Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Kredit'

Der Staat sollte für die notleidenden Kreditnehmer einstehen

In den Nachrichten (übersetzt aus Rossiiskaya Gazeta): Die Anzahl an säumige Kreditnehmer, die in Russland verklagt werden, hat im vergangenen Monat mit 730.000 Personen um 150% zugenommen und somit eine Schuldensumme von 117 Milliarden Rubel angehäuft. Diese Zahlen betreffen jedoch lediglich diejenigen Schuldner, die durch Klagen der Banken vor Gericht kommen. In Wirklichkeit ist die Anzahl an Schuldner viel höher, und bei vielen handelt es sich um Familien mit Kindern.

Die Banken bewahren jedoch Stillschweigen darüber. Massive Verschuldungen können zum Bankrott führen. Die Probleme im Bankensystem stellen eine echte Bedrohung für das Wohlbefinden der Bevölkerung dar und könnten zu den schlimmsten möglichen Folgen für die Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben führen.

Mein Kommentar: Was kannst du Leuten wegnehmen, die pleite sind? Der Staat sollte für die Leute einstehen und Abschreibungen vornehmen, verspätete Zahlungen einrichten oder sogar neue Übereinkünfte mit der Bank aushandeln. Es gibt keine andere Lösung. Letztlich kommt das gesamte Geld in der Staatskasse von den Steuern, die durch diese Leute bezahlt wurden oder vom Verkauf der natürlichen Ressourcen, die ebenfalls den Bürgern gehören!

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Wird der Kapitalismus die Finanzkrise überleben?


In den Nachrichten (The Independent):
„Der britische Premierminister Gordon Brown trifft US-Präsident Barack Obama für Krisengespräche“ Paul Volcker, ehemaliger Vorsitzender der Fed und gegenwärtiger Berater von US-Präsident Obama, sagte, der Kapitalismus würde seiner Meinung nach überleben, hingegen: „Nicht so sicher bin ich bezüglich des Finanzkapitalismus.“

In den Nachrichten (The Socialist Alternative):
„Marx auf der Titelseite des Time Magazine – Der Kapitalismus verliert seine Legitimation.“ Karl Marx erschien auf der Titelseite der Ausgabe vom 2. Februar des europäischen Time Magazine, und demonstrierte so das schwächer werdende Vertrauen der herrschenden Kapitalisten-Elite in ihr System.

In den Nachrichten (übersetzt aus Utro.ru):
„Der Kapitalismus wird die Krise nicht überleben“
Einige Mitglieder der US-Wirtschaftselite fürchten, dass der Kapitalismus durch den Sozialismus ersetzt werden wird.

Karl Marx sagte: „Die Besitzer des Kapitals werden die Arbeiterklasse dazu anregen, immer mehr teure Waren, Immobilien und Ausrüstung zu kaufen, sie drängen immer teurere Kredite aufzunehmen, bis sie ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen können. Diese unbezahlten Schulden werden zu Konkursen bei den Banken führen, die dann verstaatlicht werden müssen und dies, im Gegenzug, wird zum Kommunismus führen.“

Mein Kommentar: Marx hat die Zukunft ziemlich genau vorhergesagt. Wir unterschätzen ihn nur deshalb, weil Russland sein Experiment nicht korrekt ausgeführt hat. Wenn sie es wirklich nach Marx getan hätten, hätte alles funktioniert; oder vielmehr, dann hätten sie es nicht getan, weil sie noch nicht dazu bereit waren.

Jetzt kommen diese Ideen dennoch wieder ins Leben zurück. Marx leitete seine Theorie von der Praxis her, und gründete sie auf der Entwicklung des menschlichen Egoismus. Mehr dazu in der Zeitung Ha Uma – Die Nation.

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Großbritanniens Premier Gordon Brown legt einen Plan für die erste globale Gesellschaft vor


In den Nachrichten (The Times Online): „Die besonderen Beziehungen“ werden global.

