weltherrschaft zu ebnen.

Mein Kommentar: Es gibt viele Verschwörungstheorien, die im Umlauf sind. Jedoch ist die Antwort für alle von ihnen gleich: Niemand in unserer Welt ist fähig, irgendetwas unabhängig voneinander zu tun. Alles ist festgelegt gemäß der Formel unserer Gleichheit zur Natur (dem Schöpfer). Das ist der Ursprung für alle Veränderungen, die in und um uns herum geschehen. Und es gibt lediglich ein Ziel für sie alle: Damit wir dem Schöpfer – der Eigenschaft der Liebe und des Gebens gleich werden. Es gibt keine einzige Person oder Gruppe in der Welt, die in irgendeiner Hinsicht Entscheidungsträger ist. Alles was wir tun können, ist entweder diese Gleichheit zu fördern oder zu unterbrechen, und dadurch den Prozess zu beschleunigen oder zu verzögern. Was die Freimaurer oder andere solche Gruppen betrifft, lasst sie mit ihren Spielen weitermachen, wie sie wollen.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Freimaurer fürchten die Kabbala
Artikel: Erkenntnis der Einheit der Schöpfung
Baal HaSulam: Einführung zum Buch Sohar, Punkt 4

Beim Rüstungswettlauf wird es keine Sieger geben


In den Nachrichten (BBC): Rüstungsausgaben erreichen neue Rekordhöhe – Die weltweiten Rüstungsausgaben haben im Jahr 2008 einen Anstieg um 4 % auf eine Rekordhöhe von 1,464 Milliarden US-Dollar erfahren. Seit 1999 sind das 45 % mehr, so das Stockholmer Friedensinstitut Sipri. „Die weltweite Finanzkrise ist bei den Einkünften, Gewinnen und Aufträgen der großen Waffenunternehmen noch nicht spürbar“, so Sipri.

Mein Kommentar: Der Anstieg ist offensichtlich. Keiner bedroht jedoch den Anderen. Der militärische Wettlauf wird nur dazu genutzt, zu stehlen. Kriege werden nur benötigt, um sich an den Aufträgen des Militärs zu bereichern. Letztendlich geht es hierbei nur darum, die Staatsgelder in die Taschen von einigen Privatpersonen umzuleiten. Der Wettlauf wird nur dann ein Ende haben, wenn wir beginnen den Egoismus zu korrigieren. Bis dahin wird das Rennen jedoch nur weiter zunehmen. Tatsächlich wird es nur mit Beginn der Korrektur des Egoismus aufhören.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Waffenverkäufe in Rekordhöhe sind nichts, worauf man stolz sein kann
Blog-post: Russlands Mobilmachung steht im Gegensatz zur Einheit der Welt
Blog-post: Unehrliche Geschäfte sind ein wenig wie Lammbraten – Man kann ihn nicht ganz essen, aber man kann ihn auch niemand anderem geben