Historiker werden zurückschauen und feststellen, dass dies eine noch nie dagewesene Zeit globaler Veränderungen war. Das Ausmaß und die Geschwindigkeit der globalen Krise der Banken sind zeitweise fast überwältigend gewesen. Überall da, wo Menschen ihre Ersparnisse Banken anvertraut haben, fühlen sie sich machtlos und ängstlich.

Genau dann jedoch, wenn die Zeiten härter und die Herausforderungen grösser werden, müssen die Länder visionäre Fähigkeiten, Führungstalent und Mut beweisen – und … durch Zusammenarbeit auf internationaler Ebene, können wir sogar noch mehr tun. Daher ist es nun an der Zeit, dass die Regierenden aller Länder dieser Welt an den Lösungen zusammenarbeiten, die uns die Krise überwinden helfen und sicherstellen, dass wir gestärkt aus ihr hervorgehen.

Die Welt steht einer neuen Reihe von Herausforderungen gegenüber, die nach einer Zweckgemeinschaft verlangt, an der die ganze Welt beteiligt ist. Finanzielle Stabilität auf globaler Ebene wiederaufzubauen, ist eine globale Herausforderung, die globale Lösungen erfordert.

Finanzielle Instabilität ist jedoch nur eine der Herausforderungen, welche die Globalisierung mit sich bringt. Unsere Zusammenarbeit muss gewährleisten, dass die Erholung von der Krise mit großen Wachstum und niedrigem CO2-Ausstoss einhergeht. Die globale Aufgabe des Klimawandels muss ernst genommen werden und unsere Bemühungen müssen dahingehen, eine stabilere Welt zu schaffen, wo nicht nur der internationale Terrorismus, sondern auch der Hunger und Krankheiten in der Welt besiegt werden.

Die Globalisierung hat großen Fortschritt gebracht, hat im Zuge des Wirtschaftswachstum Millionen Menschen von der Armut befreit. Sie hat aber auch neue Unsicherheiten verursacht….
Die Globalisierung stellt sich uns nicht als Möglichkeit, sondern als Tatsache dar. Die Frage ist daher, ob wir gut oder schlecht mit ihr zu kommen.

Für mich beinhaltet dieses neue globale Abkommen, die Vereinbarung, dass jeder Kontinent finanzielle Mittel in seine Wirtschaft investiert. Im Mittelpunkt dieser neuen Investitionen muss, meiner Meinung nach, in jedem Land die Förderung einer nachhaltigen Umweltpolitik, und die Akzeptanz jedes Landes, das am internationalen Finanzsystem teilnehmen möchte, der gemeingültigen Prinzipien finanzieller Regulierung, die auf internationaler Ebene koordiniert werden.

Nur ein neues globales Abkommen kann die Grundlagen, nicht nur für einen nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung schaffen, sondern auch für eine völlig neue Ära internationaler Partnerschaften in denen alle Länder eine Rolle spielen. Dieses Programm von international koordinierten Aktionen enthält sechs Punkte:

Erstens, globales Handeln, um eine Ausweitung der Krise zu verhindern, die Weltwirtschaft anzukurbeln und die Schwere und Länge der globalen Rezession zu verringern.

Zweitens, Aktionen, die Darlehen anregen, so dass Familien und Unternehmen wieder Kredite aufnehmen können.

Drittens, der Verzicht aller Länder auf Protektionismus, verbunden mit einem transparenten Instrument, das die Überwachung der Verpflichtungen ermöglicht.

Viertens, die Reform der internationalen Bestimmungen, um hier Lücken zu schließen und so die Entstehung eines parallelen Bankensystems zu vereiteln.

Fünftens, die Reform unserer internationalen Finanzinstitutionen, sowie die Schaffung eines internationalen Frühwarnsystems.

Und schließlich, koordiniertes internationales Handeln, um das Morgen heute schon zu schaffen und die Weltwirtschaft einen Weg betreten zu lassen, der sowohl in umweltpolitischer als auch in sozialer Hinsicht nachhaltig ist, und in der Zukunft Wachstum und Aufschwung bringt.

Ich wünsche mir, dass diese Hoffnung von uns allen erfüllt wird, und wir uns zusammensetzen, um das 21. Jahrhundert, als das Jahrhundert einer wirklich globalen Gesellschaft, zu gestalten.

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Die Finanzkrise macht Länder zu Banditen der globalen Regierung


Aus den Nachrichten der Financial Times: „Regierungen nehmen nun Tauschhandel als Kredit, um sich mit Nahrungsmitteln zu versorgen“. Länder, die es schwer haben, Kredit aufzunehmen, nehmen nun Tauschhandel und geheime Transaktionen von Regierung zu Regierung vor, um Nahrungsmittel zu kaufen, mit Verträgen, die hunderte Millionen Dollars wert sind. In einem treffenden Beispiel, welches zeigt, wie sehr die globale Finanzkrise und die erhöhten Lebensmittelpreise die Finanzen von armen Ländern und solchen mit mittlerem Einkommen wie Russland, Malaysien, Vietnam und Marokko belastet haben, sagen diese, dass sie unter sich die Möglichkeit besprochen oder Verträge unterschrieben haben, um Handelswaren wie Reis und Pflanzenöl im Austausch zu importieren.

Die Wiederbelebung dieser Handelsbräuche, die in den letzten 20 Jahren kaum und normalerweise von Ländern verwendet wurden, die einem internationalen Embargo und dem alten kommunistischen Block unterworfen waren, ist das Ergebnis davon, dass es den Ländern nicht gelungen war, Handelsfinanzen zu sichern, da es keine Anleihen mehr von Banken gibt.

Mein Kommentar: Wo jetzt alle Länder so werden – Banditen der globalen Regierung – wird der Mangel unseres Gleichgewichts mit der Natur (der Regulator) alles beeinflussen, was wir tun. Die Menschen werden überrascht sein, wie plötzlich alles nicht mehr so glatt geht, dass alles, was man beginnt, aus irgendeinem Grund nicht mehr funktioniert. Auch Tauschhandel wird nicht helfen: obwohl jeder etwas besitzt, das er dem anderen geben könnte, und im Gegenzug etwas erhalten könnte, wird man mit dem Austausch nicht durchkommen. Weshalb?

Stellen Sie sich vor, dass Sie sich nicht an die Gesetze der Physik gehalten haben, oder wenn doch, dann nicht korrekt. Dann würden Sie feststellen, dass alles was sie anpacken, schief gehen würde. In diesem Zustand befinden wir uns. Die Menschen benehmen sich wirklich wie Kinder, und glauben unschuldig, dass alles so werden wird, wie sie es wollen, und nicht gemäß den Naturgesetzen.

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Blog-post: Die Gebote der Natur = Die Gesetze des Schöpfers

Ökologie und Ökonomie müssen im Einklang sein

Pressemeldung (von der BBC): „Die Mafia befindet sich durch die Kreditkrise im Aufschwung“. Die italienische Mafia, das Netz des organisierten Verbrechens des Landes, erzielt einen Gewinn aus der globalen Konjunktur. …Die Mafia macht insgesamt einen Umsatz von ungefähr €130 Milliarden pro Jahr.

Meine Kommentar: Während die Regierung und die Banken Angst vor Kreditvergaben haben, nutzt die Mafia diese Angst der Bevölkerung als Garantie für ihre eigenen Geschäfte.

Jedoch, unter den Bedingungen des verminderten Verbrauchs wird der Wirtschaft durch dubiose Kreditvergaben nicht geholfen, und folglich wird diese Art der Kreditvergabe schließlich aussterben.

Die Lösung: Die komplette Wirtschaft muss von einer Wirtschaft des Verbrauchs wieder zu einer ökologisch richtigen Wirtschaft aufgebaut werden – sie muss eine Wirtschaft des vernünftigen Verbrauchs werden. Die Wörter „Ökonomie (Wirtschaft)“ und „Ökologie“ kommen beide aus dem griechischen Wort „Ecos“, was „Haushalt“ bedeutet. Mit anderen Worten ist Ökologie die Wissenschaft darüber, wie man auf unserem Planeten vernünftig „haushaltet“, und die Wirtschaft führt die Regeln auf, wie dieser Haushalt funktionieren sollte. Deshalb sollten wir Ökologie und Wirtschaft nicht trennen.

Die Wirtschaft und die Ökologie haben beide ihre eigenen natürlichen Gesetze. Und wenn wir eine künstliche Wirtschaft bauen, beruht diese auf unseren eigenen erfundenen Regeln anstatt auf den in der Natur eingebetteten Regeln, dies führt uns unweigerlich zum Bankrott. Die Natur ist ein massiver, komplizierter, harmonisch entworfener, lebender Haushalt. Indem wir uns einmischen und seine Gesetze verletzen, verursachen wir die Krise.

Die Krise wird uns von allen Exzessen, einschließlich der Mafia befreien.

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Blog-post: Gedanken zur Krise

Die Menschen versuchen ihre Augen vor der Krise zu verschließen


Nachrichtenbericht (übersetzt von prime-tass.ru): „Das Wort ‚Krise‘ wird vertuscht.“ Geschäftsleute und Massenmedien vermeiden den Gebrauch von Ausdrücken, wie „die globale Finanzkrise“, „Rezession“, „wirtschaftliche Instabilität“ und „Sackgasse“. Sie erfinden positivere und vage Ausdrücke um die Krisen-Rhetorik zu verhindern. Zum Beispiel reden Sie anstelle von einer „globalen Rezession“ von einer „zeitlichen Instabilität“, und anstelle von „Krise“ sagen sie „eine Periode von Gelegenheiten“.

Mein Kommentar: Ich kann sie verstehen: Die zuverlässige Welt des Geldes und der Macht ist plötzlich unberechenbar und flüchtig geworden. Die Zukunft ist unsicher und für einen Volkswirt ist das schlimmer als der Tod. Während die Finanzexperten mit der Krise kämpfen, versuchen sie immer noch:

1. Die Panik zu verbergen, die die Finanzmärkte einhüllt.
2. Die Wirtschaft zu unterstützen, zu einer Zeit, in der kein Kredit erhältlich ist.

Desweiteren weiten die Regierungen die Kredite für die Banken und die Großfirmen aus, indem sie deren Darlehens-Sicherheiten garantieren – eine Maßnahme, um den Revitalisierungsprozess zu entlasten. Jedoch ist es unmöglich, die alten Verhältnisse wieder zurück zu bringen. Vielleicht können sie zeitweise zurückgebracht werden, aber das wird große Ausgaben mit sich bringen und wird künstlich sein, ähnlich einer Wiederbelebung eines Patienten, der in einem hoffnungslosen Zustand ist.

Die Lösung für dieses Problem liegt darin, die Welt, in der wir uns plötzlich wiedergefunden haben, ganzheitlich, global zu studieren. Sie funktioniert über vollkommen verschiedene soziale Gesetze, Beziehungen und vertragsgemäße Bedingungen als unsere alte Welt, welche nicht global verbunden war.

Wie knüpfen wir neue Vereinbarungen oder schaffen neue finanzielle Programme, während wir dem universalen Wirkungszusammenhang Rechnung tragen? Das System beginnt in neuer, unbekannter Weise zu arbeiten und die Querverbindungen zwischen den Finanzstrukturen sind die „Unbekannten“ in der Gleichung. Niemand weiß bisher, was sie [die Faktoren (Anm. d. Ü.)] sind und wie man mit ihnen arbeiten muss.

Das ist genau das, was Kabbala erklärt: die Globalität der Welt, denn sie studiert den Schöpfer, den Einen Globalen Regenten. Alles was geschieht, ist seine Art und Weise, uns ins Bewusstsein zu bringen, dass es notwendig ist, Ihn zu kennen!

Wenn wir jedoch dabei bleiben, ein neues „positives und vages“ Vokabular zu erfinden, wird es uns teuer zu stehen kommen und die Krankheit in uns nur noch verschlimmern.

Verwandtes Material:
Blog-posts zur Finanzkrise